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UFC Fight Night 86
10 April 2016
Zagreb, Croatia
Arena Zagreb
Igor Pokrajac vs. Jan Blachowicz
Ruslan Magomedov vs. Gabriel Gonzaga
Nicolas Dalby vs. Bartosz Fabinski
Francis Ngannou vs. Bojan Mihajloviæ
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Heavyweight Fight:
Ben Rothwell vs Junior Dos Santos
Mein Gott, so wie JDS schlecht aussah die letzten Fights ist Rothwell hier sogar der Favorit. Ein Fight der fuer Rothwell null Sinn macht, er hat ein Winning Streak, steht kurz vor einem Titlefight, und tritt dann gegen JDS an der zuletzt nur verlor und schlecht aussah. Habe den Eindruck, die UFC will auf keinenfall Rothwell einen Titlefight geben.
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[Bild: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/e...vs_JDS.jpg]
Ben Rothwell vs. Junior dos Santos
HGabriel Gonzaga vs. Derrick Lewis
Francis Ngannou vs. Curtis Blaydes
Timothy Johnson vs. Marcin Tybura
Igor Pokrajac vs. Jan B³achowicz
Maryna Moroz vs. Cristina Stanciu
Nicolas Dalby vs. Zak Cummings
LMairbek Taisumov vs. Damir Hadzoviæ
Ian Entwistle vs. Alejandro Pérez
Filip Pejiæ vs. Damian Stasiak
Robert Whiteford vs. Lucas Martins
Jared Cannonier vs. Cyril Asker
Bojan Velièkoviæ vs. Alessio Di Chirico
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Fight Night Results
http://www.sherdog.com/events/UFC-Fight-...ntos-50295
JDS sah so gut aus wie seit Jahren nicht mehr. Er dominierte den Fight ueber 5 Runden.
Lewis vs Gonzaga:
[Bild: http://i.giphy.com/xT1XGwjmTDrozEbnGM.gif]
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Nach der UFC Zagreb Show wollte ich mal die Show zum Anlass nehmen um ueber das heutige MMA zu reden. Qualitativ war die Show gut. Es gab viele gute Fights, aber von vielen Fightern die man selbst als “Hardcore Fan“ kaum kennt. Das “Excitement“ kann sich kaum aufbauen, weil es so viele Shows sind, und vorallem weil Fighter in der Regel maximal dreimal im Jahr antreten. Sie gehen unter in der Masse.
Hinzu kommt, die meisten Fighter sind heute zwar athletischer, oft auch besser trainiert, professioneller, und sind in der “Unified Rules“ Umgebung sehr sehr gut, aber weniger individuell. Nicht nur ein paar crazy und unique Characktere fehlen, auch vom Style her, hat sich vieles vereinheitlicht. Und diejenigen die Unique sind, haben das Problem das es heute durch die Anzahl der Shows viel schwerer ist aufzufallen.
und
-Es gibt heute nur noch die UFC als grosse Promotion mit den Unified Rules. Vor 10 Jahren gab es nicht nur eine vielzahl von groesseren Promotions, sondern auch eine vielzahl von Regeln die angewendet wurden. MMA ist ein Sport, wo kleine Aenderungen bei den Regeln, gleich den ganzen Sport aendern koennen.
Ein Teil von meinem Appeal an dem MMA war/ist, das ich viele Top Fighter unter den verschiedendsten Bedigungen und Regeln sehen konnte. Ein Fighter konnte unter den Pride FC Rules Top sein, und waere in der UFC gefloppt, oder anders herum. Regelunterschiede haben nicht nur bei PRIDE FC und der UFC dazu gefuehrt das es andere Sieger gab, das gleiche bei SHOOTO oder Pancrase oder der WEC, die ebenfalls Top Fighter hatten in den unteren Gewichtsklassen. In anderen Kampfsportarten ist das nicht so. Boxen gibt es ziemlich einheitliche Regeln. Kickboxing, Judo, BJJ, Wrestling auch.
Die Unified Rules sind gut, aber ich wuerde gerne auch Top Level MMA sehen mit anderen Regeln, weil nur kleine Unterschiede ein ganz anderes Ergebniss erzeugen.
Nehmen wir das Ground and Pound in den Unified Rules. Das fuehrt dazu das der Typ in der Top Position die Moeglichkeit hat zu schlagen, was manchmal brutal ist, manchmal sloppy. Auf jeden Fall jedoch fuehrt das G&P dazu das viele Fighter in der Top Position nicht um eine bessere Position kaempfen, und der Fighter mit dem Ruecken auf dem Boden (der moeglicherweise auf eine Submission wartet), wartet nur auf einen Fehler des Gegners.
