Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Talkthread: Pro vs Contra oder Nef vs Peoplesboard
#11
das spreche ich auch garnicht ab. Doch da die meisten eben nicht soviel Hintergrundwissen haben, damit meine ich das Mainstream-Publikum sehen sie eben Vince als den Macher des Sports. Und genau dexwegen wird sich auch nichts daran ändern. Die meisten haben diesen Sport nur durch WWE kennengelernt, deshalb wissen die meisten wahrscheinlich garnicht, wie so ein Old-School-Match aussieht. Es steht ausser Frage, dass Erfolg nicht alles rechtfertigt. Nur in diesem Geschät geht es um Fressen und Gefressen werden, da spielen die Evoltionstheorien auch eine Rolle. Ich will das auch garnicht in Schutznehmen oder rechtfertigen, aber ich denke nunmal, das so das Geschäft läuft.
Zitieren
#12
Nef hat sicher recht mit dem was er sagt über Vince McMahon etc., er kennt die Hintergründe und hat sich mit der Wrestlinggeschichte beschäftigt. Das Indy-Wrestling erholte sich nicht mehr und das wird auch noch eine Zeit lang dauern. Oft denke ich mir was wäre gewesen wenn WCW die Monday Night Wars gewonnen hätte, wahrscheinlich nicht viel bis gar nichts.

Bei mir ist das ganze so, dass ich den Wettkampf liebe(UFC, Pride, K1) aber auch die Wrestlingshows mit guten Storylines, Promos, dem ganzen Hype herum und natürlich gute Matches.

Doch momentan kann WWE nichts von alledem zu 100% bieten. WWE ist eine Soap Opera, keine Frage, ich mag das auch und sehe mir das gerne an wenn Fehden gut weitergeführt werden und man nicht weiß was als nächstes passiert, doch das alles ist bei WWE zur jetzigen Zeit nicht vorhanden. Darum sehe ich fast keine Shows mehr von WWE. Leute mit Potential wie Jericho und Orton werden Storytechnisch verheizt und das stört mich gewaltig.

Mehr Spannung hat für mich momentan einfach der MMA-Sport. Das ist auch eine super Show und wird auch im TV super vermittelt. Speziell bei UFC, die Promos am Anfang. Ich gehe auch soweit dass ich sage, dass der MMA-Sport für WWE mal ein wirklich Konkurrent werden könnte. Darum wäre eine Head to Head Show mit WWE echt mal interessant. Vielleicht könnte man mal eine Show kreiren die auch in der Prime Time stattfindet, ebenfalls mit Promos etc ausgestattet ist aber die Matches real sind. Das wäre doch echt der Hammer, dass einzige was ein Nachteil bei so einem Konzept ist, dass die Vorbereitung der Fighter auf die Matches darunter ziemlich leiden würde. Doch vielleicht könnte man so etwas mal etablieren.

@Nef: Was würdest du davon halten, wäre das deiner Meinung nach möglich??

Natürlich ist auch die Meinung der anderen gefragt. :=:
Zitieren
#13
Zitat:Die meisten haben diesen Sport nur durch WWE kennengelernt, deshalb wissen die meisten wahrscheinlich garnicht, wie so ein Old-School-Match aussieht.

Es gibt sogar Studien die vom Amateur Wrestling in auftrag gegeben wurden, die zeigen das ein Grossteil der Menschen in den USA solche Mattwrestling Matches garnicht verstehen! Diese Studien kann man zum BSP auf das MMA und die UFC wunderbar uebertragen und auch auf WWE. Ein normaler WWE Fan wuerde ein Wrestling Match aus den 50er Jahren zum BSP garnicht verstehen.

Zitat:Es steht ausser Frage, dass Erfolg nicht alles rechtfertigt. Nur in diesem Geschäft geht es um Fressen und Gefressen werden, da spielen die Evoltionstheorien auch eine Rolle. Ich will das auch garnicht in Schutznehmen oder rechtfertigen, aber ich denke nunmal, das so das Geschäft läuft.

