23.05.2005, 20:31
Zitat:Original von Raven
Ayayay diese Vergleiche. Man kann doch einen 50 Cent nicht mit Nana vergleichen. Die Rapper der 90er, die du aufgezählt hast waren alle One-Hit-Wonder.
Natürlich kann man einen 50 Cent mit Nana vergleichen:
Denn Nana war keineswegs ein One-Hit-Wonder. Er hatte insgesamt 7 Top-Ten-Hits. 50 Cent ist im Gegensatz dazu ein One-Hit-Wonder. Oder hört man etwa noch etwas von ihm? Nach ''In da Club'' und dem zweiten Song (mir ist jetzt leider der Name des Songs entfallen :rolli: ) kam doch nichts mehr. Bei Coolio und Spectacoolär gebe ich Dir Recht. Das waren wirklich One-Hit-Wonder.
Zitat:Die hatten kaum Qualität. Die heutigen Rapper wissen was sie machen.Glaubst du wirklich, dass die heutigen Rapper wirklich so leben, wie sie vorgeben zu leben? Bei den amerikanischen Rappern vielleicht, aber bei den deutschen Rappern glaube ich es nicht. Denn hier steht imo ein gerissener Manager, der gemerkt hat, dass die amerikanischen Rapper bei den Fans ziehen und so die deutschen Rapper auf Ami-Rapper gedrillt hat, um auf den Zug aufzuspringen.
Demnach wissen sie nicht, was sie machen. Denn sie reden einfach, dass, was ihnen ein Manger in den Mund gelegt hat und machen einen auf cool und spielen den harten Rapper. In Wirklichkeit sind das ganz normale Menschen wie Du und ich. Das denke ich über unsere harten deutschen Rapper.
Zitat:Musikgeschmack hat sich schon verändert, Gott sei dank. Fast jede Boyband geht aus einem Casting oder solchem shit hervor, dieses Zeitalter ist längst vorbei. Nenne mir mal Castingbands die heute noch Erfolg haben. Da gibt es niemand. Alles One-Hit-Wonder die man danach nie wieder sieht.Boygroups waren also alle One-Hit-Wonder...
hmmm... Nun ich frage mich, wie es z. B. die Backstreet Boys geschafft haben, 5 Jahre zu bestehen und über 70 Millionen Platten weltweit zu verkaufen. Auch die anderen Boygroups waren erfolgreich und überstanden im Durchschnitt 4 Jahre. Es gab zwar die eine oder andere Boygroup (z. B. Human Nature), die wirklich nur einen Hit hatte, aber das hielt sich im Rahmen.
Außerdem haben sich alle Boygroups (ausgenommen, die One-Hit-Wonder) auf dem Höhepunkt ihrer Karriere getrennt. Oder wie erklärst Du Dir, dass die Platten der Boygroups der 90er immer noch verkauft werden?
Zitat:Sowas zerstört die Musikwelt und raubt den Leuten die Fans, die sie viel mehr verdient hätten als solche Leute, nämlich die, die ihre Musik selber machen und die Songs selbst schreiben. Danke Trent!Was ist denn an Casting-Bands so schlimm? Ich meine, dass sind Leute, die singen können, sonst würden sie bei dem Casting doch ausscheiden und niemals in die Band kommen. Die Castings sind doch nur dafür da, dass die Besten, die am besten miteinander harmonieren, zusammengesucht werden und dann eine Band bilden.
Und was heißt hier, dass Casting-Bands keine Fans verdient hätten? Sie haben doch genauso viel Respekt verdient, wie anderen Sänger, die nicht gecastet werden. Außerdem entscheiden doch die Fans letzendlich, welche Band sie gerne hören. Da ist es doch egal, ob die Band gecastet ist oder nicht.
Außerdem kann doch wohl jeder Musiker zu einer Plattenfirma gehen und sich um einen Plattenvertrag zu bewerben. Wenn sie gut sind, bekommen sie auch einen Plattenvertrag.
Zitat:Original von Sting
Boy/Girlgroup-Äras wirds nichtmehr geben. Du scheinst ja direkt zu hoffen, dass wir uns wieder dasselbe Liebesgesäusel, von gecasteten Modepuppen anhören müssen, wo 14 jährige Teenie-Mädchen in Ohnmacht fallen.
Das habe ich doch schon oben erwähnt, dass ich hoffe, dass es bald wieder Boygroups geben wird - je früher, desto besser.
Ich verstehe einfach nicht, was ihr gegen Boygroups habt. Sie machen gute Musik, sie singen wunderschöne Balladen, sie haben witzige Texte bei den schnelleren Liedern und sie sehen dazu noch gut aus. Was will man mehr?
Außerdem stehen nicht nur 14-jährige Mädchen auf Boygroups, sondern auch erwachsene Frauen. Ich bin 22 Jahre alt und höre mir die alten Boygroups immer noch so gerne an wie vor 8 oder 10 Jahren. Daran wird sich so schnell auch nichts ändern, denn was die heutige Musikwelt zu bieten hat, ist imo einfach nur Mist. Was soll ich mit Liedern anfangen, wo sich die Rapper gegenseitig dissen? Was hat das für einen Sinn?
Ich höre mir lieber Songs an, wo es um Liebe, Nähe, Geborgenheit, Sex, Beziehung, Herzschmerz, Verlust eines geliebten Menschen etc. geht - eben alltägliche Dinge; Dinge, die man selbst erlebt. Diese Texte sind viel schöner. Sie strahlen so eine Wärme und Romantik aus, weil es schöne Gefühle sind.
Mir ist da auch völlig egal, ob die Band den Song selbst geschrieben hat oder nicht.
Zitat:Mit dem Begriff "Sänger" in Zusammenhang eines Justin Timberlake wär ich sehr vorsichtig. Robbie Williams und Timberlake sind für mich relativ gute Entertainer vielleicht, aber nicht unbedingt gute Sänger.
Sting ist für mich ein Sänger. Er beherrscht das Handwerk, weil er es einfach mal gelernt hat. Währendessen Williams und Timberlake aus gecasteten Boy-Groups stammen.
Sting kann Instrumente spielen, weiss, was für Elemente aus verschiedenen Kulturen gut zusammenpassen. Oder Clive Barker, Bob Dylan, Sinatra etc. das sind richtige Sänger.
Oder ist Usher für dich ein richtiger "Sänger"?
Ich habe nie behauptet, dass Usher ein Sänger ist. Es ging um Boygroups und ihre Mitglieder.
Viele der Mitglieder der genannten Boygroups waren vor ihrer Boygroup-Karriere Musical-Sänger oder waren an einer Musikhochschule.
So tourte z. B. Bastiaan Ragas (Ex-Mitglied von Caught in the act) 1991/92 als Sänger in dem Musical ''Jeans'' durch die Niederlande, bevor er 1994 mit Caught in the act den Durchbruch schaffte.
Soviel ich weiß, waren Benjamin Boyce und Eloy de Jong (ebenfalls Ex-Mitglieder von Caught in the act) an einer Musikhochschule (ich glaube, der Name ist ''Lùceum'' oder so ähnlich :rolli: ) in Amsterdam, Niederlande.
Oder der legendäre Mickey-Mouse-Club, der unter anderem berühmte Stars wie Britney Spears, Christina Aguilera, aber auch 3 Mitglieder von *N Sync (Justin Timberlake, Lance Bass, Joey Fontane) hervorbrachte.
