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Es wurde die erwartet spannende Angelegenheit gestern zwischen den Houston Rockets und den Los Angeles Lakers, auch wenn das Heimteam aus Texas von Beginn an den Ton angab und die Lakers ohne den verletzten Gasol ein wenig hinterherhinkten. Tracy McGrady wurde zwar mit vereinten Kräften aus dem Spiel genommen, doch Point Guard Rafer Alston füllte die sich ihm bietende Lücke mit insgesamt 31Pkt und 5Ast von der Bank bravorös aus. Spannend wurde es dann Ende des dritten Viertels, als sich die Lakers bis auf zwei Punkte ranschoben und bis sechs Minuten vor Schluss vehement nach der Führung griffen - wären da nicht McGrady, Bobby Jackson und Shane Battier in die Bresche gesprungen und hätten die Geschichte nicht mit einem kleinen 9-0-Run wieder aufgemacht. So endete das Topspiel der NBA mit 104-92 für Houston, die den 22.Sieg in Folge feiern konnten und nun alleiniger Primus der Western Conference sind. Meine Hochachtung.
Einen Shootout der etwas anderen Sorte gab es gestern in Denver zu sehen, als die Denver Nuggets einen Franchise-Record aufstellten mit sage und schreibe 168 Punkten in der regulären Spielzeit!!! Nur dreimal gelang es in der Historie einem Team, mehr Punkte in vier Vierteln zu erzielen (Rekordhalter ist Phoenix mit 173 Punkten 1990 gegen - die Nuggets). Lustig dabei, dass Denver beide Halbzeiten genau 84-58 gewinnen konnte - ein typisches Ergebnis der Miami Heat derzeit über eine gesamte Spiellänge. ;) Die Protagonisten der Nuggets: Acht Spieler mit mehr als 10Pkt, drei Spieler mit mehr als 20Pkt (Anthony, Iverson und Martin) und Marcus Camby mit einem Triple Double (13Pkt, 15Reb, 10Ast, 4Blk). Der Gegner waren übrigens die Seattle Sonics, wen's interessiert, obwohl man glaub ich auch Pappfiguren in der Defense aufstellen hätte können.
Die Ergebnisse vom Samstag und Sonntag, sowie die Standings:
Indiana @ Orlando 111-122
San Antonio @ Philadelphia 93-106
LA Clippers @ Washington 109-119 [OT]
Utah @ New Jersey 115-117
Boston @ Milwaukee 99-77
Sacramento @ Phoenix 99-127
Minnesota @ Portland 96-107
Memphis @ Golden State 107-110
New Orleans @ Detroit 84-105
LA Lakers @ Houston 92-104
Charlotte @ Cleveland 91-98
Dallas @ Miami 98-73
Atlanta @ New York 109-98
Seattle @ Denver 116-168
Toronto @ Sacramento 100-106
NBA Standings
Eastern Conference
1. Boston Celtics 52-13 [ATL]
2. Detroit Pistons 48-18 [CTL]
3. Orlando Magic 44-24 [SE]
4. Cleveland Cavaliers 38-29
5. Toronto Raptors 34-32
6. Washington Wizards 33-32
7. Philadelphia 76ers 33-34
8. New Jersey Nets 28-38
---
9. Atlanta Hawks 28-38
10. Chicago Bulls 26-39
11. Indiana Pacers 25-41
12. Charlotte Bobcats 24-42
13. Milwaukee Bucks 23-43
14. New York Knicks 19-47
15. Miami Heat 11-54
Western Conference
1. Houston Rockets 46-20 [SW]
2. Los Angeles Lakers 45-21 [PAC]
3. New Orleans Hornets 44-21
4. Utah Jazz 44-24 [NW]
5. Phoenix Suns 44-22
6. San Antonio Spurs 44-22
7. Dallas Mavericks 44-23
8. Golden State Warriors 41-24
---
9. Denver Nuggets 40-26
10. Portland TrailBlazers 35-32
11. Sacramento Kings 30-36
12. Los Angeles Clippers 21-44
13. Seattle SuperSonics 16-51
14. Memphis Grizzlies 15-50
15. Minnesota Timberwolves 15-50
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Sehr schade wenn man bedenkt,dass eins der beiden Run&Gun-Teams im Westen auf der Strecke bleiben wird,während im Osten sich Gurken wie die Hawks,Nets und Bulls auf die POs Hoffnungen machen könnten.Wäre fast ma angebracht über die Conference-Verteilung nachzudenken,so wie das momentan läuft.
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Zitat:Original von Slash
Es wurde die erwartet spannende Angelegenheit gestern zwischen den Houston Rockets und den Los Angeles Lakers, auch wenn das Heimteam aus Texas von Beginn an den Ton angab und die Lakers ohne den verletzten Gasol ein wenig hinterherhinkten. Tracy McGrady wurde zwar mit vereinten Kräften aus dem Spiel genommen, doch Point Guard Rafer Alston füllte die sich ihm bietende Lücke mit insgesamt 31Pkt und 5Ast von der Bank bravorös aus. Spannend wurde es dann Ende des dritten Viertels, als sich die Lakers bis auf zwei Punkte ranschoben und bis sechs Minuten vor Schluss vehement nach der Führung griffen - wären da nicht McGrady, Bobby Jackson und Shane Battier in die Bresche gesprungen und hätten die Geschichte nicht mit einem kleinen 9-0-Run wieder aufgemacht. So endete das Topspiel der NBA mit 104-92 für Houston, die den 22.Sieg in Folge feiern konnten und nun alleiniger Primus der Western Conference sind. Meine Hochachtung. 