Jedes Business laeuft so!

Ich kann hier kurz mal zwei BSP nennen die das zeigen. Verne Gagne einer der besten Wrestler aller zeiten, promotete 30 Jahre lang die AWA. Jeder der eine AWA Show aus den 60er bis 80er Jahren schon einmal sah wird sicherlich zustimmen, das das von der Qualitaet die besten Wrestling Shows waren die es gab in Nord Amerika. Gagne hatte seine Philosophie zu promoten zu booken etc, und er hat nie seine Philosophie geaendert. Gagne sagte damals wie heute das er lieber die AWA schliessen werde (was er dann auch tat) anstatt etwas zu aendern am Produkt. Die AWA war 30 Jahrelang im Business und davon 20 Jahre an der Spitze des Pro Wrestlings. Vince kaufte mitte der 80er Jahre mit viel Geld die ganzen Stars (Hogan, Rockers, LOD, Hennig, Martel, Rude, Lawler usw) auf und den Timeslot. Die Folge war das die AWA unterging, aber Gagne ist deshalb kein schlechter Promoter nur weil er zum schluss nicht erfolgreich war. Er promotete ueber 20 Jahrelang die groesste Promotion im Wrestling.

Anderes BSP Giant Baba. Baba wie schon erwaehnt ist wahrscheinlich der reichste Mann der jemals im Pro Wrestling war. Das schaffte er durch AJPW, die vielleicht innovativste Promotion und erfolgreichste Promotion die es je gab. Vince Mc Mahon Jr kopierte im uebrigen in den 80ern in Nord Amerika, das was AJPW ins Pro Wrestling in den 70ern einfuehrte, naemlich Merchandise, Entrance Themes CD`s, Wrestling Tapes, T-Shirts usw. Baba hatte seine Philosophie zu booken und zu promoten 20 Jahrelang beibehalten. Anfang der 90er jedoch war AJPW ziemlich am ende (Tenryu,Hara, Kabuki verliessen die Promotion) , und Baba aenderte seine Philosophie, er bookte ploetzlich nichtmehr diese legendaeren 1 Hour Draws aus den 70er und 80er Jahren, sondern es gab clean finishes. Gleichzeitig pushte er Junge Leute wie Misawa (der zudem demaskiert wurde), Kobashi, Kawada etc. Was folgte war das AJPW in den 90er Jahren zu der erfolgreichsten Wrestling Promotion wurde. Ich glaube 250 Budokan Hall (sowas wie das MSG in Japan) Shows in Folge wurden ausverkauft. Baba hatte also Erfolg weil er sich aenderte.

Man sieht man kann zweierlei Erfolg haben, mit zwei verschiedenen Philosophien vom Pro Wrestling. Vince Mc Mahon Jr hatte auch Erfolg wie oben gesagt mit seiner Philosophie.



Zitat:Mehr Spannung hat für mich momentan einfach der MMA-Sport. Das ist auch eine super Show und wird auch im TV super vermittelt. Speziell bei UFC, die Promos am Anfang. Ich gehe auch soweit dass ich sage, dass der MMA-Sport für WWE mal ein wirklich Konkurrent werden könnte. Darum wäre eine Head to Head Show mit WWE echt mal interessant. Vielleicht könnte man mal eine Show kreiren die auch in der Prime Time stattfindet, ebenfalls mit Promos etc ausgestattet ist aber die Matches real sind. Das wäre doch echt der Hammer, dass einzige was ein Nachteil bei so einem Konzept ist, dass die Vorbereitung der Fighter auf die Matches darunter ziemlich leiden würde. Doch vielleicht könnte man so etwas mal etablieren.

@Nef: Was würdest du davon halten, wäre das deiner Meinung nach möglich??


