06.11.2005, 09:29
Herzlich Willkommen zu einer neuen Ausgabe von Nef`s Voice. Heute hielt die UFC im Hard Rock Hotel in Las Vegas, Nevada die Ultimate Fighter 2 Finale Show ab. Nach 12 eher langweiligen Episoden der zweiten Staffel hielt die Finale Show vieles was sie versprach. Es gab einige spektakulaere Fights, einige Ueberraschungen und einen super Main Event. Wer konnte von den Welterweights sich einen 3 Jahresvertrag bei der UFC sichern? Luke Cummo oder Joe Stevenson? Und wer bei den Heavyweights, Brad Imes oder doch Rashed Evans? Wie wird das Debut von Kit Cope verlaufen? Und wie wird sich Diego Sanchez gegen seinen bisher staerksten Gegner schlagen? Diese Fragen wurden beantwortet bei der TUF2 Finale Show. Die Prelim Fights werde ich nicht reviewen, da die nicht im TV gezeigt wurden, die Results gibt es ja im Resultsposting oder auf dem PB. Nun aber zur The Ultimate Fighter 2 Finale Show.
-Welterweight Fight:
Kit Cope (1-2-0) vs Kenny Florian (2-2-0)
Es gint los mit dem BJJ vs Muay Thai Fight. Beide Fighter haben im MMA bisher nicht viel erreicht und aufgrund dessen war fuer beide ein Sieg enorm wichtig. Am anfang des Fights waren beide im Standup, Cope traf einige male gut bis sich Florian dazu entschied den Fight auf den Boden zubringen. Takedown Defense war fehlanzeige, was schon etwas entaeuschend ist wenn man bedenkt das Kit Cope das letzte halbe Jahr mit Team Punishment trainierte. Auf dem Boden verteidigte sich jedoch Cope ganz gut bis kurz vor ende der Runde, da bekam Florian den Arm von Cope und setzte die Armbar an. Cope weigerte sich einige Sekunden aufzugeben, und als gerade die Runde zu ende war, klopfte er ab. Es ging also in die zweite Runde, Cope sah jedoch fertig aus. Aufgrund der Armbar konnte er seine Schulter und sein Arm nicht bewegen. Florian hatte keine Probleme mehr Cope zuboden zubringen und den Rear Naked Choke anzusetzen zum Sieg. Hier zeigt sich wieder, wie gefaehrlich es sein kann, wenn man nicht rechtzeitig aufgibt. Ein erfahrener MMA Fighter haette in der Armbar aufgegeben um keine langwierigen Verletzung zu riskieren, ein Muay Thai Fighter ist das jedoch nicht gewoehnt und haelt lieber durch. Eine Lektion die Cope nun gelernt haben duerfte. Auch wenn Kit Cope verletzt antrat, so war sein UFC Debut eher entaeuschend, denn von einem Muay Thai Champion kann man mehr erwarten. Florian gewann den Fight nicht weil er so grossartig besser war, sondern weil Kit Cope schlechter war. Florian werden wir also wieder sehen in der UFC, bei Cope bin ich mir nicht so sicher.
