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Nef´s Voice: 25.02.04-Special #2
#1
Hallo zu einer neuen Ausgabe von Nef`s Voice.In dieser Ausgabe geht es um ein Thema das sprichwoertlich Todgeschwiegen wird im Wrestling,naemlich die Todesfaelle und deren Ursachen.Doch nicht nur das das Thema eigentlich tabu ist bei vielen,nein mich macht es traurig wie mit dem Thema ueberhaupt umgegangen wird im Wrestling,und da bin ich nicht alleine,auch viele Wrestler kritisieren viele Promoter dafuer.Dabei ist es fast egal,was die Todesursache ist,ob ein Unfall,Herzversagen durch Steroidmissbrauch oder andere Drogen.Mittlerweile duerfte es jeder gemerkt haben,das Steroide ein Problem sind im Wrestling,und das nicht erst seit ein paar Jahren sondern seit den 70er Jahren.Dabei muss sich auch jeder Fan selbst fragen,ob er nicht auch daran mitschuld hat,zummindest an der Entwicklung? Denn wer von euch zieht ein Triple H, Scott Steiner,Hulk Hogan oder Eddie Guerrero einem Wrestler vor der nicht so einen ausgepraegten Koerper hat? Diese Entwicklung zum “durchtrainierten“ Koerper fing in den 70ern an mit Superstar Billy Graham,Hulk Hogan und Jesse Ventura und ging bis heute.Und heute koennen wir die auswirkungen sehen in Form von Todesfaellen.Ich finde es fast schon ironisch und pervers wie manche Fans um Leute wie Curt Hennig,Rick Rude,Brian Pillman oder andere trauern und dann derzeitige Wrestler wie Triple H oder Scott Steiner gut finden.Denn sind es nicht die Fans die diesen Koeperkult weiter tragen und so dafuer sorgen das auch weiter dieses “Wrestler“ Bild gepraegt wird? Ich moechte mich da zum teil ueberhaupt nicht ausschliessen,auch ich war Fasziniert von Andre the Giant oder Hulk Hogan in den 80ern.Doch habe ich mich seit geraumer Zeit schon davon distanziert.

Wir kennen alle,Owen Hart,Brian Pillman,Andre the Giant,Rick Rude,Yokozuna,Kerry Van Errich,Dino Bravo oder John Studd,alles verstorbene Wrestler und alle auf verschiedene Art und Weisse.Und das entscheidende ist,alle sind Opfer geworden,Opfer des Wrestlings.Viele Fans sehen in Wrestlern keine normalen Menschen,vielmehr sehen sie Helden in ihnen die nicht das selbe Leben leben wir die Fans.Natuerlich ist das nur Fiktion,doch die Promoter stellen natuerlich die Wrestler da als “besondere“ Menschen.Wenn dann jemand stirbt,sei es aus den verschiedensten Gruenden,ist es immer traurig,da eine ganz persoenliche Geschichte dahinter steckt.Und man wuenscht sich als Fan oder auch als beteiligter das sich etwas aendert im Wrestling Business,doch das ist absolut nicht der Fall. Nehmen wir das BSP Steroidmissbrauch bzw Drogenmissbrauch,noch heute ist es ein weit verbreitetes Problem,und es wird auch nicht aufhoeren,da jeder denkt,ihn wird es nicht erwischen.Wenn jemand stirbt reicht noch immer der ten-bell salute und vielleicht noch eine Erinnerung im TV als anerkennung und wuerdigung.Es gibt heute fast keine Memorial tournaments/Shows oder Title die denn Namen eines verstorbenen Wrestlers tragen.Es ist in allen anderen Sportarten der Fall,das Shows,ganze Stadien oder Hallen,Trophies oder Teams nach verstorbenen benannt wird,die denn Sport gepraegt haben.Das ist einer der Unterschiede heutzutage vom Wrestling und denn anderen Sportarten.Denn das Wrestling,steht nicht zur Vergangenheit.Doch auch wenn die Promotions ihre eigene Geschichte ignorieren,die Fragen sind immer da und werden nie verschwinden.Nur wenige Wrestler auessern sich in der Oeffentlichkeit ueber die Vergangenheit des Wrestlings genauso wie das Business mit denn Todesfaellen umgeht,weil die meisten fuerchtern von den promotern aerger zu bekommen.Folgend mal ein paar ausgewaehlte Todesfaelle die noch immer offene Fragen in den Raum stellen,und noch immer kontrovers sind.Da waere zum einen Owen Hart,ein Vater der zerrissen war fuer seine Familie zusorgen und fuer eine Company zu arbeiten,die er fast schon verabscheute. Owen Hart ist ausserdem eine Ausnahme,denn sein Tod weckte naemlich das Mainstream interesse,da konnte die WWE keine 5 Minuten widmung bringen,es gab gleich eine ganze Tribut Raw Show,die ausdruecklich von der Familie Hart abgelehnt wurde.Doch trotz des grossen Interesses in den Medien,blieb weiterhin die Frage offen,wieso Owen sterben musste? Ein anderer Wrestler ist Brian Pillman der an Steroidmissbrauch verstarb,das traurige an ihm ist das jeder sehen konnte was mit Pillman passierte.Nur wenige unternahmen was in seinem Umfeld,und noch heute machen sich einige der aktiven Wrestler die ihr jede Woche im TV sehen koennt vorwuerfe wegen dem Tod von Pillman,und das sie nichts unternahmen.2 Wrestler die starben,und fuer die es noch immer eine unbeantwortete Frage gibt naemlich,wieso sie starben?

