Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
The Ultimate Fighter 10 Thread
#71
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von The Ultimate Fighter 10: The Heavyweights. So langsam wird die Luft dünn für Team Rampage, denn das Team hat nur noch zwei Chancen auf einen Sieg in der ersten Runde. Die Hoffnungen liegen also auf den Schultern von Scott Junk und Marcus "Big Baby" Jones, den Sweep zu verhindern. Pech nur, dass nach den vorherigen sechs Siegen Team Rashad immer noch die Kontrolle über die Matchups hat und für seine Fighter Matt Mitrione und Mike Wessel die besseren Matchups bestimmen kann.

Wir beginnen im Gym und kommen sofort zur Auswahl des Matchups. Matt Mitrione wird dabei auf Scott Junk treffen, sodass der Fight für die nächste Folge nun also Marcus Jones gegen Mike Wessel lauten wird. Dana White meint, dass im Fight der heutigen Folge Junk aufgrund seiner Erfahrung den Vorteil haben sollte. Im zweiten Fight ist Dana noch unentschlossen. Rampage ist sich sicher, dass man das hämische Grinsen aus Team Rashads Gesicht entfernen werde. Die Coaches giften sich zum gefühlten tausendsten Mal im Verlauf der Staffel an. Ich muss sagen, was recht interessant begann, wird so langsam aber sicher etwas langweilig. Es geht soweit, dass die Teammitglieder ihre Coaches schon zurückhalten, weil beide einfach nicht aufhören.

So, nachdem die Coaches ihre Show hatten, gehen wir nun ins Haus. Team Rashad findet heraus, dass Matt Mitrione scheinbar Scott Junk einen Zettel zugesteckt hat, auf welchem stand, dass beide nur deshalb aufeinander treffen, weil Mike Wessel Angst davor habe, gegen Scott Junk anzutreten. Wessel ist natürlich mehr als verärgert und auch die Teamkollegen fragen sich so langsam, was in Mitriones Kopf vorgeht. Auch die Coaches bekommen Wind davon und Rashad meint, dass es Mitriones eigene Angst sei, die ihn zu solchen Aktionen verleite. Evans versucht wieder, Mitriones Fokus auf die bevorstehende Aufgabe zu richten und sich nicht um andere Dinge zu kümmern.
Gegenüber der Kamera gibt Evans allerdings zu, dass das Matchup in diesem Fall eher Team Rampage favorisiere und auch James McSweeney stößt im Interview ins gleiche Horn und meint, dass Junk wohl den Fight gewinnen werde.
Zurück im Haus erzählt Mitrione ein wenig von den Stimmen in seinem Kopf. Er sei nicht verrückt, aber ihm gehe unglaublich viel im Kopf herum und einzig das Kämpfen besänftige die Stimmen in seinem Kopf. Aber gut, dass er nicht verrückt ist.
Bei Team Rampage ist man dabei, Junk auf den Fight vorzubereiten. Junk meint, dass der erste Eindruck von positiv gewesen sei, aber sich dieser als mehr als falsch herausgestellt habe und Mitrione mittlerweile ein wenig zur Hassfigur im Haus geworden sei. Auch Junks Teamkollegen hoffen, dass Junk Mitrione, der mittlerweile als Ratte bezeichnet wird, aus dem Turnier kegelt.

Zurück m Haus geraten Junk und Madsen ein wenig aneinander, da sich Mitrione ungefragt an den Lebensmitteln anderer Hausbewohner vergreift, genauer gesagt am Orangensaft. Im Training eskaliert die Auseinandersetzung zwischen den beiden beim Sparring, zumal Madsen im Vorfeld noch angekündigt hatte, Mitrione eine Schelle zu geben. Trotz der vorgeschriebenen Intensität von 60% gibt Mitrione im Sparring mit Madsen Vollgas, was diesem natürlich nicht behagt, sodass Madsen das Sparring irgendwann abbricht. Mitriones Ärger scheint aber nicht verflogen, denn nun tickt er total aus und muss von Teamkollegen erst einmal in die Kabine gebracht werden, wo ihm von Evans erst einmal gewaltig der Kopf gewaschen wird. Evans versteht nicht, wie man sich wenige Tage vor einem Kampf so ablenken lassen kann.
Wir gehen wieder ins Haus und sehen, wie erneut darauf gewettet wird, wann jemand komplett ausrasten wird. War es vorher Zak Jensen, so ist nun die Ratte, also Mitrione dran. Und scheinbar wollen ein paar Tipper auch, dass ihre Wetten in Erfüllung gehen, anders ist es nicht zu erklären, dass Sims sich als Ninja verkleidet einen Scherz mit Mitrione erlaubt und versucht, ihn in den Pool zu befördern. Mitrione scheint aber zumindest wieder beruhigt, sodass Sims Scherze kommentarlos an ihm abprallen.

