09.07.2015, 19:20
Zitat:Ich versuche es noch Mal. Wenn deine Argumentation stimmen wuerde, dann wuerde Raw nicht bei einer Show 2 Millionen Zuschauer mehr haben, den dann duerfte es das Fanpotential gar nicht geben, das es jedoch gibt, und dann wuerde es auch immer weiter bergab gehen und man koennte nichts dagegen tun. Es kann aber auch jetzt wieder bergauf gehen fuer Promotions! Es liegt zum groessten Teil an den eigenen Entscheidungen/an dem eigenen Produkt!
Natürlich liegt es an den Entscheidungen. Aber ich erwarte nicht von WWE, dass sie zufällig genau die richtigen Entscheidungen treffen, nur weil ein paar Couch-Booker meinen, dass die richtigen Entscheidungen offensichtlich wären. Und deswegen kann ich auch mit solchen Schuldzuweisungen nichts anfangen, denn man fischt doch letztlich im Trüben. Ich finde nur, wer Schuld zuweist, sollte sich auch an die eigene Nase fassen, weswegen ich hier die Probleme auf der Nachfrageseite in den Vordergrund stelle. Natürlich ist auch nicht das Internet "schuld", oder die zugenommene Nörgelaffinität der Fans. Das ist ja alles interdependent und von so vielen Variablen abhängig, auf die WWE oft kaum Einfluss hat ("Zeitgeist").
Das, was dich stört, ist doch im Grunde, dass WWE kein größeres Risiko mehr eingeht, um mit weitreichenderen Entscheidungen und Änderungen EVENTUELL das zu bieten, was die Fans EVENTUELL besser annehmen würden. WWE ist aber auch Arbeitgeber und kann nicht mal eben ohne Not das komplette Konzept ändern, denn das kann auch nach hinten losgehen. Ich würde mich nicht wundern, wenn WWE mit neuem Set, neuem Wrestling, neuem Booking pleite gehen würde. Es KANN Erfolge bringen, muss es aber nicht. WWE muss Wrestling nicht neu erfinden, das ist die Aufgabe von Entrepeneuren, dieses Risiko einzugehen. WWE tut hier mit NXT, Network und Co. doch wirklich, was in seiner Macht steht.
