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UFC 95: Sanchez Vs. Stevenson Card Thread
#1
[Bild: http://www.wwf4ever.de/ufcposter/UFC95Poster.jpg]

UFC 95: Sanchez Vs. Stevenson
21. Februar 2009
O2-Arena
London, England


-Lightweight Fight:
Diego Sanchez (19-2-0) vs. Joe Stevenson (29-9-0)

-Welterweight Fight:
Dan Hardy (20-6-0) vs. Rory Markham (16-4-0)

-Middleweight Fight:
Nate Marquardt (27-8-2) vs. Wilson Gouveia (12-5-0)

-Middleweight Fight:
Chael Sonnen (21-9-1) vs. Demian Maia (9-0-0)

-Welterweight Fight:
Josh Koscheck (12-3-0) vs. Paulo Thiago (10-0-0)

-Lightweight Fight:
Brian Cobb (15-4-0) vs. Terry Etim (11-2-0)

-Heavyweight Fight:
Junior dos Santos (7-1-0) vs. Stefan Struve (16-2-0)

-Heavyweight Fight:
Mike Ciesnolevicz (16-3-0) (1 NC) vs. Neil Grove (7-1-0)

-Lightweight Fight:
Per Eklund (14-3-1) vs. Evan Dunham (7-0-0)

-Welterweight Fight:
Paul Kelly (7-1-0) vs. Troy Mandaloniz (3-1-0)
#2
Nur einen Monat nach dem ersten Europa-Event der UFC in Dublin Ende Januar gibt es Ende Februar sofort den nächsten Event auf europäischen Boden. Wieder einmal hat man sich hierfür die englische Hauptstadt mitsamt ihrer O2-Arena ausgesucht.

UFC 95
21. Februar 2009
O2-Arena
London, England


Zum Main Event der Veranstaltung wird vorraussichtlich das Lightweight-Debut von Diego Sanchez erkoren. Der TUF-Sieger wird die Gewichtsklasse nach unten wechseln und bekommt es in seinem ersten Duell gleich mit einem Top-Lightweight in Joe Stevenson zu tun. Sanchez galt lange Zeit als einer der kommenden Herausforderer in der Welterweight-Division, aber zwei Neiderlagen am Stück gegen Josh Koscheck und Jon Fitch beendeten seine perfekte Bilanz. Zuletzt konnte Sanchez gegen David Biekhelden und Luigi Fioravanti wieder auf die Siegesstraße zurückkehren, bevor er jetzt den Cut nach unten machte. Sein Gegenüber Joe Stevenson kam ebenso wie Sanchez über den Gewinn einer TUF-Staffel in die UFC, als er noch als Welterweight die zweite Staffel von TUF für sich entscheiden konnte. Seitdem kämpfte sich Stevenson kontinuierlich nach oben und bekam daraufhin einen Titelkampf gegen BJ Penn, den er aber mittels Submission verlor, bevor er zuletzt erst Gleison Tibau besiegen konnte und anschließend in einem Contender-Fight Kenny Florian unterlag.

-Lightweight Fight:
Diego Sanchez (19-2-0) vs. Joe Stevenson (29-9-0)

Weiter geht es in der Middleweight-Division, wenn Nate Marquardt auf Wilson Gouveia trifft. Marquardt versucht natürlich, sich einen erneuten Titelkampf gegen Anderson Silva zu sichern und das geht am einfachsten durch Siege. Der Niederlage im Titelkampf folgte ein kurzer Sieg über Jeremy Horn, eine umstrittene Niederlage gegen Thales Leites durch Split Decision sowie ein weiterer früher Erfolg über Martin Kampmann. Wo Marquardt schon mal war, da will Gouveia hin, auch wenn die Niederlage bei UFC 84 gegen Goran Reljic ihn etwas zurückgeworfen hat. Anschließend konnte Gouveie zwar Ryan Jensen und Jason MacDonald jeweils über Submission schlagen, aber ein Sieg über einen großen Namen wie Marquardt könnte seiner Karriere einen gewaltigen Sprung verschaffen.

-Middleweight Fight:
Nate Marquardt (27-8-2) vs. Wilson Gouveia (12-5-0)

Wir bleiben in der Middleweight-Division und feiern die Rückkehr von Chael Sonnen in der UFC. Sonnen trat schon 2006 in der UFC an, einem Sieg über Trevor Prangley folgte eine Niederlage gegen Jeremy Horn. Seitdem tingelte Sonnen durch kleinere Promotions, bevor er sich bei WEC niederließ und sich dort schließlich im letzten Middleweight-Fight der Promotion den Middleweight Titel von Paulo Filho sichern konnte. Bei seiner Rückkehr trifft Sonnen auf den Ausnahme-Grappler Demian Maia, der hierbei seinen fünften UFC-Fight bestreiten wird und natürlich hofft, weiterhin ungeschlagen zu bleiben, nachdem er zuletzt Jason MacDonald und Nate Quarry in die Schranken weisen konnte.