Nachdem sich beide Fighter noch auf den bevorstehenden Fight heiß machen und uns erzählen, warum sie besser sind und den Fight gewinnen werden, kommen wir nun endlich zum Kampf der Episode.

-Matt Mitrione (Team Rashad) Vs. Scott Junk (Team Rampage):

Mitrione beginnt mit einer sehr offenen Deckung und bestimmt anfangs das Tempo. Junk mit einem Kick, Mitrione fängt ihn ab und schickt Junk zu Boden, lässt ihn aber wieder aufstehen. Wieder ein Schlagabtausch und erneut geht Junk zu Boden. Mitrione setzt aber nur sehr kurz nach und lässt es wieder auf den Stand ankommen. Junk geht ein drittes Mal zu Boden, dieses Mal aber nicht durch einen klaren Treffer. Junk geht runter für den Takedown, aber Mitrione wehrt das Manöver ab und setzt dem knieenden Junk zu. Auch ein zweiter Takedown von Junk endet so. Mitrione ist ständig im Vorwärtsgang und malträtiert Junk mit wilden Schwingern und unsauberen Kicks. Beiden geht zwei Minuten vor dem Ende der ersten Runde schon die Luft aus. Mitrione schwingt nur noch auf die Deckung und Junks Takedowns enden im Nichts. Wieder ein Schlagabtausch und beide landen Treffer, aber die Power scheint raus aus den Schlägen zu sein. Es geht in den Clinch, aber keiner kann davon profitieren. Zum Ende der Runde kann nun Junk noch ein paar Treffer ans Kinn Mitriones landen, aber der frühere Footballer bleibt stehen und so endet die erste Runde.
Die zweite Runde beginnt und wieder verlässt sich Mitrione auf eine offene Deckung. Die Luft ist aber raus. Alibi-Punches bestimmen das Bld momentan, da beiden Fightern die Kraft fehlt. Junk, der sowieso im Vorwärtsgang ist, kann nach 90 Sekunden sogar noch einen Takedown schaffen und versucht sich an Ground And Pound. Hin und wieder trifft Junk etwas anderes als die Deckung Mitriones, aber so richtig in Mitleidenschaft wird Mitrione davon nicht gezogen. Refereen Josh Rosenthal hat keine Wahl, als beide wieder aufzustellen. Wieder wird das Bild von unsauberen Schweingern geprägt und alle fünf Sekunden nehmen beide die Hände runter zum Zeichen ihrer Erschöpfung. Junk kann im gegensatz zu Mitrione wenigstens noch hin und wieder die Hände oben behalten, während Mitrione fast schon stehend KO ist. Eine der schwächsten Runden aller Zeiten.
Während manche mit einer dritten Runde rechnen, teilt Kizer mit, dass es eine Entscheidung gebe.

Matt Mitrione (Team Rashad) besiegt Scott Junk (Team Rampage) durch Majority Decision (20-18, 19-19, 20-18)

Rampage ist davon so dermaßen in Rage, dass eine Tür im Gym daran glauben muss, die der Coach nach Strich und Faden vermöbelt.

