01.04.2017, 01:20
Ich mag solche wiederkehrenden Rituale, vorgegebene Umstände, denen sich die Charaktere nicht entziehen können. WWE ist halt als Seifenoper konzipiert, bei der man problemlos einsteigen, aussteigen und wieder einsteigen kann und sich dabei sofort wieder zurecht finden können soll. Daher kommt wohl auch der Hang zur Gleichmacherei der PPVs, das kann ich unter künstlerischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten akzeptieren, für meinen Geschmack kommt aber eben das Kultische oft etwas zu kurz und in dem Zusammenhang auch ein ausgeschmückterer Jahreskalender. Wrestling ist in erster Linie eben Ritual, mehr noch als die meisten Sportarten, und wenn dieser Aspekt anderen Zwecken untergeordnet wird, enfernt man sich vielleicht zu weit von seinen Wurzeln.