Es ist fast schon ein bisschen ironisch wenn man ueber Owen Hart nachdenkt.Viele Insider waren der Meinung im Fruehling 1986,als er erst ein paar Matches bestritt,das Owen Hart Weltruhm erlangen wird als Wrestler,durch seine Performance.Und Owen erlangte Weltruhm,auf eine Weisse die niemand vorraussehen konnte.
Sunday,May 23,1999 ,7:31pm Central Time Kemper Arena in Kansas City,Kansas.Es ist wohl der beruehmteste Wrestlingmoment der Neuzeit.Owen Hart als Blue Blazer verkleidet sollte sich vom Dach der Kemper Arena abseilen,ohnehin waere hier die Frage erlaubt was sowas beim Wrestling zusuchen hat? Bei der Aktion fuer die Owen ueberhaupt nicht ausgebildet war,was man auch von dem Rigger sagen kann und bei der nur 1 Sicherung verwendet wurde fiel Owen vom Dach mit dem Kopf voran in den Ring.Einige Zuschauer gingen zuerst von einem Test dummy aus und das es teil der Show sei.Doch Jim Ross Komentar wird man wohl niemher vergessen: “This is not part of the entertaiment portion of the show.This is as real as real can get.“.Ross war sogar den traenen nahe und rang um fassung,und auch Lawler der sich zuerst Backstage aufhielt meinte nur: “It doesn`t look good at all“.Die Sanitaeter versuchten im Ring Owen wiederzubeleben,mit heart massage,mouth to mouth und einer oxygen mask.Doch alle versuche scheiterten im Ring,er wurde auf einer trage backstage gebrachtIm TV wurde 1 Stunde lang kein Wort mehr ueber denn Unfall gesagt,und die Zuschauer in der Kemper Arena wurden komplett im unwissen gehalten. The Show must go on hiesss es nur.Vince Mc Mahon verteidigte sich das die Fans vielleicht ausser Kontrolle geraten waeren,doch in wirklichkeit duerften wohl wirtschaftliche Fragen der Grund gewessen sein.Das Over the Edge weiterlief wurde innerhalb von wenigen Minuten entschieden,und nicht unbedingt von Vince Mc Mahon,der war naemlich nicht anwesend.Am ende hiess es The Show must go on,wie bei den Olympic Games 1972.Bei anderen Sportarten wurde sofort abgebrochen im Football,Baseball,Hockey oder Basketball.Doch die Olympic Games bzw “normaler“ Sport mit einer Wrestling Show zu vergleichen waere natuerlich nicht in ordnung.Die Show haette durchaus abgebrochen werden koennen bzw muessen.Gehen wir ein paar Jahre zurueck,der mittlerweile beruehmte WWE PPV Beware of the Dog 1996 wurde aufgrund schlechten Wetters abgesagt bzw dann 2 Tage spaeter abgehalten mit der selben Card.An diesem BSP kann man sehen wie im Wrestling Business mit denn Todesfaellen umgegangen wird,aufgrund von Wettereinfluessen zaehlt ploetzlich der Leitspruch The Show must go on nichtmehr.Doch zurueck zur Kemper Arena,als Owen Hart Backstage gebracht wurde,war Bruce Pritchard schon am rumschreien,man solle denn Krankenwaagen zurueckbringen,denn es hielt sich kein Krankenwaagen in der Arena auf,wie es eigentlich sein MUSS.Was war geschehen? Minuten zuvor wurde ein Angle mit Vince Mc Mahon aufgezeichnet,wo er “verletzt“ wurde,und daraufhin im Krankenwaagen ins Hospital gebracht wurde.Auch das ist natuerlich mehr als bitter,genauso wie die offenen Fragen.Warum das Live Puplikum nicht informiert wurde und warum man nicht die Fans informierte ueber den Zustand von Owen hart? Warum die Show nicht gecancelt wurde und am Dienstag haette stattfinden koennen? Und vorrallem die wichtigste Frage,fuer was ueberhaupt Owen sterben musste?