Abschließend eine Übersicht über die bisher gelaufenen Kämpfe:
Jon Madsen (Team Rashad) besiegt Abe Wagner (Team Rampage) durch Unanimous Decision (20-16, 20-17, 20-16)
James McSweeney (Team Rashad) besiegt Wes Shivers (Team Rampage) durch Majority Decision (20-18, 20-18, 19-19)
Roy Nelson (Team Rashad) besiegt Kimbo Slice (Team Rampage) durch TKO (Strikes) in Runde 2
Brendan Schaub (Team Rashad) besiegt Demico Rogers (Team Rampage) durch Submission (Anaconda Choke) in Runde 1
Justin Wren (Team Rashad) besiegt Wes Sims (Team Rampage) durch Submission (Arm Triangle Choke) in Runde 1
Darrill Schoonover (Team Rashad) besiegt Zak Jensen (Team Rampage) durch Submission (Triangle Choke) in Runde 1
Matt Mitrione (Team Rashad) besiegt Scott Junk (Team Rampage) durch Majority Decision (20-18, 19-19, 20-18)

Team Rashad 7:0 Team Rampage
Zitieren
#72
Hab die Folge auch schon gesehen. Danke aber auch natürlich für den Report. Daumen hoch

Das ganze hätte wohl auch eher in die dritte Runde gehen sollen, wie ich finde. Erste Runde klar für Mitrione, aber Runde 2 hätte man ihm nicht geben müssen. Beide aber wieder stehend KO, was ich total schwach finde.
Was machen die Jungs denn eigentlich die ganze Zeit??
Sehr schwach.

7:0 jetzt also und Folge 8 ist ja auch schon gelaufen....

Show Content

Die Final-Fights stehen also so weit auch schon und ich bin wirklich gespannt, ob man weiter an Kimbo festhält, der ja trotzdem jede Woche seine Zeit bekommt in den Sendungen!!

Ich denke man geht davon aus, dass er doch noch nachrückt!!
Zitieren
#73
Herzlich willkommen zur achten Folge von The Ultimate Fighter 10: The Heavyweights. Sieben Kämpfe sind bisher schon ausgetragen worden und die Hoffnungen von Team Rampage ruhen nun auf den großen Schultern von Marcus Jones, der in dieser Folge im letzten Kampf der ersten Ausscheidungsrunde auf Mike Wessel treffen wird. Wird Jones seinem Team einen Sieg bescheren, oder wird Team Rampage das erste Team sein, das eine Staffel sieglos beendet.
Wir beginnen mit einem Rückblick auf das Slugfest zwischen Matt Mitrione und Scott Junk aus der letzten Folge sowie dem daraus resultierenden Unmut von Quinton Jackson, der seine Wut an einer unschuldigen Türe auslässt. Rampage meint, dass er sich im Nachhinein dafür schäme, da die Tür ihm nichts getan habe und er sich eigentlich bei der Tür entschuldigen will, was aber nicht mehr möglich ist. Rashad Evans findet es nur komisch, dass Rampage aufgrund einer knappen Entscheidung so ausrastet, nachdem er vorher keine Anzeichen gezeigt hat, emotional vom Schicksal seiner Fighter mitgenommen zu sein.
Zurück im Haus sehen wir die beiden Kontrahenten Junk und Mitrione, die von ihrem Kampf sichtlich mitgenommen sind. Junk sieht auf jeden Fall gut zugerichtet aus und Mitrione dröhnt dermaßen der Kopf, dass er sich sofort ins Bett legt und keine Anstalten macht, seinen Sieg zu feiern. Wes Sims versucht ihn, auf seine eigene Art und Weise zu animieren, was aber auch nicht fruchtet und meint, dass Junk vielleicht die Schlacht verloren, aber sicherlich den Krieg gegen Mitrione gewonnen habe.

