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Bret Harts Kolumne
#1
Hallo,

mein Name ist Alex Müller , ich bin 24 jahre alt und seit ungefähr 1991 Wrestling Fan. WWE wohlgemerkt, wobei ich auch gerne WCW gesehen habe. Mit Indyliegen habe ich nichts am Hut.Ich übersetzte Bret Harts Kolumne aus der Calgary Sun, die (miestens) wöchentlich erscheint schon seit ungefähr 3 Monaten. Da ich schon seit 1992 Bret Hart Fan bin und weiß, daß es auch noch viele andere Hitman Fans gibt, denke ich, daß es interessant ist, was Bret heute so denkt und schreibt. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.

Hier ist nun die aktuelle Kolumne, die am Samstag veröffentlicht wurde:

Down under for a break (Bret Hart für Slam Wrestling 20.12.03)

Ich bin froh, daß ich nach drei Wochen Aufenthalt in Australien wieder zurück bin. Ich mag Australien, da es mich in der Art sehr an Kanada erinnert. Es mag überraschend klingen, doch es gibt viele Ähnlichkeiten.
Manche fragen sich wohl, was der Hitman im Urlaub macht. Ich habe meine Sachen gepackt und bin zum Yarra River gereist.
Zu meiner Überraschung sah ich sehr sehr viele gesunde Menschen und viele Kettenraucher.
Egal wohin ich gegangen bin, sah ich jemanden eine Zigarette nach der Anderen rauchen. Da wusste ich es plötzlich zu schätzen, daß wir unsere strikten Nichtrauchergesetze haben.
Ein Ausflug brachte mich nach Glenovan, 150 Meilen nördlich von Melbourne. Ich umgab mich in eine Gegend wo ein Gesetzloser namens Ned Kelly lebte, eine Mischung aus Jesse James und Robin Hood. Etwas weiter davon entfernt begegneten mir Kangaroos. Ein Echidna, die Australische Version eines Stachelschweins ging über die Straße.
Als ich Nachhause gerufen wurde, freute ich mich auf unser Winter Wetter, da es in Australien sehr regnete, so sehr, daß die Menschen auf den Autodächern standen. Im Zoo von Melbourne sah ich ein Schnabeltier. Es war eine Mischung aus einem Bieber und einer Ente. Jedoch sah es mehr wie ein Otter aus. Was man in keinem Reisführer finden kann, ist, daß Australien die gemeinsten und aggressivsten Mücken hat. Sie folgten mir überall hin. Beim Radfahren flogen sie mir in die Nase und aus dem Mund wieder heraus.
Ich ging die Straße entlang und dachte an mein Geschäft, als ich plötzlich von mehreren Studenten aus Calgary umringt wurde, die nicht glauben konnten, daß ich es war. Wir scherzten über das Wetter und ich machte sie darauf aufmerksam ab und zu mal bei den Calgary Hitmen reinzuschauen. Letzten Samstag kehrte ich Nachhause zurück. Und da war ich nun endlich, Zuhause.

Rock Mountains

Schnee

Was wäre Weihnachten ohne Schnee? Auf dem Weg Nachhause sah ich schon meinen Nr.1 Fan. Ein paar Kids und ich fuhren zu den Calgary Hitmen um sie gegen ihre Erzrivalen in Red Deer spielen zu sehen. Als ich zusah, flogen mehr als 9000 Teddybeeren in die Luft, die für Weihnachtsgeschenke für Not leidende Kinder gedacht waren und ich war froh wieder Zuhause zu sein.
Es ist schön mal zu verreisen, doch es ist immer besser wieder Nachhause zu kommen.

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#2
Hier sind die Übersetzungen aus den vorherigen Artikeln:

Wrestling Indians

Mein Herz geht an Danny Heatley, seiner Familie und die Familie von Dan Snyder. Diese Woche wurde ein Leichentuch über die Hockeywelt gelegt. Einer meiner lieblingsspieler Jordin Tootoo.
Ich traf Tootoo in der letzten Saison und es beeindruckte mich sehr wie freundlich und aufrichtig er war. Ich kann mir nur vorstellen was für unglaubliche Hindernisse die "Nashville Predators" überwinden mussten um den Ersten Inuk in der NHL zu machen. Ich hoffte immer der frühere Calgary Hitmen Spieler Brent Doging-horse würde es in die NHL schaffen, aber wie bei mir hat eine harte Gehirnerschütterung seine Karriere schnell beendet. Man kann immernoch Doging-horse bei Indianer Wohltätigkeitsveranstaltungen antreffen.
Da waren viele indianischstammende Nordamerikanische Wrestlingstars.
Mein Erstes Vorbild als Kind war Chief Big Heart, ein Baum von einem Mann, der mit meinem Dad anfang der 60er Jahre gekämpft hatte.
Es gab auch viele angebliche Indianer.
Der berühmte Aussenseiter Little Beaver war Franzose. Und WWF Legende Chief Jay Strongbow, ein der der 3 Berümtesten aus den 70ern ( mit Bruno Samantino und Pedro Morales) war eigentlich ein Italiener aus New Jersey.
Tatanka, ein Star aus den 90ern, gespielt von Chris Chaves, war ein Vollblutindianer aus dem Lumbeestamm von North Carolina.
Jack Briscoe, der einfache Oklahoma State Wrestling Champion und NWA World Heavyweight Champion war warscheinlich der technisch begabteste indianischstammende Wrestler aller Zeiten. Er und der große Wahoo Mc Daniel waren beide Vollblut Cherokees.
Mc Daniel war auf dem Footballfeld genauso gefürchtet wie ein New York Jet.
Von allen Gescichten die ich meiner Mum erzählte war ihre liebste die wo Vince Mc Mahon in den 80ern verzweifelt auf der Suche nach einem Indianischstammenden Wrestler war. Von Colorado kam Steve Gatorwolf, ein 3 Zentner Mann, der leider nicht sonderlich gute Fähigkeiten hatte. Aber als sie Gaterwolf sagten sie hätten große Pläne für ihn hatte er nur die eine wahl, nämlich das Beste zu hoffen und das Beste daraus zu machen. Bei Gatorwolf's erstem TV Auftritt war Chief Strongbow sehr forsichtig. Wie schwer es für Gaterwolf war sich daran zu erinnern einen "Kriegstanz" zu machen nach seinem Sieg.
"Vince wollte den Kriegstanz sehen," sagte Strongbow. Nachdem der Ringrichter bis 3 zählte warteten alle Wrestler auf den Tanz, doch er zeigte ihn nicht. Als er wieder zurück hinter die Kulissen kam fragte Chief:" was war los mit dem Kriegstanz? Vince wollte ihn sehen. Der arme alte Gator wurde ganz weiß und brach fast in Tränen aus:" Oh nein, ich habe es vergessen!"
Niemand hat jemals wieder etwas von ihm gehört.
Meine Mutter sagte:" Wrestling ist eben nicht jedermann's sache, Liebling.
Sie amuesierte sich immer darüber, daß das einzigste woran er sich hätte erinnern müssen, der Kriegstanz gewesen wäre. Sie hätten etwas aus ihm gemacht. Ich hoffe der "fickle finger of fate" wird freundlicher mit Jordin umgehen. Ich freue mich schon darauf ihn als Teil der nächsten Generation der Kanadischen Helden zu sehen.




Immer ein Abenteuer im Hart Haus. (Bret Hart 25.10.2003)

Es war eine hektische Woche. Und gestern aufzuwachen, der Tag nachdem mein Dad beerdigt wurde, kann ich diese woche nur über meinen Dad schreiben, da er der einzigste ist woran ich denken kann.
Es wurde so viel über meinen Vater gesprochen und ich dachte es würde vielleicht etwas weniger schmerzen etwas über ihn zu schreiben.

Es war einer der Nächte als meine Mum und mein Dad weg fuhren und meinen zwei älteren Schwestern, Ellie 12 und Georgia 11 die Verantwortung überließ. Sie hatten die Aufgabe darauf zu achten, daß "die kleinen" rechtzeitig im Bett waren. Ich war zu der Zeit zehn und nahm keinerlei Anweisungen von den Beiden an.

Nun ja, in dieser Nacht besiegte ich Ross Handily im Tischhockey und er konnte nicht gut verlieren. Wir bekamen uns also in die Haare und Ellie und Georgia kamen um uns zu trennen, was darin endete daß sie ein Teil der Kinderrangelei wurden.

Ich hatte die Nase voll. Ich zeigte ihnen schnell wer der Boss ist und ließ sie alle schreien. Ich ging runter in die Küche um die Kanadische Hockey Nacht zu sehen.
Irgend etwas sagte mir das es oben zu still war. Ich vermutete sie würden eine neue Rangelei veranstalten und machte mich darauf gefasst.
Aber nach dem Ende der ersten Periode konnte ich einfach nicht mehr aufhören an einer der Icecram's zu denken, die auf der Veranda waren.
Ich war nur 30 oder 35 Meter von der Veranda entfernt, doch es war eiskalt draussen und wenn ich nicht aufpassen würde, könnte ich mich schnell aussperren. Es sah so aus, als ärgerten sie sich oben gegenseitig, aber wie lange würde es noch beim Spass bleiben?
Ich machte einen großen Sprung raus auf die Veranda über den Gefrieschrank in meine Socken, crallte mir ein Eis und kam gerade in dem Moment zurück als ich sah, daß Ellie, Georgia und Ross die Küchentür verriegelten.
Die Mädchen lachten aus lauter Schadenfreude und Ross streckte triumpfal seine Faust in die Luft. Es gab viele Türen über die ich sprang. Sie kletterten schneller als ich und klick war sie schon abgeschlossen.
Ich rannte so schnell wie ich konnte zur nächsten Tür..und zur nächsten...und zur nächsten...bis dann endlich keine Türen mehr zum Probieren da waren. Für sie war es eine süsse Rache, da es 30 Grad minus war und ich nur Socken, Jeans und ein T-Shirt trug.
Ich beobachtete das Haus, studierte alle fenster, als ich die Tür auf dem Balkon des obersten Stockwerks außerhalb Büros meiner Mutter bemerkte. Ich erklimmte ein gebrechliches Gerüst und ein zerreißende Ladenschild, Zähneklappernd mit meinen am erfrieren werdenden Socken, die in alle Richtungen plapperten. Ich war mir nicht klar wie gefährlich das ganze war, weil ich zufrieden war einen Weg gefunden zu haben Ellie, Georgia und Ross auszutrixen.
Ich schlich mich hinein und versteckte mich für ungef. 20 Minuten unter dem Schreibtisch meiner Mutter. Ich reibte meine erstarrten Füße. Meine Schwesten fühlten sich sehr stolz, aber nach einer Weile verging ihnen das Lachen.
Sie öffneten die Tür und ruften nach mir, aber natürlich antwortete ich nicht, ich bereitete mich auf mein Comeback vor.
Ich tat etwas, was nur ein zehnjähriger machen kann. Ich nahm Anlauf und sprang auf einen Kritalleuchter und schwingte mich runter zu ihnen wie Tarzan. Ich verließ sie wie ein Wiesel, das aus einem Huhnhaus flieht, alle schreiten und Ellie wackeltet mit ihrem Finger:" Warte nur bis Mum und Dad wieder kommen, dann sagen wir ihnen wie böse Du warst. Du hast große Probleme am Hals, Bret."
Ich versuchte es mir nicht anmerken zu lassen, aber als ich ins Bett ging, wusste ich das ich große Probleme am Hals hatte.
Es stellte sich heraus, daß meine Eltern sehr spät zurück kamen, ich versteckte mich unter der decke. Ich duckte mich, als ich meine Schwesterratte hörte wie sie über mich sprach. Ich kann immernoch meine Mum hören, wie sie sagte:" Stu, was hast Du nun vor?"
Ich hörte die schweren Schritte meines Vaters. Ich tat so als würde ich schlafen, aber schaute mit verkniffenen Augen. Ich konnte seine große Kontur sehen und wie er seinen Finger auf mich richtete und nur sagte:" Buster, las das nicht noch einmal passieren." Er drehete sich um und ging hinaus, ich konnte hören wie die Mädchen protestierten, er sie jedoch ins Bett schickte.
Das war für mich Alltag.
Mein Dad erzählte oft Stunden um Stunden eine amuesante Geschichte nach der Anderen, manchmal so lange, daß meine Mum ihn am liebsten herausgetragen hätte.
Mein Sohn Blade ruft mich und merke das die Geschichte sich wiederholt.
Bis nächste Woche.



Bret's große Fehlzündung

Ich habe in der Stadt viele Leute über Häuser in denen es spukt sprechen gehört. Das wohl meist berüchtigtste Horrorhaus war wohl das Hart Haus.
Ich wachte einmal auf und ging runter in den dunklen, schäbigen Dungeon, wo schon zahlreiche Unmenschen darauf warteten von meinem Dad fertig gemacht zu werden.
Stu wurde eventuell gleich reinkommen mit seiner Babyblauen Wollhose, seine Lippen leckend mit den Flammen in seinen Augen, dabei sah er aus wie eine listige Spinne.
Mein Dad legte es nie darauf an irgendwelchen der Jungen aus dem Kerker zu verjagen, weil er dachte, dass das hoch pädagogisch war. Die meisten versuchten mir weiszumachen, mit meinem Dad wäre es ja einfach zu trainieren. Das war es auch tatsächlich, bis mein dad sie ins Schreien zwang, so entsetzlich laut, dass meine Mum von oben rief, dass sie ruhig seien sollen.
Manchmal, wenn es so ausartete nutzten manche die Situation um zu entkommen. Die einigste Spur die sie hinterließen waren die Fußspuren im Schnee.
Das Hart Haus war immer ein interessanter Ort.
Zum Beispiel lebte einige Zeit lang Terrible Ted, der Wrestling Bär, unter der Vorhalle. Er war in einem kleinen Käfig und schien meines Vaters hausgemachtes Bier zu mögen. Normalerweise ging er mit den Brutalen in die bars wenn mein Dad mit ihnen fertig war.
Ich fand es sehr angenehm, mich in der Vorhalle vor dem Kühlschrank wieder zu finden, während Terrible Ted Eiskrem von meinen Zehen leckte. Ich habe immer noch all meine Zehen, also war Ted also denke ich dass er nicht so schrecklich war wie man sagte.
Im Allgemeinen waren in der Halloween Nacht die "Trick-or Treaters" so schlau das Hart Haus zum umgehen, welches abgelegen war, doch manche unwissenden Geister und Kobolde klopften an die Küchentür und hofften einen Streich zu machen.
Süßigkeiten waren nie eine vorhandene Ware, und ich kann mich an einige Kinder erinnern, die an der Tür warten, während mein Vater die Küchenschubladen durchwühlte und mit einer Hand voll Kastanien zurückkam, die dort sicherlich schon seit dem Ersten Weltkrieg lagen.
An einem anderen Halloween hatte mein älterer Bruder Dean ein verrücktes Schema und zwar Hooky vor der Schule zu spielen um sie so auf die "Trick-or-Treat Nacht vorzubereiten.
Mein Bruder Bruce schreibte eine Nachricht an den Lehrer und konnte die Unterschrift meiner Mum perfekt fälschen. Es schien alles zu funktionieren. Aber wie man weiß kann sie das Wetter in Calgary schnell ändern und unsere Pläne sich mit Popcorn und Cream Sodas voll zu stopfen fielen ins Wasser. Fußhoher Schnee begrüßte uns an diesem Morgen.
Als mein Dad uns in der Mittagessen-Zeit absetzte, tahen wir so, als würden wir weitergehen, so lange bis wir ihn nicht mehr sahen. Dann machten wir die Fliege.
Wir gingen durch den Edworthy Park spazieren und kletterten einen hohen Baum hinauf, der gerade gut genug war, um ein Ausguck-Posten zu sein. Die Creamsodas waren schon eingefroren, die Flaschen explodiert und unser kleiner Ausflug wurde zu einem Alptraum. Meine Füße waren erfroren und ich sprach mit Dean, lieber hinter das Haus von Dad zu gehen, wo wir in Sicherheit vom Dungeon waren. Nachdem wir durch den Kniehohen Schnee durchliefen kamen wir an eine Telefonzelle worauf stand "passen sie auf ihre Kinder auf", dass hätte Stu wohl auch lieber machen müssen. Wir hatten nur noch ungef. 60 Meter und dachten die Chance, dass mein Dad aus dem Küchenfenster schauen würde, wäre nicht sehr groß. Von der Kälte zitternd, blickte ich hinter mir, nur um zu sehen, ob mein dad kommt, wie J.R Chickenhawk. Ich zerrte verzweifelt an Deans Mantel. Ich hatte solche angst, dass ich nicht sprechen konnte, dass machte Dean verrückt. Er drehte sich gerade rechtzeitig um in dem Moment als Stu uns auch schon hatte. "Was seid ihr Zwei schon so früh von der Schule Zuhause?", mein Dad fragte dies in eine dröhnende Stimme. Na ja Dean hatte eigentlich immer eine Antwort parat, aber nicht zu diesem Zeitpunkt. In dieser Halloween Nacht mussten wir uns auf unsere Schlafzimmer begrenzen und konnten ein paar Seelen zuhören, die kamen und auf Süßigkeiten hofften aber nur Kastanien bekamen. Aber sie hatten trotzdem einen besseren Tag als wir.



