22.08.2013, 19:56
Und genau desshalb ist es wahrscheinlich so schwer ordentliche Heels aufzubauen. Es gibt auch keine typischen Heel Aktionen mehr. Wenn ein Heel der bei den Fans ankommt, kann er den Babyface windelweich prügeln und bekommt dafür noch Pops. Auch Frauen zu schlagen führt zu Jubelstürmen, was man an Steve Austin ja gut beobachten konnte. Einzig und allein, wenn man Amerika beleidigt, zieht es Heat. Und zwar auf dem einfachsten und stumpfestem Weg. Ich glaube einfach, dass das "Gut/Böse" Schema im Wrestling seit 15 Jahren einfach nicht mehr funktioniert und sich vieles in Grautönen abspielt. Im Grunde gefällt mir das auch, da so etwas eine größere Charakterentwicklung hervorrufen kann, wenn es die Booker nur mal nutzen würden.
Zu viele Turns sind auch so Ding. Meist liegt es ja an der Intensität des Turns, dass das Ganze nicht funktioniert. Bestes Beispiel ist für mich Kurt Angle. Seine Face und Heelrollen liegen so dermaßen weit auseinander, dass man denkt, das es sich um zwei völlig verschiedene Personen handelt. Klar, dass das dann albern wirkt.
Richtig gute Heels in den letzten Jahren waren für mich eigentlich nur Bully Ray, Bobby Roode und Kevin Steen.
Zu viele Turns sind auch so Ding. Meist liegt es ja an der Intensität des Turns, dass das Ganze nicht funktioniert. Bestes Beispiel ist für mich Kurt Angle. Seine Face und Heelrollen liegen so dermaßen weit auseinander, dass man denkt, das es sich um zwei völlig verschiedene Personen handelt. Klar, dass das dann albern wirkt.
Richtig gute Heels in den letzten Jahren waren für mich eigentlich nur Bully Ray, Bobby Roode und Kevin Steen.