Der Tod von Brian Pillman war ganz besonders tragisch,fuer seine Freunde und seine Familie.Denn es war vorherzusehen.Viele sahen,wie sich Pillman in seinem letzten Lebensjahr veraenderte,durch seine Drogenprobleme,nicht nur Freunde und Familienangehoerige,auch Fans konnten sehen was mit Pillman geschah.Einige sogar ua auch Wrestler meinten im Sommer 1997 das er das ende des Jahres nichtmehr erleben werde.Viele wussten von Pillman`s Problemen und so wenige machten was dagegen.Und noch heute fuehlen sich viele Mitschuldig am Tod von Brian Pillman.Die Offizielle Todesursache von Pillman der am 6 October 1997 verstarb ist Herzversagen aufgrund von Cocain.Seine Frau Melanie auesserte sich Monate spaeter sehr kritisch ueber das Wrestling bei ESPN.(Pillman hatte mit Melanie 5 Kinder,und Tage vor dem Tod von Brian fand Melissa heraus das sie erneut Schwanger ist.).Sie meinte Pillman fing mit den Steroid und Hormonmissbrauch an,als er merkte das er als little guy in einem big man`s sport wenig chancen hat.Hinzu kamen Painkillers und ein Alkoholproblem nach seinem Autounfall 1996 als er sich sein Ankle brach.Die folgende Operation am Ankle schlug fehl und so fiel Pillman 1 Jahr aus.Fuer Brian Pillman eine Katastrophe,und seine frustration zeigte sich in dem Drogenmissbrauch.Pillman war nicht nur ein Wrestler er liebte das Wrestling,er ist der prototyp eines Wrestling Student.Er lass alles was er ueber Wrestling finden konnte.Er schaute sich alte Tapes an,um von alten Stars zu lernen,als er das erste mal Heel turnte schaute er alte Buddy Rogers Matches um von ihm zu lernen.Er unterhielt sich mit jedem darueber weil er spass am Wrestling hatte,das Buch von Lou Thesz “Hooker“ hatte er innerhalb von 2 tagen durchgelesen.Lange rede kurzer Sinn,es gibt wenige die das Wrestling so sehr lebten wie Pillman.Am Abend seines Todes war Pillman bei einer WWF Houseshow in St Paul.Pillman verhielt sich bei der Show merkwuerdig,er schlief auf dem Flur im Dressing Room waerend der Show,was ziemlich untypisch ist.Am naechsten Abend fand der Badd Blood PPV im Kiel Center in St Louis statt. Am abend waren Bret Hart und Brian Pillman noch nicht eingetroffen,und als dann Bret alleine kam,waren die Offiziellen zuerst veraegert,da Pillman schon 2 Houseshows im Sommer 97 verpasste.40 Minuten vor dem Free For All,rief man Melanie an die Frau von Brian,auch sie wusste nichts.Und im gleichen Moment kam die Polizei und ueberbrachte die Nachricht vom Tode Brians.Wie gesagt wirklich ueberraschend kam es nicht.Pillman war zu dieser Zeit in einer Fehde mit Goldust und Marlena verwickelt.Pillman spielte den Psychopathen mit seinem Loose Cannon Character denn er schon ende 1995 entwickelte,und genau diesen Character sollte ihn zu einem der meistgefragtesten Stars im Wrestling machen im Jahre 1996.Doch Pillman spielte nicht nur denn Character,er lebte ihn,und fuer viele Wrestler verschmolz die Grenze zwischen work und reality.Man konnte nicht unterscheiden wo der Wrestler anfing und wo der work endete.Mit dem Tod von Pillman kam auch Vince Mc Mahon wieder in die Schusslinie,sein Albtraum wurde war,er musste bei einem Live PPV verkuenden das ein Wrestler verstarb,aufgrund von Steroid & Drogenmissbrauch.Das geschah dann in einem taped Statement von Mc Mahon.Noch Jahre zuvor war die WWF und Vince Mc Mahon vor Gericht aufgrund eines Steroidenskandals der das gesamte Wrestling in den USA erschuetterte.Und so wurde auch der Tod von Brian Pillman schnell unter den Teppich gekehrt,denn einen erneuten Skandal konnte man sich nicht leisten,und man schob Pillman die schuld zu in Form einer einzelnen menschlichen Tragoedie.

Bei Raw nach Badd Blood zeigte man ein Interview mit Melanie Pillman,in diesem Interview sagte sie in einer warnung an alle in dem Wrestling Business,das sie hofft,das der Tod von Brian nicht vergeblich sein wird.Wie man heute sehen kann,hat die Warnung nichts geholfen,geaendert hat sich nichts,wie so oft.Und ich bin skeptisch das sich in absehbarer Zeit auch was aendern wird.Denn es muss sich grundlegend was aendern,auch bei den Fans......
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#2
Wirklich, sehr interessante Kolumne, die einen doch etwas nachdenklich stimmt.
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#3
Ich find triple H auch gut. Aber nicht weil er son zeug genommen hat. Auch nicht weil er Backstage son Ass ist. Ich stehe zu ihm weil mir seine Mic-Performance und seine In-Ring-Performance liegt.

Außerdem hofft man ja als Fan innig dass sie es nicht mehr nehmen und daraus gelernt haben.
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#4
Zitat:Original von Rob Van Dam
Außerdem hofft man ja als Fan innig dass sie es nicht mehr nehmen und daraus gelernt haben.
Ja ja naiv und jung :rolli:
Man braucht nur auf einige Koerper zuschauen um sofort zusehen was los ist.Ich meine nicht nur Trips und Scott Steiner sondern speziell bei Eddie Guerrero faellt es in den letzten 2-3 Jahren auf.

Die Sache ist aber,egal weswegen du RVD, Triple H gut findest,ob seinem Micwork,seinem Wrestling oder sonstwas,Trips kam hoch vorrallem durch seinen (Steroiden geformten) Koeper.Man mekrt es zwischen 1999 und 2000 hat Triple H enorm an Muskelmasse aufgebaut innerhalb von ein paar Monaten.Waehrend er beim Summerslam 1999 noch sehr wenig hatte,hatte er anfang 2000 bereits einen komplett anderen Koerper.Und das war auch ein Hauptgrund seines aufstiegs.Deswegen wird man immer das "Idealbild" eines Wrestlers unterstuetzen wenn man Triple H unterstuetzt als Fan.
Und da sehe ich das Problem,solange es Wrestler gibt wie Triple H,Scott Steiner,Eddie Guerrero,Matt Morgan oder auch unzaehlige andere wird sich nichts aendern.Oder anders ausgedrueckt,solange Fans das unterstuetzen wird sich nichts aendern.

Das ist kein WWE Problem,das ist ein Wrestling problem
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#5
Bei deinem letzten Satz bin ich mir nicht ganz so sicher. Zwar ist Steroidmissbrauch und Drogenmissbrauch in der gesamten Wrestlingszene ein Problem, aber oftmals kann man durchaus behaupten, dass dies Problem durch die großen Promotions hervorerufen wird, zumindest, was den Steroidmissbrauch angeht. Denn wer nicht den entsprechenden Körperbau hat, hat auch keine Chance oben mitzuspielen. Dies ist zumindest bei der WWE der Fall und war auch bei WCW so.

Anders sieht es mit Drogen außer Steroiden aus. Diesen Missbrauch kann man wohl eher auf den Stress und sonstige Faktoren zurückführen. Diese Faktoren existieren jedoch nicht in der WWE (WCW früher)speziell, sondern im Wrestlingbiz allgemein. Daher sollte man auch die Leute erwähnen, die es eben nicht bis in eine große Liga geschafft haben, sondern an ihrem Leben als Wrestler ausserhalb zugrunde gegangen sind, wie z.B. Spicoli, Haas oder auch Ted Petty um nur einige zu nennen.

Trotzdem sehr interessante Gedanken, Nef. Daumen hoch
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#6
Danke fuer das Feedback Smile :winke:

Als erstes kurz zu Russ Haas,er starb nicht an Steroid oder Drogenmissbrauch soweit ich weiss,Russ litt an einem Herzfehler seit Geburt,jedenfalls nach meinem Wissensstand.

Zum Steroidmissbrauch,sicherlich wird eben durch die WWE dieser Trend gesetzt,und die WWF war auch in denn 70ern der ausloeser, das kann man denke ich sagen.Trotzdem denke ich das eben weil viele in die WWE wollen und es nicht sind,auf Steroide zurueckgreifen.Ausserdem ist es wie im Falle Pillman angesprochen ein big man sport indem es leider zu normal geworden ist Drogen und Steroide zu nehmen.Es ist natuerlich nicht nur im Wrestling so,ich erinnere momentan an den grossen Skandal in den USA in der Leichtatlethik.
Vince setzt auf "Steroid" geformte Koerper seit seinem beginn als WWF Owner 1984.Nur er hoert auch auf die Fans,und da sollte man ansetzen.Denn was die Fans wollen das bekommen sie auch.

Ich moechte da auch nicht unbedingt auf den Steroidmissbrauch mich versteifen.Denn es gibt auch Unfaelle wie bei Owen.Und solche Aktionen wie das abseilen von Hallendecken gehoert nicht ins Wrestling.Doch es hat leider nichts geholfen,noch heute werden Wrestler abgeseilt.Und ich erinnere mich an ein Match in der WCW 2000 das unter den Hallendecke passiert ist ohne absicherung,und wo Shane Douglas noch heute meint,das er es bereut es getan zuhaben,aber man haette ihn entlassen wenn nicht.

Womit wir beim naechsten Punkt waeren,beim Druck,denn Wrestler stehen unter enormen Druck,wenn man einmal was nicht macht ist man durch beim promoter.
Doch als abschluss moechte ich sagen,das alles mit den Fans zusammen haengt.Die Ausrichtung wurde von 1996 immer extremer in vielen promotions und ging bei der WWF speziell bis 1999.Bis man merkte irgendwo ist schluss.Und ich denke meine Message lautet,man soltle wieder mehr wert auf Wrestling setzen,anstatt sachen die nicht ins Wrestling gehoeren,wie abseilen,oder verrueckte Matches,Bumps etc.Die Fans bekommen das was sie wollen in erster Linie,und so kann es nicht weiter gehen....
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#7
Zitat:Original von Nefercheperur
Womit wir beim naechsten Punkt waeren,beim Druck,denn Wrestler stehen unter enormen Druck,wenn man einmal was nicht macht ist man durch beim promoter.
Doch als abschluss moechte ich sagen,das alles mit den Fans zusammen haengt.Die Ausrichtung wurde von 1996 immer extremer in vielen promotions und ging bei der WWF speziell bis 1999.Bis man merkte irgendwo ist schluss.Und ich denke meine Message lautet,man soltle wieder mehr wert auf Wrestling setzen,anstatt sachen die nicht ins Wrestling gehoeren,wie abseilen,oder verrueckte Matches,Bumps etc.Die Fans bekommen das was sie wollen in erster Linie,und so kann es nicht weiter gehen....

Wobei du hier nur vom Mainstram ausgehst. In der Aussage selber hast du absolut recht, aber ich möchte dann doch noch das Statement abrunden mit den Dingen, die man in der FMW und Big Japan sah und heute noch bei CZW, IWA-MS teilweise sieht. Bei Deathmatches gilt dasselbe: höher, brutaler, sicker. Auch hier ist es nur eine Frage der Zeit bis einmal etwas wirklich schlimmes passiert. Auch dies kann dem Wrestling nicht wirklich gut tun, auch wenn es sich um eine Unterart desselben handelt.
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#8
Auch das ist ein Punkt da hast du absolut recht.Irgendwo ist immer schluss und man ist an der Grenze,auch beim Hardcore Wrestling wie bei der FMW,W*ING oder Big Japan,IWA Japan oder CZW.Ich bin zwar Hardcore Wrestling Fan,aber wenn ich sehe was bei IWA Japan oder auch FMW los war ist auch da eine Grenze ueberschritten worden.
Trotzdem als anmerkung muss man sagen,nicht alle Hardcore Matches sind gefaehrlicher als ein normales Spot Match als BSP TLC.Bei Hardcore Matches sieht das Match brutal aus,aber gefaehrlicher wie manche TLC Bumps sind sie nicht.

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#9
Ich muss euch hier in allen Punkten recht geben. Drogen und Steriod Missbrauch ist ein großes Problem im Wrestling allgemein.

Speziell in der WWE setzt V.McMahon einfach auf sehr muskulöse und große Wrestler, warum haben es denn z.B. ein Spanky(der so großes Talent hat) nicht geschafft bzw. wieso bekam er keinen Push? CW-Wrestler bekommen in der WWE einfach nicht genug Beachtung.

Das was mit O.Hart passierte war einer der größten Skandale im Wrestling, wenn nicht der größte!! Irgendwann hört die Show auf, wenn Wrestler Sachen tun müssen die mit dem Wrestling nichts aber schon absolut gar nichts zu tun haben. Für solche Aktionen hasste ich V.McMahon, wegen solchen Sachen war ich immer WCW Fan. Vielleicht war die Promotion Storylinemäßig schlechter, scheiße organisiert doch man musste nicht(mit Ausnahme von S.Douglas) solche verrückten hirnrissigen Sachen machen. Sie konnte mich auch so super unterhalten. Als die WCW Mitte 96/97/bis April 98 die Ratings dominierte musste man auch nicht brutale und sehr gefährliche Aktionen zeigen dass das Publikum zufrieden war, die Story machte es aus!! Doch Mr.McMahon musste, um das Ruder wieder herumzureissen eine extreme Linie einschlagen und wenn Fans mal was extremeres sehen, und das dann ständig, wird es als normal angesehen und ist Standard. Wenn das dann wieder reduziert wird, schaut es sich keiner mehr an weil es langweilig ist. So lange bis eine Grenze überschritten wird und wieder mal was schlimmes passieren muss bis jemanden die Augen geöffnet werden. Und das sollten sich viele wieder zu Herzen nehmen, denn Wrestler sind auch nur Menschen und können nicht ständig Aktionen zeigen, die eine gewisse Grenze überschreiten. Man sieht es an den ständigen Verletzungen(verstärkt im Nackenbereich), was meist zu einer erheblichen Einschränkung führt.

Also für mich macht die Storyline die Show aus kombiniert mit wenigstens halbwegs gutem Wrestling.
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#10
Zitat:Original von Nefercheperur
Trotzdem als anmerkung muss man sagen,nicht alle Hardcore Matches sind gefaehrlicher als ein normales Spot Match als BSP TLC.Bei Hardcore Matches sieht das Match brutal aus,aber gefaehrlicher wie manche TLC Bumps sind sie nicht.

Wobei gerade in der heutigen Zeit Hardcore und Bumps kaum noch zu trennen sind, zumindest was den USA Bereich angeht. Ich erinner nur an das CZW TOD als sich Mondo udn Zandig fast in den Tod stürzten und an das Circus Death Match bei der IWA-MS, von der XPW will ich hier gar nicht reden.
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