Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Streiks auch im Güter- und Fernverkehr erlaubt
#21
Zitat:Original von Achse
meine anderen sätze wohl nicht ganz zu ende gelesen??? es trifft die bahn, aber nicht so sehr wie man denkt - steht da...!!!

Lieber Achse, ich habe Deine anderen Sätze gelesen. Smile
Aber um zum Ursprung zu kommen, Bahn = Bundesrepublik Deutschland = Steuerzahler. Smile

Zitat:Original von Achse
Die verbindung???
Ganz einfach erklärt, Das Unternehmen Schenker (ein Logistik Konzern - LKW, etc...) der zum Resort der Deutschen Bahn gehört...
was soll ich da noch weiter erklären...???
Evtl. einfach mal selber irgendwas nachlesen...

Genau. Lies die Antwort über dieser hier. Smile

Zitat:Original von Achse
und auch hier bitte alles lesen und nicht irgendwas aus dem zusammenhang reißen...
aufgrund dessen was herr Mehdorn vor hat und was noch lange nicht vom tisch ist, wäre einen streik im güterverkehr für ihn nun fatal...

Für ihn? Glaube ich weniger. Für andere? Sprich das bekante mal drei oder vier? Oh ja.

Zitat:Original von Achse
Ich frage dich, woher du deine Infos hast und du antwortest so???
was ist das wie eine diskussionsgrundlage lieber DarkSavier???

Meine Grundlage bezieht sich auf die Realität. Diese besagt das nicht der Bahnvorstand, nicht die streikenden Lokführer mit Konsequenzen leben, nein, es sind schlicht und einfach die Kunden. Im weiteren Verlauf, bei nicht bald erfolgendem Ergebniss, wird alles bis dato bekannte ein Wunschtraum sein. Sprich, die Wirtschaft und auch die privat Reisenden werden unmittelbar beteiligt, ohne wirtschaftlichen Anspruch.

Zitat:Original von Achse
sorry aber was sind das wie quellen (vor allem wie unabhängig???)...
und dann noch die hauptseite... das ist natürlich ne klasse quelle...

Insofern mag ich mich bei Dir persönlich entschuldigen. Demnächst werde ich direkt auf Artikel (und extra für Dich auch diverser Quellen) verweisen. Wie gesagt, tut mir leid.

Zitat:Original von Achse
das erzähl mal den 20 % arbeitslosen hier...
und es wären weitaus mehr, wenn nicht fast die ganze jugendfration in den westen gehen würde...
ein typisch aroganter satz, mit dem du alle arbeitslosen in die gleiche tonne wirfst...

Lieber Achse, da verkennst Du meinen Ansatz. Innovative Ideen, die in einem Unternehmen münden und zu Erfolg führen hat sicherlich wenig mit "Osten" und "Westen" zu tun. Höchstens das gerade im Osten noch recht unfaire Lohnkosten vorhanden sind. Man könnte es nun auf eine Art Mentalität die in bestimmten Regionen vorherrscht ausweiten, aber dafür fehlt mir die Qualifikation.

Zitat:Original von Achse
achso, erfolg eines unternehmen liegt also nie an seinen mitarbeitern???
was wie quatsch!!!

Die Bereitschaft eines Produkts ist unbestritten. Die Umsetzung liegt bei den Mitarbeitern. Das bedeutet nichts anderes, als das ein Unternehmen mit qualifizierten und geschulten Mitarbeitern eben jenes Produkt zu 100% umsetzt. Der Erfolg, und ich meinte den wirtschaftlichen, liegt an der Beteiligung bzw Akzeptanz des Kunden. Einfaches Beispiel, hierfür nehme ich die Bahn. Eine Strecke Hoyerswerda nach Bischofswerda per ICE...wie gut würde sich das rechnen? Bei optimal motivierten Mitarbeitern?

Zitat:Original von Achse
Ja die habe!
Und bloss weil die bahn nun ausgeglichene bilanzen schafft (mit millarden zuwendungen) vergesse ich die Jahre davor noch lange nicht...
und man sollte die jauptaufgabe der Bahn ebenfalls nicht vergessen...
man sollte nicht vergessen, das die bahn ständig summen fürs bahnnetz einstreicht, dabei das netz aber viel kleiner geworden ist, da viele Linien stillgelegt wurden...

Also, was soll die Bahn nun für Dich sein? Ein in sich rechnender Verein oder ein Unternehmen was auch Profite und somit auch Gehaltserhöhungen, Neueinstellungen etc verantworten könnte? Aber Du hast, und dafür Danke ich Dir, meine Beweggründe hier direkt mit aufgeführt.

Zitat:Original von Achse
was so falsch ist...
die bahn hat ihre angebote kaum verändert und immer wieder nur mogelpackungen vorgelgt...
sei es die einberechnung von mehrarbeit, mit denen man die Prozentzahlen nach oben trieb, etc...
also bitte nicht so ein quatsch erzählen...

