14.02.2015, 14:45
Hier mal meine Einschätzung zu Michaels vs. Austin
1. Wrestling Skills:
Bei Michaels und Austin ist es bemerkenswert, dass sie beide ihre allerbeste Leistung nicht während ihrer Zeit als Company-Aces ablieferten. Während Austin schon vor seiner Zeit als WWF Champion eine schwere Nackenverletzung erlitt und bald auch sein Knie mächtig lädiert war und er dementsprechend seinen Stil ändern musste, blühte Michaels erst nach seiner Rückkehr im Jahr 2002 richtig auf. Unterm Strich hatte der Heartbreak Kid aber viel mehr Gelegenheit sich als "State of the Art"-Wrestler zu präsentieren. Ich würde ihm daher hier meine Stimme geben, er hat so viele Matches abgeliefert, die heute noch abgefeiert werden, da kann Austin nicht mithalten.
2. Entertainment Skills:
Hier gebe ich Steve Austin den Punkt. Michaels "unterhielt" mehr mit seiner Performance im Ring, hatte sicherlich viele große Momente, aber Austin hat es mit seinem Charisma, seinen Promo-Skills und seinen Storylines eben zu dem Megastar geschafft, der er war.
3. Drawing Power:
Shawn galt lange nicht als großer Draw, erst später wurden seine WrestleMania-Auftritte zu einem Faktor der PPV-Verkäufe. Das reicht aber nicht um mit Austin in Konkurrenz zu treten, der von Meltzer als größter Peak-Draw aller Zeiten bezeichnet wird. Zwar hat Austin nicht so lange wie Londos oder Sammartino als großer Draw fungiert, aber er lieferte wohl die höchste Drawing Power auf einen kurzen Zeitraum bezogen ab.
4. Erfolge:
Hier gewinnt für mich auch Stone Cold. Mehrere Rumble-Siege, Secondary Singles Championships und Major Championships in unterschiedlichen Ligen. Er war vom Status her über lange Zeit die No. 1 auf den Cards. Michaels hat hier auch viel zu bieten, aber besonders bei den World Title Reigns muss man einfach Abstriche machen, die wirkten nicht so bedeutsam wie bei Austin.
5. Einfluss:
Shawn Michaels bekommt hier meinen Punkt. Erstens weil er mit seiner Performance die Durchschnittsqualität der Shows massiv beeinflusste und WWE für die kritischsten Fans weiter lohnenswert machte. Und Zweitens weil so viele junge Wrestler ihm nacheiferten und sein Stil noch heute so sehr erkennbar ist. Austins Mainstream-Einfluss war natürlich auch riesig, der interne Einfluss von Michaels' wirkt aber nachhaltiger und dadurch wertvoller auf mich.
Damit gewinnt Austin knapp mit 3-2 Kategorien. Dafür dass ich Austin insgesamt für die weitaus wichtigere Figur halte, kommt Michaels durch sein schieres wrestlerisches Vermögen doch ziemlich nahe an ihn heran.
1. Wrestling Skills:
Bei Michaels und Austin ist es bemerkenswert, dass sie beide ihre allerbeste Leistung nicht während ihrer Zeit als Company-Aces ablieferten. Während Austin schon vor seiner Zeit als WWF Champion eine schwere Nackenverletzung erlitt und bald auch sein Knie mächtig lädiert war und er dementsprechend seinen Stil ändern musste, blühte Michaels erst nach seiner Rückkehr im Jahr 2002 richtig auf. Unterm Strich hatte der Heartbreak Kid aber viel mehr Gelegenheit sich als "State of the Art"-Wrestler zu präsentieren. Ich würde ihm daher hier meine Stimme geben, er hat so viele Matches abgeliefert, die heute noch abgefeiert werden, da kann Austin nicht mithalten.
2. Entertainment Skills:
Hier gebe ich Steve Austin den Punkt. Michaels "unterhielt" mehr mit seiner Performance im Ring, hatte sicherlich viele große Momente, aber Austin hat es mit seinem Charisma, seinen Promo-Skills und seinen Storylines eben zu dem Megastar geschafft, der er war.
3. Drawing Power:
Shawn galt lange nicht als großer Draw, erst später wurden seine WrestleMania-Auftritte zu einem Faktor der PPV-Verkäufe. Das reicht aber nicht um mit Austin in Konkurrenz zu treten, der von Meltzer als größter Peak-Draw aller Zeiten bezeichnet wird. Zwar hat Austin nicht so lange wie Londos oder Sammartino als großer Draw fungiert, aber er lieferte wohl die höchste Drawing Power auf einen kurzen Zeitraum bezogen ab.
4. Erfolge:
Hier gewinnt für mich auch Stone Cold. Mehrere Rumble-Siege, Secondary Singles Championships und Major Championships in unterschiedlichen Ligen. Er war vom Status her über lange Zeit die No. 1 auf den Cards. Michaels hat hier auch viel zu bieten, aber besonders bei den World Title Reigns muss man einfach Abstriche machen, die wirkten nicht so bedeutsam wie bei Austin.
5. Einfluss:
Shawn Michaels bekommt hier meinen Punkt. Erstens weil er mit seiner Performance die Durchschnittsqualität der Shows massiv beeinflusste und WWE für die kritischsten Fans weiter lohnenswert machte. Und Zweitens weil so viele junge Wrestler ihm nacheiferten und sein Stil noch heute so sehr erkennbar ist. Austins Mainstream-Einfluss war natürlich auch riesig, der interne Einfluss von Michaels' wirkt aber nachhaltiger und dadurch wertvoller auf mich.
Damit gewinnt Austin knapp mit 3-2 Kategorien. Dafür dass ich Austin insgesamt für die weitaus wichtigere Figur halte, kommt Michaels durch sein schieres wrestlerisches Vermögen doch ziemlich nahe an ihn heran.
