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Stephan Bonnar bei UFC 62 positiv getestet!
#1
Die Nevada State Athletic Commission gab am spaeten Mittwoch abend bekannt das Stephan Bonnar am 26 August 2006 bei UFC 62 nach seinem Fight gegen Forrest Griffin positiv auf anabolische Steroide getestet wurde!

In Bonnar`s Urinprobe konnte man Boldenone Metabolite nachweissen, ein Anabolika das man vorallem bei Pferden einsetzt. Aufgrund dessen wird Boldenone fuer Menschen kaum benutzt, erst recht im Sport nicht, da man das Anabolika mehrere Monate nachweissen kann, und somit die Gefahr hoch ist das man erwischt wird bei einem Test.

Stephan Bonnar hat schon auf die positive Probe reagiert, und meinte er haette Boldenone genommen, um seine Handverletzung schneller auskurieren zukoennen. Dann bleibt jedoch die Frage warum er das nicht vorher bei der NSAC anmeldete? Vielleicht weil Bonnar Boldenone Metabolite ohne einen Arzt der ihm das verschrieb einnahm?

Stephan Bonnar hat nun 20 Tage Zeit um auf die Positive Probe zu reagieren bei der NSAC. Sollte Bonnar davon gebrauch machen, wird es eine Anhoerung geben, bei der dann das Strafmass festgesetzt wird. Sollte Bonnar keine Stellung beziehen wird die NSAC selber das Strafmass festlegen. Das Strafmass kann maximal eine suspendierung von einem Jahr sowie eine Geldstrafe von $250 000 sein. Bonnar ist aufgrund seines gebrochenen Daumen ohnehin fuer 6 Monate gesperrt, es wird also interessant sein, welche Strafe er bekommen wird.

Die UFC reagierte in der Vergangenheit unterschiedlich wenn ein Fighter positiv getestet wurde. Josh Barnett wurde 2002 gefeuert nach einem positiven Befund. Tim Sylvia bekam 2003 seine suspendierung von mehreren Monaten von der NSAC, damals vakantierte Sylvia selber den UFC Heavyweight Title. Nathan Marquardt war bei UFN 1 im letzten Jahr der letzte Fighter in der UFC der positiv getestet wurde, er bekam eine Anhoerung und eine suspendierung von 6 Monaten.
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#2
Ohh Mann, wie kann man nur so blöd sein ? Doof

Freuen wir uns also schon jetzt auf das Jahr 2007 wenn ein neuer Bestseller die Buchläden stürmt...

"Der tiefe Fall des Stephan Bonnar"

Da die UFC nach seinen letzten Niederlagen eh keine Verwendung für ihn mehr hat, würde es mich nicht wundern wenn sie ihn komplett feuern würden...

Wie ist das eigentlich in den ominösen "six-figured-contracts" gehandhabt ? Bei krassem Fehlverhalten werden die doch auch nichtig, oder ?
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#3
Ich nehme an das es genauso ist wie bei jedem UFC Vertrag, wenn man positiv getestet wird, behaelt sich die UFC vor den Vertrag aufzuloesen. Aber zuletzt ueberliess die UFC immer der NSAC die Strafe, siehe Marquardt oder Sylvia. In diesem Fall waere es ein leichter Weg Bonnar`s Vertrag zu kuendigen, und ihn dann zu einem spaeteren Zeitpunkt unter einen guenstigeren Vertrag wieder zunehmen (wenn ueberhaupt).

Die Frage ist wirklich ob die UFC ueberhaupt noch fuer Bonnar verwendung hat? Ich denke selbst Dana White sieht momentan wie steil bergab es mit Bonnar geht, aber hauptsache Bonnar ist mit Pornostar Brittney Skye zusammen. ;)
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#4
Juiced up
Bonnar could be finished after positive drug test

By JOSE RODRIGUEZ, MANAGING EDITOR

It's not exactly the baseball steroid scandal.

There will be no internationally-televised hearings where evasive multi-millionaires can give half-answers and flat-out denials only to be caught red-handed down the road.

It's not the Tour de France where 12 of the thirteen riders who tested positive for drugs actually had medical certificates allowing them to take banned substances. The poor sap who actually won the race, Floyd Landis, obviously didn't get the memo about the doctors' notes.

And -- with all apologies to WWE fans -- this isn't wrestling, where for years a blind eye was turned to rampant steroid use until the wrestlers/actors actually died from the abuse.

So with that in mind, when Ultimate Fighting Championship's Stephan Bonnar -- who has tested positive for the banned substance Boldenone -- steps before Nevada State Athletic Commission later this month, there will be a real price to pay if he is found to have cheated. It will likely signal the end of his UFC career.

The popular Chicago scrapper tested positive following the August 26 fight against Forrest Griffin at UFC 62.

The drug he's accused of taking is used to add lean muscle mass and is mostly prescribed by vets to treat horses on the mend.

