04.02.2015, 22:28
yeah Nef, Great Report.
Man versetze sich mal zurück in die Sit. damals: Die Fans dachten, sie bekämen jetzt endlich die Antwort, welche Wrestler die "besten" sind. Alles blickte gespannt nach Stamford.
6 Monate später war dann Gewissheit, dass das, was der grösste Angle des Pro-Wrestlings sein sollte, vielleicht der Anfang vom Ende für das Sports Entertainment war.
Doch der Reihe nach:
am letzten Nitro verkündet Vince das Bekannte. Shane erscheint per Einspieler, um seinen Vater zu informieren, dass er nun der Eigentümer der WCW wäre. Allein dies hier sollte ein Synonym dafür sein, wie schlecht die Story sein würde.
Ich glaube man war damals schlichtweg selbst überfordert und sah den Wald vor lauter Bäumen nicht.
KEIN MENSCH wollte damals die McMahons in einer Familienfehde sehen. Kein Shane, keine Steph. Vince hätte gereicht für das Repräsentieren der WWE, man hätte Bischoff holen sollen, dass er die WCW repräsentiert und vllt. Heyman die ECW (welche man der Übersicht halber hätte ganz weglassen und deren verbleibende Top-Heads zur WCW traden sollen).
Kein Mensch will Vince gegen Shane wrestlen sehen. Du bist Eigentümer der WWE, was aber nicht impliziert, dass du in den Ring gehen musst.
Das erste WCW Match fand dann damals am 07.Juli statt : Booker T. vs. Buff Bagwell...
Die Fans hatten sehr feine Antennen und es gefiel ihnen garnicht, wo das jetzt hinsteuern sollte.
dann kam dieser missratene PPV (nef brought all the things on the table).
Steve Austin turnt gegen die WWE zugunsten der Organisation, die ihn via FedEX entliess?
DDP wurde begraben damals. Sogar Takers Frau durfte ihn besiegen. Er war das perfekte Beispiel dafür, wie man den Marktwert eines Wrestlers in den Minusbereich rücken konnte.
RVD war damals zu schnell zu over. Damit konnte man irgendwie nicht umgehen und setzte ihn mittelfristig in der Midcard fest.
die WCW wurde niemals als ernsthafte Bedrohung präsentiert.
als dann die politische Lage im Land noch hinzukam, ja, das war der finale Gnadenstoss: Nur die Face durften noch gewinnen, man traute niemandem zu, differenzieren zu können etc. Ja, für so einen Angle der Gnadenstoss.
Warum hat man sich keine Zeit genommen? Stellt euch vor, man hätte nach der Ankündigung erstmal ganz normal mit WWE-Shows weitergemacht. Und nach ein paar Wochen wäre irgendwann Sting an der Hallendecke aufgetaucht. Er steht nur da, beobachtet.
Es gibt soviele Möglichkeiten und Szenarien wie es besser und ernsthafter hätte laufen können. Stattdessen machte man nur einen Zirkus draus und merkte nicht, dass man nicht nur die WCW in ein schlechtes Licht rückte, sondern auch vor allem die eigene Firma.
Man versetze sich mal zurück in die Sit. damals: Die Fans dachten, sie bekämen jetzt endlich die Antwort, welche Wrestler die "besten" sind. Alles blickte gespannt nach Stamford.
6 Monate später war dann Gewissheit, dass das, was der grösste Angle des Pro-Wrestlings sein sollte, vielleicht der Anfang vom Ende für das Sports Entertainment war.
Doch der Reihe nach:
am letzten Nitro verkündet Vince das Bekannte. Shane erscheint per Einspieler, um seinen Vater zu informieren, dass er nun der Eigentümer der WCW wäre. Allein dies hier sollte ein Synonym dafür sein, wie schlecht die Story sein würde.
Ich glaube man war damals schlichtweg selbst überfordert und sah den Wald vor lauter Bäumen nicht.
KEIN MENSCH wollte damals die McMahons in einer Familienfehde sehen. Kein Shane, keine Steph. Vince hätte gereicht für das Repräsentieren der WWE, man hätte Bischoff holen sollen, dass er die WCW repräsentiert und vllt. Heyman die ECW (welche man der Übersicht halber hätte ganz weglassen und deren verbleibende Top-Heads zur WCW traden sollen).
Kein Mensch will Vince gegen Shane wrestlen sehen. Du bist Eigentümer der WWE, was aber nicht impliziert, dass du in den Ring gehen musst.
Das erste WCW Match fand dann damals am 07.Juli statt : Booker T. vs. Buff Bagwell...
Die Fans hatten sehr feine Antennen und es gefiel ihnen garnicht, wo das jetzt hinsteuern sollte.
dann kam dieser missratene PPV (nef brought all the things on the table).
Steve Austin turnt gegen die WWE zugunsten der Organisation, die ihn via FedEX entliess?
DDP wurde begraben damals. Sogar Takers Frau durfte ihn besiegen. Er war das perfekte Beispiel dafür, wie man den Marktwert eines Wrestlers in den Minusbereich rücken konnte.
RVD war damals zu schnell zu over. Damit konnte man irgendwie nicht umgehen und setzte ihn mittelfristig in der Midcard fest.
die WCW wurde niemals als ernsthafte Bedrohung präsentiert.
als dann die politische Lage im Land noch hinzukam, ja, das war der finale Gnadenstoss: Nur die Face durften noch gewinnen, man traute niemandem zu, differenzieren zu können etc. Ja, für so einen Angle der Gnadenstoss.
Warum hat man sich keine Zeit genommen? Stellt euch vor, man hätte nach der Ankündigung erstmal ganz normal mit WWE-Shows weitergemacht. Und nach ein paar Wochen wäre irgendwann Sting an der Hallendecke aufgetaucht. Er steht nur da, beobachtet.
Es gibt soviele Möglichkeiten und Szenarien wie es besser und ernsthafter hätte laufen können. Stattdessen machte man nur einen Zirkus draus und merkte nicht, dass man nicht nur die WCW in ein schlechtes Licht rückte, sondern auch vor allem die eigene Firma.