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#3
HAWK ist von uns gegangen.
Bret hart - Für Slam Wrestling (8.11.03)

Die Wrestling Bruderschaft hat ein weiters Mitglied verloren.
Krieger des Glücks
Er ist ein Krieger
Man kann sich nur nicht erinnern,
wofür er kämpft...
Kann nicht die Zukunft voraussagen
Kann nicht die Vergangenheit vergessen
Es fühlt sich an,
als könnte jeder Moment
der Letzte sein

Ich schrieb gerade eine Lobrede als die Nachricht kam.

Schon wieder verstarb ein Mitglied der Wrestling Brüdergemeinschaft.

Ich kann mir nicht helfen, aber es kommt mir so vor als würden sie schneller sterben als man sie begraben kann.

Sogar die Fans, die nur gelegentlich Wrestling schauen sind mit Hawk und Animal, die berüchtigten Road Warriors, auch bekannt als Legion of Doom, vertraut. Sie waren das optisch beeindruckenste Tag Team in der Geschichte des Wrestling und gleichzeitig auch das einschüchterntste.

Hawk war derjenige, dessen Marke das Brüllen „OH what a rush“ war.
Aber jetzt ist er von uns gegangen.
Sein richtiger Name war Mike Hegstrand und er war einer der Sorten Mensch, der in der Umkleidekabine Spaß machte.
Er war immer eine positive Person.
In einem Geschäft voller harter Jungs, nahm ihn niemand so richtig ernst und er nahm sich selber nicht sehr ernst.
Am 18. Oktober packten Mike und seine Frau in ihrem Zuhause in Florida ihr Hab und Gut um in ein neues Haus zu ziehen. So gegen 20:30 Uhr sagte Mike, er wäre müde und ging nach Oben um sich hinzulegen. Er beauftragte seine Frau ihn später zu wecken. Als sie so gegen 1:30 Uhr ins Bett ging fand sie heraus, daß er niemals wieder aufwachen würde.
Nach einem Leben wo man Jahr für Jahr die Welt bereiste, seine zahlreichen Anhänger unterhalten, schaffte er es endlich Nachhause nur um mit 46 Jahren, in seinem eigenen Bett zu sterben.
Die Plötzlichkeit des Geschehens gab mir eine Pause.
Die Road Warriors sind das Einzigste Tag Team in der Geschichte des Wrestling, die schon die WWF, NWA, AWA und alle Japanischen Tag Team Titel hielten. Als ein Einbrechendes Phänomen, wie sie es in ihrer WWF Höhepunkt Zeit waren, wurde ihre Berühmtheit in Japan damit übertroffen, als Hawk’s Tot schlagzeilen machte.

Ich war immer ein großer Fan der Road Warriors auch wenn ich immer dachte, sie wären etwas steif im ring. Doch als die Hart Foundation mit ihnen arbeitete, fanden wir sie mehr als professionell.
In den späten 80ern und frühen 90ern, als die Tag Teams regierten, waren sie am meisten für ihre Größe und ihre gute Mikrofonarbeit bekannt,
Vor drei Jahren hatte Hawk eine Herzatakke aufgrund einer Herzmuskelerkrankung, eine Nachfolge des Steroidenmissbrauches.
Nachdem er das überstand würde er religiös und zu all dem veränderte er sein Leben und war für ein paar Jahre clean.
Leider kam seine Entscheidung zu spät. Die Jahre und das Geschäft haben sich bemerkbar gemacht.
Außer Hawk starben noch viele andere Wrestler, nur viel zu früh. Texas verlor ihre vier Von Erich Jungs, Bruiser Brody und Gino Hernandez.
Mittlerweile sagten wir schon hier Zuhause Larry Cameron, Brian Pillman, Davey Boy und Owen auf wieder sehen. Leute aus Minnesota, die in Hawk’s Nachbarschaft Robinsdale aufwuchsen aufwuchsen haben auch sehr gelitten.