Noooooooooohooooooooooooooo
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Knapp ein Monat noch zu spielen bis zu den Playoffs, d.h. um die 14-15 Spiele nur noch für jede Mannschaft, sich eine möglichst gute Position für die Playoffs zu erarbeiten...
Gestern gewannen im Topspiel die Boston Celtics ohne den verletzten Ray Allen ihr erstes Spiel des in der NBA so gefürchteten "Texas Triangle" Road Trips in San Antonio knapp, aber verdient mit 93-91, und das obwohl die Spurs im ersten Viertel loslegten wie die Feuerwehr und nur elf Punkte zuließen. Doch um sich eine Schmach am St.Patrick's Day zu ersparen, übernahmen im zweiten Viertel Paul Pierce und der frisch unter Vertrag genommene Sam Cassell (zuletzt LA Clippers) zusammen mit KG das Ruder gegen die balancierte Offensive der Texaner, gegen die zu Beginn des dritten Viertels ein 13-0-Run folgte. Danach stand die Defense der Celt's besser und fanden eigentlich nur gegen Manu Ginobili (32Pkt, 10-18 aus dem Feld) kein Mittel, der bis zum Schluss nach Belieben zum Korb ziehen konnte und die Führung der Spurs gegen Mittel des vierten Viertels wieder auf neun Punkte anwachsen ließ. Doch dann, ihr ahnt es, meldeten sich Pierce und Cassell zurück und letzterer sorgte per Dreier 46sec vor Schluss für die Führung, die ihnen nicht mehr genommen werden sollte - insbesondere, weil Robert Horry in letzter Sekunde den Big Shot Dreier nicht mehr verwandeln konnte. Stats der Celtics gefällig? Pierce: 22Pkt, 8Reb, 5Ast; Garnett: 21Pkt, 8Reb, 2Stl; Rondo: 20Pkt, 6Reb, 3Stl; Cassell: 17Pkt, 5Reb; Rest des Teams: 13Pkt. Verschaufen gibt es nicht für die Grünen, denn bereits heute Nacht geht der "Höllentrip" weiter beim Western-Primus Houston, bevor es am Donnerstag dann noch zu Dirk Nowitzki und den Mavs geht.
Wichtige Siege fuhren gestern auch die New Orleans Hornets und die Utah Jazz ein, die ihre Heimspiele gegen Chicago respektive Toronto gewinnen konnten. Die Hornets haben nun wieder zu den Lakers aufgeschlossen, während Utah den Vorsprung vor den Divisionrivalen aus Denver weiter ausbauen konnte. Insbesondere war es einmal mehr Chris Paul, der auf sich aufmerksam machte mit 37Pkt, 13Ast und 3Stl, als er im letzten Viertel sein Team von einem Neun-Punkte-Rückstand noch zum Elf-Punkte-Sieg führte.
Zu Jubeln gab's auch für die Kellerkinder der NBA einmal mehr. Memphis fuhr einen ungefährdeten Heimsieg gegen die Charlotte Bobcats ein, angeführt von Navarro (21Pkt), Warrick (19Pkt, 6Reb) und Miller (18Pkt, 13Reb) und auch die Minnesota Timberwolves gewannen das vierte der letzten sechs Begegnungen mit fünf Spielern, die zweistellig scoren konnten. Beide Teams übergeben somit die rote Laterne des Westens an die Seattle Sonics.
Ergebnisse Montag:
New York @ Indiana 98-110
Cleveland @ Orlando 90-104
Atlanta @ Washington 105-96
Chicago @ New Orleans 97-108
LA Clippers @ Minnesota 90-99
Charlotte @ Memphis 80-98
Boston @ San Antonio 93-91
Toronto @ Utah 79-96
---
@ blinky: Muss dir natürlich zustimmen, dass das ganze mehr als unglücklich ist in diesem Jahr mit dem Superstarken Westen und dem grottigen Osten - hat sich ja in den vergangenen Jahren immer wieder angekündigt, dass das Gleichgewicht immer mehr ins wanken kommt. Eine Lösung wäre vielleicht, die Hornets und die Grizzlies in den Osten zu verlagern und stattdessen Milwaukee und Chicago im Westen mitspielen zu lassen - als Northern Division zusammen mit Minnesota, Portland und Seattle. Utah würde dann in die Pacific Division rutschen und Phoenix und Denver in eine Art "Central Division" zusammen mit den Texas Team - wäre dann aber mehr eine TodesDivision mit diesen fünf Teams....
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Oh man, meine Clippers zeigen sich ja momentan wieder von ihrer besten Seite. Kaman hin oder her, gegen die Wolves gibt man nicht drei Spiele in der Saison ab, verdammt. Und dabei können sie es doch, wenn sie wollen. Man hätte diese Saison locker noch vier fünf Spiele mehr gewonnen, wenn man nicht so dumm wäre teilweise wie gegen die Wizards in den letzten beiden Aufeinandertreffen.
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[Bild: http://images.sportsline.com/u/photos/ba...720231.jpg]
It ends right here...