-The Ultimate Fighter 2 Welterweight Finale:
Luke Cummo (3-2-0) (Team Hughes) vs Joe Stevenson (23-5-0) (Team Hughes)
Der zweite Fight war auch gleichzeitig das erste Finale von TUF2, naemlich das Welterweight Finale zwischen Luke Cummo und Joe Stevenson. Letzterer war der riesen Favorit und so ging der Fight auch los. Stevenson schaffte den Takedown und bekam gleich die Mount Position, kurze Zeit sah es so aus als ob der Fight gleich zuende waere, doch Cummo konnte sich noch aus der Situation befreien. Klare erste Runde fuer Joe Stevenson. In der zweiten Runde kam Cummo besser in den Fight, er schaffte es einen guten Schlag durchzubringen der Stevenson zu Boden schickte, doch Cummo ging nicht nach und Stevenson erhollte sich. Dieser schaffte wieder den Takedown und setzte fast eine Armbar an. Cummo konnte sich jedoch rausdrehen und sah auch auf dem Boden besser aus. Knappe zweite Runde fuer Joe Stevenson der von seiner guten Kondition profitierte. In der dritten Runde wieder das gleiche Bild wie in Runde zwei, Stevenson mit dem takedown und L&P. Zwar kam Stevenson nichtmehr durch mit schlaegen, aber er wusste wahrscheinlich das er die Decision schon gewinnen wuerde zu dem Zeitpunkt. Cummo gab nicht auf, und versuchte alles, aber es reichte am ende nicht. Die Fans wollten das Cummo gewinnt, doch Stevenson bekam den verdienten Decisions Sieg. Cummo kaempfte fast den gesamten Fight in der defensive, er zeigte das er Potential hat und ein Fan Liebling ist, sodass er wieder bei der UFC zusehen sein wird. Stevenson setzte sich durch, er zeigte ein gutes Finale, wenn auch er den Fight nicht vorzeitig beenden konnte. Der Fight ansich zwischen Stevenson und Cummo wuerde ich sagen war der bisher beste Fight der gesamten TUF1 und 2 Staffel.
-The Ultimate Fighter 2 Heavyweight Finale:
Rashad Evans (5-0-0) (Team Franklin) vs Brad Imes (3-0-0) (Team Hughes)
Kommen wir nun zum Heavyweight Finale zwischen Brad Imes und Rashad Evans. Schlimmes musste man befuerchten nach den Heavyweight Performances aus der gesamten Staffel, doch die Befuerchtungen erfuellten sich nicht. Beide Heavyweights legten in der ersten Runde ein hohes Tempo vor. Evans erwischte Imes mit einer wahnsinnigen geraden, die den Riessen umfaellte. Doch er fing sich kurz darauf wieder und konnte selber einige Treffer landen. Trotzdem ging die erste Runde an Evans. Ab der zweiten Runde wurde der Fight dann extrem langsam, weil beide extreme Konditionsprobleme bekamen. Es artete in einem Slugfest aus, indem beide sich gegenseitig als Punching Bags benutzten. Der Fight lebte von der Spannung und ob Evans noch den Knockout schafft. Einige male war Evans nah dran, er schaffte es immer wieder Imes mit Schlaegen zu Boden zubringen, doch die Schlaege waren zu Unkoordiniert. Am ende gewann verdient Rashad Evans das Slugfest. Imes wird man natuerlich in der UFC wiedersehen, wenn er erfahrener wird in einigen Jahren und dann seine groesse besser zu nutzen weiss koennte er ein zweiter Tim Sylvia werden, bis dahin sollte man ihm Cans geben damit er gewinnt. Rashad Evans zeigte das was man von ihm in der gesamten Staffel sah, viel Kaempferherz, den unbedingten Willen den Fight gewinnen zuwollen, aber noch zuwenig Technik und koennen. Evans wird denke ich zudem in der Light Heavyweight Division antretten, fuer die Heavyweight Division ist er zuklein um langfristig dort bestehen zukoennen. Beide Fighter zeigten das sie Kampfgeist haben, und der Fight war der spannendste am Abend. Nichtsdestotrotz sah man 0 Technik, keine Koordination bei den Schlaegen, schlechtes Ground Game, keine Kondition von beiden, und ab der zweiten Runde erinnerte mich der Fight irgendwie an zwei betrunkene Typen die sich in einer Bar pruegeln, und mir kam unweigerlich Tank Abbott in den Sinn. An dem heutigen Mixed Martial Arts Standart gemessen, war der Fight schlecht.