Nun hör aber auf. Was Du zum Ausdruck bringst bedeutet ja nahezu das der Lokführer als Traumberuf gerechtfertigt ist. Sprich was den Lohn betrifft. Die Realität beträfe das nun aber kaum.

Zitat:Original von Achse
und was soll das ausdrücken???
das ein Geschäftsführer/manager, etc. mehr verdient, ist nicht das Problem...
das problem ist, sich selbst massiv gehaltserhöhungen zu erlauben und sie seinen Mitarbeitern absprechen...

Und warum werden dann nicht die Verantwortlichen bestreikt? Sprich die deutsche Bundesregierung?

Zitat:Original von Achse
liesst du die sätze richtig???
Auf gehaltserhöhungen wurde auf wunsch von arbeitgebern verzichtet...
es wurde freiwillig mehrarbeit verdient und jetzt kommst du mit arbeitsgerichten...
willst du mir den zusammenhang erklären???

Ähm. Also alles war frei gewünscht und nun ist plötzlich alles schlimm? Merkst Du eigentlich was Du damit zum Ausdruck bringst?

Zitat:Original von Achse
dann erzähl mal... ich glaube das viele gespannt sind...

Einfaches Beispiel. Laß mich hochrechnen...ein bis drei Gasleitungen pro Woche, a drei Personen pro Haushalt.

Um auf den Anfangspunkt zurück zu kommen, Streiks wie gesehen hochgerechnet sind vielleicht populär und einerseits verständlich, aber unterm Strich kaum ein Mittel. Wieso hat sich noch nie ein Lokfüher in den Kopf gesetzt wirklich etwas verändern zu wollen? Sprich in seinem Unternehmen die Hierarchie hinauf zu klettern und dann breit wirkend das Vorstandsgehalt gesenkt und das der eigenen Lobby nach oben gesetzt?

Fehlende Bildung? Ich glaube nicht. Fehlende Möglichkeit? Kann ich mir schwerlich vorstellen. So wie ich es sehe läuft es doch meistens immer auf eins hinaus, wie man selbst da steht. Würde die GDL jetzt alles bekommen...es würde nicht lange dauern dann würden diejenigen der Transnet auch mehr verlangen, niemand würde sich gerne "zurückgesetzt" fühlen.

Also um es abzuschließen - in meinen Augen ist dies weniger ein gerechter Streik (jeder der Angestellten war von Anfang an informiert, nennt man Vertrag) als ein geschacher um Pfründe. Hierbei spielen Träume vom alten Beamtentum eine Rolle und andererseits die zunehmende Zersplitterung des alten Tarifgebildes (einheitliche Abschlüsse).

Und noch etwas in persönlicher Hinsicht - ich bin weder allwissend noch unfehlbar, wenn meine Meinung konträr zu Eurer ist, nun gut, aber wir sind größtenteils erwachsen genug um vernünftig zu diskutieren. Wenn ihr Euch von mir persönlich angegriffen gefühlt habt tut mir das Leid, war so nicht beabsichtigt. Und ich Bitte mein dütsch auch zu entschuldigen. ^^
Zitieren
#22
Zitat:Original von Pauleta
Den Satz leite ich hier mal direkt an dich weiter, denn deine BEhauptungen("Fakten") decken sich zu rund 1% mit den Tatsachen und Informationen, die ich so zur verfügung habe!

Scheinbar. Deswegen entschuldige ich mich. Deine 99% sind mir ja nicht bekannt.

Zitat:Original von Pauleta
(Manchmal schadet denken vor dem lesen nicht! ;) )

Sehr freundlich von Dir mich darauf hinzuweisen.

Zitat:Original von Pauleta
manchmal wäre es sinnvoll sich nciht ganz so eindimensional zu infomieren!

Zitat:Original von Pauleta
bei MAybret illner zum Beispiel hat der Stellvertreter Schells ist!

Ähm.

Zitat:Original von Pauleta
Desweiteren will die gewerkschaft ein sinnvolles Schichtensystem, das den gemeinen Lokführer nicht zwingt, jede Woche im Schnitt 2 Tage in fremden Städten zu übernachten!

Was dem Lokfüher vor Vertragsabschluß natürlich nicht bekannt war.

Zitat:Original von Pauleta
Manchmal solte man es nciht übertreiben mit der Polemik!(damit bist du, Dark Savier gemeint ;) )

Ja, haddu Recht.