Nach einer grottigen zweiten Halbzeit gegen den Leader der Eastern Conference war es wohl absolut verdient, dass die Siegesserie der Rockets bei 22 stehen blieb. Kevin Garnett weiß aus seiner Zeit in Minnesota, wie man große Streaks beendet und hat das allein in der letzten Saison mehrmals unter Beweis gestellt. So gelang es ihm auch bei der zweiten Station des "Texas Triangles" in Houston. Nach einem 40-40-Schlagabtausch in Hälfte eins kamen er und seine Celtics hochkonzentriert aus der Kabine und machten hinten Dicht - nur 16 Punkte für Houston im dritten Viertel, eindeutig zu wenig für die Mannschaft der Stunde, ließ man den Celtics doch mit 32 Punkten bereits eine Vorentscheidung erzwingen. Gelaufen war das Spiel dann nach gut zwei Minuten im letzten Abschnitt, als das Team aus New England noch fünf Punkte draufsetzte und den bequemen 21Pkt-Vorsprung natürlich am Ende heimfahren konnte. Garnett (22Pkt, 11Reb, 3Stl, 2Blk) und Pierce (20Pkt, 5Ast, 3Stl) bekamen dabei Hilfe vom Reservisten Leon Powe, der einen exzellenten Tag mit 8-12 Treffern aus dem Feld und 21Pkt erwischte, während bei Houston nur die Bankspieler einigermaßen treffsicher waren. Tracy McGrady führte zwar sein Team mit 7Reb und 8Ast, steuerte jedoch nur mickrige 8Pkt bei, was gegen Boston nun mal nicht genügt. Die Celtics beenden ihren Texas Trip am Donnerstag in Dallas und könnten das erste Team seit den Sacramento Kings 2001 werden, die alle drei Spiele in Texas hintereinander gewinnt.
Die Niederlage von Houston war natürlich die Gelegenheit für die Lakers, wieder um den ersten Platz im Westen gleichzuziehen. Dummerweise hatte man selbst in Dallas keinen viel leichteren Gegner als die Rockets vor der Nase. Doch Kobe Bryant und insbesondere auch seine Teamkollegen traten im American Airlines Center an, als wäre es Spiel sieben in den Conference Finals. In den letzten sechs Minuten des zweiten Viertels ließ man nur fünf Punkte zu und spielte sich zu einer gemütlichen 59-38-Halbzeitführung. Doch dann wurde man nachlässig bzw. Dirk Nowitzki und Jason Kidd hatten besseres zu tun, als sich von den Lakers ohne Bynum und Gasol an die Wand spielen zu lassen...eine großangelegte Rallye begann und tatsächlich war man 40 Sekunden vor Schluss nach zwei Nowitzki-Dreiern auf ein Pünktchen an den Lakers dran. Die Lakers konnten jedoch ihre Freiwürfe am Ende brav verwandeln und es lag beim Spielstand von 102-100 an Dirk Nowitzki, der zuerst den Ball vertändelte, dann zwei Verteidiger von den Beinen fakte, den Dreier noch rechtzeitig in Richtung Korb bekam...und leider nur das Backboard traf. Damit also gerade noch so der Sieg für die Lakers, die sich nun wieder mit Houston den Platz an der Sonne im Westen teilen. Für wie lang - das ist derzeit wirklich nicht absehbar.
Die Denver Nuggets waren gestern ebenfalls wieder aktiv nach ihrem 168-Punktespiel am Sonntag gegen Seattle. Dieses Mal allerdings bei den Defensivspezialisten aus Detroit. Doch Carmelo (27Pkt), A.I. (20Pkt, 11Ast) und Marcus Camby (15Pkt, 11Reb, 6Ast) machten genau da weiter, wo sie am Sonntag aufgehört hatten und warfen exzellente 56.6% aus dem Feld, d.h. 120 Punkte in Auburn Hills. Das hat lange kein Team mehr geschafft - genauer gesagt noch kein einziges in dieser Saison. Doch jetzt aufgepasst: Die Pistons zeigten sich über weite Strecken unbeeindruckt von den offensiv wütenden Nuggets und stellten sich selber auf einen offenen Schlagabtausch ein. Sieben Spieler scorten zweistellig und eine exzellente Wurfauswahl verhalf ihnen zu übermenschlichen 60.4% Trefferquote aus dem Feld und 136 Punkten, die natürlich zum Sieg führten. Das sind die meisten Punkte, die ein Team der Pistons in der regulären Spielzeit scorte, seit...festhalten...seit Isiah Thomas und Dennis Rodman noch als Bad Boys die Liga aufmischten im Jahre 1990! Somit bewegt sich Detroit im Osten weiter im Niemandsland der Tabelle auf Rang zwei, während Denver wenigstens durch die gleichzeitigen Niederlagen von Dallas und Golden State nicht zu viel an Boden auf die Playoffränge verlor.
Ergebnisse:
Denver @ Detroit 120-136
Miami @ Milwaukee 112-106
New Jersey @ Chicago 96-112
LA Lakers @ Dallas 102-100
Boston @ Houston 94-74
Golden State @ Sacramento 105-122
Phoenix @ Portland 111-98
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Ein ereignisreiches Osterwochenende liegt im Basketball hinter uns. Nicht nur geht's im alljährlichen NCAA Tourney wieder drunter und drüber, auch in der NBA geht es hoch her und es gibt Sieger und Verlierer der letzten Tage.
Winner #1: Boston Celtics
Am Donnerstag schafften es Kevin Garnett & Co. KG tatsächlich, auch in Dallas zu gewinnen und als erstes Team seit den Sacramento Kings 2001 einen Road Trip durch alle drei texanischen NBA-Städte mit 3-0 zu beenden. Zudem gilt es festzuhalten, dass auch alle drei Heimspiele gegen die Schwergewichte aus dem Ölstaat gewonnen werden konnten, was wohl ein echtes Ausrufezeichen hinter das aktuelle Standing des besten Teams der Liga setzt, das auf jeden Fall für die Finals gegen ein Western Conference Team gerüstet ist. Nach diesem Kunststück fiel man dann zwar am Samstag in New Orleans im viertel Viertel auf die Nase, doch diesen Ausrutscher muss man wohl in Kauf nehmen, nach der strapaziösen Woche.
