31.10.2012, 13:05
Nachdem Wrestlingspiele in den letzten Jahren ja mit Innovationen eher geizten und von Jahr zu Jahr immer weniger Kaufgründe boten, horchte die Fangemeinde gehörig auf als man ankündigte die Attitude Era zum Spielthema zu machen. Viel wurde spekuliert und die Erwartungen waren hoch.
Aus diesem Grund war es für mich besonders interessant WWE13 testen zu dürfen und, soviel darf ich vorweg nehmen, es hat anständig reingehauen.
Fangen wir bei Grafik und Sound an. Die Wrestler bewegen sich flüssiger und wirken realer als es noch beim Vorgänger der Fall war. Und das trotz der veralteten Predator Technology 2.0 Engine. Die Kleidung wirkt nicht "aufgemalt", man kann verschiedene Materialien ausmachen und Fehler muss man mit der Lupe suchen. Ganz pedantische Nörgler könnten kleinere Clipping Fehler bei langem Haar oder getragenen Championtiteln finden, die aber kaum auffallen und im Grunde nicht erwähnenswert sind. Auch das manche Charaktermodelle etwas steif und plastisch wirken, kann locker verschmerzt werden.
Auch der Ton kann überzeugen. Die Zuschauer, die ebenfalls erstaunlich gut animiert sind, gehen im Match mit, die Moves krachen ordentlich auf der Matte und auch sonst gibt man sich keine Blöße. Die Einmarschmusiken sind natürlich die Originalen und
der rockige Soundtrack passt auch gut ins Gesamtkonzept.
Die Steuerung kann Neulinge leicht überfordern, nach einer Eingewöhnungszeit geht sie allerdings gut von der Hand und Ausprobieren führt manchmal zu erstaunlichen Ergebnissen. Das Kontersystem funktioniert endlich gut, macht das Spiel allerdings nicht zu leicht und wer nur versucht defensiv zu bleiben und Angriffe abzufangen, wird schnell sein blaues Wunder erleben. Beim Kontern sollte man sich nicht auf die Einblendungen verlassen, die für mein Verständnis etwas zu spät kommen, sondern intuitiv handeln, was nach einiger Zeit gut gelingt und das Spiel flüssiger, schneller und spannender macht, als es eventuell beim ersten Match wirken kann.
Dreh und Angelpunkt ist der Attitude Mode, der den Karrieremodus ersetzt und die vielgelobte gute, alte Zeit zurückbringt. Man spielt Szenerien und Matches nach, kann die Geschichte neu schreiben oder nacherleben und mehr Dinge freispielen als ich hier aufzählen könnte. Besonders auffällig war, dass im Gegensatz zu den Vorgängern, keine gescripteten Matchausgänge benutzt wurden, so dass die Geschehnisse wirklich vom Spieler selbst abhängen. Eingespielte Originalaufnahmen von Kommentatoren und Publikum aus der Attitude Era, tragen viel zum Spielerlebnis bei und transportieren das Flair der vergangenen Tage sehr gut.
Wie bei jedem WWE Spiel ist der Editor fast noch einmal ein Spiel im Spiel. Fast alles kann erstellt oder gebastelt werden. Von PPV Arenen, über die Fans, eigenen Wrestlern bis hin zu Movesets, kann sich der Editierfreund gründlichst austoben und seine eigene, kleine Wrestlingwelt erstellen.
Ansonsten stehen natürlich jede erdenkliche Matchart zur Verfügung, Backstagekämpfe, Onlineranglisten und vieles mehr, was den Gedanken an Langeweile gar nicht erst aufkommen lässt
Als Fazit dieses kurzen, ersten Testes bleibt stehen, dass WWE 13 wirklich ein sehr, sehr gutes Spiel ist, dass auch Nicht-WWE-Fans gefallen wird. Wenn man von der etwas veralteten Technik absieht, und das kann man bei einem Wrestlingspiel beileibe tun, liefert THQ ein schönes Stück Software ab, dass allein schon wegen der Attitude Era, viel mehr als ein jährliches Rosterupdate darstellt und guten Gewissens gekauft werden kann.
