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Vom Mark zum Smark
#12
Also die Meinung ist ueberwiegend als Mark war es besser wie als Smark. Ich meine es gibt da zwei Seiten. Erstens entwickelt man sich selbst weiter, und zweitens entwickelt sich das Pro Wrestling weiter.

Was das erste betrifft. Wenn man mit dem Wrestling anfaengt ist man meistens noch ein Kind. Man hat natuerlich keine Ahnung, aber bald merkt man das etwas nicht stimmt. Man beginnt zu zweifeln was man sieht und schon bald merkt man das es “Fake“ ist. Hinzu kommt das wenn wir Aelter werden immer gerne zurueck schauen auf unsere Kindheit (oft positiver als es war). Wenn wir Pro Wrestling geschaut haben als Kind haben wir dazu eine ganz andere Verbindung wie spaeter als Erwachsener. Die “Anfangsjahre“ sind immer die schoensten von etwas, weil hier meistens das Interesse am hoechsten ist. Stellt euch vor ihr haettet als Kind z.B. A-Team geschaut, ihr wuerdet euch heute noch positive daran erinnern weil ihr es mit der Kindheit in Verbindung bringt, auch wenn die Serie der totale crap war. Und jetzt stellt euch vor A-Team wuerde es heute noch geben in der 42 Staffel, ihr wuerdet es sehr wahrscheinlich nicht mehr so moegen wie als Kind, oder ueberhaupt nicht mehr moegen. WWE ist fortlaufend, und alleine schon durch die eigene Entwicklung ist es ganz normal das bei den meisten das Interesse schwindet.

Zum zweiten Punkt, auch das Pro Wrestling entwickelt sich. Einmal hat man angefangen das Pro Wrestling zu schauen und hat ein Produkt vorgefunden das man mag und bei dem man geblieben ist. Das Produkt entwickelt sich jedoch weiter, und man selbst bekommt vielleicht ebenfalls eine andere Vorstellung oder behaelt seine Vorstellung von dem Produkt das es ein Mal gab. Das ist dann irgendwann nicht mehr Deckungsgleich und man verliert ebenfalls das Interesse.

Ein weiterer Punkt ist das das Pro Wrestling sich dahin entwickelt hat das es einem extrem schwer gemacht wird als “Mark“. Das Pro Wrestling wurde exposed und exposed sich selbst immer mehr. Die Darstellung laesst es nur sehr schwer zu das man “Mark“ ist, weil selbst kleine Kinder erkennen koennen das es Fake ist.

Dann gibt es noch den Punkt das man als “Mark“ das Gefuehl hat das man das Pro Wrestling mehr mochte wie als “Smark“. Wobei ich finde das die Unterteilung Mark und Smark ja nicht alles abdeckt. Es gibt naemlich die Moeglichkeit kein Mark mehr zu sein und dennoch die sogenannte “Suspension of Disbelief“ auszuschalten, also den Zweifel den man hat waehrend man es sieht. Wer einen Film schaut wird auch nicht die ganze Zeit denken das es Fake ist, er weiß das es nur ein Film ist, aber man schaltet den Zweifel aus und genießt es. Beim Wrestling ist es heutzutage so das es mir so geht das ich bei vielen Produkten diesen Zweifel nicht ausschalten kann weil das Produkt es nicht zulaesst. Ich kann heute noch gutes Wrestling mir anschauen und meinen Zweifel ausschalten, das sind meistens aber aeltere Tapes aus der Vergangenheit. Wenn ich aber heutige Produkte sehe wie WWE, da schaffe ich es nicht den Zweifel auszuschalten weil das Produkt ueberhaupt nicht glaubwuerdig ist und nicht mal einer eigenen Logik nach geht.
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Nachrichten in diesem Thema
Vom Mark zum Smark - von AwesomePunk - 13.07.2013, 13:28
[Kein Betreff] - von Axtmane - 13.07.2013, 16:03
[Kein Betreff] - von Light - 13.07.2013, 16:19
[Kein Betreff] - von Hawkeye - 13.07.2013, 17:12
RE: Vom Mark zum Smark - von TaKeRoCk - 13.07.2013, 17:25
[Kein Betreff] - von Zar - 13.07.2013, 18:06
[Kein Betreff] - von AwesomePunk - 15.07.2013, 18:45
[Kein Betreff] - von UFC-Fan - 16.07.2013, 20:37
[Kein Betreff] - von AwesomePunk - 20.07.2013, 14:34
[Kein Betreff] - von Axtmane - 21.07.2013, 12:13
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[Kein Betreff] - von Nefercheperur - 25.07.2013, 23:59

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