-Welterweight Fight:
Nick Diaz (11-3-0) vs Diego Sanchez (13-0-0)
Der Main Event versprach viel, und er hielt alles! Der Fight begann so wie man erwarten konnte, Sanchez ging von anfang an drauf und setzte Diaz unter Druck wie man es sellten sah. Diaz konnte jedoch relativ gut dagegen halten. Einige Takedowns von Sanchez`s wehrte Diaz noch erfolgreich ab, doch mit einem Versuch kam er durch und landete gleich in der Guard von Diaz. Dort versuchte Sanchez sein Ground und Pound aufzuziehen, doch Diaz war so schnell das kein schlag durch kam und Sanchez die ganze Zeit den Boden traf. Mich wunderte es das er dabei nicht seine Hand brach am ende der Runde. Diaz versuchte einige Submissionversuche, doch Sanchez war einfach zu kraeftig und Diaz kam nie durch. Eine unglaubliche erste Runde, die man gesehen haben muss, ich sehe sie 10-9 bei Sanchez. Sanchez mit einer wahnsinnigen Kondition und Power der Diaz nicht viel in der offensive entgegen zusetzen hatte. Die zweite Runde ging genauso weiter wie die erste, und man fragte sich ob Sanchez nichtmal muede wird. Diaz wird sich das auch gefragt haben oder gewuenscht, aber Sanchez tat ihm den gefallen nicht. Er schaffte wieder den Takedown und Diaz kaemfte die restliche Runde wieder aus der Guard heraus. Sanchez schlaege kamen diesesmal durch, wenigstens einige und Diaz bekam einen cut unter dem Auge. Diaz schaffte diesesmal die Position umzudrehen am Boden und fand sich seinerseits in der Guard, doch Sanchez war zu kraeftig und Diaz konnte die Position nicht lange genug halten obwohl er einige gute Treffer landete. Die zweite Runde war ausgeglichener, jedoch mit leichten Vorteilen fuer Sanchez. Es ging also in Runde drei, und nun musste auch Sanchez seinem hohen Tempo tribut zollen. Diaz schaffte es den Fight im Standup zuhalten, er schaffte einen High Kick und einen guten Jab ins Ziel. Sanchez wackelte und bekam einen tiefen Cut ueber dem Auge. Doch Diaz konnte keinen Vorteil daraus ziehen und der Fight ging wieder zuboden, wo diesesmal Sanchez fast eine Armbar ansetzte. Die dritte Runde war eine fuer Diaz.
Am ende gab es den verdienten Sieg von Diego Sanchez, auf den Scorecards mit 30-27 fuer Sanchez. Was 30-27 fuer Sanchez? Wer hat da gewertet, Stevie Wonder? Oder haben sich die Judges kurz eine Auszeit genommen im Casino und den Fight nicht gesehen. Die dritte und wahrscheinlichste Moeglichkeit ist das sie einfach keine Ahnung haben. Wie kann man alle drei Runden an Diego Sanchez geben? Das Diego Sanchez den knappen Fight gewann ist keine Frage, die entscheidung geht in Ordnung, aber nicht das er alle drei Runden gewann. Sanchez war der Aggressor indem Fight, aber er war wenig effektiv. Diaz hat gut die Guard gehalten und hat wenig schlaege kassiert. In der dritten Runde war Diaz knapp davor den Fight zubeenden. Also wiedermal eine Judges Decision die man nicht nachvollziehen kann. Diego Sanchez hat nun bewiessen das er ein Top Ten Fighter ist und den Respekt muss man ihm jetzt geben. Diaz hat etwas entaeuscht, vorallem bei den Submissions, aber die Power war wohl zuviel fuer ihn. Ein Refight zwischen den beiden wird es definitiv geben davon bin ich ueberzeugt, das koennte ein PPV wuerdiger Semi Main Event werden, vielleicht ja schon 2006?
-Fazit:
Insgesamt schwankte die Ultimate Fighter 2 Finale Show doch stark. Der Main Event sowie das Welterweight Finale waren grandios und zeigten was MMA sogut macht. Der Cope vs Florian Fight war in Ordnung, und das Heavyweight Finale zeigte alles, was MMA nichtmehr sein sollte. Sicherlich wird die UFC mit den Results und vorallem mit den Fights aeusserst zufrieden sein. Sanchez hat sich etabliert, ein grosser Refight waere moeglich, und man hatte mit dem Main Event ein UFC Fight of the Year Kandidaten. Zudem hat man bei The Ultimate Commercials 2 Finale Show, eh ich meine natuerlich The Ultimate Fighter 2 Finale Show jede Menge werbung verkauft, selbst das Replay wird nun gesponsert. Ich kam mir vor wie beim Boxen im Free TV, nungut. Zum schluss bleibt zusagen, alleine wegen dem Main Event und dem Welterweight Finale eine UFC Show die man gesehen haben sollte, ansonsten war sie unterdurchschnittlich, aber sie kam ja im Free TV und man musste nichts bezahlen. In zwei Wochen kommt dann UFC 56-Full Force, bis dahin und take care.