Ich habe es oben schon angesprochen, das Mixed Martial Arts ist heute in der selben lage in der das Pro Wrestling vor genau 100 Jahren war. Die damaligen Wrestling Matches gleichen denn MMA Fights von der UFC mitte der 90er Jahre, wer sich davon ueberzeugen will kann gerne denn Earl Caddock vs Joe Stecher und Ken Shamrock vs Dan Severn Fight zum vergleich nehmen. Ich habe mal ein BSP gebracht, wenn Frank Gotch heute auferstehen wuerde, er wuerde denken er haette MMA betrieben, was “Wrestling“ sprich WWE/TNAW etc ist wuerde er garnicht wissen.

Das MMA ist definitiv auf dem Vormarsch in Japan hat es das Pro Wrestling laengst ueberrollt, und in den USA und Canada ist es ebenfalls schon dicht an die WWE rangekommen. Irgendwann in naher Zukunft wird das MMA die stellung des heutigen Wrestlings (WWE) einnehmen, das wird definitiv passieren, die Frage ist nur wann? Die Amerikaner lieben Spektakulaere Sportarten wie das MMA. Die WWE hat sich seit 20 Jahren nur entwickelt aber wohin? Das jetzige Produkt kann doch fast garnichtmehr gesteigert werden.

Zu deinem Vorschlag Chosen One. Schwierig umzusetzen, die UFC wird im April eine Live Show auf Spike TV abhalten mit Live Fights. Da wird man sehen wie das ankommt. Ein MMA Fighter kann jedoch keineswegs jede Woche antretten, auch wenn es einige wenige Fighter gibt wie Horn, Fulton oder Severn die jeden Monat 2 Fights bestreiten so braucht ein MMA Fighter eine Pause und Regenerationszeit nach einem Fight. Ich wuerde mal sagen das ein MMA Fighter einmal im Monat antretten kann. Ob das auch dann die Promotions oder die Fighter wollen ist eine ganz andere Frage. Denn man muss auch die Gehaelter bezahlen die bei Top Fightern nicht unter $200 000 pro Fight liegen. Die UFC wird jedoch vielleicht schon dieses Jahr einen woechentlichen Timeslot bekommen auf Spike Tv wenn die Ratings stimmen.


Das Mixed Martial Arts muss jedoch aufpassen, das jetzige Produkt das Pride FC,Pancrase und UFC ist absolut richtig. Allerdings gibt es auch jetzt schon imo zuviele schlechte sachen.Und gibt es viele Einfluesse und man darf sich nicht wie beim Pro Wrestling geschehen zusehr vom Ursprung abwenden. Ein gutes BSP ist doch Mike Coughlin vom Wrestling Observer. Er der seit 20 Jahren Wrestlingfan ist, und seit einem Jahr MMA Fan schreibt seit ende letzten Jahres ueber das MMA eine Kolumne. Da redet er davon was das MMA alles vom Wrestling uebernehmen sollte (so schlug er vor das die Fighter Gimmicks bekommen, total bescheuert), und was man alles aenderte sollte im MMA. Bullshit, wenn ich das hoere koennte ich kotzen. Coughlin will das MMA genauso in eine Freakshow umwandeln wie das Wrestling. Und das darf nicht passieren, das MMA darf nicht denn gleichen Fehler machen wie das Wrestling.