Winner #2: New Orleans Hornets
Damit wären wir beim zweiten Gewinner des Osterwochenendes, den neuen Priums der Western Conference, mal wieder. Nach dem Kantersieg über Houston am vergangenen Mittwoch glänzte man beim Erfolg über Boston im Rahmen einer 32-17 Aufholjagd im letzten Abschnitt. David West lieferte 37Pkt, Chris Paul immerhin deren 19 und 7Ast dazu. Beachtlich auch Bonzi Wells, der es auf ganze acht Steals in der Samstagspartie brachte!
Winner #3: Phoenix Suns
Nach einem kleinen Hänger Anfang des Monats konnte man die letzten sieben Partien in Folge für sich entscheiden, so auch die Partie gegen die Houston Rockets am Samstag Abend. Die große Konstate in dieser Winning Streak ist Amare Stoudemire, der zurzeit einfach Basketball vom anderen Stern liefert. Zuletzt wieder 38Pkt und 13Reb. Sogar Shaq kommt langsam ins Rollen in der Wüste und steuerte gegen Houston 23Pkt und 13Reb bei. Für die Tabelle bedeutet das nun fast schon wieder Rang eins in der Pacific Division, man sitzt den Lakers zumindest ganz dicht im Nacken.
Looser #1: Dallas Mavericks
Eine unglaublich bittere Woche geht für die Mavs zu Ende. Erst am Dienstag die knappe Niederlage gegen die Lakers, dann am Donnerstag erneut Heimniederlage, diesmal gegen Boston 90-94 und gestern dann ein durchwachsenes Heimspiel gegen die San Antonio Spurs, bei dem sich zu allem Überfluss auch noch Dirk Nowitzki am linken Knöchel verletzte und nun voraussichtl. um die zwei Wochen fehlen wird. In den Standings kippte man mit diesen drei Niederlagen auf Rang sieben im Westen und muss sich nun ernsthaft um die Playoffs Gedanken machen bei einem nicht ganz leichten Restprogramm. Mal sehen, ob Jason Kidd in den nächsten Begegnungen das Ruder an sich reissen kann.
Looser #2: Houston Rockets
..., the deeper they fall. Dies gilt zur Zeit für die Raketen, die irgendwie wieder auf dem Boden der Tatsachen gelandet sind nach den zum Teil deutlichen Niederlagen gegen Boston, New Orleans und Phoenix. Auch der Erfolg bei den Warriors zwischendurch half da nicht viel. Nun kann man sich Gott seit Dank nach dem Absturz auf Rang fünf in der West-Tabelle wieder etwas erholen mit Heimspielen gegen Sacramento und Minnesota diese Woche.
Looser #3: Los Angeles Lakers
Die Lakers haben sich ganz gut gehalten ohne Pau Gasol, verloren aber gestern einen Thriller gegen die Golden State Warriors, gegen die sie heute bereits wieder zum Home-and-Home in Oakland ran müssen. Insbesondere Stephen Jackson bereitete der Lakers Defense dabei unglaubliches Kopfzerbrechen. Trotzdem war das Play of Day gestern auf Seiten der Lakers....Kobe Bryant (36Pk, 14Reb, 8Ast) vom feinsten: http://de.youtube.com/watch?v=x0Kg-3-ovro . Just...WOW!
Ergebnisse der letzten Tage:
Charlotte @ Indiana 95-102
Washington @ Orlando 87-86
Denver @ Philadelphia 113-115
Miami @ Toronto 54-96 (Respekt, Miami!)
Atlanta @ New Jersey 117-125
Houston @ New Orleans 69-90
Detroit @ Cleveland 73-89
Memphis @ Minnesota 94-98
Phoenix @ Seattle 110-98
Golden State @ LA Clippers 116-100
San Antonio @ Chicago 102-80
Boston @ Dallas 94-90
LA Lakers @ Utah 106-95
Minnesota @ Indiana 113-124
Philadelphia @ Orlando 95-113
Toronto @ Cleveland 83-90
Washingon @ Miami 103-86
Denver @ New Jersey 125-114
Memphis @ New York 120-106
Sacramento @ San Antonio 89-102
LA Clippers @ Portland 102-107
Houston @ Golden State 109-106
Seattle @ LA Lakers 105-130
Orlando @ Atlanta 90-98
New Jersey @ Philadelphia 87-91
Miami @ Charlotte 82-94
Boston @ New Orleans 106-113
New York @ Minnesota 93-114
Sacramento @ Memphis 111-117
Indiana @ Chicago 108-101
Cleveland @ Milwaukee 98-108
Seattle @ Utah 101-115
Houston @ Phoenix 113-122
Portland @ LA Clippers 83-72
San Antonio @ Dallas 88-81
Denver @ Toronto 109-100
Detroit @ Washington 83-95
Golden State @ LA Lakers 115-111
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Bittere Pille gestern für die Boston Celtics. Nach dem Southwest Division Roadtrip viel man bei der Rückkehr in den TD Banknorth Garden gegen die Philadelphia 76ers gewaltig auf die Nase. Nach drei gewohnt starken Vierteln traf man auf einmal mit dem Runden nicht mehr in das Runde und KG, Paul Pierce und Ray Allen erreichten gemeinsam nur schlappe fünf Pünktchen bei einer Team-FG% von unterirdischen 29%. Die Sixers wussten das schamlos auszunutzen und angeführt von Andre Igoudala (28Pkt, 3Stl), der 10 Punkte zu einem 19-0-Run beisteuerte, und Andre Miller (20Pkt, 6Reb, 6Ast) flog man förmlich an den Kelten vorbei. Während das dem Primus auf jeden Fall zu denken geben muss (schon in New Orleans hat man eine konfortable Führung verspielt), ist Philadelphia nun nach acht Siegen aus den letzten 10 Partien mit 36-35 zum ersten Mal in dieser Saison über die 50%-Siegesmarke geklettert.
Auch die Lakers mussten bei Golden State gestern einen 1-10-Run in den letzten Minuten des Spiels hinnehmen und nach einem sicher geglaubten Sieg noch in die Overtime, wo es eine halbe Minute vor Schluss 119-119 stand...doch Lamar Odom erlöste sein Team mit einem Layup nach einem schön vorgetragenen Angriff, während sich Monta Ellis beim Gegenangriff ein Offensive Foul einhandelte. Somit gewinnen also die Lakers den zweiten Thriller an zwei Abenden und splitten ihre Miniserie 1-1. Nun hoffe ich schwer, dass die beiden Teams sich irgendwie in den Playoffs über den Weg laufen (momentan wäre es bereits in Runde eins soweit), denn die Partien waren wirklich Baketball vom feinsten.
Kurz noch ein Update zu Dirk Nowitzki, der sich bei dem Sturz am Sonntag eine Sprunggelenksstauchung und zudem eine leichte Stauchung am linken Knie zuzog. Offiziell schweigt man noch über seine Rückkehr. Nowitzki selbst meinte folgendes: "I really don't have any experience with this, this is fairly new to me. And with the knee, I've never really had knee problems. So I'm just going to take it day by day. … I really don't know how long it's going to take. A week? Two weeks? I have no idea."
Ergebnisse vom Montag:
Philadelphia @ Boston 95-90
Phoenix @ Detroit 105-110 [OT]
Milwaukee @ Miami 73-78
New Jersey @ New York 106-91
Denver @ Memphis 120-106
Sacramento @ Houston 100-108
Portland @ Seattle 84-97
LA Lakers @ Golden State 123-119 [OT]
------------------
Playoff Watch
Eastern Conference
Beginnen wir mit der überschaubaren Conference, wo einiges schon entschieden ist. An der Spitze bleiben wie schon in Woche 3 der Saison die Boston Celtics, die Detroit Pistons und die Orlando Magic in dieser Reihenfolge, an der sich ob der doch relativ großen Abstände wohl auch nichts mehr ändern wird. Alle drei sind schon fest für die Playoffs qualifiziert und können sich nun in Ruhe in den letzten Spielen auf die Postseason vorbereiten.
1. - a - Boston Celtics 55-15 [ATL]
2. - x - Detroit Pistons 50-20 [CTL]
3. - x - Orlando Magic 46-26 SE
Danach folgen vier weitere Teams, die in den letzten Wochen den entscheidenden Push hinlegen konnten und schwer von den Rängen 4-7 zu verdrängen sein werden. Etwas abgesetzt haben sich schon seit einiger Zeit die Cleveland LeBrons, die als nächstes Team sich frühzeit qualifizieren werden. Sollte kein größerer Einbruch mehr beim amtierenden Eastern Conference Champion folgen, wird man wohl auch Rang vier behalten können und in der ersten Runde zumindest noch Heimrecht besitzen. Das Restprogramm ist verhältnismäßig leicht mit nur vier der letzten elf Spiele gegen Teams, die einen besseren Record aufweisen als man selbst. Auch geht es am Mittwoch gegen New Orleans zum letzten Mal gegen ein Team der Western Conference.
4. Cleveland Cavaliers 40-31
Interessant wird es dann dahinter zwischen Washington, Philadelphia und Toronto, die alle noch um Position fünf kämpfen werden, die Toronto eigentlich schon so gut wie inne hatte, aber aus den letzten 14 Partien nachdem sich Chris Bosh Ende Februar verletzte nur noch drei Siege einfahren konnten. CB4 ist nun aber zurück und wieder gesund und auch das Restprogramm gibt Hoffnung, dass man doch als Favorit in das Rennen um Rang fünf gehen wird. Die Teams der Stunde sind hingegen die Sixers, die ich wahrlich nicht dort oben in der Tabelle zu diesem Zeitpunkt erwartet hätte, und die Washington Wizards, bei denen wohl bald Gilbert Arenas wieder in den Kader stoßen wird. Die beiden Teams haben aus den letzten 10 Spielen sieben bzw. acht Siege eingefahren - unter anderem gegen Größen wie San Antonio, Phoenix, Boston oder Detroit! Das härteste Restprogramm hat wohl Washington, doch auch die Sixers sollten sich nicht schon auf der sicheren Seite wiegen mit vielen Partien gegen Teams, die im Osten noch Chancen auf Rang acht haben.
5. Washington Wizards 36-33
6. Philadelphia 76ers 36-35
7. Toronto Raptors 35-35
Womit wir beim spannensten Thema im Osten wären: Wer schnappt sich am Ende die Ehre, in Runde eins gegen Boston rauszufliegen? Wirklich realistische Chancen haben im Moment noch vier Teams, von denen es eigentlich keines verdient hätte in den Playoffs zu stehen. Die Atlanta Hawks haben sich endlich losgekettet vom Wurmfortsatz der Tabelle und haben schon 30 Spiele gewonnen. Für so ein junges Team respektabel, traurig aber die Tatsache, dass man damit auf Rang acht der Tabelle steht. Wichtig für Atlanta wäre es, sich nun möglichst bald von den anderen drei Konkurrenten abzusetzen, da in der letzten Saisonwoche noch Boston und Orlando auf sie warten. New Jersey hatte einen brutalen Spielplan im März und ist daher weit abgerutscht in der Tabelle. Ähnlich für Atlanta gilt für Vince Carter, RJ und Co., dass man möglichst schnell eine Siegesserie starten sollte, denn fünf der letzten sieben Partien muss man auswärts bestreiten. Bleiben Indiana und Chicago, zwei Teams die man aus unterschliedlichsten Gründen hier vor der Saison nicht erwartet hätte. Die Pacers haben zuletzte vier Spiele in Folge gewonnen und haben einen relativ dankbaren Restspielplan. Entscheidend werden für sie aber wohl schon die zwei Spiele gegen die New Jersey Nets in dieser Woche. Auf Seiten der Bulls will man glaub ich nur noch, dass diese schrecklicher Saison endlich ein Ende hat, obwohl man sich in den kommenden drei Tagen gegen Atlanta, Philly und nochmal Atlanta zurück ins Playoffgeschehen drängen könnte. Die Frage ist, ob der Wille noch da ist nach nur vier Siegen aus den letzten zwölf Partien.
8. Atlanta Hawks 30-39
---
9. New Jersey Nets 30-41
10. Indiana Pacers 29-41
11. Chicago Bulls 27-42
Rechnerische Chancen auf die Playoffs haben auch noch die Charlotte Bobcats mit 25-44 Siegen und die Milwaukee Bucks mit 24-45. Irgendwie sieht's aber nicht danach aus, dass da noch ein großer Push auf Rang acht kommen wird, daher hab ich sie mal außen vor gelassen.
Western Conference
Wie schon oft angesprochen hier im Thread wird die Western Conference dieses Jahr wohl bis zum allerletzten Spiel spannend bleiben und die Frage ist weiterhin, welches dieser neun auf fast gleichem Niveau gut aufspielenden Teams Mitte April bereits in Urlaub gehen darf. Ich wage mich einmal wirklich weit aus dem Fenster zu lehnen und behaupte, dass die Utah Jazz wohl den vierten Rang halten werden als Northwest-Division Leader und in der ersten Runde das Heimrecht wie schon in Vorjahr aber an den Fünften der Western Conference abgeben werden müssen. Die Ränge 1, 2, 3, 5 und 6 jedoch werden bis zum Schluss ein Roulette mit den folgenden Teams bleiben:
Die Los Angeles Lakers haben nach ihrem Erfolg gestern wieder den Platz an der Sonne inne und erwarten zudem für Mittwoch Pau Gasol zurück im Team. Auch Andrew Bynum wird wohl noch vor den Playoffs wieder in Gelb-Lila auflaufen können. Die letzten elf Spiele der Saison muss man sagen sind unglaublich human für die Lakers, sodass es durchaus realistisch sein kann, den ersten Platz zu halten, sollten die Verletzten sich einigermaßen flüssig wieder ins Spiel einfügen. Nur noch drei Auswärtsspiele sind zu absolvieren, davon eines in eigener Halle gegen die Clippers. Entscheidend werden aber wohl die Heimspiele in der letzten Woche gegen New Orleans und San Antonio werden, die beide schon lauern. Die Hornets haben derzeit am wenigsten Niederlagen in der Conference aufzuweisen und zuletzt auch drei Spiele in Folge und acht der zehn Partien gewonnen. Das heisseste Team im Westen, wenn man so will. Doch auf dem Programm stehen noch ganze 14 Spiele, so viele wie keine andere Mannschaft, die es mit 10 Auswärtspartien wahrlich in sich haben. Vor der Tür steht ab heute ein sechs Spiele umfassender Road Trip durch die Eastern Conference, nachdem wir bestimmt etwas schlauer sind, was die Konstitution der Mannschaft betrifft. Houston auf Rang drei derzeit hat es nicht besser, sieben der letzen elf Partien sind auswärts zu bestreiten und es warten noch San Antonio, Phoenix, Denver und Utah bis zum erlösenden 16.April auf Tracy McGrady und Co., denen ich ehrlich gesagt nicht mehr so viele Chancen auf Rang eins einräume, außer sie schaffen es wieder in ihren Groove vom Februar.
Auf Rang fünf liegen nun wieder die Suns, nach der Niederlage in Detroit, sind aber zur Zeit unglaublich gut drauf. Will man die Lakers noch vom Divisiontitel stürzen, bleibt nun allerdings keine Zeit zum Verschaufen mehr. Mittwoch geht es nach Denver, danach folgen Philly und New Jersey, zweimal Denver, Angstgegner Minnesota und die Dallas Mavericks, bevor in der letzten Saisonwoche noch San Antonio, Houston und Golden State gespielt werden müssen. Absolut brutales Restprogramm für Nash, Shaq und Co. mit Playoffatmosphäre in jeder Begegnung. Für die Coaches ein Horror, für den Basketballfan aber ein Festschmaus in den kommenden Wochen. Bleibt schließlich noch der Meister aus San Antonio, der natürlich auch noch große Chancen hat, die Homecourt Advantage auf Rang eins mit durch die Playoffs zu nehmen. Bis auf New Orleans spielt man noch gegen jede Mannschaft, die vor ihnen in der Tabelle liegt und könnte theoretisch noch durchmarschieren. Die Frage ist natürlich, ob Ginobili, Duncan und Parker das überhaupt wollen, können sie doch nichts auf dieser Welt besser als unter dem Radar zu fliegen.
1. Los Angeles Lakers 49-22 [PAC]
2. New Orleans Hornets 47-21 [SW]
3. Houston Rockets 48-23
4. Utah Jazz 46-25 [NW]
5. Phoenix Suns 47-23
6. San Antonio Spurs 47-23
Es bleiben also drei Teams erhalten, die um den letzten Strohhalm spielen werden und es ist nach den Niederlagen von Dallas und den Erfolgen von Denver zuletzt unglaublich eng geworden. Die Mavs ohne Nowitzki haben ein Mörderprogramm vor sich mit sieben der letzten zwölf Spiele gegen die anderen hier aufgezählten Teams. Insbesondere Lieblingsgegner Golden State wartet noch zweimal zum direkten Schlagabtausch, kommenden Sonntag zum ersten Mal. Langsam muss es den Fans echt bange werden um die Playoffs, allerdings weiß man, dass es die Warriors nicht besser haben und außer Dallas auch noch zweimal gegen Denver bestehen müssen. Könnte sein, dass dem Team von Don Nelson die Overtimeniederlage gestern gegen die Lakers noch teuer zu stehen kommen wird. Auf Seiten der Nuggets wird George Karl wissen, dass man alles noch selber in der Hand hat mit den Partien gegen die direkten Konkurrenten und sogar noch einem Spiel in Utah, denen man ja rein rechnerisch auch noch den Divisiontitel ablaufen könnte. Der Schlüssel wird sein, in den nächsten Tagen die Heimspiele zu gewinnen gegen Dallas, Golden State, Phoenix und Sacramento. Wenn ihnen das gelingt, sind sie schonmal auf einem Playoffplatz den es in der letzten Woche dann nur noch zu verteidigen gilt. Doch das alles ist leicht gesagt, geht es doch für die Gegner um genausoviel wie einem selbst...
7. Dallas Mavericks 44-26
8. Golden State Warriors 43-27
---
9. Denver Nuggets 43-28
In der Western Conference warten also drei unglaublich spannende Wochen auf uns, bis die Regular Season dann am 16.04. ihre Türen schließt. Jetzt noch meine Frage an euch: Wen seht ihr am Ende an der Spitze der Conference? Welche Teams müssen sich mit dem undankbaren fünften und sechsten Rang abgeben? Und vor allem wer muss am Ende draußen bleiben?
Hier meine 2 Cents...
Erster Platz: LA Lakers
Fünfter/Sechster: Phoenix, Houston
Neunter Platz: Golden State
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Games to watch tonight:
New Orleans @ Indiana
San Antonio @ Orlando
Atlanta @ Chicago
LA Clippers @ Dallas
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Könnte mir fast vorstellen, dass die Mavs heute eins aufs Dach kriegen ohne Dirk. In den letzten Wochen lief eigentlich alles über den Deutschen und einzig Stackhouse war einigermaßen konstant.
Kidd wird zu den ungünstigsten Zeiten ein- und ausgewechselt, Howard geht immer mehr auf den Ego-Trip und Terry war schon immer die Unkonstanz in Person. Mal sehen, was Bass heute gegen meine Clippers fabriziert, bei denen Chris Kaman immer noch fraglich ist. Einem Frontcourt mit Thornton, Thomas, Powell und Williams dürften auch Bass und Dampier einige Dinger einschenken.
Ansonsten meine Prognosen für heute:
Jazz vernichten die Bobcats in heimischer Halle
Bulls verlieren zuhause gegen atlanta, obwohl man mit zweistelligem Vorsprung ins letzte Viertel geht
Spurs schlagen die Magic in Orlando
Hornets gewinnen deutlich in Indiana trotz 30+ Punkten von Dunleavy Jr.
Trail Blazers gewinnen sehr knapp gegen die Wizards, bei denen Arenas auch heute nicht zum Einsatz kommen wird
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Der Playoff-Fight um die Ränge sieben und acht wurde gestern offiziell eröffnet, nachdem Dallas und Golden State ihre Partien am Dienstag und Mittwoch gewinnen konnten. Im TNT NBA Thursday trafen zunächst die Denver Nuggets zu Hause auf die Mavericks, danach empfing Golden State die zehntplatzierten Trailblazers. Dallas holperte etwas ins Spiel in den ersten Minuten, konnte dann aber bald bereits im ersten Viertel das Ruder an sich reissen. Jason Kidd scorte 11Pkt und 5Ast für Josh Howards 14Pkt und das erste Viertel wurde deutlich mit 39-28 gewonnen. Doch ein NBA-Spiel ist unglaublich lang und die Führung sollte nach einem 11-0-Run der Nuggets in der Mitte des zweiten Abschnitts bereits zu wackeln beginnen. Im dritten Viertel gab es nämlich angeführt von Carmelo Anthony und Marcus Camby noch einen 8-0-Run des Heimteams, das nun wieder voll im Geschäft war, sich ja von vornherein eine Niederlage hier nicht leisten konnte. Die Mavs wurden im dritten Viertel 34-16 zerstört und hingen danach schon gewaltig in den Seilen, da Denver wieder den geliebten Run-and-Gun-Fastbreak-Basketball mit Iverson und J.R.Smith auspackte. Sechs Minuten vor Schluss war die Partie mit einem 16-Punkte-Vorsprung für Denver gelaufen und es gab so gar noch einen emotionalen Höhepunkt, als in der letzten Minute Nene Hilario nach seiner Hodenkrebs-OP unter tosendem Applaus sein Comback in Hellblau gab. Denver, nun nur noch hauchdünn hinter Dallas in der Tabelle, wäre damit bereits auf Rang acht vorgerutscht, hätte Golden State nicht auch in dominanter Manier später am Abend Portland mit einer 111-95-Packung nach Hause geschickt (sechs Leute kamen dabei auf zweistellige Punktausbeute). Hier der Tabellenausschnitt:
7. Dallas Mavericks 45-27
8. Golden State Warriors 44-27
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9. Denver Nuggets 44-28
Am Dienstag und Mittwoch waren die Schwergewichte des Westens im Einsatz, wobei die New Orleans Hornets dank eines hervorragenden Starts in den Eastern Conference Road Trip wieder den Platz an der Sonne sichern konnten. Am Mittwoch lieferte man sich eine tolle Partie bei den Cleveland Cavaliers, in der LeBron James 7 Sekunden vor Schluss sein Team mit einem tollen Drive in Führung brachte, nur um von Chris Paul und David West im Tandem in letzter Sekunde noch mal überrumpelt zu werden. 100-99 dank eines langen Jumpers von West der Endstand für die Hornets, die sich dank eines Kapitallapsuses der Lakers daheim gegen die Charlotte Bobcats (95-108 ohne Gasol, Bryant flog nach zwei techn. Fouls vom Court) wieder den Platz an der Sonne sicherten. Zu den Lakers aufschließen konnten dank deren Niederlage auch die Rockets und die Spurs mit Erfolgen gegen Minnesota und die LA Clippers. Verlierer hier ganz klar die Suns, die in Boston gewaltig einen auf die Mütze bekamen und mit 20 Punkten Unterschied das Spielfeld als Verlierer verlassen mussten. Bei den Celtics glänzten dabei vor allem Garnett (30Pkt, 6Ast, 2Blk, 2Stl) und Paul Pierce (27Pkt). Auch hier noch das aktuelle Standing in der Western Conference:
1. New Orleans Hornets 49-21 [SW]
2. Houston Rockets 49-23
3. Los Angeles Lakers 49-23 [PAC]
4. Utah Jazz 47-25 [NW]
5. San Antonio Spurs 49-23
6. Phoenix Suns 47-24
Eine unter dem Strich eher tragische Karriere fand in diesen Tagen in Oakland ihr Ende. Chris Webber entschloss sich nach erneutem Aufrtreten seiner schon chronischen Knieproblemen dem Comebackversuch in Golden State zu beenden und in den verdienten Basketball-Ruhestand zu gehen. Der 35-jährige ist einer von sechs Spielern der NBA-Historie, die mehr als 20Pkt, 9Reb und 4Ast ihren Karrieredurchschnitt nennen dürfen (wen's interessiert: die anderen sind Kevin Garnett, Larry Bird, Billy Cunningham, Wilt Chamberlain und Elgin Baylor). Jedoch wird man ihn wohl immer als den in Erinnerung behalten, der Pech hatte und Fehler machte, allen voran natürlich seine legendäre Auszeit im NCAA-Finale, als er noch für die Michigan Wolverines aktiv war (das Team hatte keine Auszeiten mehr und verlor durch Webbers Call das Spiel). Seine Zeit bei den Sacramento Kings wurde ebenfalls nicht gekrönt mit einer Championship. Obwohl man über Jahre zur Elite der Liga gehörte, bis man sich Jahr für Jahr an den Los Angeles Lakers die Zähne aus, die später die Meisterschaft feiern durften (Big Shot Rob Horry lässt grüßen). Auch ein letzter Versuch, in seiner Heimat Detroit zum Erfolg zu kommen, wurde im letzten Jahr unglücklich in den Eastern Conference Finals beendet, nachdem man die Cavaliers schon mit 2-0 in den Seilen hatte und die nächsten vier Spiele abgab. Webber bleibt hier nur das Beste zu wünschen und vielleicht etwas mehr Glück bei seinen weiteren Tätigkeiten im oder abseits des Basketballs.
Hier die Ergebnisse von Dienstag Mittwoch und Donnerstag:
New Orleans @ Indiana 114-106
San Antonio @ Orlando 107-97
Atlanta @ Chicago 94-103
LA Clippers @ Dallas 90-103
Charlotte @ Utah 106-128
Washington @ Portland 82-102
Milwaukee @ Atlanta 96-115
Phoenix @ Boston 97-117
New Orleans @ Cleveland 100-99
Chicago @ Philadelphia 99-121
Detroit @ Toronto 82-89
Indiana @ New Jersey 117-124
Miami @ New York 96-103 [OT]
Minnesota @ Houston 86-97
LA Clippers @ San Antonio 88-97
Memphis @ Sacramento 106-107 [OT]
Washington @ Seattle 104-99
Charlotte @ LA Lakers 108-95
Dallas @ Denver 105-118
Miami @ Detroit 69-85
Portland @ Golden State 95-111
Heute könnte es bereits den nächsten Wechsel an der Westspitze geben, wenn New Orleans zu Gast in Boston beim Clash der Conference-Führenden ist. San Antonio und die LA Lakers könnten eine Niederlage der Hornets nützen, indem sie ihre Heimspiele gegen Minnesota bzw. Memphis gut hinter sich bringen. Außerdem muss Phoenix nach dem bösen Beating in Boston nach Philadelphia, wo die Sixers in letzter Zeit alles und jeden zu besiegen scheinen und es gibt das Revanchespiel zwischen Indiana und New Jersey, die beiden noch um Rang acht im Osten kämpfen (Konkurrent Atlanta empfängt Chicago).
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