02.12.2013, 16:52
Zitat:Original von Adios
Zu Nef:
Früher waren die Weeklys aber auch ganz anders gestrickt, da haben die meissten Superstars gegen Jobber gekämpft und sie recht schnell platt gemacht. Selten mal kämpften grosse Stars gegeneinander, und wenn dann als Höhepunkt bei einem der wenigen PPV´s. Genau diese Richtung wäre begrüssenswerter. Allerdings will ich heutzutage natürlich auch keine untrainierten Mobbel mehr gegen Stars sehen.
Aber sag mir einen, der sich eine Raw bzw SD Show anschauen würde, wo man auf Dauer nur Jobber Matches sieht? Die Quoten würde noch weiter sinken. Es ist doch seit mitte der 90er Jahre so, dass die Jobber Matches an sich vorbei sind und das finde ich auch gut so! Klar, sollte man nicht jede Matchpaarung bei den weeklys bringen und sie für die PPV's aufheben, aber nur Jobber Matches geht einfach nicht mehr. Und fast genau so lange ist es auch her, als der IC Titel noch was wert war! Vom US Titel will ich in der WWE gar nicht reden, da er meiner Meinung nach noch nie ein hohes standing hatte![/quote]
Ja stimmt schon. Nur haben wir hier seit Nitro das Problem: Wenn man ein TV orientiertes Produkt hat, also Top Matchups bei TV Shows bringt, dann leiden die PPV`s darunter, weil man die PPV Quality Matches schon bei den woechentlichen Shows zusehen bekommt. Es leidet auch die Midcard darunter weil vorallem die meisten Midcard Wrestler staendig verlieren. Der WCW war das egal, die hatten ein TV orientierte Ausrichtung und interessierten sich kaum fuer PPV`s und hatten einen Roster mit ueber 100 Wrestlern. Bei WWE ist das anders, die sind auch angewiesen auf die PPV Einnahmen. PPV und woechentliche Fernseh Shows lassen sich imo schwer vereinbaren, man hat eine Zeitlang Erfolg, aber im Endeffekt leidet die Qualitaet! Das sehen wir bei WWE, die muessen jede Woche zwei grosse TV Shows produzieren und jeden Monat einen PPV, das Modell haben sie seit 14 Jahren und ist zu einem bestimmten Punkt erfolgreich, aber es ist langfristig der kreative Tot! Unkreative Storylines & Charackterentwicklungen, die meistens keinen Sinn ergeben und Matchups die sich staendig wiederholen sind die Folge. Ein Modell aus PPV`s und woechentliche TV Shows laesst sich nicht mit Qualitaet verbinden langfristig.
Ohne Jobber Matches hat sich auch die Pecking Order veraendert, heute tritt jeder Main Roster Wrestler gegen jeden anderen an. Jobber gibt es keine mehr, Undercarder sind die neuen Jobber, und teilweise auch die Midcarder. Nur irgendwann entschliesst sich WWE einen der Undercarder oder Midcarder die lange gejobbt haben im Nationalen Fernsehen zu pushen, und das kauft ihnen dann keiner mehr ab. Das gilt auch fuer die Top Guys, sie werden zum Teil Monate-Jahrelang verjobbt bevor sie dann wieder gepusht werden, Beispiele die mir einfallen sind CM Punk und The Big Show. Vor seinem grossen WWE Titlerun verlor Punk jedes PPV Match ueber ein Jahr lang.
PS: Ein Steve Austin oder ein The Rock fand ich auch langweilig, keine Entwicklung und so Weichgespuelt nach dem sie mal an die Spitze kamen, bei Austin nach 1998 und bei The Rock nach 1999. Ein Problem das man oft hat, ist etwas erfolgreich wird es kaum mehr veraendert, das kennen viele Firmen. Kaum mehr Risiko und Kreativitaet. Sprich die Qualitaet sinkt.