Nefercheperur
-Welterweight Fight:
Kit Cope (1-2-0) vs Kenny Florian (2-2-0)
Es gint los mit dem BJJ vs Muay Thai Fight. Beide Fighter haben im MMA bisher nicht viel erreicht und aufgrund dessen war fuer beide ein Sieg enorm wichtig. Am anfang des Fights waren beide im Standup, Cope traf einige male gut bis sich Florian dazu entschied den Fight auf den Boden zubringen. Takedown Defense war fehlanzeige, was schon etwas entaeuschend ist wenn man bedenkt das Kit Cope das letzte halbe Jahr mit Team Punishment trainierte. Auf dem Boden verteidigte sich jedoch Cope ganz gut bis kurz vor ende der Runde, da bekam Florian den Arm von Cope und setzte die Armbar an. Cope weigerte sich einige Sekunden aufzugeben, und als gerade die Runde zu ende war, klopfte er ab. Es ging also in die zweite Runde, Cope sah jedoch fertig aus. Aufgrund der Armbar konnte er seine Schulter und sein Arm nicht bewegen. Florian hatte keine Probleme mehr Cope zuboden zubringen und den Rear Naked Choke anzusetzen zum Sieg. Hier zeigt sich wieder, wie gefaehrlich es sein kann, wenn man nicht rechtzeitig aufgibt. Ein erfahrener MMA Fighter haette in der Armbar aufgegeben um keine langwierigen Verletzung zu riskieren, ein Muay Thai Fighter ist das jedoch nicht gewoehnt und haelt lieber durch. Eine Lektion die Cope nun gelernt haben duerfte. Auch wenn Kit Cope verletzt antrat, so war sein UFC Debut eher entaeuschend, denn von einem Muay Thai Champion kann man mehr erwarten. Florian gewann den Fight nicht weil er so grossartig besser war, sondern weil Kit Cope schlechter war. Florian werden wir also wieder sehen in der UFC, bei Cope bin ich mir nicht so sicher.
-The Ultimate Fighter 2 Welterweight Finale:
Luke Cummo (3-2-0) (Team Hughes) vs Joe Stevenson (23-5-0) (Team Hughes)
Der zweite Fight war auch gleichzeitig das erste Finale von TUF2, naemlich das Welterweight Finale zwischen Luke Cummo und Joe Stevenson. Letzterer war der riesen Favorit und so ging der Fight auch los. Stevenson schaffte den Takedown und bekam gleich die Mount Position, kurze Zeit sah es so aus als ob der Fight gleich zuende waere, doch Cummo konnte sich noch aus der Situation befreien. Klare erste Runde fuer Joe Stevenson. In der zweiten Runde kam Cummo besser in den Fight, er schaffte es einen guten Schlag durchzubringen der Stevenson zu Boden schickte, doch Cummo ging nicht nach und Stevenson erhollte sich. Dieser schaffte wieder den Takedown und setzte fast eine Armbar an. Cummo konnte sich jedoch rausdrehen und sah auch auf dem Boden besser aus. Knappe zweite Runde fuer Joe Stevenson der von seiner guten Kondition profitierte. In der dritten Runde wieder das gleiche Bild wie in Runde zwei, Stevenson mit dem takedown und L&P. Zwar kam Stevenson nichtmehr durch mit schlaegen, aber er wusste wahrscheinlich das er die Decision schon gewinnen wuerde zu dem Zeitpunkt. Cummo gab nicht auf, und versuchte alles, aber es reichte am ende nicht. Die Fans wollten das Cummo gewinnt, doch Stevenson bekam den verdienten Decisions Sieg. Cummo kaempfte fast den gesamten Fight in der defensive, er zeigte das er Potential hat und ein Fan Liebling ist, sodass er wieder bei der UFC zusehen sein wird. Stevenson setzte sich durch, er zeigte ein gutes Finale, wenn auch er den Fight nicht vorzeitig beenden konnte. Der Fight ansich zwischen Stevenson und Cummo wuerde ich sagen war der bisher beste Fight der gesamten TUF1 und 2 Staffel.