Wir gehen ins Gym und zu Marcus Jones und seinem Coach, der sich intensiv um seinen letzten verbliebenen Soldaten kümmert. Marcus Jones geht selbstbewusst an die Sache, da er sich in den vergangenen Wochen sehr verbessert habe. Coach Jackson rät den Produzenten schon einmal, ihm etwas zur Verfügung zu stellen, dass er zerstören könne, falls Marcus Jones auch knapp verliert. Zurück im Haus sehen wir wieder, wie Marcus Jones sein Klischee des sanften Riesen bestätigt, denn Justin Wren muss Jones retten, da dieser von einer Spinne bedoht wird. Nachdem es auch nicht hilft, wie ein Mädchen zu kreischen, muss Justin Wren eingreifen und das Monster töten.
Mike Wessel redet anschließend über seine Familie und dass er seine Familie mit dem Kämpfen unterstützen muss, nachdem seine Frau an Krebs erkrankt ist. Die Situation ist schwierig für Wessel, da er seine Frau sehr vermisst und nicht weiß, wie es ihr geht. Anschließend stellt sich Wessel ein wenig selbst vor. Wessel, der schon einen Auftritt in der UFC gegen Antoni Hardonk hinter sich hat, soll, wenn es nach Coach Evans geht, den Kampf im Stehen austragen und mit seiner Beinarbeit und vielleicht einer krachenden Overhand Right Jones zusetzen. Auf Takedowns soll komplett verzichtet werden. Wessel ist selbstbewusst und meint, der Größenunterschied sollte keine Rolle im Kampf gegen Jones spielen.
Nun darf such Marcus Jones ein wenig von sich erzählen. Der frühere Footballer meint, dass er den Wettkampf-Aspekt des Footballs geliebt habe, aber nie so eine Liebe zum Sport gefühlt habe, wie jetzt zum MMA, mit dem er sich vierundzwanzig Stunden täglich beschäftigen könne. Dies sieht man auch im Training, da Jones es sichtlich Spaß mache, Neues zu lernen und zu trainieren. Jones meint, er hätte sich in den Arsch gebissen, hätte er diese Chance verpasst und kann es kaum fassen, aus hunderten Aspiranten für die Show ausgewählt zu werden, da er im Gegensatz zu vielen anderen Kandidaten keine Amateur-Titel in anderen Kampfsportarten gesammelt habe.
Bei Team Rashad hat man sich nach sieben Folgen auch einmal einen Spaß auf Kosten von Team Rampage erlaubt. So ziert eine handgezeichnete Karikatur die Balkontür im Haus, die noch mit einer Beleidigung versehen wird. Jones ruft den Witzbolden bei Team Rashad nur ins Gewissen, dass auch seine Familie und Kinder die Show sehen würden und man auch an solche Dinge denken sollte, bevor man irgendwelche anzügliche Witze macht. Jones geht erst einmal spazieren, während die Fighter von Team Rashad meinen, er dürfe das nicht persönlich nehmen, da es nur eine kleine Zeichnung sei und er das ganze mit Humor nehmen solle. Jones stellt anschließend Team Rashad zur Rede und fragt, wer die Beleidigung hinzugefügt habe. Es kommt raus, dass es Mike Wessel gewesen ist, der das allerdings nicht gegenüber Marcus Jones zugibt. Jones, der wahrlich keine Motivation für den Kampf braucht, meint nur, dass er dem Übeltäter den Arm ausreißen werde, wenn er ihn in einem Hebel hat.
Bevor wir zum Wiegen kommen, gibt es noch ein weitere kleine Auseinandersetzung zwischen Rampage Jackson und Darrill Schoonover. Dieses Mal geht es über Wortgefechte hinaus, da Jackson im Spaß Schoonover an die Brüste fasst. Schoonover findet das im Gegensatz zu Quinton Jackson gar nicht witzig, wird aber gleich von seinen Teamkollegen weggeführt. Rampage entschuldigt sich dafür und meint, dass es ein Fehler war, Schoonover anzufassen, da das über die normalen Witze hinaus gehe. Beim Wiegen geht alles glatt, die Fighter und ein paar Teamkollegen geben noch ihre Einschätzungen ab und schon kanns losgehen mit dem letzten Fight der ersten Runde.

-Mike Wessel (Team Rashad) vs. Marcus Jones (Team Rampage):

Jones nimmt sofort die Mitte des Käfigs in Anspruch. Wessel versucht, die Distanz zu verkürzen und mit Kombinationen den Riesen zu fällen. Es geht in den Clinch und Jones kann allein durch seine Masse und Größe den Takedown Wessels kontern und in der Top Position landen. Erst versucht er sich an einem Kimura, anschließend an einem Rear Naked Choke, bevor er eine Armbar zu fassen bekommt und Wessel nach fünfzig Sekunden verbal die Aufgabe signalisiert.