How that got into Bonnar's pee samples is for Bonnar to explain.

But no one should read too much into the positive test result.

Without making any excuses for cheaters, this is nothing more than a pimple on the still growing sport.

The Nevada State Athletic Commission -- which sanctions UFC events in Las Vegas -- and the UFC itself have shown in the past they have little use for juiced-up fighters.

Former UFC heavyweight champ Josh Barnett was stripped of his title by the UFC and suspended by the NSAC. He tested positive back in 2002 after a fight with UFC legend Randy Couture.

In 2003, current heavyweight champ Tim Sylvia lost his belt when testing positive after a win over Gan McGee. He was also fined $7,500 and suspended four months.

For his part, UFC president Dana White is waiting to see how the whole controversy with Bonnar shakes out.

"Obviously, we need to wait and hear Stephan's side of the story," White said on the UFC website.

But he also added that he supports any punishment doled out by the NSAC.

So if it is proven Bonnar cheated, my feeling is we may have seen the last of him in the UFC.

Two straight losses and now a black mark on his character.

But perhaps the most undeniable lesson in the Bonnar saga comes in that the same fight he tested positive for, is a fight he ended up losing.


http://calsun.canoe.ca/Sports/OtherSport...9-sun.html
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#5
Ist Doping im MMA denn sehr weit verbeitet? Kann man das in etwa abschätzen ob der Sport zum größten Teil clean ist? Oder könnte es dort auch eine Art "Dopingsumpf" geben, wenn man mal den Radsport als Referenz nimmt, wo die Aufklärungsquote ja hundsmiserabel ist.

Auf mich macht das MMA ja einen sehr sauberen und fairen Eindruck, zumindest Pride FC hat für mich einen eindeutigen sportsmännischen Wettkampfgedanken. Die UFC ist da ja auch so ein wenig "Entertainment"-lastiger, oder?
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#6
Eigentlich genau umgekehrt, bei Pride FC gibt es viele Fighter die Steroide nehmen, in der UFC ist die Quote geringer. Bei der UFC gibt es Drogentests vor und nach jedem Fight, bei Pride FC oder in Japan allgemein gibt es gar keine Tests!

Vor einigen Wochen erst habe ich ein Interview mit Wanderlei Silva gelesen, indem er meinte das er vor der Pride FC US Show im October die Steroide absetzen wird, damit er nicht positiv getestet wird (das war genauso schlau zu erzaehlen wie letztes Jahr als Wandy meinte, er haette das GP Finale mit Shogun geworkt). Oder nehmen wir nur mal Phil Baroni der in der UFC anfang 2005 kein Land mehr sah, und dann bei Pride FC voellig “ueberraschend“ ein paar Monate spaeter wieder Muskeln hatte, die man Jahrelang bei ihm in der UFC nichtmehr so sah.

Allgemein gibt es in JEDEM Sport Leute die Doping praktizieren, und so natuerlich auch im MMA. Ich sehe aber eher im Kampfsport allgemein das Weight Cutting als ein riesen Problem, was erstens gefaehrlicher ist fuer die Sportler, und zweitens auch nicht dem Sinn der Gewichtsklassen gerecht wird.
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#7
Hmm, das ist jetzt allerdings überraschend. Machte eher genau umgekehrt den Eindruck. Was direkt ist am Weight Cutting so gefährlich? Ich mein, das so eine extreme Gewichtsschwankung nicht gut sein kann für den Körper ist klar, aber was können die Folgen sein, wie wirkt sich das aus?

Ich glaub' mich an einen Fight von Rich Franklin erinnern zu können, müsste gegen David Loiseau gewesen sein, da hat Franklin doch auch am Kampfabend weit mehr Pounds mehr drauf gehabt als "erlaubt", oder? Da sind Gewichtsklassen dann auch mehr als unsinnig, wenn Franklin der ja ein ziemlich guter Weight Cutter sein muss schon beinahe als Light-Heavyweight im Middleweight-Fight antritt.
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#8
Also gute Weight Cutter (Franklin, Ortiz, oder Hughes zum Beispiel) koennen 15 Pounds gewinnen, wobei etwa 10 Pounds schon normal sind. Tito Ortiz tritt zum Beispiel in der 205 Pounds Gewichtsklasse an, also als Light Heavyweight. Sein Fight Gewicht betraegt jedoch etwa 220 Pounds, bei Franklin sind es an die 200 Pounds.

Wenn man bedenkt wie eng die Top Fighter zusammen liegen, dann weiss man auch das schon ab 5 Pounds es ein Unterschied machen kann, ob man den Gegner besiegt oder nicht. Deswegen gibt es im Boxen 17 Gewichtsklassen (!), weil es eben ein riesen Unterschied macht ob man 160 Pounds oder 165 Pounds wiegt.