-The Ultimate Fighter 2 Heavyweight Finale:
Rashad Evans (5-0-0) (Team Franklin) vs Brad Imes (3-0-0) (Team Hughes)
Kommen wir nun zum Heavyweight Finale zwischen Brad Imes und Rashad Evans. Schlimmes musste man befuerchten nach den Heavyweight Performances aus der gesamten Staffel, doch die Befuerchtungen erfuellten sich nicht. Beide Heavyweights legten in der ersten Runde ein hohes Tempo vor. Evans erwischte Imes mit einer wahnsinnigen geraden, die den Riessen umfaellte. Doch er fing sich kurz darauf wieder und konnte selber einige Treffer landen. Trotzdem ging die erste Runde an Evans. Ab der zweiten Runde wurde der Fight dann extrem langsam, weil beide extreme Konditionsprobleme bekamen. Es artete in einem Slugfest aus, indem beide sich gegenseitig als Punching Bags benutzten. Der Fight lebte von der Spannung und ob Evans noch den Knockout schafft. Einige male war Evans nah dran, er schaffte es immer wieder Imes mit Schlaegen zu Boden zubringen, doch die Schlaege waren zu Unkoordiniert. Am ende gewann verdient Rashad Evans das Slugfest. Imes wird man natuerlich in der UFC wiedersehen, wenn er erfahrener wird in einigen Jahren und dann seine groesse besser zu nutzen weiss koennte er ein zweiter Tim Sylvia werden, bis dahin sollte man ihm Cans geben damit er gewinnt. Rashad Evans zeigte das was man von ihm in der gesamten Staffel sah, viel Kaempferherz, den unbedingten Willen den Fight gewinnen zuwollen, aber noch zuwenig Technik und koennen. Evans wird denke ich zudem in der Light Heavyweight Division antretten, fuer die Heavyweight Division ist er zuklein um langfristig dort bestehen zukoennen. Beide Fighter zeigten das sie Kampfgeist haben, und der Fight war der spannendste am Abend. Nichtsdestotrotz sah man 0 Technik, keine Koordination bei den Schlaegen, schlechtes Ground Game, keine Kondition von beiden, und ab der zweiten Runde erinnerte mich der Fight irgendwie an zwei betrunkene Typen die sich in einer Bar pruegeln, und mir kam unweigerlich Tank Abbott in den Sinn. An dem heutigen Mixed Martial Arts Standart gemessen, war der Fight schlecht.