Marcus Jones (Team Rampage) besiegt Mike Wessel (Team Rashad) durch Submission (Armbar) in Runde 1

Jackson hat endlich seinen Sieg geschafft und somit die komplette Demütigung vermieden. Coach Evans und Dana White sind beeindruckt von Jones Grappling-Skills, während Wessel enttäuscht von dannen zieht und erst einmal alleine sein muss. Bei Team Rampage ist man stolz auf den Sieg und Jones ist ganz aus dem Häuschen und meint, dass dieser Tag gemeinsam mit der Geburt seiner Kinder zu den schönsten Momenten seines Lebens zähle.

Direkt im Anschluss werden die Matchups für das Viertelfinale bestimmt. Nachdem alle Fighter zu Wort kommen und Dana White Roy Nelson den Kopf wäscht, nachdem dieser auf die Frage, gegen wen er antreten wolle, ziemlich arrogant rüberkommt, hat man eine Entscheidung getroffen, die allerdings nicht alle Fighter und schon gar nicht Coach Evans zufrieden stellt, da man Rampage einen Gefallen tut und ihn den Viertelfinal-Gegner für seinen Fighter auswählen lässt. Evans fragt sich, warum Jackson dieses Privileg bekommt, obwohl er auf ganzer Linie versagt hat, aber Dana White meint, man müsse Rampage wenigstens ein wenig bei der Stange halten.

Folgend nun die Kämpfe des Viertelfinales:
Roy Nelson (Team Rashad) vs. Justin Wren (Team Rashad)
Brendan Schaub (Team Rashad) vs. Jon Madsen (Team Rashad)
James McSweeney (Team Rashad) vs. Matt Mitrione (Team Rashad)
Marcus Jones (Team Rampage) vs. Darrill Schoonover (Team Rashad)

Anschließend ist es wieder Zeit, dass sich die Coaches angiften. Evans fragt die Rampage-Fighter, die ausgeschieden sind, ob sie als Sparringspartner an Team Rashads Trainings teilnehmen könnten, da es schwer wäre, sieben Fighter auf Kämpfe untereinander vorzubereiten. Die Fighter von Rampage meinen allerdings, dass es respektlos ihrem Coach gegenüber wäre. Evans meint, dass Rampage seine Fighter doch sowieso vor Wochen aufgegeben habe und sie deswegen kein Mitleid mit ihrem Trainer haben müsste. Ein Wort gibt das nächste und beide Trainer müssen erneut zurückgehalten werden. Mit diesen Bildern geht die Folge zu Ende.

In der nächsten Folge werden die Viertelfinal-Kämpfe mit dem Fight zwischen Roy Nelson und Justin Wren eingeläutet.

Abschließend eine Übersicht über die bisher gelaufenen Kämpfe:
Jon Madsen (Team Rashad) besiegt Abe Wagner (Team Rampage) durch Unanimous Decision (20-16, 20-17, 20-16)
James McSweeney (Team Rashad) besiegt Wes Shivers (Team Rampage) durch Majority Decision (20-18, 20-18, 19-19)
Roy Nelson (Team Rashad) besiegt Kimbo Slice (Team Rampage) durch TKO (Strikes) in Runde 2
Brendan Schaub (Team Rashad) besiegt Demico Rogers (Team Rampage) durch Submission (Anaconda Choke) in Runde 1
Justin Wren (Team Rashad) besiegt Wes Sims (Team Rampage) durch Submission (Arm Triangle Choke) in Runde 1
Darrill Schoonover (Team Rashad) besiegt Zak Jensen (Team Rampage) durch Submission (Triangle Choke) in Runde 1
Matt Mitrione (Team Rashad) besiegt Scott Junk (Team Rampage) durch Majority Decision (20-18, 19-19, 20-18)
Marcus Jones (Team Rampage) besiegt Mike Wessel (Team Rashad) durch Submission (Armbar) in Runde 1

Team Rashad 7:1 Team Rampage
Zitieren
#74
Evans vs Rampage wär schon was. So wie die beiden sich gegenseitig anmachen. Sowas gabs in der Art auch nicht oft bei TUF!

Ein Fighter von Rampage hat es also dann doch geschafft und sogar sein Versprechen gehalten!! Danke für den Report, der mal wieder sehr gelungen ist!!

Die erste Folge, die sich nicht explizit mit Kimbo beschäftigt hat. War auch mal ganz ok...
Zitieren
#75
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von The Ultimate Fighter 10: The Heavyweights. Die erste Runde ist vorbei und die Kämpfe des Viertelfinales stehen mittlerweile fest. Nur noch zwei Fights trennen die Kämpfer vom Finale und damit der großen Chance auf den UFC-Vertrag. In dieser Folge wird es ein Team Rashad-internes Duell zwischen Roy Nelson und Justin Wren geben. Seid gespannt, wer das Halbfinale erreichen kann.

Wir beginnen mit Rashad Evans, der sich fragt, wie er es schaffen soll, sieben Fighter zu trainieren, die gegeneinander antreten sollen, da es die ganze Teamdynamik durcheinander wirbeln würde. Evans sagt seinem Team, dass die fairste Methode sei, sich größtenteils aus dem Training zurückzuhalten, damit keiner der Fighter einen Vorteil erlangen kann. Wren meint anschließend, dass es eine merkwürdige Situation sei und dass man sich gegenseitig ertappt habe, wie man ein wenig beim Anderen spickt. Nelson will den Kampf einfach nur hinter sich bringen, da man es allgemein hasse, gegen seine Freunde antreten zu müssen.
Wir kommen zu Matt Mitrione, der immer noch angeschlagen von seinem Erstrunden-Kampf zu sein scheint und seinem Team offen anzeigt, dass mit ihm etwas nicht stimmt. Das ganze wirkt allerdings sehr gekünstelt und nicht wirklich echt. Schoonover meint, Mitrione gehe es gut, er habe nur viel Flüssigkeit verloren. Mitrione hingegen ist überzeugt davon, dass es ihm schlecht gehe, da er starke Kopfschmerzen und Schwindelgefühle habe. Als Brendan Schaub nach ihm sieht, sieht man Mitrione, wie er sich übergeben muss. Schaub ist der Ansicht, dass Mitrione eine Gehirnerschütterung habe und das ganze keine Show gewesen sei. Bei Kimbo machen sich schon Hoffnungen breit, dass er vielleicht doch wieder eingreifen könnte, deswegen sehen wir nun auch nicht, wie Justin Wren oder Roy Nelson trainieren, sondern wir sehen, wie sich Kimbo Slice auf einen potenziellen Kampf vorbereitet.
Bei Team Rashad teilen die Fighter den Coaches mit, dass man Matt Mitrione über Nacht ins Krankenhaus eingeliefert habe und dieser seitdem nicht zurückgekehrt sei.
Bei Team Rampage hat man momentan recht viel Freizeit, da man ja eh nur einen Fighter im Viertelfinale hat. Daher ist es wieder Zeit für einen Scherz und so werden kurzerhand ein paar Hähner in die Wägen der Coaches von Team Rashad eingeschleust, da die Trainer immer so überheblich seien. (überheblich=cocky und cock=Hahn). Rampage meint, dass die Hühner am Vorabend gut gefüttert wurden, damit sie in den Wägen von Team Rashad auch ordentlich ihr Geschäft verrichten konnten. Während sich Jackson und sein Co-Trainer Tiki Ghosn kaum einkriegen, gehen Evans und Co. in Rocky-Manier auf Hühnerjagd. Rampage meint, dass der Scherz gründlich nach hinten los gegangen sei, da sich Team Evans über die Tiere freue und zudem noch brandneue Leihwägen erhalte, die sogar noch besser als die alten seien. Zu dumm.

Mitrione ist mittlerweile auch wieder ins Haus zurückgekehrt, hält sich aber noch bedeckt. Auf die Nachfrage Kimbos, was die Ärzte gemeint hätten, antwortet Mitrione, dass sein Gehirn durchgeschüttelt worden sei. Kimbo vermutet, dass Mitrione dadurch, dass er sich habe einliefern lassen, schon Anzeichen gezeigt habe, gar nicht antreten zu wollen. Am Abend betritt auch Dana White das Haus der Fighter um mit Mitrione zu sprechen. Mitrione wird gefragt, ob er antreten wolle und Mitrione will. Sollten die Ärzte also grünes Licht geben, wird Mitrione, Hirn oder nicht, antreten. Mitrione ist zuversichtlich, antreten zu können, allerdings gibt er zu Bedenken, dass er als Footballer schon ein paar Schläge gegen den Kopf habe einstecken müssen und vielleicht auch schon die ein oder andere Gehirnerschütterung erlitten habe, ohne es zu merken. Allerdings scheint Mitrione wirklich gut getroffen zu sein, im Interview muss er sich korrigieren, als er versehentlich meint, statt gegen Scott Junk gegen Justin Wren angetreten zu sein.