Ravishing Rick Rude und Curt Hennig starben auch an Herzproblemen, bewirkt durch Steroide und Schmerzmittel.
Hawk schien auch an Herzproblemen gestorben zu sein, doch das letztendliche Ergebnis vom behandelnden Arzt gibt es in ein paar Monaten.
Am 13. Oktober beabsichtigte ich Hawl anzurufen um zu sehen wie es ihm ging, doch jetzt weiß ich, daß es ihm gut geht in der Kompanie der gefallenen Kameraden.

Gefallener Engel
Wirft einen Schatten gegen die Sonne,
Wenn meine Augen die Seele
des Auserwählten sehen könnten,
In meinen Träumen spielen die Dudelsäcke
In meinem Traum verlor ich einen Freund
Komm herunter Gabriel und blase in Dein Horn
Weil eines Tages werden wir uns wieder sehen
-Robbie Robertson



Giving Legends Their Due
Bret Hart für Slam Wrestling (19.11.03)

Ich hatte eine interessante Woche und hatte tiefen Respekt für die Älteren. Ich war in Toronto, auf den Stufen meines Hotels, während ich auf meine Limo wartete, die mich zu meinem nächsten Event fahren sollte, rannte ich in Walter Gretzky hinein.
Sein Gesicht blühte auf und er sagte, daß er es nicht glauben könne, daß ich es bin. Meine Erholung von meinem Schlaganfall faszinierte ihn. Wenn ich mich daran erinnere was für ermutigende Worte er mir gab, denke ich, daß ich einen großen Teil meines Rufes ihm zu verdanken habe.
Hinter Walter stand kein Anderer als der legendäre Bobby Orr, mein Held aus meiner Kindheit. Walter sagte: “Kannst Du das glauben? Sieh ihn Dir an! Er ist zurück!“
Orr lächelte und Walter fragte ihn:“ Kennst Du Bret Hart?“ Ich kann euch sagen, ich war so stolz als ich Orr antworten hörte: „Natürlich Jeder kennt Bret (The Hitman) Hart!“ Das war ein ganz toller Moment, den ich nie vergessen werde.
Zwei Tage Später plante ich mit meinem früheren tag Team Partner Jim „The Anvil“ Neidhart an einer Autogrammstunde in Fremont, Kalifornien teilzunehmen. Es waren auch Bobby“The Brain“ Heenan und „Cowboy“ Bob Orton anwesend. Ich hatte alle lange nicht gesehen.
Heenan war wahrscheinlich der Beste Wrestling Manager aller Zeiten.
Er war ein paar Jahre Lang Kommentator für die WWF und war Manager von Leuten wie: Andre „The Giant“, Mr.Perfect, Ravishing Rick Rude und natürlich Rick Flair, um nur ein Paar zu nennen.
Wir sprachen darüber wie Bobby mit 17 Jahren in das Wrestling Geschäft kam. Er verkaufte Programme, genau wie ich früher, nur das ich erst 4 Jahre alt war. Bobby hat erfolgreich seinen Zungenkrbs besiegt. Er schien geistlich auf der Höhe zu sein und er erzählte die verschiedensten Geschichten über Andre „The Giant“. Er erzählte mir eine Geschichte, als Andre eines Morgens volltrunken in eine Hotel Lobby in Japan auftauchte, wie ein betäubter Elefant hätte er ausgesehen.
Andre fiel unglücklicher Weise direkt vor den Schreibtisch eines Mitarbeiters und niemand wusste was sie tuhen sollten. Zwanzig oder dreißig Mitarbeiter, Boten, Kellner, sogar die Dienstmädchen versuchten vergeblich diesen Riesen hochzuheben. Voller Verzweiflung versammelten sich alle um Andre um ihn aufzuheben. Da lag er nur, ein unerkläricher Hügel, ein bitte nicht stören Schild hing an seinem Schädel.
Gegen Mittag wachte Andre auf, die Leute liefen nur so davon, als würde Godzilla erwachen.
Cowboy Bob Orten war einer meiner Lehrer in der Zeit (1985) als ich zur WWF ging. Ich hatte ihn seitdem er 1988 die WWF verlies nicht mehr gesehen oder mit ihm gesprochen. Bob war einer der Größten im Wrestling.
Er brachte Anvil und mich zum lachen, als er uns erzählte, daß Roddy Piper ihn am frühen Morgen anrief um ihm und Don Muraco zu helfen, sie hatten Ärger mit der Polizei in Fresno. Bob ging in den Korridor außerhalb seines Hotelzimmers und als er versuchte in die Lobby zu gehen, benutze er sein Bein um seine Tür aufzuhalten. Wie in einem Albtraum hörte er seine Tür zufallen und merkte, daß er sich ausgesperrt hatte.
Ich kann mir gut vorstellen wie es aussah, als Don zur Lobby ging und nichts außer seinem Geburtstagsanzug trug. Das verrückte daran ist, daß Bob sich irgendwie herausreden wollte und Don und Piper auch retten wollte. Bob war einer der Wrestlern, die stolz auf sich und ihre Rekorde waren.
Während seiner ganzen Karriere verletze er keinen Wrestler. Mit so vielen Legenden des Wrestling, die schneller als Sibirische Tiger wieder verschwanden, war ich froh, daß ich sah, daß meine alten freunde sich nicht verändert hatten….ist schon verrückt nach all den vielen Jahren…



No Encore Bret Hart für Salm Wrestling, 22.11.03

Seitdem ich bis jetzt noch nicht mein letztes Wrestling Match bestritten habe, kann ich auf eine bestimmte Art und Weise nachempfinden, was Walter Gretzky fühlte, als er nach Edmonton zurückkehrte und mit seinen alten Kollegen bei einem Mega Star Studentenspiel teilnahm.
Es ist ein überwältigendes Gefühl von Stolz und ein schönes Gefühl in meinem Herzen und eine tolle Vorfreude, wenn ich an diesen Event denke. Der langerwartete Höhepunkt des Jahres. Die Gedenkfeier der Olivers’25 Saison der NHL und der 86. Jahrestag der Liga.
Es wird das Erste und das Letzte mal sein, daß Gretzkys Kinder ihn in Oilers Jersey sehen werden. 1988, als seine Kinder noch nicht geboren waren, spielte er in Los Angeles. Er führte ein Team der Oiler Studenten an, als diese gegen die Guy Lafleur und Kanadische Studenten spielten. Mit 42 meinte er, daß dieses Spiel sein einziges Oldtimer Spiel werden würde.
Du kannst niemanden sagen, nicht mal für den Großartigen, daß es nicht aufregend wäre, ein Spiel gegen Legenden zu spielen, die es auch nicht erwaten konnten.
Ich kann mir gut vorstellen, was für ein Adrenalinschub es für Wayne gewesen war, als er sich seine Skates anzog und Mark Messier ansah. Dabei muss er sich gefragt haben: „Passiert das wirklich?“
Der Spaß in Edmonton zu sein, wo er die Hockeywelt in Aufregung brachte, wie kein anderer, kann man nicht bezahlen. Die Edmonton Sport Fans sind die lautesten und loyalsten die es gibt, und sie verdienen es auch.
In einem Stadion voller Fans, die einem, neben Live Musik und Feuerwerk zujubeln, kamen bestimmt Walter Gretzky viele Erinnerungen hoch. Inklusive die Erinnerungen, als damals bei den Outdoor Spielen ihn trainierte, genau wie mein Vater mich im Wrestling.