Nehmen wir mal K-1, da steigt Akebono oder ein Francois Botha in den Ring, die keine Chance haben gegen halbwegs gute Fighter. Solche Fighter lassen denn Sport wie eine Freakshow wirken. Oder dann das sehr offensichtliche Manipulieren der Fights bei K-1, ich erinnere an Musashi beim 2004 World GP (gut das ist kein MMA sondern K-1). Aber Musashi gewann 2 Fights die er nie und nimmer gewann und gegen Bonjasky im Finale wurde er auch noch von den Judges bevorzugt. Das muss geaendert werden, sowas gibt es natuerlich auch im MMA. Oder nehmen wir worked Fights im MMA. Ja auch im MMA gibt es geworkte Fights, sie sind sehr sellten und kommen vorallem bei Pride FC vor aber sie gibt es (ich wuerde die Quote sogar unter der des Boxens sehen). Zum BSP ist fast jeder Naoya Ogawa Fight geworkt, von 5 seiner 8 Fights weiss ich es definitiv das die geworked waren. Oder die Inoki “MMA“ Dschungel Shows sind groesstenteils mit worked Fights besetzt. Das schadet der glaubwuerdigkeit des Sports. Das hat damals (1920) dem Pro Wrestling auch geschadet als die Leute erfuhren das die Matches geworked wurden. Das sind jetzt 3 BSP gewessen wo man im MMA aufpassen muss. Bei der UFC habe ich momentan keine grossen Bedenken deswegen.

Zitieren
#14
Ich glaube auch dass der MMA-Sport das Sports Entertainment bald eingeholt hat. Doch das wirklich ein Konkurrenzdenken z.b von UFC gegen WWE entsteht oder umgekehrt wird nicht passieren. Erstens sind beide Promotions von grundauf verschieden und keiner will den anderen schaden, was ja beim Monday Night War anders war, die WCW wollte ja WWE aus dem Geschäft werfen. Doch sie sollen es wenigstens bei den Buy-Rates spüren.
Zitieren
#15
Zitat:Original von Sharkboy
es ist schon traurig wenn man als deutscher Wrestling fan, hier in deutschland nicht die shows besucht, hier gibt es die wXw, die GSW, die PWA, die wirklich toll sind und regelmäßig großartige Indy Wrestler aus den Staaten holen. Doch das desinteresse schreibe ich voralem unserer Tollen "Wrestling" Zeitschrift "Power Wrestling" zu, denn diese berichtet ausschließlich über WWE und ein wenig TNA (wow manchmal sogar ne halbe seite RoH!!!) denn als deutsches Wrestling Mag lassen sie das Euro Wrestling föllig links liegen....

ich mache allen mal den vorschlag , in Essen die wXw zu besuchen, die teilweise großartiges Wrestling bietet, in ihrem Ring standen leute wie Raven, Sandman, Super Dragon, Chad Collyer, Ian Rotten, Chris Hero, CM Punk, Homicide, Colt Cabana uvm... alleine schon die Euro Wrestler sind das Geld wert!

http://www.wxw-wrestling.net
Das ist zwar traurig, aber es ist nun mal so, dass man sich hier in Deutschland fast nur für WWE interessiert. Man sieht ja auf den ganzen Boards usw. dass das Interesse am Euro Wrestling sehr gering ist, danach richten sich alt auch solche Zeitschrift. Sicherlich könnte man etwas mehr über das Euro Wrestling berichten um etwas Interesse zu wecken, aber man muss halt auch danach gucken, was die Mehrheit will und das ist nun mal WWE. Was bringt es da, wenn man die Hälfte mit Euro oder Indy vollpackt, aber es keinen Interessiert und sich das Mag nicht verkauft!?

Ich geh auch gerne mal zu Euro Shows vorallem nach Weinheim, aber mal ehrlich, welcher deutsche Ottonormal (WWE) Wrestling Fan kenn schon Super Dragon, Chad Collyer, Ian Rotten, Chris Hero, CM Punk, Homicide, Colt Cabana, American Dragon usw.?