Man sieht in den Unified Rules selten mal technisches Grappling um eine Position, manchmal schon, aber sehr selten. Hier bevorzuge ich persoenlich Promotions wo es kein Ground and Pound gibt, sondern die Fighter um die Position kaempfen oder um Submissions. Man sieht hier in der Regel ein hoeheres Skill Level was Positioning betrifft als unter den Unified Rules.
Was hier mitspielt ist das Ende der 90er Jahres die Handschuhe im MMA eingefuehrt wurden zum Schutz der Fighter. Die Handschuhe fuehren aber auch dazu das gerade Ground Fighter/Wrestler nicht so einen Grip haben mit Handschuhen und auch nicht mit Handschuhen ihre Haende durch kleine Oeffnungen am Koerper des Gegners hindurch bekommen. Wrestler haben mit Gloves einen klaren Nachteil.
Ich wuerde gerne eine MMA Promotion sehen wo es um Submission Wrestling geht wenn der Fight auf den Boden kommt, also ohne G&P. Wo ein Fighter vielleicht die Moeglichkeit hat selbst zu sagen “Ich trete nicht mit Handschuhen an, weil es mir Vorteile bringt ohne Handschuhe anzutreten“. Dann ist er aber limitiert bei den Strikes, hat aber einen anderen Vorteil. Genauso dasselbe mit einem GI wenn jemand BJJ Fighter ist. Soll er mit einem GI antreten. Das wuerde wieder etwas Individualitaet und Unterschiede in das MMA bringen.
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Zitat:Original von Nefercheperur
Nach der UFC Zagreb Show wollte ich mal die Show zum Anlass nehmen um ueber das heutige MMA zu reden. Qualitativ war die Show gut. Es gab viele gute Fights, aber von vielen Fightern die man selbst als “Hardcore Fan“ kaum kennt. Das “Excitement“ kann sich kaum aufbauen, weil es so viele Shows sind, und vorallem weil Fighter in der Regel maximal dreimal im Jahr antreten. Sie gehen unter in der Masse.
Hinzu kommt, die meisten Fighter sind heute zwar athletischer, oft auch besser trainiert, professioneller, und sind in der “Unified Rules“ Umgebung sehr sehr gut, aber weniger individuell. Nicht nur ein paar crazy und unique Characktere fehlen, auch vom Style her, hat sich vieles vereinheitlicht. Und diejenigen die Unique sind, haben das Problem das es heute durch die Anzahl der Shows viel schwerer ist aufzufallen.
und
-Es gibt heute nur noch die UFC als grosse Promotion mit den Unified Rules. Vor 10 Jahren gab es nicht nur eine vielzahl von groesseren Promotions, sondern auch eine vielzahl von Regeln die angewendet wurden. MMA ist ein Sport, wo kleine Aenderungen bei den Regeln, gleich den ganzen Sport aendern koennen.
Ein Teil von meinem Appeal an dem MMA war/ist, das ich viele Top Fighter unter den verschiedendsten Bedigungen und Regeln sehen konnte. Ein Fighter konnte unter den Pride FC Rules Top sein, und waere in der UFC gefloppt, oder anders herum. Regelunterschiede haben nicht nur bei PRIDE FC und der UFC dazu gefuehrt das es andere Sieger gab, das gleiche bei SHOOTO oder Pancrase oder der WEC, die ebenfalls Top Fighter hatten in den unteren Gewichtsklassen. In anderen Kampfsportarten ist das nicht so. Boxen gibt es ziemlich einheitliche Regeln. Kickboxing, Judo, BJJ, Wrestling auch.
Die Unified Rules sind gut, aber ich wuerde gerne auch Top Level MMA sehen mit anderen Regeln, weil nur kleine Unterschiede ein ganz anderes Ergebniss erzeugen.
Nehmen wir das Ground and Pound in den Unified Rules. Das fuehrt dazu das der Typ in der Top Position die Moeglichkeit hat zu schlagen, was manchmal brutal ist, manchmal sloppy. Auf jeden Fall jedoch fuehrt das G&P dazu das viele Fighter in der Top Position nicht um eine bessere Position kaempfen, und der Fighter mit dem Ruecken auf dem Boden (der moeglicherweise auf eine Submission wartet), wartet nur auf einen Fehler des Gegners.
Man sieht in den Unified Rules selten mal technisches Grappling um eine Position, manchmal schon, aber sehr selten. Hier bevorzuge ich persoenlich Promotions wo es kein Ground and Pound gibt, sondern die Fighter um die Position kaempfen oder um Submissions. Man sieht hier in der Regel ein hoeheres Skill Level was Positioning betrifft als unter den Unified Rules.