-Middleweight Fight:
Chael Sonnen (21-9-1) vs. Demian Maia (9-0-0)

Wir verlassen die Middleweight-Division und gehen kurzzeitig in die Heavyweight-Division, wenn Junior dos Santos in seinem zweiten UFC-Fight auf den Debutanten Stefan Struve trifft. dos Santos betrat die UFC als Aufbaugegner für Fabricio Werdum im Oktober, nur hatte wohl jemand vergessen, das auch dos Santos zu sagen, da dieser kurzerhand Werdum ausknockte und so dafür sorgte, dass Werdum von der UFC entlassen wurde. In seinem zweiten Fight trifft er auf den UFC-Newcomer Stefan Struve. Der Holländer trat zuletzt des Öfteren bei Cage Gladiators in England an und besiegte dort UFC-Veteranen wie Mario Neto oder Colin Robinson durch Submissions.

-Heavyweight Fight:
Junior dos Santos (7-1-0) vs. Stefan Struve (16-2-0)

Von den schweren Jungs geht es wieder runter. In einem Welterweight-Fight wird Englands Own Dan Hardy auf Rory Markham treffen. Hardy trat bisher fast ausschließlich in Großbritannien und und gab bei UFC 89 ein erfolgreiches UFC-Debut, als er Akihiro Gono über Split Decision besiegen konnte. Ähnlich erging es auch MArkham, der nach dem Zerfall der IFL in die UFC übernommen wurde und ebenso ein erfolgreiches Debut gegen brodie Farber feiern durfte. Für beide ist es der zweite Fight in der UFC.

-Welterweight Fight:
Dan Hardy (20-6-0) vs. Rory Markham (16-4-0)

Wir bleiben in der Welterweight-Division und es kommt zu einem weiteren Fight mit britischer Beteiligung, denn Paul Kelly wird erneut ins Octagon treten, um dort auf Troy Mandaloniz zu treffen. Kelly war ungeschalgen, bis er bei UFC 89 in seinem zweiten UFC-Fight auf Arcus Davis traf und von diesem zur Aufgabe gebracht wurde. Sein Gegenüber Troy Mandaloniz kam über die sechste TUF-Staffel zur UFC und konnte seinen einzigen UFC-Fight gegen Mit-TUFfer Richie Hightower im Dezember 2007 erfolgreich bestreiten.

-Welterweight Fight:
Paul Kelly (7-1-0) vs. Troy Mandaloniz (3-1-0)

Es geht noch eine Ebene tiefer in die Lightweight-Division um den zahlenden Zuschauern in der Undercard ein paar heimische Fighter zu präsentieren. So wird es auf der Undercard zum Kampf zwischen Shannon Gugerty und Jeff Lawson kommen. Gugerty trat in seiner Karriere hauptsächlich bei der US-Westküsten-Promotion Total Combat an, bevor er Mitte letzten Jahres den Sprung zur UFC schaffte und dort gleich seinen Debut-Kampf gegen Dale Hartt erfolgreich gestalten konnte. Anschließend folgte allerdings eine Niederlage gegen Spencer Fisher. Sein Gegner Jeff Lawson gibt hier sein UFC-Debut. Der aus Bournemouth stammende Fighter kommt mit einer Serie von zehn vorzeitigen Siegen am Stück in die UFC.

-Lightweight Fight:
Shannon Gugerty (11-3-0) vs. Jeff Lawson (12-2-0)

Abschließend wird es einen weiteren Lightweight-Fight auf der Card geben, wenn Terry Etim aus Liverpool seinen fünften UFC-Fight gegen Justin Buchholz absolviert. Etim gehört mittlerweile zum Stammpersonal der britischen UFC-Events und trat zuletzt bei UFC 89 gegen Sam Stout in den Käfig, den er über Decision besiegen konnte. Sein Gegenüber trat bisher erst zweimal in der UFC an und konnte nach einer Niederlage mittels Rear Naked Choke gegen Matt Wiman mit dem selben Aufgabegriff anschließend Wilmans Mitbewohner im TUF 5-Haus, Corey Hill, zur Aufgabe bringen.

-Lightweight Fight:
Justin Buchholz (8-2-0) vs. Terry Etim (11-2-0)
#3
Bei der übernächsten Europa-Veranstaltung der UFC Ende Februar wird es zum Welterweight-Kampf zwischen dem UFC-Newcomer Paulo Thiago und dem Top Ten Welterweight Josh Koscheck. Koscheck, der bisher 13 seiner 15 Kämpfe in der UFC bestritt, konnte zuletzt Yoshiyuki Yoshida ausknocken, nachdem er zuvor eine Niederlage gegen Thiago Alves einstecken musste. Der Fight gegen Paulo Thiago ist der letzte seines aktuellen Vertrages. Paulo Thiago kommt mit einer perfekten Bilanz von 7 Siegen aus ebenso vielen Kämpfen in die UFC und trat bisher ausschließlich in seiner Heimat Brasilien an.

-Welterweight Fight:
Josh Koscheck (12-3-0) vs. Paulo Thiago (7-0-0)
#4
Auch für den nächsten europäischen Event der UFC wurde ein weiterer Undercard-Kampf angekündigt. So wird es bei dieser Veranstaltung zum UFC-Debut des britischen Schwergewichts Neil Grove kommen, der gegen Justin McCully in den Käfig steigen wird. Grove trat bisher ausschließlich in Großbritannien in den Ring und errang kurze Berühmtheit durch seinen 10-Sekunden-KO-Sieg über James Thompson. Sein Gegenüber bestreitet seinen vierten UFC-Kampf und hofft, seinen zwei Siegen gegen Antoni Hardonk und Eddie Sanchez einen weiteren hinzuzufügen.

-Heavyweight Fight:
Justin McCully (9-4-2) vs. Neil Grove (7-1-0)
#5
Einen weiteren Undercard-Fight gibt es auch für den nächsten europäischen PPV zu berichten, denn im rein europäischen Duell wird der Schwede Per Eklund auf den französischen Grappler David Baron treffen. Eklund trat zuletzt bei UFC 89 ins Ocatagon und konnte dort seine UFC-Bilanz mit einem Sieg über Samy Schiavo ausgleichen. Auch Baron trat bei dieser Veranstaltung an, musste sich dort aber in seinem UFC-Debut Jim Miller in der dritten Runde geschlagen geben.

-Lightweight Fight:
Per Eklund (14-3-1) vs. David Baron (16-3-0)
#6
Ich weiss ja nicht wie ihr es seht, aber bei der Card werde ich mir zweimal überlegen, ob ich mir das Abends überhaupt antu.

Sanchez vs. Stevenson ist ja ganz nett und ein interessanter Semi-Mainevent, aber als Headliner ist es schon echt dürftig. Aber angeblich soll Hardy vs. Markham der Semi-ME sein. Gouveia vs. Marquardt und Sonnen vs. Maia sind auch in Ordnung, aber alles in allem ist diese Card für mich die uninteressanteste der letzten Jahre.

Dafür verlangen die doch nicht ernsthaft 50$ !?!
#7
Für einen PPV ist es echt eine Beinahe-Zumutung. Für eine Free-TV Card, okay - aber wer dafür 50 Flocken hinlegt ist entweder mehr als nur Hardcore-Fan oder einfach komplett bekloppt.
#8
Zwei Änderungen gibt es außerdem für den nächsten europäischen Event. Zum einen wird Justin McCully aufgrund eines im Training erlittenen Cuts nicht gegen Neil Grove in den Käfig steigen können. Statt seiner wird der langjährige IFL-Veteran Mike Ciesnolevicz sein UFC-Debut auf der Undercard geben. Ciesnolevicz konnte seine letzten drei Fights gewinnen und musste sich in seiner Karriere bisher nur den UFC-Fightern Reese Andy und Andre Gusmao geschlagen geben.

-Heavyweight Fight:
Mike Ciesnolevicz (16-3-0) (1 NC) vs. Neil Grove (7-1-0)

Zum zweiten musste der Lightweight-Fight zwischen Eklund und Baron abgesagt werden, nachdem sich Baron im Training verletzt hat. Die UFC verpflichtete kurzfristig den jungen Evan Dunham, der sein UFC-Debut geben wird. Dunham ist bisher noch ungeschlagen in seiner Karriere und konnte fünf seiner sieben Siege über Submission erreichen.

-Lightweight Fight:
Per Eklund (14-3-1) vs. Evan Dunham (7-0-0)
#9
Kann mir jemand erklären, warum Stevenson bei den Buchmachern ganz klarer Underdog ist?

Joe Stevenson - Diego Sanchez 2,90 1,35

Ich sehe den Kampf viel knapper und habe mal auf Stevenson gewettet.
#10
Man kann Sanchez lieben oder hassen....

Aber Fakt ist, dass Sanchez bisher nur zwei der besten UFC-Welterweights in Persona von Josh Koscheck und Jon Fitch unterlegen war und diese Fights mehr oder weniger knapp über Decision verlor. Zumal Sanchez' Siege oftmals sehr dominant waren. Ich kann die Buchmacher da schon verstehen.
#11
Zitat:Original von TheRaven666
Aber Fakt ist, dass Sanchez bisher nur zwei der besten UFC-Welterweights in Persona von Josh Koscheck und Jon Fitch unterlegen war und diese Fights mehr oder weniger knapp über Decision verlor. Zumal Sanchez' Siege oftmals sehr dominant waren. Ich kann die Buchmacher da schon verstehen.
Kann ich dir nur bedingt zustimmen, klar hat Diego nur gegen Koscheck und Fitch verloren (auch wenn beide Niederlagen nicht knapp sondern deutlich waren), aber er hat auch sonst nicht immer überzeugt. Sein Fight mit John Alessio damals hatte beinahe das Prädikat "Worst Fight of the Year" verdient und auch gegen Fioravanti hat er sich nicht mit Ruhm bekleckert, da er diesen normalerweise viel schneller hätte finishen müssen.