Zu der anderen Geschichte, natürlich hat Nef Recht mit seinen Fakten, aber es ist halt nun mal so, dass fast keiner (hier oder auch sonst irgendwo) so viel Ahnung vom Wrestling hat wie Nefi und alle Hintergründe kennt. Daher sieht man das ganze auch aus einer völlig anderen Sicht. Viele sehen es halt so wie ITALIA, sie fühlen sich vom Produkt WWE einfach gut unterhalten und finden es toll. Da ist es ihnen völlig egal, ob es unlogisch ist, oder nur eine Soap oder auch nichts mehr mit dem Pr-Wrestling in dem Sinne zu tun hat. Es gibt halt sehr viele, die es super finden und sich dadurch einfach nur gut unterhalten fühlen und nicht bei jeder Story, jeden Segment oder Story gleich sagen, das ist unlogisch und das kann nicht sein. Bei WWE steht halt nun mal nicht das Wrestling im Vordergrund, sondern das Entertainment und vielen gefällt es halt immer noch. Man sollte einen vielleicht in seiner "Traumwelt" lassen und ihn nicht sändig mit irgendwelchen Sachen oder Fakten bomberdieren, auch wenn es vielleicht Fakten sind. Aber andere Soaps sind auch nicht logisch und trotzdem sind Millionen davon begeistert und sehen es sich jeden Tag an.

Ich finde auch die Veränderung der Meinung hier auf dem PB ziemlich krass, noch am Anfang wurde hier wild diskutiert, jeder hatte eine etwas andere Meinung und war auch von WWE ziemlich begeistert. Ok, ich muss zugeben, dass ich nach 15 jahren auch etwas die den Spaß verloren haben und es mich nicht mehr sooo doll interessiert. Aber wenn man sich jetzt mal die ganzen Postings in den verschiedenen Threads oder zu verschieden Themen ansieht, hat irgendwie jeder die gleiche Meinung, zwar nicht immer, aber doch ziemlich oft und fast jeder redet so wie Nefi, jedenfalls über WWE... Ob das nun gut oder schlecht ist, oder einfach nur die Wahrheit kann ich nicht sagen, aber das ist mir in letzter Zeit sehr stark aufgefallen.
Zitieren
#16
Zitat:Original von Sharkboy
es ist schon traurig wenn man als deutscher Wrestling fan, hier in deutschland nicht die shows besucht, hier gibt es die wXw, die GSW, die PWA, die wirklich toll sind und regelmäßig großartige Indy Wrestler aus den Staaten holen. Doch das desinteresse schreibe ich voralem unserer Tollen "Wrestling" Zeitschrift "Power Wrestling" zu, denn diese berichtet ausschließlich über WWE und ein wenig TNA (wow manchmal sogar ne halbe seite RoH!!!) denn als deutsches Wrestling Mag lassen sie das Euro Wrestling föllig links liegen....


PW ist eine zu erwerbende Zeitschrift und diese muss sich eben verkaufen. Ergo wird darüber geschrieben, wofür sich die leute interessieren. Und wie Wolfgnag und Christian in letzter zeit mehr als einmal sagten, ist es nunmal so, dass sich der Markt eben nur aus WWE Konsumenten zusammensetzt. Je mehr WWE desto größer die Verkaufszahlen. Dies ist die einfache Rechnung. Und um zu überleben, muss man verkaufen. Von daher sind solche Schuldzuweisungen absolut daneben.
Vielmehr sollte die wXw sich auch einmal an die eigene Nase fassen und endlich einmal vor Ort Werbung machen. Dann wäre auch wirklich jeder Event ausverkauft.
Zitieren
#17
Da ich mich lange Zeit nicht mehr an Diskussionen zum Thema ''Wrestling'' beteiligt habe, ist es nun an der Zeit:

Zitat:Original von KingKoolTaxXx
Das ist zwar traurig, aber es ist nun mal so, dass man sich hier in Deutschland fast nur für WWE interessiert. Man sieht ja auf den ganzen Boards usw. dass das Interesse am Euro Wrestling sehr gering ist, danach richten sich alt auch solche Zeitschrift. Sicherlich könnte man etwas mehr über das Euro Wrestling berichten um etwas Interesse zu wecken, aber man muss halt auch danach gucken, was die Mehrheit will und das ist nun mal WWE. Was bringt es da, wenn man die Hälfte mit Euro oder Indy vollpackt, aber es keinen Interessiert und sich das Mag nicht verkauft!?
Dass sich die meisten Wrestling-Fans nur für die WWE interessieren, liegt in erster Linie daran, dass es die WWE als einzigste Wrestlingpromotion über einen längeren Zeitraum frei im Fernsehen in Deutschland empfangbar war und ist. So wurde das Interesse am Wrestling überhaupt erst bei den Deutschen geweckt. Denn vorher kannte kaum bis niemand das Wrestling. Erst mit dem Wrestling-Boom Mitte der 90er in Deutschland kamen auch die deutschen Fans: Wrestling gab es plötzlich überall in Deutschland. Bekannte Jugendmagazine, wie z. B. Bravo berichteten über Wrestling. Es gab diese Wrestling-Figuren, Kalender (ja, auch ich hatte einen Breites Grinsen ), Aufkleber etc.

Und das sollte man der WWE und nicht zuletzt Vince McMahon anrechnen. Er hat das Wrestling in Deutschland populär und vielleicht sogar etwas gesellschaftsfähiger gemacht, da er zur rechten Zeit am rechten Ort war. Bis dahin hatte das Wrestling nämlich immer den Ruf als ''Jahrmarktsattraktion''.

Wie ITALIA schon erwähnte, auch diejenigen, die heute und damals kein Wrestling guckten, kennen Namen wie Hulk Hogan, Bret Hart, Razor Ramon etc, die zu der Zeit des Wrestling-Booms in Deutschland die Aushängeschilder der WWE waren.


Zitat:Viele sehen es halt so wie ITALIA, sie fühlen sich vom Produkt WWE einfach gut unterhalten und finden es toll. Da ist es ihnen völlig egal, ob es unlogisch ist, oder nur eine Soap oder auch nichts mehr mit dem Pr-Wrestling in dem Sinne zu tun hat. Es gibt halt sehr viele, die es super finden und sich dadurch einfach nur gut unterhalten fühlen und nicht bei jeder Story, jeden Segment oder Story gleich sagen, das ist unlogisch und das kann nicht sein. Bei WWE steht halt nun mal nicht das Wrestling im Vordergrund, sondern das Entertainment und vielen gefällt es halt immer noch. Man sollte einen vielleicht in seiner "Traumwelt" lassen und ihn nicht sändig mit irgendwelchen Sachen oder Fakten bomberdieren, auch wenn es vielleicht Fakten sind. Aber andere Soaps sind auch nicht logisch und trotzdem sind Millionen davon begeistert und sehen es sich jeden Tag an.

Ich persönlich würde mir keine Wrestling-Show angucken, die nur aus reinem Wrestling besteht, da ich es langweilig finde. Mir würde einfach dieser Entertainment-Teil, den die WWE bietet, fehlen.


Ich will jetzt auch nicht verleugnen, dass die WWE zur Zeit einen ''Durchhänger'' hat (ich kann jetzt nur für Smackdown reden, da ich kein Premiere habe). Das liegt imo einfach daran, dass zur Zeit neue Stars augebaut werden müssen, da die alten Stars nicht mehr auftreten. Und das dauert seine Zeit.


Zitat:Original von Nefercheperur
Das sage ich ja, Vince hat wirtschaftlich erfolg gehabt. ABER erstens hat Vince schon eine funktionierende Firma mit viel Geld uebernommen, und es konnte nur bergauf gehen bei ihm. Zweitens ist Vince Mc Mahon jr eben nicht der erfolgreichste Promoter denn es gibt, hier seihen nur Sam Muchnik, Toots Mondt und Giant Baba genannt, letzterer verdiente das vielfache was Vince Mc Mahon verdiente! Dann ist Vince Mc Mahon Jr mit vielen projekten gescheitert, XFL, WBF, The World, Smackdown Records und bald auch mit WWE Films.

Die WWE ist vielleicht nicht die erfolgreichste Promotion, dafür aber die bekannteste, da sie wie gesagt, fast überall auf der Welt im fernsehen läuft bzw. lief.

Dass Vince McMahon eine schon vorhandene Firma übernommen hat, ist auch kein Argument: Die WWE hatte zwar schon einen gewissen Bekanntheitsgrad, aber gerade dadurch, dass sie bekannt war, haben vorallem die Stammkunden damals kritisch beobachtet, ob Vince McMahon die Firma so leiten kann wie sein Vater. Er musste erst aus dem Schatten seines Vaters heraustreten, um zu beweisen, dass er es genauso gut kann, wie sein Vater.

Und das er es kann zeigen auch die Versuche, in andere Richtungen außerhalb des Wrestlings zu expandieren. Dass diese Versuche gescheitert sind, bleibt jetzt mal außen vor. Immerhin hat er es probiert.
Zitieren
#18
Zitat:Dass Vince McMahon eine schon vorhandene Firma übernommen hat, ist auch kein Argument: Die WWE hatte zwar schon einen gewissen Bekanntheitsgrad, aber gerade dadurch, dass sie bekannt war, haben vorallem die Stammkunden damals kritisch beobachtet, ob Vince McMahon die Firma so leiten kann wie sein Vater. Er musste erst aus dem Schatten seines Vaters heraustreten, um zu beweisen, dass er es genauso gut kann, wie sein Vater.

Wieso ist es kein Argument? Eine bestehende Firma zu uebernehmen mit mehreren Millionen Dollar ist leichter als eine neue Firma zugruenden mit nichts. Daher hat es Vince Mc Mahon Jr schon leichter gehabt mit einem vorhandenen Produkt als wenn er eine Firma neu gegruendet haette.

Zitat:Und das er es kann zeigen auch die Versuche, in andere Richtungen außerhalb des Wrestlings zu expandieren. Dass diese Versuche gescheitert sind, bleibt jetzt mal außen vor. Immerhin hat er es probiert.

Was ist das fuer eine Argumentation? Vince ist nicht nur gescheitert mit ALLEN Projekten die er ausserhalb des Wrestlings betrieb, er hat sogar mehrere Hundert Millionen Dollar dadurch verloren. Woran man da erkennen kann, das Vince es "kann" bleibt fraglich. Da reicht auch nicht die Begruendung, "immerhin hat er es probiert". Wenn man ueber $500 Millionen in den Sand setzt wie Vince es getan hat, dann kann man nicht sagen das das "aussen vor bleibt", sondern der Erfolg/Misserfolg spielt eine ganz entscheidende Rolle.

Man muss Vince Mc Mahon Jr nicht nur an seinem Erfolg bei der WWE messen, sondern auch am Misserfolg bei seinen anderen Projekten.
Zitieren
#19
Zitat:Original von Nefercheperur
Zitat:Dass Vince McMahon eine schon vorhandene Firma übernommen hat, ist auch kein Argument: Die WWE hatte zwar schon einen gewissen Bekanntheitsgrad, aber gerade dadurch, dass sie bekannt war, haben vorallem die Stammkunden damals kritisch beobachtet, ob Vince McMahon die Firma so leiten kann wie sein Vater. Er musste erst aus dem Schatten seines Vaters heraustreten, um zu beweisen, dass er es genauso gut kann, wie sein Vater.

Wieso ist es kein Argument? Eine bestehende Firma zu uebernehmen mit mehreren Millionen Dollar ist leichter als eine neue Firma zugruenden mit nichts. Daher hat es Vince Mc Mahon Jr schon leichter gehabt mit einem vorhandenen Produkt als wenn er eine Firma neu gegruendet haette.