-Welterweight Fight:
Nick Diaz (11-3-0) vs Diego Sanchez (13-0-0)
Der Main Event versprach viel, und er hielt alles! Der Fight begann so wie man erwarten konnte, Sanchez ging von anfang an drauf und setzte Diaz unter Druck wie man es sellten sah. Diaz konnte jedoch relativ gut dagegen halten. Einige Takedowns von Sanchez`s wehrte Diaz noch erfolgreich ab, doch mit einem Versuch kam er durch und landete gleich in der Guard von Diaz. Dort versuchte Sanchez sein Ground und Pound aufzuziehen, doch Diaz war so schnell das kein schlag durch kam und Sanchez die ganze Zeit den Boden traf. Mich wunderte es das er dabei nicht seine Hand brach am ende der Runde. Diaz versuchte einige Submissionversuche, doch Sanchez war einfach zu kraeftig und Diaz kam nie durch. Eine unglaubliche erste Runde, die man gesehen haben muss, ich sehe sie 10-9 bei Sanchez. Sanchez mit einer wahnsinnigen Kondition und Power der Diaz nicht viel in der offensive entgegen zusetzen hatte. Die zweite Runde ging genauso weiter wie die erste, und man fragte sich ob Sanchez nichtmal muede wird. Diaz wird sich das auch gefragt haben oder gewuenscht, aber Sanchez tat ihm den gefallen nicht. Er schaffte wieder den Takedown und Diaz kaemfte die restliche Runde wieder aus der Guard heraus. Sanchez schlaege kamen diesesmal durch, wenigstens einige und Diaz bekam einen cut unter dem Auge. Diaz schaffte diesesmal die Position umzudrehen am Boden und fand sich seinerseits in der Guard, doch Sanchez war zu kraeftig und Diaz konnte die Position nicht lange genug halten obwohl er einige gute Treffer landete. Die zweite Runde war ausgeglichener, jedoch mit leichten Vorteilen fuer Sanchez. Es ging also in Runde drei, und nun musste auch Sanchez seinem hohen Tempo tribut zollen. Diaz schaffte es den Fight im Standup zuhalten, er schaffte einen High Kick und einen guten Jab ins Ziel. Sanchez wackelte und bekam einen tiefen Cut ueber dem Auge. Doch Diaz konnte keinen Vorteil daraus ziehen und der Fight ging wieder zuboden, wo diesesmal Sanchez fast eine Armbar ansetzte. Die dritte Runde war eine fuer Diaz.
Am ende gab es den verdienten Sieg von Diego Sanchez, auf den Scorecards mit 30-27 fuer Sanchez. Was 30-27 fuer Sanchez? Wer hat da gewertet, Stevie Wonder? Oder haben sich die Judges kurz eine Auszeit genommen im Casino und den Fight nicht gesehen. Die dritte und wahrscheinlichste Moeglichkeit ist das sie einfach keine Ahnung haben. Wie kann man alle drei Runden an Diego Sanchez geben? Das Diego Sanchez den knappen Fight gewann ist keine Frage, die entscheidung geht in Ordnung, aber nicht das er alle drei Runden gewann. Sanchez war der Aggressor indem Fight, aber er war wenig effektiv. Diaz hat gut die Guard gehalten und hat wenig schlaege kassiert. In der dritten Runde war Diaz knapp davor den Fight zubeenden. Also wiedermal eine Judges Decision die man nicht nachvollziehen kann. Diego Sanchez hat nun bewiessen das er ein Top Ten Fighter ist und den Respekt muss man ihm jetzt geben. Diaz hat etwas entaeuscht, vorallem bei den Submissions, aber die Power war wohl zuviel fuer ihn. Ein Refight zwischen den beiden wird es definitiv geben davon bin ich ueberzeugt, das koennte ein PPV wuerdiger Semi Main Event werden, vielleicht ja schon 2006?
-Fazit:
Insgesamt schwankte die Ultimate Fighter 2 Finale Show doch stark. Der Main Event sowie das Welterweight Finale waren grandios und zeigten was MMA sogut macht. Der Cope vs Florian Fight war in Ordnung, und das Heavyweight Finale zeigte alles, was MMA nichtmehr sein sollte. Sicherlich wird die UFC mit den Results und vorallem mit den Fights aeusserst zufrieden sein. Sanchez hat sich etabliert, ein grosser Refight waere moeglich, und man hatte mit dem Main Event ein UFC Fight of the Year Kandidaten. Zudem hat man bei The Ultimate Commercials 2 Finale Show, eh ich meine natuerlich The Ultimate Fighter 2 Finale Show jede Menge werbung verkauft, selbst das Replay wird nun gesponsert. Ich kam mir vor wie beim Boxen im Free TV, nungut. Zum schluss bleibt zusagen, alleine wegen dem Main Event und dem Welterweight Finale eine UFC Show die man gesehen haben sollte, ansonsten war sie unterdurchschnittlich, aber sie kam ja im Free TV und man musste nichts bezahlen. In zwei Wochen kommt dann UFC 56-Full Force, bis dahin und take care.
Nefercheperur
