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Bret Harts Kolumne
#3
HAWK ist von uns gegangen.
Bret hart - Für Slam Wrestling (8.11.03)

Die Wrestling Bruderschaft hat ein weiters Mitglied verloren.
Krieger des Glücks
Er ist ein Krieger
Man kann sich nur nicht erinnern,
wofür er kämpft...
Kann nicht die Zukunft voraussagen
Kann nicht die Vergangenheit vergessen
Es fühlt sich an,
als könnte jeder Moment
der Letzte sein

Ich schrieb gerade eine Lobrede als die Nachricht kam.

Schon wieder verstarb ein Mitglied der Wrestling Brüdergemeinschaft.

Ich kann mir nicht helfen, aber es kommt mir so vor als würden sie schneller sterben als man sie begraben kann.

Sogar die Fans, die nur gelegentlich Wrestling schauen sind mit Hawk und Animal, die berüchtigten Road Warriors, auch bekannt als Legion of Doom, vertraut. Sie waren das optisch beeindruckenste Tag Team in der Geschichte des Wrestling und gleichzeitig auch das einschüchterntste.

Hawk war derjenige, dessen Marke das Brüllen „OH what a rush“ war.
Aber jetzt ist er von uns gegangen.
Sein richtiger Name war Mike Hegstrand und er war einer der Sorten Mensch, der in der Umkleidekabine Spaß machte.
Er war immer eine positive Person.
In einem Geschäft voller harter Jungs, nahm ihn niemand so richtig ernst und er nahm sich selber nicht sehr ernst.
Am 18. Oktober packten Mike und seine Frau in ihrem Zuhause in Florida ihr Hab und Gut um in ein neues Haus zu ziehen. So gegen 20:30 Uhr sagte Mike, er wäre müde und ging nach Oben um sich hinzulegen. Er beauftragte seine Frau ihn später zu wecken. Als sie so gegen 1:30 Uhr ins Bett ging fand sie heraus, daß er niemals wieder aufwachen würde.
Nach einem Leben wo man Jahr für Jahr die Welt bereiste, seine zahlreichen Anhänger unterhalten, schaffte er es endlich Nachhause nur um mit 46 Jahren, in seinem eigenen Bett zu sterben.
Die Plötzlichkeit des Geschehens gab mir eine Pause.
Die Road Warriors sind das Einzigste Tag Team in der Geschichte des Wrestling, die schon die WWF, NWA, AWA und alle Japanischen Tag Team Titel hielten. Als ein Einbrechendes Phänomen, wie sie es in ihrer WWF Höhepunkt Zeit waren, wurde ihre Berühmtheit in Japan damit übertroffen, als Hawk’s Tot schlagzeilen machte.

Ich war immer ein großer Fan der Road Warriors auch wenn ich immer dachte, sie wären etwas steif im ring. Doch als die Hart Foundation mit ihnen arbeitete, fanden wir sie mehr als professionell.
In den späten 80ern und frühen 90ern, als die Tag Teams regierten, waren sie am meisten für ihre Größe und ihre gute Mikrofonarbeit bekannt,
Vor drei Jahren hatte Hawk eine Herzatakke aufgrund einer Herzmuskelerkrankung, eine Nachfolge des Steroidenmissbrauches.
Nachdem er das überstand würde er religiös und zu all dem veränderte er sein Leben und war für ein paar Jahre clean.
Leider kam seine Entscheidung zu spät. Die Jahre und das Geschäft haben sich bemerkbar gemacht.
Außer Hawk starben noch viele andere Wrestler, nur viel zu früh. Texas verlor ihre vier Von Erich Jungs, Bruiser Brody und Gino Hernandez.
Mittlerweile sagten wir schon hier Zuhause Larry Cameron, Brian Pillman, Davey Boy und Owen auf wieder sehen. Leute aus Minnesota, die in Hawk’s Nachbarschaft Robinsdale aufwuchsen aufwuchsen haben auch sehr gelitten.

Ravishing Rick Rude und Curt Hennig starben auch an Herzproblemen, bewirkt durch Steroide und Schmerzmittel.
Hawk schien auch an Herzproblemen gestorben zu sein, doch das letztendliche Ergebnis vom behandelnden Arzt gibt es in ein paar Monaten.
Am 13. Oktober beabsichtigte ich Hawl anzurufen um zu sehen wie es ihm ging, doch jetzt weiß ich, daß es ihm gut geht in der Kompanie der gefallenen Kameraden.