Ich kann mir nicht vorstellen, wie es für mich wäre. Vielleicht eine Wohltätigkeits- super Show im kleinen Pavillon oder der Saddledome. Ein letztes Rematch, vielleicht im team mit einem meiner Brüder, gegen alte Stampede Wrestler wie Archie „the Stomper, Sweet Daddy Siki oder sogar Abdullah „The Butcher“. Sogar, wenn manche von uns schon zu alt dafür wären, wäre es trotzdem ein explosives Ereignis.
Ich erinnere mich an meinen Dad in den 60ern, als er am Ring als mein Tag Partner stand und wir gegen Stomper und J.R. Foley kämpften.
Für mich sind diese Träume ein für alle mal vorbei. Es hört sich vielleicht verrückt an, doch es ist nicht der Schlaganfall, der dies nicht mehr ermöglicht, sondern Bill Goldbergs Attacke, als er mir fast den Schädel von meinem Körper trat.
Dieser Eselstritt ist der Grund, warum ich NIE zurückkehren werde und klassische Traummätches wie gegen Kurt Angle, Chris Benoit oder Brock LEsnar nie haben werde. Aber ich bin glücklich am Leben zu sein und daß ich mich nicht mehr auf diese Dinge konzentrieren muss.

Ich kann mir gut vorstellen wie es für die Hockeylegenden ist, auf dem Eis vor über 50000 Fans zu spielen. Es macht mich wehmütig, wenn ich an den Kampf gegen den Brithish Bulldog im Wembley Stadion denke, wo 86000 Fans anwesend waren.
Bei allem gebührenden Respekt, ich beneide diesen Moment, Wayne Gretzky.
Das Du in der Lage bist, Deine Zeit zu gestalten und zu tuhen was du liebst. Vor allem wann immer Du willst und dir und den Fans das zu geben, was du liebst.
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#4
Erstmal HWK auf dem Board.

Ich verschiebe mal in den Locker Room bereich den Thread und haette gleich noch eine Frage was folgendes bedeuten soll?

Zitat:Bret Hart für Slam Wrestling
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#5
Zitat:Original von Nefercheperur
Erstmal HWK auf dem Board.

Ich verschiebe mal in den Locker Room bereich den Thread und haette gleich noch eine Frage was folgendes bedeuten soll?

Zitat:Bret Hart für Slam Wrestling

Das bedeutet, daß Bret Hart diese Artikel für Slam Wrestling geschrieben hat, zu finden sind sie hier: http://www.brethart.com/columns.asp oder einzeln : http://www.canoe.ca/SlamWrestling/hitman_home.html
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#6
Bret Hart schreibt die Kolumne nicht fuer Slamwrestling sondern fuer die Calgary Sun und stellt sie dann Online auf seiner Homepage.Slam Sports uebernimmt die Kolumne halt.
Nur als anmerkung,aber ist im prinzip ja egal
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#7
Ein Ausflug brachte mich nach Glenowan, 250 km nördlich von Melbourne. Ich befand mich an einem Ort wo Menschen wie Jesse James und Robin Hood Geschichte geschrieben hatten. Etwas weiter davon entfernt begegneten mir Kangaroos. Ein Echidna, die Australische Version eines Stachelschweins ging über die Straße. Depp




JA, wer kennt ihn nicht, Robin Hood, der Recher der Witwen und Weisen aus dem tiefsten Australien,
dort bekaempfte er zusammen mit Litle john die Armee vom Sherrif von Nottingham und Prinz John (der nebenbei eine Schaaf zucht hat) im Outback!
LMFAO LMFAO LMFAO LMFAO
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#8
Jetzt muesste man halt richtig uebersetzen ;)
Auszug aus dem Original.Das hoert sich schon anders an,oder? ;)
Zitat:On a trip to Glenrowan, 150 miles North of Melbourne, I took in some of
the history surrounding Australia’s infamous outlaw hero, Ned Kelly, a cross
between Jesse James and Robin Hood.

zufinden auf http://www.brethart.com
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#9
Was seid ihr denn so engstirnig? :/:
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#10
Zitat:Original von Alex Müller
Was seid ihr denn so engstirnig? :/:
bleib mal locker ;) .
Es war nur ein Hinweiss,wenn man will eine Kritik.Nur die Kritik war gerechtfertigt,da du es eben nicht richtig uebersetzt hast.Und dadurch entstand bei Sharkboy eben der Eindruck das Bret Hart einen Fehler gemacht hat, ich wiess nur darauf hin das es einen Fehler bei der Uebersetzung gab.Wenn man sowas macht eine Kolumne uebersetzen sollte man eben darauf achten das es korrekt ist.Nichtsdestotrotz solltest du das nicht als angriff auffassen sondern als Kritik.Und ich finde es trotzdem gut das du sowas machst :winke:
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