Zitat:Original von Pauleta
Wir beide wissen, dass Achse ncith ein problem hat, damit dass die manager m,ehr verdienen, sondern nur dmait dass die Manager soviel mehr verdienen!!(Und das zu bestreiten wäre ja wohl schon extrem naiv und Realitätsfremd)

Also nicht "mehr" sondern "viel mehr". Ok. Wobei mich das fast wieder zur Polemik treibt. Smile

Zitat:Original von Pauleta
Nochmal zur Verdeutlichung für die etwas einfacheren geister:
Die Bahn hat bisher gar nichts gemacht; sie hat nur das Tarifnet Angebot, das unter aller Sau ist, um sowieso arbeitsrechtlich zu bezahlende zahlungen erhöt!

Oh...dieses Tarifnet Angebot kannte ich nicht.
Zitieren
#23
Lieber DarkSavier erstmal zu folgendem Satz:

Zitat:Und noch etwas in persönlicher Hinsicht - ich bin weder allwissend noch unfehlbar, wenn meine Meinung konträr zu Eurer ist, nun gut, aber wir sind größtenteils erwachsen genug um vernünftig zu diskutieren. Wenn ihr Euch von mir persönlich angegriffen gefühlt habt tut mir das Leid, war so nicht beabsichtigt. Und ich Bitte mein dütsch auch zu entschuldigen.


Also von meiner Seite aus kein Problem... bloss man sollte seine Behauptungen (vor allem wenn man die Infos anderer immer wieder in Frage stellt) mit Links unterlegen...
ansonsten ist eine andere Meinung doch hier kein Problem, denke ich...

Zitat:Also, was soll die Bahn nun für Dich sein? Ein in sich rechnender Verein oder ein Unternehmen was auch Profite und somit auch Gehaltserhöhungen, Neueinstellungen etc verantworten könnte? Aber Du hast, und dafür Danke ich Dir, meine Beweggründe hier direkt mit aufgeführt.


Die Bahn soll ihre hauptaufgabe erfüllen... Und da würde ich gern mal auf Ausländische Modelle hinweisen, die sehr wohl zeigen, das dies ohne diesen Massiven Streckenlahmlegungen, etc. möglich...
Oder auch die für mich sinnlosen Investionen der bahn ins Ausland... was hat die deutsche Bahn bei Ölprojekten in Russland zu suchen???
Was soll zum Beispiel das mit Schenker??? die Bahn hat damit die eigene Konkurenz im Haus... usw.

Wenn du dir das Modell Schweiz mal anschaust, dann wirst du feststellen, das es sehr wohl geht...
Natürlich haben die Schweizer, auf Großprojekte (die übrings die meisten verluste schreiben) die wirtschaftlich unlogisch sind verzichtet... eine schnellstrecke rechnet sich def. nicht... sondern sind Prestigeprojekte...

Und was wir bei einer kompletten Privatisierung erleben würden, das können wir sehr gut in Großbritanien sehen...

Zitat:Der Erfolg, und ich meinte den wirtschaftlichen, liegt an der Beteiligung bzw Akzeptanz des Kunden. Einfaches Beispiel, hierfür nehme ich die Bahn. Eine Strecke Hoyerswerda nach Bischofswerda per ICE...wie gut würde sich das rechnen? Bei optimal motivierten Mitarbeitern?


Darum geht mir an sich nicht... die Bahn erhält Mdr. vom Staat um auch solche Strecken zu befahren, als sich (da wären wir wieder beim Thema dadrüber) in sinnlose Großprojekte verstricken... die sich alle samt nicht rechnen...
es gibt in dtl. nicht eine schnellstrecke, die sich rechnet...

Zitat:Was dem Lokfüher vor Vertragsabschluß natürlich nicht bekannt war.


Es geht doch jetzt um einen neuen vertragsabschluss...
und du kannst doch jetzt nicht wirklich behaupten, das die Gehälter real der Lokführer zurückgegangen sind...
und das der deutsche Lokfüherer im Europäischen Vergleich fast ein Lohndumpingfall ist...
(den Link dazu habe ich übrings geliefert, da kannst du die Löhne in Europa bzgl. Lokführer vergleichen)

Und wenn es sowas wie Streiks und Arbeitskämpfe, etc. nicht geben würde und sich der deutsche Arbeiter einfach alles gefallen lassen soll (denn scheinbar ist das dein ansatz - alles andere ist bei dir schnell Kommunismus...), dann wird bald das ganze euro. Ausland sagen, das in Deutschland unfaire Lohnkosten vorhanden sind...


Für mich ist der Streik legitim, die Forderung an sich nicht so hoch, wenn man 50 % weniger als zum Beispiel Schweizer Kollegen verdient... verantwortung im Personenverkehr kannst du nicht abstreiten...
und das bei diesen schichten (auch dazu habe ich hier einen Link gepostet) sind 1500 Euro netto ein Witz und nichts anderes...
Zitieren


Möglicherweise verwandte Themen…
Thema Verfasser Antworten Ansichten Letzter Beitrag
  «Focus»: Osthoff bei relativ guter Gesundheit SuperCrazy 14 10.971 30.12.2005, 20:34
Letzter Beitrag: ossyac

Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste