12.10.2008, 11:04
Der Staat Florida, genauer gesagt das "Florida Department of Business and Professional Regulation" - so etwas wie die Gewerbeaufsicht in Deutschland - liess am gestrigen Tage verlauten, dass man Voruntersuchungen zu den Umständen des Kampfes zwischen Kimbo Slice vs. Seth Petruzelli eingeleitet hätte.
Hierbei geht es um einen möglichen Versuch von EliteXC, den Ausgang des Fight durch angekündigte Extra-Bonuszahlungen in eine bestimmte Richtung zu lenken, ohne jedoch von einem "fixed Fight" sprechen zu können. Hinzu kommen widersprüchliche Pressemeldungen zu Äußerungen von Seth Petruzelli nach seinem 14-Sekunden KO über Kevin Ferguson.
Petruzelli soll in einem Post-Fight Interview am Montag nach dem Event davon gesprochen haben, dass EliteXC im Geld dafür gezahlt hätte den Fight im Stand-Up auszutragen, weil man nicht wollte das er Kimbo Slice zu Boden bringt.
Nachdem das Internet nach dieser Meldung zu kochen begann, ruderte Petruzelli am Folgetag in einem weiteren Interview wieder gewaltig zurück und korrigierte seine Aussagen dahingehend, dass er den Fight selbst im Stand-Up austragen wollte und die Presse ihn nur falsch zitiert hätte.
EliteXC veröffentlichte kurz darauf ebenfalls auch Pressemeldungen, in denen man jegliche Form der versuchten Einflussnahme auf den Ausgang des Main-Events abstritt. Jeremy Lappen, der Head of Fighting Operations von EliteXC, verstrickte sich gegenüber Josh Gross und ESPN.com aber ebenfalls in widersprüchliche Aussagen zu möglichen Bonuszahlungen.
Obwohl von Seiten des FDBPR am Mitte der vergangenen Woche noch verkündet wurde, dass man keine Untersuchungen einleiten werde weil man es für "unnötig halte", macht die Behörde jetzt die vorsichtige 180°-Wende.
Inwiefern diese Voruntersuchungen Konsequenzen haben könnten ist derzeit noch nicht absehbar. Fakt ist allerdings, dass es momentan nicht um den klassischen Betrug durch das "fixen" von Fights geht, sondern mehr um Einflussnahme durch unethnisches Verhalten.
Hierbei geht es um einen möglichen Versuch von EliteXC, den Ausgang des Fight durch angekündigte Extra-Bonuszahlungen in eine bestimmte Richtung zu lenken, ohne jedoch von einem "fixed Fight" sprechen zu können. Hinzu kommen widersprüchliche Pressemeldungen zu Äußerungen von Seth Petruzelli nach seinem 14-Sekunden KO über Kevin Ferguson.
Petruzelli soll in einem Post-Fight Interview am Montag nach dem Event davon gesprochen haben, dass EliteXC im Geld dafür gezahlt hätte den Fight im Stand-Up auszutragen, weil man nicht wollte das er Kimbo Slice zu Boden bringt.
Nachdem das Internet nach dieser Meldung zu kochen begann, ruderte Petruzelli am Folgetag in einem weiteren Interview wieder gewaltig zurück und korrigierte seine Aussagen dahingehend, dass er den Fight selbst im Stand-Up austragen wollte und die Presse ihn nur falsch zitiert hätte.
EliteXC veröffentlichte kurz darauf ebenfalls auch Pressemeldungen, in denen man jegliche Form der versuchten Einflussnahme auf den Ausgang des Main-Events abstritt. Jeremy Lappen, der Head of Fighting Operations von EliteXC, verstrickte sich gegenüber Josh Gross und ESPN.com aber ebenfalls in widersprüchliche Aussagen zu möglichen Bonuszahlungen.
Obwohl von Seiten des FDBPR am Mitte der vergangenen Woche noch verkündet wurde, dass man keine Untersuchungen einleiten werde weil man es für "unnötig halte", macht die Behörde jetzt die vorsichtige 180°-Wende.
Inwiefern diese Voruntersuchungen Konsequenzen haben könnten ist derzeit noch nicht absehbar. Fakt ist allerdings, dass es momentan nicht um den klassischen Betrug durch das "fixen" von Fights geht, sondern mehr um Einflussnahme durch unethnisches Verhalten.
