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So groß war die WWE eigentlich nie... Sie ist Marktführer im Wrestling-Biz, nicht mehr, nicht weniger. Auch wenn sie versucht sich durch gegenseitiges Eierkraulen mit den Gun-Nuts der Republikaner vermutlich größeren Einfluss zu gewinnen, wird es trotzdem so bleiben... Keine Sorge... eine First Lady "Linda MC Mahon" wird es mit großer Wahrscheinlichkeit nie geben. ;-)
Als es Ende der 80er / Anfang der 90er nach Deutschland kam, hatte man vorher nichts vergleichbares in Deutschland gesehen. Es elektrisierte schlichtweg, wenn ein Hulk Hogan (so erbärmlich sein Ringwork auch war), mit den Massen spielte und diese indirekt mit ins Geschehen einband
... Es war schließlich noch die Zeit der "starken Kerle"
He-Man dominierte die Kinderzimmer, hochanspruchsvolle Kunstfilme wie Rocky 4 oder Rambo 3 (was ist das ? Blaues Licht! ... Was tut es ? Es leuchtet blau!) avancierten zu Blockbustern, sodass Deutschland sehr nach Muskelbepackten Hirnboliden schmachtete.
PPV´s gab´s in Deutschland nicht zu kaufen, sie wurden nachts kostenlos auf Tele5 verwurstet ,zumindest die großen 4, aber viel mehr PPV´s gab es bis dato glaube ich eh nicht. (Mit Grausen denke ich noch an Carsten Schaeffer und keine Ahnung wie die Co-Tussi damals hieß).
Wann das PPV-Verfahren in Deutschland Fuß gefasst hat, weiss ich nicht... ich schätze mal ab der Erfindung der D-Box ...
Die damalige WWF ist mit der heutigen WWE meiner Meinung nach kaum noch zu vergleichen, da sowohl in der Firmenhierachie, als auch in der medialen und öffentlichen Darstellungsweise der WWE es zu gravierende Änderungen gab.
Damals war es eine Art Sport-Event (manche Superbowl-Vergleiche konnte man mit einem Augenzwinkern sogar verstehen) ... heute ist es eine Testosteron-Show mit Daily Soap-Charakter (natürlich mit Ausnahmen).
Was die Vergleiche der Einnahmen angeht, solltest du hier mal herum fragen... Einige hier haben ja glaube ich Aktien, und denen wurde mit Sicherheit letztes Jahr noch ein Betriebsergebnis mitgeteilt.
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Wer sich ueber die WWE Finanzen erkundigen will kann dies unter folgendem Link tun, das koennen also nicht nur Aktieninhaber. Man kann sich auch in die E-Mail Liste eintragen, dann bekommt man jeden Business und Finanzreport per Mail zugeschickt
http://corporate.wwe.com/
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naja ganz so dramatisch seh ich das ganze nicht.
wie gesagt ich hab eine "seh pause" eingelegt.
also ich hab wwe von 1997-2004 nicht gesehen.
aber jetzt wo ich wieder schaue find ich nicht das das mit dem soap charakter soooo viel anders ist.
früher gabs doch auch fehden die über monate gingen und das hatte doch genauso soap charakter.?
ich hab auch schon die kolumnen von neferecheperur gelesen um mehr zu erfahren.
vieles war interessant und manches konnte ich nicht teilen.
ich als normaler wwe zuschauer bin da vielleicht nicht os ganz in die sache involviert aber leute ....so schlimm .....ists nicht1
manchmal kommt es mir vor als hassen welche hier die wwe richtig!
klar sind manche sachen nicht so der brüller aber ich glaub für die heutige zeit machen die wwe leute einen guten job!
manchmal fehlt mir bei der ganzen kritik auch die alternative!
klar ists schlecht wenn ein undertaker älter wird....aber ich find zum beispiel das es keine altenative gibt!
lieber den undertaker oder auch hogen der nochmal die massen zum brüllen bringt als ein newcommer den niemand kennt!
aber die neuen müssen kommen das seh ich auch so....
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Zitat:Original von ossyac
früher gabs doch auch fehden die über monate gingen und das hatte doch genauso soap charakter.?
Die Fehden frueher wurden jedoch lange nicht so ueberzogen wie heute genauso wie die Characktere. Heute ist es wirklich so das WWE eine Soap Opera ist und das "Wrestling" nur noch Beiwerk. Kurzes BSP das es aufzeigt. Vor 10 Jahren dauerte WWE Monday Night Raw nur 1 Stunde, davon muss man 10 Minuten Werbung abziehen, also 50 Minuten. Von diesen 50 Minuten sahen wir 40 Minuten Matches und 10 Minuten Interviews und Promos.