Bei UFC 64 werden Rich Franklin und Anderson Silva aufeinander treffen. Viele sehen Silva sogar als Favoriten, ich denke das Franklin alleine dadurch das er mindestens 15 Pounds mehr haben wird, als klaren Favoriten an. Man wird es indem Fight gut sehen, achtet mal darauf wenn beide gegenueberstehen im Octagon. Es wird ausschauen als ob zwischen den beiden mindestens eine Gewichtsklasse liegen wird. Das gleiche auch bei Sean Sherk vs Kenny Florian bei UFC 64.


Das gefaehrliche am Weight Cutting durch den Wasserverlust ist das der Koerper etwa zwischen 5% und 10% des Koerpergewichts verliert! Einige Fighter vertragen das nicht, ihnen wird schlecht, sie werden Ohnmaechtig, sie verlieren enorm an Kraft, und die Folgen koennen hingehen bis zum Nierenschaden oder Nierenversagen, Hirnschlag oder Herzinfakt (in extremen Faellen natuerlich). Ganz abgesehen davon das man aggresiv wird, nur noch daran denkt welches Gewicht man hat, was man essen oder trinken darf zu welchem Zeitpunkt, und man unzufrieden und ungeduldig ist, was ich auch schonmal im selbst versuch erfahren musste.

Die haeufigste Todesursache im Kampfsport entsteht tatsaechlich durch das Weight Cutting. Das Amateur Wrestling hatte zum Beispiel 1997 einen riesen Skandal deswegen, als drei Wrestler auf einmal starben durch das Weight Cutting. Nach einer Studie tun in die USA etwa 90% aller Wrestler ca 5-10 Pounds Gewicht fuer einen Fight verlieren, also Weight Cutting betreiben.


Deswegen habe ich schonmal vorgeschlagen das

1. Die Weigh In`s in der UFC nichtmehr 24 Stunden vor einer Show abgehalten werden. Sondern am selben Tag der Show, und maximal 5 Stunden vor dem Event (optimal waeren 2-3 Stunden vor dem Event). Das wuerde das Weight Cutting unterbinden, und es waere kein Problem dies zutun, weil es auch mittlerweile im Amateur Wrestling betrieben wird.

2. Das die Toleranzgrenze der Gewichtsklassen von einem Pound auf 5 Pounds angehoben wird. Soll heissen, ein Fighter der 170 Pounds wiegt, koennte maximal auf 175 Pounds hochgehen beim Weigh In.

3. Der Einsatz von Saunas muss verboten werden 48 Stunden vor einem Event, also auch hier eine Massnahme zum unterbinden des Weight Cuttings.

Schlussendlich wuerde man damit nicht nur den Sport interessanter machen, sondern auch die Fighter schuetzen! Weil so wie es momentan betrieben wird, mit keinerlei Regelung und den Weigh In`s 24 Stunden vor dem Event, ist die Frage nicht ob mal ein MMA Fighter am Weight Cutting stirbt, sondern wann das passieren wird!
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#9
Stephan Bonnar wurde von der Nevada State Athletic Commission fuer 9 Monate suspendiert sowie $5000 Geldstrafe verurteilt. Stephan Bonnar kann also fruehestens am 27 May 2007 wieder einen MMA Fight bestreiten. Dafuer muss jedoch Bonnar im May naechsten Jahres einen neue Fighter Lizenz in Nevada beantragen, sowie einen Drogentest absolvieren.

Bonnar war nach seinem Fight gegen Forrest Griffin auf Boldenone Metabolite positiv getestet worden, einem anabolischen Steroid das man Pferden verabreicht. Die erste Anhoerung der NSAC im September lies Stephan Bonnar verstreichen, lediglich ein Brief bekam die NSAC von Bonnar. Letzte Woche gab es dann die zweite Anhoerung bei der Stephan Bonnar den Steroidmissbrauch zugab, und sich dafuer entschuldigte bei der UFC und der Commission.

Viel bedeutender ist jedoch fuer Stephan Bonnar wohl das Spike TV ebenfalls den Vertrag mit ihm kuendigte. Bonnar war bei Spike TV als Broadcaster beschaeftigt und schrieb auf der Website des Senders woechentliche Kolumnen. Weitere Sponsoren koennten folgen, und bisher ist auch nicht klar ob die UFC Bonnar aus seinem Vertrag entlaesst oder nicht.


Meine Meinung
Nun da Stephan Bonnar selbst zugab Steroide genommen zuhaben faellt mir nur noch eines ein.....was fuer ein Idiot. Wie oben gesagt ist Boldenone Metabolite ein Steroid das fuer Pferde benutzt wird, und im Sport ueberhaupt nicht. Denn das Steroid ist bis zu vier Monate im Koerper nachweissbar, ich meine wenn das Bonnar nahm muss er wirklich sehr dumm gewessen sein. Naja selbst schuld, seine UFC Karriere ist vielleicht auch vorbei.
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