Gefallener Engel
Wirft einen Schatten gegen die Sonne,
Wenn meine Augen die Seele
des Auserwählten sehen könnten,
In meinen Träumen spielen die Dudelsäcke
In meinem Traum verlor ich einen Freund
Komm herunter Gabriel und blase in Dein Horn
Weil eines Tages werden wir uns wieder sehen
-Robbie Robertson



Giving Legends Their Due
Bret Hart für Slam Wrestling (19.11.03)

Ich hatte eine interessante Woche und hatte tiefen Respekt für die Älteren. Ich war in Toronto, auf den Stufen meines Hotels, während ich auf meine Limo wartete, die mich zu meinem nächsten Event fahren sollte, rannte ich in Walter Gretzky hinein.
Sein Gesicht blühte auf und er sagte, daß er es nicht glauben könne, daß ich es bin. Meine Erholung von meinem Schlaganfall faszinierte ihn. Wenn ich mich daran erinnere was für ermutigende Worte er mir gab, denke ich, daß ich einen großen Teil meines Rufes ihm zu verdanken habe.
Hinter Walter stand kein Anderer als der legendäre Bobby Orr, mein Held aus meiner Kindheit. Walter sagte: “Kannst Du das glauben? Sieh ihn Dir an! Er ist zurück!“
Orr lächelte und Walter fragte ihn:“ Kennst Du Bret Hart?“ Ich kann euch sagen, ich war so stolz als ich Orr antworten hörte: „Natürlich Jeder kennt Bret (The Hitman) Hart!“ Das war ein ganz toller Moment, den ich nie vergessen werde.
Zwei Tage Später plante ich mit meinem früheren tag Team Partner Jim „The Anvil“ Neidhart an einer Autogrammstunde in Fremont, Kalifornien teilzunehmen. Es waren auch Bobby“The Brain“ Heenan und „Cowboy“ Bob Orton anwesend. Ich hatte alle lange nicht gesehen.
Heenan war wahrscheinlich der Beste Wrestling Manager aller Zeiten.
Er war ein paar Jahre Lang Kommentator für die WWF und war Manager von Leuten wie: Andre „The Giant“, Mr.Perfect, Ravishing Rick Rude und natürlich Rick Flair, um nur ein Paar zu nennen.
Wir sprachen darüber wie Bobby mit 17 Jahren in das Wrestling Geschäft kam. Er verkaufte Programme, genau wie ich früher, nur das ich erst 4 Jahre alt war. Bobby hat erfolgreich seinen Zungenkrbs besiegt. Er schien geistlich auf der Höhe zu sein und er erzählte die verschiedensten Geschichten über Andre „The Giant“. Er erzählte mir eine Geschichte, als Andre eines Morgens volltrunken in eine Hotel Lobby in Japan auftauchte, wie ein betäubter Elefant hätte er ausgesehen.
Andre fiel unglücklicher Weise direkt vor den Schreibtisch eines Mitarbeiters und niemand wusste was sie tuhen sollten. Zwanzig oder dreißig Mitarbeiter, Boten, Kellner, sogar die Dienstmädchen versuchten vergeblich diesen Riesen hochzuheben. Voller Verzweiflung versammelten sich alle um Andre um ihn aufzuheben. Da lag er nur, ein unerkläricher Hügel, ein bitte nicht stören Schild hing an seinem Schädel.
Gegen Mittag wachte Andre auf, die Leute liefen nur so davon, als würde Godzilla erwachen.
Cowboy Bob Orten war einer meiner Lehrer in der Zeit (1985) als ich zur WWF ging. Ich hatte ihn seitdem er 1988 die WWF verlies nicht mehr gesehen oder mit ihm gesprochen. Bob war einer der Größten im Wrestling.
Er brachte Anvil und mich zum lachen, als er uns erzählte, daß Roddy Piper ihn am frühen Morgen anrief um ihm und Don Muraco zu helfen, sie hatten Ärger mit der Polizei in Fresno. Bob ging in den Korridor außerhalb seines Hotelzimmers und als er versuchte in die Lobby zu gehen, benutze er sein Bein um seine Tür aufzuhalten. Wie in einem Albtraum hörte er seine Tür zufallen und merkte, daß er sich ausgesperrt hatte.
Ich kann mir gut vorstellen wie es aussah, als Don zur Lobby ging und nichts außer seinem Geburtstagsanzug trug. Das verrückte daran ist, daß Bob sich irgendwie herausreden wollte und Don und Piper auch retten wollte. Bob war einer der Wrestlern, die stolz auf sich und ihre Rekorde waren.
Während seiner ganzen Karriere verletze er keinen Wrestler. Mit so vielen Legenden des Wrestling, die schneller als Sibirische Tiger wieder verschwanden, war ich froh, daß ich sah, daß meine alten freunde sich nicht verändert hatten….ist schon verrückt nach all den vielen Jahren…



No Encore Bret Hart für Salm Wrestling, 22.11.03

Seitdem ich bis jetzt noch nicht mein letztes Wrestling Match bestritten habe, kann ich auf eine bestimmte Art und Weise nachempfinden, was Walter Gretzky fühlte, als er nach Edmonton zurückkehrte und mit seinen alten Kollegen bei einem Mega Star Studentenspiel teilnahm.
Es ist ein überwältigendes Gefühl von Stolz und ein schönes Gefühl in meinem Herzen und eine tolle Vorfreude, wenn ich an diesen Event denke. Der langerwartete Höhepunkt des Jahres. Die Gedenkfeier der Olivers’25 Saison der NHL und der 86. Jahrestag der Liga.
Es wird das Erste und das Letzte mal sein, daß Gretzkys Kinder ihn in Oilers Jersey sehen werden. 1988, als seine Kinder noch nicht geboren waren, spielte er in Los Angeles. Er führte ein Team der Oiler Studenten an, als diese gegen die Guy Lafleur und Kanadische Studenten spielten. Mit 42 meinte er, daß dieses Spiel sein einziges Oldtimer Spiel werden würde.
Du kannst niemanden sagen, nicht mal für den Großartigen, daß es nicht aufregend wäre, ein Spiel gegen Legenden zu spielen, die es auch nicht erwaten konnten.
Ich kann mir gut vorstellen, was für ein Adrenalinschub es für Wayne gewesen war, als er sich seine Skates anzog und Mark Messier ansah. Dabei muss er sich gefragt haben: „Passiert das wirklich?“
Der Spaß in Edmonton zu sein, wo er die Hockeywelt in Aufregung brachte, wie kein anderer, kann man nicht bezahlen. Die Edmonton Sport Fans sind die lautesten und loyalsten die es gibt, und sie verdienen es auch.
In einem Stadion voller Fans, die einem, neben Live Musik und Feuerwerk zujubeln, kamen bestimmt Walter Gretzky viele Erinnerungen hoch. Inklusive die Erinnerungen, als damals bei den Outdoor Spielen ihn trainierte, genau wie mein Vater mich im Wrestling.

Ich kann mir nicht vorstellen, wie es für mich wäre. Vielleicht eine Wohltätigkeits- super Show im kleinen Pavillon oder der Saddledome. Ein letztes Rematch, vielleicht im team mit einem meiner Brüder, gegen alte Stampede Wrestler wie Archie „the Stomper, Sweet Daddy Siki oder sogar Abdullah „The Butcher“. Sogar, wenn manche von uns schon zu alt dafür wären, wäre es trotzdem ein explosives Ereignis.
Ich erinnere mich an meinen Dad in den 60ern, als er am Ring als mein Tag Partner stand und wir gegen Stomper und J.R. Foley kämpften.
Für mich sind diese Träume ein für alle mal vorbei. Es hört sich vielleicht verrückt an, doch es ist nicht der Schlaganfall, der dies nicht mehr ermöglicht, sondern Bill Goldbergs Attacke, als er mir fast den Schädel von meinem Körper trat.
Dieser Eselstritt ist der Grund, warum ich NIE zurückkehren werde und klassische Traummätches wie gegen Kurt Angle, Chris Benoit oder Brock LEsnar nie haben werde. Aber ich bin glücklich am Leben zu sein und daß ich mich nicht mehr auf diese Dinge konzentrieren muss.

Ich kann mir gut vorstellen wie es für die Hockeylegenden ist, auf dem Eis vor über 50000 Fans zu spielen. Es macht mich wehmütig, wenn ich an den Kampf gegen den Brithish Bulldog im Wembley Stadion denke, wo 86000 Fans anwesend waren.
Bei allem gebührenden Respekt, ich beneide diesen Moment, Wayne Gretzky.
Das Du in der Lage bist, Deine Zeit zu gestalten und zu tuhen was du liebst. Vor allem wann immer Du willst und dir und den Fans das zu geben, was du liebst.
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Bret Harts Kolumne - von Alex Müller - 22.12.2003, 15:58
[Kein Betreff] - von Alex Müller - 22.12.2003, 15:59
[Kein Betreff] - von Alex Müller - 22.12.2003, 16:00
[Kein Betreff] - von Nefercheperur - 22.12.2003, 16:18
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[Kein Betreff] - von Alex Müller - 23.12.2003, 14:13

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