Heutzutage (und die letzten 5 Jahre) ist es so das WWE Raw 2 Stunden geht, davon ziehen wir mal 20 Minuten Werbung ab, bleiben noch 100 Minuten. Von diesen 100 Minuten sehen wir heute maximal 25-30 Minuten Matches (manchmal etwas mehr, manchmal weniger). Die restlichen 70 Minuten sehen wir irgendwelche Interviews im Ring, Backstageszenen, Attacken, Promos usw.
Daran sieht man denn Unterschied deutlich. Ein weiteres BSP duerfte sein wie heutzutage die Fehden aufgebaut sind. Frueher war es ueblich selbst bei WWE das zwei Wrestler in den Ring stiegen und wissen wollten wer der bessere ist, oder sich einfach um einen Title kaempften. Die Mr Perfect vs Bret Hart Fehde ist hier ein Muster BSP dafuer. Heute ist es so, es um die Diven geht, oder das jemand einen mit dem Vorschlaghammer versucht hat umzubringen, mit dem Auto ueberfaehrt, jemand Vergewaltigt wurde, Leichenschaendung betrieben wird oder aehnliches. Es geht um alles nur nicht um das was es eigentlich sollte, um das Wrestling!
Zitat:manchmal kommt es mir vor als hassen welche hier die wwe richtig!
Ja ich! Habe ich kein Problem das zuzugegen, und duerfte ohnehin bekannt sein ;)
Zitat:manchmal fehlt mir bei der ganzen kritik auch die alternative!
Sag mir die Kritik auf was du das speziell beziehst und ich sage dir die Alternative.
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Zitat:klar ists schlecht wenn ein undertaker älter wird....aber ich find zum beispiel das es keine altenative gibt!
... und weisst du auch wieso ? Weil die WWE sie entweder nicht fördert (Bsp: Ch. Haas, R.Dupree) , oder talentierte Wrestler mit hirnrissigen Gimicks (Bsp:Eugene) ausstattet, sodass sie nach der ersten Fehde eigentlich komplett die WWE-Karriere an den Nagel hängen können.
Ein Taker musste auch Hogan schlagen (frag mich jetzt nicht welches Jahr das war...auf jeden Fall anfang der 90er ... bin jetzt zu faul zu googeln) um nach oben zu kommen. Das gleiche müsste die WWE heute mit den jüngeren Talenten machen. Randy Orten z.B. hat wirklich Potenzial, allerdings gleicht, meiner Meinung nach, die Niederlage bei WM21 gegen den Taker einem karriereartigem Genickbruch. Ihn noch halbwegs glaubwürdig zu puschen wird nicht einfach sein.
Natürlich braucht man auch die alten Wrestler... Es sind aufgrund nostalgischem Denkens meist auch meine Favorites (HBK, Benoit etc) ... Und ich schäme mich auch nicht zuzugeben, das ich anfang der 90er ein völliger Hulkamaniac war.("Ich war jung, und brauchte das Geld") ;-) Aber was heute abgeht, ist eigentlich nur eine , manchmal auch unterhaltsame,das gebe ich ja gerne zu, Anabolika-Jerry-Springer-Show, nur das die Stühle nicht aus Holz sind und der Hauptdarsteller (HHH) mich so langsam sehr, sehr nervt...
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Im November 1991 holte sich der Taker den Titel von Hogan bei den Series um ihn Anfang Dezember bei Tuesday in Texas wieder abzugeben an Hogan :=:
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ja zum beipiel die kritik da es soap chrakter hat.
ich glaub schon das die wwe sich das gneau überlegt wie eine sendung aufgebaut ist?
glaubt jemand zu wissen dsa durch einen andere aufbau die sendungen erfolgreicher wären.
das wirde sich vince dann schon überlegen.
gkaub ned das von uns hier im forum jemand das business besser kennt als die wwe verantwortlichen selbst?
oder die kritik zu wenig matches?
glaubt ihr die wwe wäre erfolgreicher wenn die echte wrestlingzeit einer sendung verdoppelt wird?
wer weiß das?
das sind doch nur vermutungen von uns forum leuten?
beweise gibt es ned.
ich glaub halt das das sachen sind die subjektiv sind!
ich trau der wwe schon zu das sie das am besten weiß.
fehlt da uns hier ned das insiderwissen?
kann es ned sein das manchen leuten das gefällt wenn jemand "vom auto überfahren wird"?
das sind doch alles sachen die meiner meinung nahc bewusst gewählt wurden....und anscheinend erfolgreich sind.
immerhinn macht die wwe auch gewinn?
greets
toni
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Das WWE erfolgreich mit ihrem Produkt ist das bestreitet ja niemand, nur Erfolg rechtfertigt nicht alles. Es geht auch nicht darum zusagen ob man WWE schlecht oder gut findet.
