23.03.2003, 20:59
Bagdad/Washington/London - Die Invasion der britisch-amerikanischen Truppen im Irak stößt auf unerwartet starke irakische Gegenwehr. Zwischen Einheiten der irakischen Armee und US-Soldaten kam es nach Berichten des irakischen Fernsehens am Sonntag zu Kämpfen um die Ortschaft Nadschaf nur 160 Kilometer südlich von Bagdad. US-Truppen gerieten nahe Nasirija unter heftigen Beschuss und verloren "bis zu zehn Mann", wie ein CNN-Reporter vor Ort berichtete. Ein Fahrzeug habe einen Granaten-Volltreffer bekommen.
Irakisches Fernsehen zeigt gefangene US-Soldaten
Das irakische Fernsehen zeigte erste Bilder von bei den Kämpfen um Nasirija getöteten, verletzten und gefangen genommenen US-Soldaten. Die Toten waren zum Teil verstümmelt und lagen auf einer Straße aufgereiht. Die vier gefangen genommenen Soldaten sagten, sie kämen aus den US-Bundesstaaten Kansas, Texas und New Jersey.
Widerstand auch noch in Umm Kasr
Auch in der als eingenommen gemeldeten Hafenstadt Umm Kasr im Süden des Landes leisteten irakische Soldaten hartnäckigen Widerstand, berichtete der britische Fernsehsender Sky News. Die nahe gelegene Millionenstadt Basra sei "gesichert", meldete BBC. Um Bagdad brannten mit Öl gefüllte Gräben, um der feindlichen Luftwaffe die Sicht zu nehmen.
Rumsfeld: Etwa zehn Soldaten vermisst
US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld zeigte sich im NBC-Fernsehen dennoch sowohl mit den Erfolgen bei den Luftangriffen als auch mit dem Vormarsch der Bodentruppen sehr zufrieden. Nach seinen Angaben werden bis zu zehn britische und US-Soldaten vermisst. Der Irak dementierte nach mehreren widersprüchlichen Angaben die Gefangennahme eines angeblich über Bagdad abgesprungenen alliierten Piloten.
Quelle: aol.de
Irakisches Fernsehen zeigt gefangene US-Soldaten
Das irakische Fernsehen zeigte erste Bilder von bei den Kämpfen um Nasirija getöteten, verletzten und gefangen genommenen US-Soldaten. Die Toten waren zum Teil verstümmelt und lagen auf einer Straße aufgereiht. Die vier gefangen genommenen Soldaten sagten, sie kämen aus den US-Bundesstaaten Kansas, Texas und New Jersey.
Widerstand auch noch in Umm Kasr
Auch in der als eingenommen gemeldeten Hafenstadt Umm Kasr im Süden des Landes leisteten irakische Soldaten hartnäckigen Widerstand, berichtete der britische Fernsehsender Sky News. Die nahe gelegene Millionenstadt Basra sei "gesichert", meldete BBC. Um Bagdad brannten mit Öl gefüllte Gräben, um der feindlichen Luftwaffe die Sicht zu nehmen.
Rumsfeld: Etwa zehn Soldaten vermisst
US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld zeigte sich im NBC-Fernsehen dennoch sowohl mit den Erfolgen bei den Luftangriffen als auch mit dem Vormarsch der Bodentruppen sehr zufrieden. Nach seinen Angaben werden bis zu zehn britische und US-Soldaten vermisst. Der Irak dementierte nach mehreren widersprüchlichen Angaben die Gefangennahme eines angeblich über Bagdad abgesprungenen alliierten Piloten.
Quelle: aol.de
