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Ist der Alex Springer Verlag wirklich so schlimm? Immerhin kaufen am Ende die Leser es doch trotzdem und du willst doch nicht sagen die gesamten Käufer wären dumm??? Ich für meinen Teil kaufe die Zeitung vorallem weil ich den Sportteil gut finde, weil ich da viele Infos bekomme. Die sind zwar nicht immer 100% aber immerhin besser als in den anderen Teilen der Zeitung, vorallem aber sind sie schnell...
Und ich für meinen Teil lese neben der Bild auch Spiegel, Focus und Stern, sowie ab und zu halt die ein oder andere Tageszeitung und das nicht erst seit gestern sondern seit dem ich 12-13 Jahre alt bin...
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Seit dem Tod von Axel Springer hat sich die Bilanz des Unternehmens bestimmt noch weiter vervielfacht, aber unbedingt besser macht es die BILD Zeitung nicht. Ich hab sie mir mal öfters in der Woche gekauft, bis mich die Hetzkampagnen und schlechten Recherchen nur noch nervten. Jetzt ist es abhängig vom Thema oder vielleicht mal Zufall, dass ich sie kaufe. Ständig diese Artikel damals über das Dritte Reich. Fast jeden Tag eine "Enthüllung" - "War Hitler schwul?". Die meisten Fachleute und Historiker nehmen die Recherchen der BILD eh nicht ernst
Ich bevorzuge die HAZ und die Neue Presse. Die Stadtteil-Zeitschriften, die Mittwochs und Sonntags bei mir erscheinen, lese ich fast immer.
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Ich bezweifel aber auch dass die BILD mit seinen "Recherchen" an sich selbst den Anspruch stellt historisch/fachlich relevant zu sein.
Letztlich geht es hier ja auch nur um Verkauf der Auflage.
Und ansonsten ... jeder der prinzipiell BILD Leser für dumm erklärt ist ignorant und soll sich in seinem elitären Kleingeistverhalten suhlen.
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Die BILD ist halt pure und vor allem plumpe Meinungsmache. Ich sage nicht, dass BILD-Leser dumm sind, aber diejenigen, die sich von diesem Schundblatt beeinflussen lassen, sind nicht die hellsten und davon gibts halt leider nicht wenige.
Auch wenn ich die Meyer-Landrut nicht mag, die Entscheidung gegen BILD finde ich sehr gut und nachahmenswert.
Das bitterste an der ganzen Sache ist, dass die Axel Springer-Akademie einen ausgezeichneten Ruf besitzt, wenn es um die Ausbildung von Journalisten geht. Scheinbar landen nur die wenigsten am Ende auch bei der BILD.
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;) Es gab nie einen Anspruch auf wertvollen Journalismus. Man muss nur regelmäßig Niggemeiers Bildblog belesen, da sieht man ja genug was in Deutschlands Medienlandschaft abgeht.
Und ich wiederhole es erneut ... durfte mich ja mit der BILD im Zuge meines Studiums beschäftigen ... marketingtechnisch (gerade in Verbindung mit manchen Schlagzeil-Slogans) hat die BILD enormen Erfolg gehabt.
Die Frage ist doch vielmehr warum lassen sich dann so viele von der BILD beeinflussen?
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Die Bild zu lesen schließt ja nicht aus, andere Blätter auch zu lesen. Vielleicht ist sie für viele nur etwas zur kurzweiligen Unterhaltung und dient nicht als seriöse und hochwertige Informationsquelle.
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Die Bild ist deshalb so erfolgreich, weil sie den Geist der Bevölkerung trifft. Kein seitenlanges hochgebildetes Gefasel, sondern schnelle eindeutige Nachrichten, die man in der Mittagspause lesen kann. Klar viele Nachrichten kann man nicht für voll nehmen, aber es hat auch keine andere Zeitschrift geschafft, das Monopol zu durchstoßen mit seriöseren News. Solange die anderen Blätter schlafen wird die Bild weiter Meinungen beeinflussen können, weil nicht jeder sich nach der Arbeit noch mit hochintellektuellen Dingen beschäftigen will, sondern nur nen Bier beim Abendbrot essen will und kurz diskutieren will mit Kumpels am Stammtisch und genau diese Gesellschaft spricht die Bild an. Wie gesagt leichtere Lektüren von manchen Zeitungen könnten daran was ändern. Kurzweilig ist die Bild aber wirklich, habe einmal die jeden Bericht durchgelesen und war nach 1 1/2 Stunden durch.