Ich denke mal die Größenvorteile dürften bei den Buchmachern den Hauptausschlag gegeben haben.
#12
Herzlich willkommen zu UFC 95 und damit schon zur dritten UFC-Großveranstaltung des Kalenderjahres 2009. 2009 steht für die UFC ganz im Zeichen von Europa, nicht nur ist das hier schon der zweite Event auf der britischen Insel, nun hat man auch schon in Deutschland und Frankreich TV-Verträge mit privaten Sendern abgeschlossen, um die UFC so langsam aber sicher in den öffentlichen Fokus zu rücken um dann im Juni in Köln zur ersten Show auf deutschem Boden einzuladen, die auch schon zwei starke Fights auf der Card hat.
Bevor es allerdings soweit ist, müssen die europäischen Fans zumindest einmal noch den Blick Richtung London werfen. Mehr denn je werden hier die Fans der Undercard mit heimischen Fightern in Berührung kommen, auch die Main Card besticht mit einigen spannenden Fights, gekrönt vom Lightweight-Debut des Top Ten Welterweights Diego Sanchez, der hier in einem Fight zwischen TUF-Champion und TUF-2-Champion auf Lightweight-Contender Joe Stevenson trifft. Im weiteren Verlauf der Main Card darf man sich zum ersten mal ein Bild von local hero Dan Hardy machen und auch die obere Middleweight-Division könnte ordentlich durchgemischt werden.
Aber der Reihe nach. Wie immer geht es los mit der Undercard des Events.

-Welterweight Fight:
Paul Kelly (7-1-0) vs. Troy Mandaloniz (3-1-0)


Kelly tritt zum dritten mal nach UFC 80 und UFC 89 für die UFC in den Käfig, um dort auf TUF-6-Alumnus Troy Mandaloniz zu treffen. Nachdem Kelly gegen Marcus Davis eine Runde lang keinen Stich sah und sich in Runde zwei nach einem Takedown in einer Guillotine von Davis wiederfand, bekommt er nun mit Mandaloniz eine neue Bewährungschance. Mandaloniz konnte im Verlauf seiner TUF-Teilnahme erst Paul Georgieff ausknocken, bevor im Viertelfinale gegen Matt Arroyo Endstation für den Hawaiianer war. Im Anschluss konnte Mandaloniz noch bei der Finale Show Ende 2007 Richie Hightower besiegen. Seitdem trat er nicht mehr in den Käfig.
Den Fans wird mit diesem Kampf ein Anheizer geboten. Beide fühlen sich im Stand zuhause und ich bezweifle, dass einer der beiden große Anstrengungen unternehmen wird, den Fight auf die Matte zu bringen, auch wenn Kelly in diesem Fall durch sein besseres Wrestling die Vorteile auf seiner Seite hat. Mandaloniz dürfte leichte Vorteile in der Reichweite haben, allerdings sollte sein Striking kein großes Problem für Paul Kelly werden, sodass ich den Briten hier als Favorit sehe, auch wenn Mandaloniz KO-Power in diesem Slugfest zum tragen kommen könnte.

Tipp: Paul Kelly via Unanimous Decision


-Lightweight Fight:
Per Eklund (14-3-1) vs. Evan Dunham (7-0-0)


Weiter geht es in der Lightweight Division zwischen dem Amerikaner Evan Dunham und dem Schweden Per Eklund. Eklund sollte hier eigentlich in einem Rematch aus 2006 auf den Franzosen David Baron treffen, aber dieser musste leider verletzungsbedingt absagen, sodass mit Evan Dunham ein UFC-Newcomer in den Startlöchern steht. Für beide geht es um sehr viel, wenn man die momentane Kündigungswelle der UFC in Betracht zieht. Dunham könnte sich mit einem Erfolg hier zumindest wieder auf eine Fight Night katapultieren, während Eklund entweder zum nächsten UFC-Event nach Deutschland fährt oder aber wieder durch kleine Promotions tingeln muss.
Eklund ist, wie man es so schön nennt, well-rounded. Keine herausragenden Stärken und keine wahnsinnigen Schwächen, abgesehen von der Takedown-Defense. Diese dürfte gegen den BJJ-Brown Belt Dunham auf eine harte Probe gestellt werden und es würde mich nicht wundern, wenn am Ende des Fights Dunhams Arm in die Höhe gestreckt wird. Eklund muss seinen Erfahrungsvorteil nutzen und versuchen, den Fight im stehen zu halten, um dort Dunham zu testen. Bei diesem Kampf wird es darauf ankommen, wer seinen Gameplan am besten durchziehen kann und da ich Dunham noch nie habe fighten sehen, tippe ich jetzt einfach mal auf den erfahrenen Eklund.

Tipp: Per Eklund via Unanimous Decision


-Heavyweight Fight:
Mike Ciesnolevicz (16-3-0) (1 NC) vs. Neil Grove (7-1-0)


Von der leichtesten geht es weiter in die schwerste Gewichtsklasse der UFC, zu den Heavyweights. Und hier werden die Fans gleich zwei UFC-Debutanten zu sehen bekommen, wenn IFL in Form von Mike Ciesnolevicz auf Cage Rage in Form von Neil Grove trifft.
Grove ist mit seinem Karate-Hintergrund als purer Striker anzusehen. Seine sieben Siege kamen auch dementsprechend alle vorzeitig durch KO oder TKO. Groves größte Schwäche ist die Ausdauer, das konnte man vor allem bei seiner einzigen Niederlage gegen Rob Broughton sehen, der ihm technisch stark unterlegen war, aber Grove über die Distanz einfach auspowern konnte, sodass am Ende eine Niederlage nach Punkten herauskam. Mike Ciesnolevicz vom Miletich-Team springt hier als Ersatz für Justin McCully ein und tritt eigentlich eine Gewichtsklasse tiefer an. Genau wie sein Gegenüber konnte auch Ciesnolevicz früh für das Karate begeistern, allerdings fügte Ciesnolevicz später seinem Gesamtpaket noch einen blauen Gurt im BJJ sowie den ein oder anderen Wrestling-Kniff hinzu. Allerdings sollte sich Ciesnolevicz vor einem Slugfest hüten. Grove ist der deutlich größere der beiden Fighter und bringt auch noch zehn bis zwanzig Kilogramm mehr auf die Waage. Auch hier sollte der Gameplan der beiden klar sein. Grove wird versuchen, seine Reichweite zu nutzen und vielleicht durch seine Physis aus dem Clinch heraus Schaden verursachen, während Ciesnolevicz wohl eher schauen sollte, dem Goliath im Stand aus dem Weg zu gehen und früher oder später den Hünen auf die Matte zu bringen um ihn dort mit GnP zu ermüden. Ich denke, Grove hatte noch nicht das Kaliber vor den Fäusten, mit dem sich Ciesnolevicz schon seit Jahren herumschlägt, sodass ich hier dem Amerikaner den Vorzug gebe.

Tipp: Mike Ciesnolevicz via TKO in Runde 2


-Heavyweight Fight:
Junior dos Santos (7-1-0) vs. Stefan Struve (16-2-0)


Wir bleiben gleich in der Heavyweight-Division mit dem Kampf zwischen UFC-Newcomer Stefan Struve und dem Brasilianer Junior dos Santos.
dos Santos gab bei UFC 90 sein UFC-Debut und hätte dort eigentlich als Aufbaugegner für Fabricio Werdum auf dessen weg zum Titel werden sollen. dos Santos war davon wohl nicht ganz so angetan, jedenfalls schickte er Werdum mit einem harten Uppercut auf die Bretter und sorgte damit für weiteres Chaos in der Schwergewichtsklasse. Gegen Struve trifft er auf einen Gegner mit einer interessanten Kombination. Struve, mit seinen 2,11 m fast zwanzig Zentimeter größer als dos Santos und im Kickboxing zuhause, bewegt sich sehr gerne auf die Matte. Dort konnte er seine letzten fünf Kämpfe vorzeitig beenden und dabei auch ehemalige UFC-Fighter in Colin Robinson und Mario Neto zur Aufgabe bringen. Ob sein Können für dos Santos ausreicht, der ja bekanntlich mit den Nogueiras und Middleweight-Champion Anderson Silva trainiert, wird man erst sehen. dos Santos hat von der Technik her die Vorteile im Stand inne, ob er sie aber effektiv nutzen kann, darf bezweifelt werden, da er gegen Struve wohl nur schwer die Distanz verkürzen kann. Ich denke über kurz oder lang wird der Fight auf die Matte gehen und dann wird man sehen, ob Struve mit seinen langen Beinen eine Submission ansetzen kann, aus der sich dos Santos nicht befreien kann oder oder der kräftigere dos Santos mit einfachem Groundandpound zum Erfolg kommen wird. Für mich ein schwer zu tippender Kampf, aber ich gebe den Kampf an den UFC-Veteranen hier.

Tipp: Junior dos Santos via TKO in Runde 1


-Lightweight Fight:
Brian Cobb (15-4-0) vs. Terry Etim (11-2-0)


Es geht zurück in die Lightweight-Division und zu Duell zwischen dem Briten Terry Etim und dem kurzfristig eingesprungenen Brian Cobb. Etim gehört mittlerweile auch schon zum Stammpersonal der europäischen UFC-Events, zum fünften mal darf er nun für den Marktführer in den Käfig steigen und seine bis dato ausgeglichene Bilant nun verbessern. Eigentlich sollte Etim auf Justin Buchholz treffen, allerdings verletzte sich dieser, sodass kurzfristig mit Brian Cobb ein Ersatz präsentiert wurde, der seit seiner Niederlage gegen Eiji Mitsuoka Anfang 2007 neun mal in Folge als Sieger den Käfig verließ.
Etim ist eigentlich ein Thaiboxer, allerdings verfügt er auch über ein gewisses Maß an Grappling, sodass er sogar neun seiner elf Siege über Submission feiern konnte. Er gehört zu den größeren UFC-Lightweights und dürfte daher seinen Plan darauf ausrichten, im Standup zu bleiben und sich den Gegner vom Leib zu halten. Sollte Cobb nämlich an Etim rankommen, könnte er sofort Etims größte Schwäche, das Wrestling für seine Zwecke ausnutzen und den Fight auf die Matte bringen. Dort dürfte Cobb mit seinem GnP darauf hinarbeiten, seinen FinishingMove, den Rear Naked Coke vorzubereiten, mit welchem er acht seiner sechzehn Kämpfe gewinnen konnte. Der große Käfig favorisiert hier eigentlich Etim, allerdings glaube ich, dass Cobb trotz der kurzfristigen Berufung hier mit seinem Wrestling ordentlichen Schaden anrichten kann und Etim sich über kurz oder lang im Rear Naked Choke des Kaliforniers befinden wird.

Tipp: Brian Cobb via Submission in Runde 2
#13
Nachdem gestern die Undercard auf dem Programm stand, kommt heute der verbliebene Teil der Vorschau auf UFC 95: Sanchez Vs. Stevenson.

-Welterweight Fight:
Josh Koscheck (12-3-0) vs. Paulo Thiago (10-0-0)


Los geht es auf der Main Card mit einem Welterweight-Duell zwischen Josh Koscheck und Paulo Thiago, der hierbei sein UFC-Debut gibt. Immer noch ungeschlagen, will der Militärpolizist aus Brasilien jetzt den nächsten Schritt in seiner sportlichen Karriere wagen und sich mit einem Sieg über Koscheck sofort in den vorderen Regionen platzieren. Auf der anderen Seite steht ihm mit Koscheck einer der bekanntesten UFC-Fighter gegenüber, der mittlerweile auf eine eindrucksvolle Bilanz von zehn Siegen bei drei Niederlagen zurückblicken kann, wobei die letzten beiden Niederlagen gegen Georges St. Pierre und gegen Thiago Alves, hier allerdings mit nur drei Wochen Vorbereitung, resultierten.
Koscheck ist ein bärenstarker Wrestler, der zu Anfang seiner UFC-Karriere fast allein vom Takedown lebte. Mittlerweile kann sich Koscheck nicht nur auf sein GnP, sondern auch auf sein verbessertes Standup verlassen, sowie auf seine starke Physis, die es dem Gegner stets erschwert, ihn auf der Matte zu kontrollieren. Thiago hingegen ist allerdings ein purer Grappler, dem allerdings ein gutes Kinn nachgesagt wird. Das könnte nicht nur einmal getestet werden.
Koscheck ist hier klarer Favorit. Mit seinem Wrestling kann er nicht nur bestimmen, ob der Fight im Stehen oder auf der Matte stattfindet, er kann auch auf der Matte seinen Gegner gut kontrollieren. Die Möglichkeiten für einen Upset sind trotz allem gegeben. Erstens gibt es immer einen Lucky Punch, zweitens kann vor allem auf der Matte der kleinste Fehler entscheiden und drittens hat Koscheck schon im Vorfeld angegeben, keine Videos seines Gegners studiert zu haben.
Nichtsdestotrotz tippe ich hier auf den Favoriten. Paulo Thiago wird kein Stolperstein für Koscheck.

Tipp: Josh Koscheck via KO in Runde 1


-Middleweight Fight:
Chael Sonnen (21-9-1) vs. Demian Maia (9-0-0)


Weiter geht es eine Klasse schwerer und zur Rückkehr von Chael Sonnen gegen Demian Maia. Sonnen wurde nach nur einem Sieg aus drei Kämpfen 2006 dazu gezwungen, die UFC zu verlassen. Acht Kämpfe und sieben Siege später ist der WEC-Middleweight-Champion der Herzen wieder in der UFC. Sein Gegenüber Demian Maia befindet sich erst seit 2007 in der UFC, konnte aber in den vergangenen Monaten mit vier vorzeitigen Siegen aus vier Kämpfen für Aufsehen in der Middleweight-Division sorgen.
Sonnen ist, wie die meisten seiner Team Quest-Kumpanen, ein guter Wrestler, aber gegen einen Grappler vom Kaliber eines Demian Maia hat er noch nicht kämpfen können. Zudem ist Sonnen auch nicht gerade dafür bekannt, den cleversten Gameplan im Octagon umzusetzen und gegen Maia könnte ihm das schneller zum Verhängnis werden als im lieb ist. Wenn Sonnen auch nur die geringste Chance haben will, muss er den Fight so lange es geht im Stand halten und versuchen, Maia zu zermürben, bevor er auf der Matte durch sein gutes GroundandPound den Schlusspunkt setzen kann. Dessen ist sich natürlich auch Maia bewusst und dieser wird natürlich dafür sorgen, dass der Fight schon früh in der ersten Runde zu Boden geht, wo Maia dann sein herausragendes Jiu-Jitsu zur Anwendung bringen wird.
Schade, dass Sonnens Rückkehr gleich wieder in einer Niederlage enden wird, aber der Mann von der Westküste hat schon gegen schwächere Grappler verhängnisvolle Fehler gemacht und Maia wird einen dieser Fehler sofort bestrafen.

Tipp: Demian Maia via Submission in Runde 1


-Middleweight Fight:
Nate Marquardt (27-8-2) vs. Wilson Gouveia (12-5-0)


Wir bleiben in der Middleweight-Division und kommen zum Duell zwischen Nate Marquardt und Wilson Gouveia. Bitter für Nate Marquardt, dass er im Nachhinein nur zwei mehr oder minder gerechtfertigte Punktabzüge von einem erneuten Titelkampf gegen Anderson Silva entferntwar. Jetzt darf sich erst Leites mit Silva messen, während Marquardt wieder einmal die Contender-Leiter raufklettern darf und jetzt nach einem Sieg über Martin Kampmann am Zwischenstop Gouveia angekommen ist. Aber auch Gouveia kann mit einem Sieg berechtigte Ansprüche auf einen Titelkampf stellen. Seit seinem Wechsel in die Middleweight-Division konnte er erst Ryan Jensen zur Aufgabe bringen um anschließend Jason MacDonald in der ersten Runde zu stoppen.
Beide verfügen über einen schwarzen Gürtel im BJJ und es ist auch nicht abzusehen, dass die Entscheidung durch eine Submission erfolgen wird. Marquardt ist der kräftigere der beiden Fighter und kann durch sein gutes Wrestling auch weite Teile des Kampfes bestimmen. Marquardt verfällt allerdings des Öfteren in das Muster, es mit seinem Gegenüber auf Teufel komm raus im Stand zu versuchen, auch wenn er seine Stärken woanders hat. Für Marquardt gilt es, schnell in den Clinch zu kommen und dort seine Stärken auszuspielen, um Gouveia auch langfristig mit Groundandpound zu ermüden.
Gouveia ist der größere der beiden und verfügt auch über die größere Reichweite, die er im Stand vor allem durch seine harten Kicks ausnutzen sollte. Zudem muss Gouveia danach trachten, Marquardt von sich fernzuhalten um dem Clinch und dem Groundgame zu entgehen. Sollte Gouveia seine Reichweite finden, könnte es ein langer Abend für Marquardt werden, da Gouveia vor allem mit seinen harten Leg Kicks Marquardts Mobilität deutlich einschränken kann. Aber wie so oft stehen auch bei diesem Kampf wieder Fragezeichen hinter Gouveias Kondition und es gibt wohl kaum einen anderen UFC-Middleweight, der solche Schwächen eher aufdecken kann, als Marquardt.
Meiner Meinung nach werden wir hier einen Kampf über die volle Distanz zu sehen bekommen, an dessen Ende Nate Marquardt aufgrund des besseren Gesamtpakets triumphieren wird.

Tipp: Nate Marquardt via Unanimous Decision


-Welterweight Fight:
Dan Hardy (20-6-0) vs. Rory Markham (16-4-0)


Zurück in die Middleweight-Division geht es mit diesem unterhaltsamen Matchup zwischen Rory Markham und Dan Hardy. Der Kampf findet als Semi-Main Event statt, da die UFC nach Michael Bisping mit Dan Hardy wohl endlich ein zweites Großbritannien-Zugpferd entdeckt hat, welches weiter präsentiert werden soll. Beide Fighter konnten bisher ein mal in der UFC glänzen, Dan Hardy konnte Akihiro Gono bei UFC 89 mittels Punktentscheid besiegen, während Rory Markham bei der Fight Night 14 Brodie Faber mittels Head Kick ausknocken konnte.
Markham musste noch kein einziges mal in seiner Karriere den Punktrichtern vertrauen, alle seine Kämpfe endeten vorzeitig und der Striker hat auch im Vorfeld angekündigt, den Fans einen guten alten Brawl bieten zu wollen. Ob das Dan Hardy entgegen kommt, ist fraglich. Zwar fühlt sich auch Hardy im Standup mehr als zuhause, allerdings ist sein technischer Stil nicht auf ein pures Slugfest ausgelegt und er sollte versuchen, seinen Gameplan bis zum Ende durchzuziehen, da er ansonsten ein weiteres KO-Opfer von Markhams kraftvollen Schlägen sein wird. Hardy sollte das Tempo des Fights aufgrund seiner besseren Technik gepaart mit der größeren Reichweite bestimmen können, sodass er über kurz oder lang Markham auseinandernehmen dürfte und der vorzeitige Erfolg an den Nottinghamer gehen sollte. Allerdings darf man den aggressiven Markham nicht unterschätzen, nur traue ich es ihm nicht zu, insoweit die Distanz zu Hardy zu verkürzen, dass er seine Power anbringen kann.

Tipp: Dan Hardy via KO in Runde 2


-Lightweight Fight:
Diego Sanchez (19-2-0) vs. Joe Stevenson (29-9-0)


Kommen wir nun zum Main Event der Show und dem Lightweight-Debut von Diego Sanchez. Sowohl der eine als auch der andere verdiente sich seine Chance in der UFC über den Sieg in einer TUF-Staffel. Diego Sanchez konnte bei der aller ersten Staffel mitwirken und dort in sehr dominanter Manier durch das Teilnehmerfeld pflügen, sowie anschließend auch noch in der UFC fortfahren und acht von zehn Kämpfen erfolgreich bestreiten. Aktuelle befindet sich Sanchez nach Siegen über David Biekhelden und Luigi Fioravanti erneut auf einer Siegesserie. Auch Stevenson konnte sich den TUF-Titel sichern, als er während der zweiten Staffel seine Mit-Welterweights in die Schranken weisen konnte und sich am Ende zum Ultimate Fighter küren durfte. Im Gegensatz zu seinem Gegenüber durfte Stevenson schon einmal Titelluft schnuppern, als er nach vier Siegen in Folge gegen BJ Penn um den Interim Lightweight-Titel antreten durfte, diesen aber nicht erringen konnte. Seitdem konnte Stevenson Gleison Tibau besiegen, bevor er in einem weiteren Eliminator Kenny Florian unterlag.
Stevenson ist der bessere Wrestler der beiden, Sanchez der bessere Grappler, im Stand nehmen sich beide nicht viel, allerdings hat Sanchez hier die reichweite auf seiner Seite. Stevenson sollte also im Zweifel einen schnellen Takedown schaffen und von da an Sanchez durch Groundandpound beschäftigen, ohne sich in die Gefahr einer Submission zu begeben. Das sollte Sanchez vermeiden, während er selbst auf die Jagd nach dem Takedown geht. Stevenson ist für seine ordentliche, aber nicht ausgezeichnete Kondition bekannt, während Diego Sanchez schon immer wie ein Wirbelwind durch das Octagon unterwegs war und über drei Runden ein irrsinnig hohes Tempo fahren konnte, unter welchem mancher Gegner einfach nicht mithalten konnte und zusammenbrach.
Allerdings kommt hier der vielfach in den Mund genommene X-Faktor ins Spiel und zwar lautet die Frage dieses mal: Wie verkraftet Diego Sanchez den Cut von 170 Pfund auf 155 Pfund? An sich sollte es für einen professionellen Fighter wie Sanchez kein Problem sein, den Cut gut zu überstehen, aber der menschliche Körper gibt immer noch Rätsel auf. Und selbst wenn Sanchez den Cut ohne Probleme schafft, könnte es seiner Kondition immer noch ein Schnippchen schlagen.
Sanchez konnte in seiner Karriere einige hochkarätige Gegner besiegen und musste sich nur gegen physisch überlegene Gegner geschlagen geben. Mit dem Wechsel in die Lightweight-Division eröffnet sich ihm hier eine ganz neue Welt, in der Sanchez ausnahmsweise nicht zu den kleineren Wettbewerbern gehört und mit seinem unbestrittenen Können könnte Sanchez mit einem Erfolg sofort im Titelrennen mitmischen. Und wer würde nicht gerne einen Rückkampf des TUF-Finales gegen Kenny Florian sehen. Daher lautet auch mein Tipp, dass Diego Sanchez am Samstag einfach eine Nummer zu groß für Joe Stevenson sein wird, Cut hin oder her.

Tipp: Diego Sanchez via Unanimous Decision


Fazit:
Sicherlich präsentiert uns die UFC hier keine Namen, die einen von den Sitzen reißen, aber nichtsdestotrotz könnte sich das ganze zu einem mehr als unterhaltsamen Abend entwickeln, schließlich sind große Namen nicht unbedingt ein Indiz für einen tollen Kampfabend, da muss man sich nur an UFC 94 erinnern. Mit Markham gegen Hardy und Sanchez gegen Stevenson kann ich schon vorab zwei Kandidaten auf den Fight Of The Night ankündigen und Marquardt gegen Gouveia dürfte den beiden in nichts nachstehen. Hinzu kommen dann eben noch die beiden etwas unausgeglicheneren Matchups auf der Main Card, aber der Verfasser dieser Zeilen und die meisten Fans sehnen sich sowieso nach möglichst viel Bildmaterial der Fighter der Undercard und ich denke, da werden wir alle zufrieden auf den Abend zurückblicken können. Ich hoffe, dass wiederum einige den Weg in den Live-Chat finden werden oder an der komplett neuen Spielrunde des Tippspiels teilnehmen.
In diesem Sinne, verbleibe ich mit einem enthusiastischen „Let’s Get It On!“


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