Was hier mitspielt ist das Ende der 90er Jahres die Handschuhe im MMA eingefuehrt wurden zum Schutz der Fighter. Die Handschuhe fuehren aber auch dazu das gerade Ground Fighter/Wrestler nicht so einen Grip haben mit Handschuhen und auch nicht mit Handschuhen ihre Haende durch kleine Oeffnungen am Koerper des Gegners hindurch bekommen. Wrestler haben mit Gloves einen klaren Nachteil.
Ich wuerde gerne eine MMA Promotion sehen wo es um Submission Wrestling geht wenn der Fight auf den Boden kommt, also ohne G&P. Wo ein Fighter vielleicht die Moeglichkeit hat selbst zu sagen “Ich trete nicht mit Handschuhen an, weil es mir Vorteile bringt ohne Handschuhe anzutreten“. Dann ist er aber limitiert bei den Strikes, hat aber einen anderen Vorteil. Genauso dasselbe mit einem GI wenn jemand BJJ Fighter ist. Soll er mit einem GI antreten. Das wuerde wieder etwas Individualitaet und Unterschiede in das MMA bringen.
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Stimme Dir zu, habe das ganze ja auch schon mal dargestellt, wo das Problem bei der UFC liegt. Ist aber ein Booking-Problem bzw. systemisches Problem, hier zeigt sich auch ganz klar wieder, dass das UFC-Monopol nicht funktioniert und dem ganzen Sport schadet. Ich sage es mal so: aus Deutscher Sicht ist MMA bzw. UFC nach wie vor eine unbekannte Sportart. UFC hat sich in Amerika den temporären Hype sehr gut zu Nutze gemacht, aber nichts aufgebaut, was langfristig MMA aus dem Nischendasein befreien könnte.
Das Thema Handschuhe ist in der Tat ganz interessant, ich gehe sogar soweit und bin dafür diese zu verbieten, da diese im Prinzip zu sehr Striker und Wrestler bevorteilen. Joe Rogan hat in seinen Podcasts ja auch das Thema mal betrachtet, es ist einfach unnatürlich die Faust zu tapen und zu damit zu einer Waffe zu machen. Ohne Tapes und Handschuhe, hätten es Striker a) schwerer sich gegen Submissions zu wehren b) würden sehr viel mehr Striker sofort gebrochene Knöchel bekommen, was zu c) führt: viel mehr open Palm strikes wie in Pancrase, und weniger brutale Knock-Outs, einfach weil es sehr viel schwerer ist ohne Gloves harte Knockouts durchzuführen. Als Referenz: die alten UFCs, da gab es lange nicht soviele "boxing style" KO's die es jetzt gibt, bzw. seitdem die handschuhe eingeführt wurden. Einziger Nachteil: Stigma "Bare-knuckle combat".
Es ist schon absurd, dass es von der Gesellschaft als Barbarischer angesehen wird ohne Gloves zu kämpfen, obwohl mittlerweile allg. bekannt ist, dass Gloves die Ursache vieler Probleme sind. Gerade im Boxing z.B., aber wie man auch sieht in der UFC/MMA genauso hinsichtlich Hirntraumata.
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Zu der Thematik mit den Handschuhen, nimmt man diese Weg, wuerde man jedoch klar die Striker benachteiligen. Deshalb waere es nicht schlecht wenn man den Fightern erlauben wuerde Handschuhe anzuziehen, die sie anziehen wollen, und die dann normal schlagen duerfen. Die Fighter jedoch die keine Handschuhe anziehen wollen, denen das dann ebenfalls erlauben, dann aber mit der Einschraenkung dass sie nicht mit der geschlossenen Faust zuschlagen duerfen. Dann haette man wieder mehr variabilitaet. Die Striker wuerden nicht benachteiligt weil sie immer noch die Handschuhe haetten, die Wrestler und BJJler haetten nicht den Nachteil durch die Handschuhe. Win-Win Situation fuer mich.
Zitat:Es ist schon absurd, dass es von der Gesellschaft als Barbarischer angesehen wird ohne Gloves zu kämpfen, obwohl mittlerweile allg. bekannt ist, dass Gloves die Ursache vieler Probleme sind. Gerade im Boxing z.B., aber wie man auch sieht in der UFC/MMA genauso hinsichtlich Hirntraumata.
Da spielen aber nicht nur die Handschuhe eine Rolle, sondern vorallem auch die 10 Count Regel im Boxen. Ich gehe da mal in dem Thread auf den neuesten Todesfall im MMA ein.
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