Es geht darum das World Wrestling Entertainment mit ihrem Sports Entertainment Produkt also ihrer Ausrichtung dem Professional Wrestling schadet. Das faengt an das man die Territories in den 80er Jahren zerstoerte, das geht weiter bis zu der Foerderung von Steroideneinnahme ihrer Leute. Die “Wrestling“ Matches bei WWE sind um es mal harmlos zusagen sehr bescheiden, die “Wrestler“ sind groesstenteils sehr schlecht ausgebildet was das Wrestling anbelangt. Und die Ausrichtung ist schon sehr extrem, die Soap Storylines vermitteln mir das die meisten WWEler alle Kriminell sind. Triple H versuchte Shawn Michaels schon umzubringen, Austin bei Triple H, McMahon bei Austin, John Cena ist ein Sexualstraftaeter, Kane ist ein Moerder, Triple H ein Leichenschaender usw usw. Und das sollen Vorbilder sein? Durch das geraet das Wrestling in den Hintergrund und wird falsch dargestellt in der Oeffentlichkeit.
Die Wrestling Fans haben sich laengst von WWE verabschiedet, und wie man an die Indies sieht, auch sehr viele dort. Was WWE heute hat, sind Soap Fans und WWE Fans die der Promotion seit Jahren die treue halten, das ist der Grund warum WWE erfolgreich ist. Sicherlich diese WWE Fans wollen zum BSP sehen das jemand Backstage umgefahren wird, das die Divas halbnackt rumlaufen, oder das die WWEler grosse Stunts und Bumps zeigen. Die WWE Fans wollen auch Leute auf Steroiden sehen wie Hulk Hogan, Triple H, Batista, Benoit, Guerrero, Angle ua. Was vermittelt uns das wenn ein Bryan Danielson einer der besten Wrestler keinen Spot bei WWE bekommt, dafuer jedoch dort Gene Snitsky oder Tyson Tomko Erfolg bei WWE haben? Vorallem ist das ein schlechtes Zeichen fuer die jungen Wrestler, denn die orientieren sich dann lieber an Snitsky und Tomko als an Danielson. Fans wollen immer mehr, sie wollen immer groessere Stunts als zuvor, es muss immer Spektakulaerer werden, das ist der Grund warum Owen Hart einen Stunt machen musste, der mit Wrestling nichts zutun hat. Und es hat auch nichts mit Wrestling zutun was die Divas machen oder 90% der WWEler im Ring.
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Nun, jetzt muss ich "Die Hard" WWE Fan schon was sagen. Ich will eigentlich keine Diven sehen..als Beiwerk okay, aber nicht mehr...ich will auch kein klassisches Ringen sehen, habe aber wie z.B beim Angle vs. HBK Match nichts dagegen wenn das gut einbaut...Und ja ich liebe RAW gerade wg. dem Soaps . Icg sage immer WWE ist für mich als Mann, wie Sex and the City für Frauen..ich fühle mich bei der WWE seit über 17 Jahren gut bis perfekt unterhalten. Ich habe mich gefürchtet (Papa Shango *g*)....ich habe vor Freude geheult (HBK's 1. WWE Titel) und ich habe geweint, als Shaw ich 1998 zurückziehen musste...und wie oft habe ich viel, viel gelacht...dafür, für das Programm bin ich der WWE dankbar. Wrestling a la WWE finde ich spannend und gefällt mir. Ich will keine UFC sehen, wo ich weiß, dass die sich wirklich verlertzen...ich will einfach gut unterhalten werden, und einige tolle Moves sehen..und da bin bei der WWE goldrichtig..
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Ein Statement von dir das meine Aussage staerkt.
Und was Verletzungen angeht, bei WWE gibt es schlimmere Verletzungen und Langzeitfolgen was die Gesundheit angeht wie bei der UFC bzw dem MMA, alleine das Thema Steroide und Drogen machen dies schon moeglich. Hinzukommt das die UFC durch die State Athletic Commissions geregelt ist, die WWE nicht. Somit unterliegt kein WWEler jemals einer Gesundheitskontrolle oder Drogentests, in der UFC die Fighter schon. Dies ist also kein Argument wenn man sagt bei der UFC gibt es mehr Verletzungen als bei der WWE, das Gegenteil ist naemlich der Fall.
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