Sicher ist es leichter eine Firma zu übernehmen, die schon mehrere Millionen Dollar Kapital hat, da man so mehr Spielraum hat, als wenn man eine Firma gründen würde, wo man als Startkapital vielleicht 10.000 Dollar hat. Aber auch mit einer schon bestehenden Firma hat man seine Startprobleme, wenn man als Neuer die Firma übernimmt. Denn man hat schon einen bestimmten Standard, den man auch weiterhin halten muss, um die Stammkunden zu halten und neue Kunden hinzuzugewinnen.

Zitat:
Zitat:Und das er es kann zeigen auch die Versuche, in andere Richtungen außerhalb des Wrestlings zu expandieren. Dass diese Versuche gescheitert sind, bleibt jetzt mal außen vor. Immerhin hat er es probiert.

Was ist das fuer eine Argumentation? Vince ist nicht nur gescheitert mit ALLEN Projekten die er ausserhalb des Wrestlings betrieb, er hat sogar mehrere Hundert Millionen Dollar dadurch verloren. Woran man da erkennen kann, das Vince es "kann" bleibt fraglich. Da reicht auch nicht die Begruendung, "immerhin hat er es probiert". Wenn man ueber $500 Millionen in den Sand setzt wie Vince es getan hat, dann kann man nicht sagen das das "aussen vor bleibt", sondern der Erfolg/Misserfolg spielt eine ganz entscheidende Rolle.
Die WWE ist aber nicht an diesen Misserfolgen zugrunde gegangen. Deshalb kann man sagen, dass Vince McMahon ein guter Geschäftsmann ist, der sein Handwerk versteht, da er derjenige ist, der sein Produkt (WWE) am besten vermarkten kann, was man ja an dem langjährigen Erfolg der WWE sieht.


Zitat:Man muss Vince Mc Mahon Jr nicht nur an seinem Erfolg bei der WWE messen, sondern auch am Misserfolg bei seinen anderen Projekten.

Es ist immer ein Risiko dabei, wenn man versucht in andere Gebiete zu expandieren, da es immer welche gibt die bei einer Scheiterung sagen, dass sie es gleich gewusst haben, dass es ein Misserfolg wird.

Ich will jetzt auch nicht die WWE in den Himmel loben, sondern ich will einfach nur sagen, dass die WWE den Bedürfnissen, was die Fans sehen wollen, derzeit am meisten entgegen kommt.
Zitieren
#20
Zitat:Es ist immer ein Risiko dabei, wenn man versucht in andere Gebiete zu expandieren, da es immer welche gibt die bei einer Scheiterung sagen, dass sie es gleich gewusst haben, dass es ein Misserfolg wird.

Du wirst lachen, aber das die XFL floppt und das The World floppt das sagten sehr viele davor und nicht danach. Alleine schon das XFL Projekt war reiner Selbstmord, das konnte nicht klappen. Jeder halbwegs normale Mensch hat im voraus schon gesehen das das floppen wird. Das hat auch nichts mit Risiko zutun. Jeder Geschaeftsmann muss risiken eingehen, die muessen aber kalkulierbar bleiben. Und wenn Vince Mc Mahon Jr etwas ausserhalb des Wrestlings probiert, dann weiss man vorher das es floppt. Das sage ich dir jetzt schon mit WWE Films, du kannst es speichern, ich habe es dir vorher gesagt. Nicht das du wieder sagst, hinterher sagen sie es alle.


Zitat:Ich will jetzt auch nicht die WWE in den Himmel loben, sondern ich will einfach nur sagen, dass die WWE den Bedürfnissen, was die Fans sehen wollen, derzeit am meisten entgegen kommt.

Offensichtlich doch nicht, sonst haette man doch mehr Zuschauer wie man sie momentan hat. Wie rechtfertigst du denn die schlechtesten Zuschauerzahlen der WWE Geschichte mit deinem obigen Satz das momentan die WWE den MEISTEN Fans entgegen kommt? Wenn man das machen wuerde, haette man vielmehr Fans wie es momentan der Fall ist.
Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste