13.09.2005, 20:16
Zitat:Original von Vinyard
Was mich am meisten nervt ist der Anstieg der Linken (vor allem im Osten). Nichts für ungut... ich bin sicherlich auch sozial eingestellt. Ich allerdings, bin der Ansicht, das sozial überhaupt nur möglich ist, wenn das finanzielle Fundament vorhanden ist um es zu tragen... naja... und so ist es in Deutschland eben momentan nicht... Wie will man sozial sein, wenn die Kassen leer sind? ... aber zurück zu den Ossis... (nicht bös gemeint...)
Stößt es eigentlich nur mir unangenehm auf, das 30% unserer ostdeutschen Mitbürger, eine Partei wählen, die im Kern aus SED-Verbrechern besteht ? Ihr wisst schon: Die gleiche SED, die die gleichen Ostdeutschen Mitbürger über Jahrzehnte unterdrückt haben und für Mauerschützen, Zwangsadoptionen und diversen anderen Verbrechen an der Menschlichkeit eingelocht gehören ?
Sicher werden jetzt wieder einige sagen: "Die SED hat nix mit der PDS zu tun..."
... najuut... dann soll mir dieser jemand mal erklären, wieso ein gewisser Herr Modrow Ehrenvorsitzender dieser Partei ist (Mal nebenbei... hat nachweislich Wahlfälschung in der DDR für die SED betrieben), oder der von allen hoch geachtete Herr Gysi (der, mal nebenbei nachweislich in seiner Funktion als Anwalt seine Mandanten bei der Stasi verpfiffen hat und über einer eigenen kleine IM-Akte "IM-Gregor" besaß, an Bord sind. Des weiteren, sollte mir dieser jemand mal erklären, wieso dann diese Partei das gesamte Parteivermögen der SED einkassiert hat... aber das nur nebenbei...
Gregor Gysi hat in einem Interview mit dem Stern (ich glaube, es war in einer der letzten fünf Ausgaben des Sterns) gesagt, dass 25 % der heutigen Mitglieder der PDS nicht in der SED waren. Das heisst also, dass die restlichen 75 % der PDS-Mitglieder ehemalige SED-Mitglieder sind.
Wenn die PDS an die Macht kommen sollte, kann man also davon ausgehen, dass der Kommunismus in Deutschland ausbricht. Das hört sich natürlich erstmal nach goldenen Zeiten an, wenn alles allen gehört und es dadurch keine soziale Ungerechtigkeit mehr gibt. Der Staat würde alles lenken (Stichwort: Planwirtschaft), er würde entscheiden, was wann wo und wieviel produziert werden soll. Aber das Problem ist, wenn der Staat wirklich alles lenkt und sich mal verkalkuliert, bricht alles zusammen, weil alles zusammenhängt.
Deutschland sollte imo weiterhin die soziale Marktwirtschaft beibehalten. Zwar hat diese Form der Marktwirtschaft viel mit Bürokratie zutun, aber die BRD hat einfach ein zu komplexes (Rechts-) System, um die komplette Bürokratie abzubauen. Deutschland lebt durch Gesetze. Außerdem werden die Bürger durch die ganzen Gesetze geschützt. Wenn man in einer Freien Marktwirtschaft leben würde, könnten sich die Unternehmen zuviel rausnehmen. Sie könnten Monopole bilden und so die Preise in die Höhe treiben. Da aber in der sozialen Marktwirtschaft der Staat die Wirtschaft überwacht, kann das nicht passieren. Die Unternehmen würden einen auf den Deckel bekommen, wenn sie es versuchen würden (um es mal salopp auszudrücken).
