23.06.2016, 07:19
Das Money in the Bank-Konzept begünstigt halt das klassische Motiv eines Pyrrhussieges. Rollins verausgabte sich für seinen Titelgewinn und wurde dadurch leichtes Opfer für Ambrose. Das stimmt, dass Dean Ambrose durch diesen Sieg nicht automatisch wie ein starker Champion wirkt. Aber wieso sollte er das auch? Er war in den Wochen und Monaten zuvor ja auch nicht gerade unbesiegbar. Da hat ein Upper Carder einen Titel gewonnen, der (eigentlich) noch nicht zu seiner Kragenweite passte, und damit ein bisschen erfrischendes Chaos in das Titelgeschehen gebracht. Gegen Roman Reigns hatte er bei bisherigen Singles-Begegnungen nur wenige Chancen, mit Rollins tat sich Ambrose auch eher schwer. Ich würde sagen, dass dies unter den aktuellen Umständen noch der sinnvollste Weg war, um Ambrose mal als Champion auszuprobieren.