Auch wenn WWE'13 das Rad nicht neu erfindet, ist es das beste Spiel der Serie seit Jahren wird es, auf dieser Konsolengeneration und dieser Engine, wahrscheinlich auch bleiben.
Aus diesem Grund war es für mich besonders interessant WWE13 testen zu dürfen und, soviel darf ich vorweg nehmen, es hat anständig reingehauen.
Fangen wir bei Grafik und Sound an. Die Wrestler bewegen sich flüssiger und wirken realer als es noch beim Vorgänger der Fall war. Und das trotz der veralteten Predator Technology 2.0 Engine. Die Kleidung wirkt nicht "aufgemalt", man kann verschiedene Materialien ausmachen und Fehler muss man mit der Lupe suchen. Ganz pedantische Nörgler könnten kleinere Clipping Fehler bei langem Haar oder getragenen Championtiteln finden, die aber kaum auffallen und im Grunde nicht erwähnenswert sind. Auch das manche Charaktermodelle etwas steif und plastisch wirken, kann locker verschmerzt werden.
Auch der Ton kann überzeugen. Die Zuschauer, die ebenfalls erstaunlich gut animiert sind, gehen im Match mit, die Moves krachen ordentlich auf der Matte und auch sonst gibt man sich keine Blöße. Die Einmarschmusiken sind natürlich die Originalen und
der rockige Soundtrack passt auch gut ins Gesamtkonzept.
Die Steuerung kann Neulinge leicht überfordern, nach einer Eingewöhnungszeit geht sie allerdings gut von der Hand und Ausprobieren führt manchmal zu erstaunlichen Ergebnissen. Das Kontersystem funktioniert endlich gut, macht das Spiel allerdings nicht zu leicht und wer nur versucht defensiv zu bleiben und Angriffe abzufangen, wird schnell sein blaues Wunder erleben. Beim Kontern sollte man sich nicht auf die Einblendungen verlassen, die für mein Verständnis etwas zu spät kommen, sondern intuitiv handeln, was nach einiger Zeit gut gelingt und das Spiel flüssiger, schneller und spannender macht, als es eventuell beim ersten Match wirken kann.
Dreh und Angelpunkt ist der Attitude Mode, der den Karrieremodus ersetzt und die vielgelobte gute, alte Zeit zurückbringt. Man spielt Szenerien und Matches nach, kann die Geschichte neu schreiben oder nacherleben und mehr Dinge freispielen als ich hier aufzählen könnte. Besonders auffällig war, dass im Gegensatz zu den Vorgängern, keine gescripteten Matchausgänge benutzt wurden, so dass die Geschehnisse wirklich vom Spieler selbst abhängen. Eingespielte Originalaufnahmen von Kommentatoren und Publikum aus der Attitude Era, tragen viel zum Spielerlebnis bei und transportieren das Flair der vergangenen Tage sehr gut.
Wie bei jedem WWE Spiel ist der Editor fast noch einmal ein Spiel im Spiel. Fast alles kann erstellt oder gebastelt werden. Von PPV Arenen, über die Fans, eigenen Wrestlern bis hin zu Movesets, kann sich der Editierfreund gründlichst austoben und seine eigene, kleine Wrestlingwelt erstellen.
Ansonsten stehen natürlich jede erdenkliche Matchart zur Verfügung, Backstagekämpfe, Onlineranglisten und vieles mehr, was den Gedanken an Langeweile gar nicht erst aufkommen lässt
Als Fazit dieses kurzen, ersten Testes bleibt stehen, dass WWE 13 wirklich ein sehr, sehr gutes Spiel ist, dass auch Nicht-WWE-Fans gefallen wird. Wenn man von der etwas veralteten Technik absieht, und das kann man bei einem Wrestlingspiel beileibe tun, liefert THQ ein schönes Stück Software ab, dass allein schon wegen der Attitude Era, viel mehr als ein jährliches Rosterupdate darstellt und guten Gewissens gekauft werden kann.
Auch wenn WWE'13 das Rad nicht neu erfindet, ist es das beste Spiel der Serie seit Jahren wird es, auf dieser Konsolengeneration und dieser Engine, wahrscheinlich auch bleiben.