Wir gehen mit Riesenschritten auf den Kampf zu und kommen wieder zum Training der beiden Kontrahenten. Ein paar Teammitglieder geben ihre Einschätzungen ab und der Tenor ist, dass sich beide wohl ziemlich ausgleichen werden, da Nelson zwar gutes BJJ habe, aber Wrens Submission-Defense auch ausgezeichnet sei, sodass es wohl auf einen Kampf im Stand hinauslaufe. Dana White gibt auch noch seinen Senf ab und schon sind wir am Tag des Kampfes angelangt. Beide strahlen Zuversicht aus und sind überzeugt, den Kampf zu gewinnen. Aber man ist sich einig, dass man im Anschluss an den Kampf wieder zur Freundschaft zurückkehren werde.

-Roy Nelson (Team Rashad) vs. Justin Wren (Team Rashad):

Josh Rosenthal gibt den Kampf frei und schon kanns losgehen. Wren zunächst in der Offensive, während Nelson erst seine Reichweite finden will. Wren verfolgt Nelson durchs Octagon und kann ein paar Treffer landen, bevor Nelson die Double Underhooks bekommt und Wren an den Zaun drückt. Nelson mit Kniestößen zu den Beinen Wrens und Rosenthal trennt die beiden wieder. Nun wird auch Nelson forscher, aber immer noch ist es Wren, von dem die Initiative ausgeht und der wieder ein paar Schläge landen kann, auch wenn die Overhand Right noch ihr Ziel verfehlt. Beide versuchen, mit Power Punches durchzukommen, aber der Großteil der Schläge landet an der Deckung oder verfehlt ganz. Nelson arbeitet ordentlich mit dem Jab und kann auch den ein oder anderen Leg Kick anbringen. Mit einem Nelson im Rückwärtsgang geht die erste Runde vorbei. Die Runde geht mit 10-9 an Wren der die klareren Treffer hatte und der aggressivere Kämpfer war.
Runde Zwei beginnt das Bild aus Runde Eins wiederholt sich. Nun beginnt aber auch Wren, Kicks zu nutzen. Immer wieder versucht er, mit Kombinationen durchzukommen, aber Nelson ist auf der Hut und bewegt sich aus Wrens Distanz heraus. Wren nun mit dem Takedown-Versuch, aber Nelson kann ihn abwehren. Nelson ist sehr vorsichtig und Wren nutzt das, um Nelson ein paar Treffer aus dem Thay Clinch zu versetzen. Wren scheint müde, die Hände blebien nun vermehrt unten. Ein kleiner Schlagabtausch bleibt wirkungslos. Nelsons Jab kommt mittlerweile immer besser durch. Die Runde ist knapp, eine einzige Aktion kann nun über Decision oder dritte Runde entscheiden. Wren mit einem harten Leg Kick. Nelson legt nun noch mehr Gewicht in die Schläge, trifft aber wenig. Wren verkürzt die Distanz, es geht kurz in den Clinch und mit Schwingern beider Fighter geht die Runde vorbei. Ich gebe die Runde Nelson, der zum Schluss der Aktivere war. Nach meiner Rechnung geht es nun in die nächste Runde, aber die Punktrichter haben eine Entscheidung getroffen.

Roy Nelson (Team Rashad) besiegt Justin Wren (Team Rashad) durch Majority Decision (20-18, 19-19, 20-18)

What? Roy Nelson bekommt beide Runden zugesprochen? Das habe ich nicht kommen sehen, aber gut. Der Favorit zieht ins Halbfinale ein und Dana White findet Roy Nelsons Stil immer noch langweilig.

Abschließend die Übersicht über das Viertelfinale:

Roy Nelson (Team Rashad) besiegt Justin Wren (Team Rashad) durch Majority Decision (20-18, 19-19, 20-18)
Jon Madsen (Team Rashad) Vs. Brendan Schaub (Team Rashad)
Matt Mitrione (Team Rashad) Vs. James McSweeney (Team Rashad)
Darrill Schoonover (Team Rashad) Vs. Marcus Jones (Team Rampage)

Nächste Woche geht es mit dem zweiten Viertelfinale weiter. Seid gespannt.
Zitieren
#76
Wie krass ist das denn. Nelson macht in Runde 1 gar nix und gewinnt die auf den Punktzetteln??

Ich versteh das sehr oft einfach nicht. Sehen die da nen anderen Kampf??

Und das mit Mitrione wird noch interessant werden und ich denke, dass wir Kimbo trotzdem nochmal im Octagon bei TUF sehen werden!!!

Report natürlich wie immer sehr gut. Hab die Folge bislang noch nicht gesehen, deshalb herzlichen Dank dafür!! Daumen hoch Daumen hoch
Zitieren
#77
Auf dem anderen blauen Board (glaube ich) habe ich nen Spoiler gelesen, dass Kimbo wohl bei der Finalshow noch ein MAtch haben wird.
Zitieren
#78
Das heißt aber nicht, dass er wieder im Turnier ist...;)
Zitieren
#79
Zitat:Original von Silk
Auf dem anderen blauen Board (glaube ich) habe ich nen Spoiler gelesen, dass Kimbo wohl bei der Finalshow noch ein MAtch haben wird.
Es gibt Gerüchte, dass Kimbo Slice nicht wieder ins Turnier einsteigen wird und sein Gegner für die Finalshow auch schon fix ist, allerdings hält sich die UFC natürlich noch damit bedeckt, da man eine Menge Zuschauer verlieren würde, wenn man bekannt gibt, dass Kimbo mit dem Ausgang der Staffel nichts mehr zu tun hat.
Zitieren
#80
Wren kontrollierte die 1.Runde und hat sie in meinen Augen auch klar gewonnen, trotzdem hat er Nelson zum Schluss der 1.Runde auch wieder in den Kampf kommen lassen (muss wohl so ab 1:30 vor Ende der 1.Runde gewesen sein) und verlor ab da klar das Jab Duell. ;) In meinen Augen könnte das ein Grund sein warum die 1.Runde an Nelson ging, weil er in den Augen der 2.Punktrichter die Runde so gestohlen haben könnte (ist halt das blöde, wenn man Boxkriterien in seine Wertung einfließen lassen muss). Das Problem an der Sache ist, Wren war zu überlegen in den ersten 3 Minuten, als das diese Argumentation funktionieren würde.
Eine andere Möglichkeit gibt es garnicht, den die Athletic Commission wird doch keine "Blinden" hinschicken, oder??? ;)

Die 2.Runde hab ich bei Nelson gesehen, aber auch nur weil er wie gesagt seinen Jab etablieren konnte und Wren immer müder wurde. Eine 3. Runde hätte Wren sicherlich nicht überstanden.

Alles im allen eine leichte Niveau Steigerung vom Kampfgeschehen her, aber bis jetzt hat noch keiner der teilnehmer auch nur ansatzweise bewiesen, dass er einen längeren Run in der UFC haben könnte. :pfeif:
Zitieren


Möglicherweise verwandte Themen…
Thema Verfasser Antworten Ansichten Letzter Beitrag
  The Ultimate Fighter: Undefeated Finale - 6 July 2018 Nefercheperur 0 1.089 01.06.2018, 14:29
Letzter Beitrag: Nefercheperur
  UFC The Ultimate Fighter 26 Finale Nefercheperur 4 1.118 04.12.2017, 22:14
Letzter Beitrag: Nefercheperur
  UFC The Ultimate Fighter 25 Finale Nefercheperur 2 941 08.07.2017, 09:22
Letzter Beitrag: Nefercheperur
  UFC The Ultimate Fighter 24 Finale Show Nefercheperur 6 1.725 07.12.2016, 06:09
Letzter Beitrag: Nefercheperur
  UFC The Ultimate Fighter 20 Finale Show Nefercheperur 2 792 16.12.2014, 22:43
Letzter Beitrag: Nefercheperur

Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste