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- Seth - 09.10.2007 Zitat:Original von Nefercheperur Kann man mir sowas nicht sagen, BEVOR ich da anfang zu zählen? ;) ------ Also die ~100 Tage bei Rogers machen nich sooo den unterschied. Ist ~ 1,1 Tage mehr. Die 11 Tage unterschied zwischen uns beiden kann natürlich auch daher stammen, dass ich mich einfach verzählt hab ![]() ------------------------------------------------------------------------ Edit: Zitat:Original von Seth 16223 - 141 Vakante Tage = 16082 93 Titelwechsel - 6 vakantierungen = 87 16082 / 87 = 184,5 Tage regentschaft. Ich hab meinen Fehler gefunden
- Adrian Adonis - 26.10.2007 Welchen Title kann man eigentlich als wichtigsten in der Wrestling History bezeichnen. Im Beispiel WWE gibt es ja jetzt Unmengen Title, wie Nef schon erwähnt hat, und dadurch verlieren sie enorm an Wert. Aber ich kann mir vorstellen das es früher sehr wichtige Title gegeben hat, die wirklich nur die Allerbesten verdient haben. Kann man Title nennen die auch bis zum Schluss nie "verjobbt" wurden und immer sehr wichtigen Persönlichkeiten gehörten? - Snowder - 26.10.2007 Spontan würd ich den NWA Titel sehen, also den Original, nicht der, der jetzt von TNA verheizt wird. Aber mal gespannt, was Nef spricht
- Nefercheperur - 27.10.2007 Der wichtigste Title? Ich glaube das kann man nicht nennen. Denn was ist die Wichtigkeit an einem Pro Wrestling Belt? Fuer mich die Drawing Power, und das kann man eben schlecht vergleichen in den unterschiedlichen Jahrzehnten. Wenn es allerdings um den Prestigetraechtigsten Title geht, dann wuerde ich den NWA World Heavyweight Title von 1948 bis 1956 nennen, und das ganz objektiv. Der Title war damals der einzig ernstzunehme World Title, vielleicht war der NWA World Heavyweight Title von 1948 bis 1956 der EINZIGE WIRKLICHE WORLD Title denn es je im Pro Wrestling gab! Lou Thesz verteidigte den Title auf der ganzen Welt, mehr als jeder andere davor und danach je wieder. Die heutigen “World“ Title, tragen zwar alle den Namen “World“ darin, aber sind in echt nichtmehr als Nationale oder Regionale Title, die abundzu mal in zwei-drei anderen Laendern verteidigt werden. Ansonsten wuerde ich vielleicht noch die AJPW Triple Crown in den 90er Jahren aufgrund der Drawing Power und den Matches nennen. Den Missouri State Heavyweight Title und der Florida Heavyweight Title waren sehr Prestigetraechtig und die Stepping Stones zum NWA World Heavyweight Title in den 60er und 70er Jahren. Der WWWF Championtitle in den 60er Jahren unter Bruno Sammartino drawte irrsinnig. Das waeren so meine Picks zu den prestigetraechtigsten Titlen. - Adrian Adonis - 01.11.2007 Stellt euch folgendes Szenario vor: Der Titelträger hat ein Match gegen einen Gegner, der sich für den ihn hinlegen sollte. Doch der Gegner knockt den Champion dann wirklich aus, pinnt ihn und der Referee muss ja richtig reagieren und den Three Count zählen. Somit wurde dann der Gegner ungewollt zum Champion gemacht. Gab es im Pro-Wrestling schon mal folgendes Szenario? Oder gab es das Szenario schon einmal, wo es aber nicht um den Title ging? - Nefercheperur - 01.11.2007 Frueher gab es STAENDIG solche absichtlichen Screwjobs, das war damals die Regel. Vor den 50er Jahren versuchten Wrestler und Promoter staendig irgendwelchen anderen Promoter und ihre Champions zu betruegen um sich den Title zuhollen, indem man gegen sie shootet. Deshalb waren die meisten Champions auch wirklich Shooter und Hooker, damit man nicht den Title ihnen unabsichtlich abnehmen konnte. Ein Grund warum Lou Thesz solange NWA Champion war, ist ua genau dieser. Sam Muchnick wusste das es kaum jemand schaffen koennte in einem Shoot Lou Thesz zu besiegen, und das wurde oft genug auch versucht. Oder wenn ein Champion nur ein Performer war, dann wurde ihm ein Policeman an die Seite gestellt, und meistens waren dann nur Referees in den Matches involviert, die zum Champion gehoerten. Das beruehmteste Beispiel was du beschrieben hast, ist Dick Shikat`s Sieg ueber Danno O`Mahony am 2 Maerz 1936, einer der groessten wenn nicht der groesste Skandal in der Pro Wrestling Geschichte. Shikat (uebrigens erster Deutscher World Wrestling Champion), war ein legit Wrestler, waehrend O`Mahony nur ein Performer war, der ueberhaupt nicht wrestlen konnte. Shikat war stinksauer auf Promoter Jack Curley und Toots Mondt, und shootete gegen O`Mahony der keine Chance hatte (Referee war natuerlich eingeweiht). Das ganze kannst du dir durchlesen in meiner Danno Biographie. -Danno O`Mahony Biographie PS: Ich aendere mal die headline des Threads. - Adrian Adonis - 04.11.2007 Ich habe letztens ein Match gesehen von der AAA, ich glaub das war etwa 1994. Dabei handelte es sich um Eddy Guerrero & Art Barr vs. El Hijo del Santo & Octagon in einem Hair vs. Mask Match. Ich habe die Kommentatoren als sehr gut, angenehm und kompetent empfunden und möchte wissen wer das den kommentiert hat. Wäre nett wenn mir da jemand weiterhelfen könnte. Als Art Barr den Frogsplash ausführte nannten ihn die Kommentatoren nur "Splash". Da Art aber nicht wie die anderen tatsächlich genau wie ein Frosch aussah als er den Splash ausführte, wurde er nach ihm benannt? Wann haben die Referees aufgehört Kompetenzpersonen zu sein? EDIT: Ich möchte übrigens noch Nef danken der immer sehr ausführliche Antworten schreibt. Top!
- Nefercheperur - 04.11.2007 Zitat:Original von Adrian AdonisZummindest wird Art der Credit gegeben das er den Frog Splash erfand. Zitat:Original von Adrian AdonisAllgemein gesagt, die letzten 20 Jahre, allerdings gibt es natuerlich noch Promotions die darauf hohen wert legen, siehe Japan zum Beispiel. Es ist aber wirklich ein riesen Unterschied wenn man zum Beispiel ein WWF Match sich anschaut vor der Cartoon Era, und dann danach, und vorallem seit der Attitude Era. Unfassbar. Man gehe heute nur mal auf wwe.com, dort sind die Referee`s auch schon als "Superstars" aufgelistet. Referee`s sind Superstars bei WWE! Und die soll man noch ernst nehmen in ihrer Rolle als Authoritaet im Ring? - Adrian Adonis - 17.11.2007 Was gab es eigentlich für echte "Wrestling Paare", zwei Menschen die im Ring richtig hamonierten, oder auch, bei welchen man wirklich meinen konnte, dass sie einen Hass aufeinander verspüren wie keine anderen es tun? - Nefercheperur - 18.11.2007 Da gibt es natuerlich hunderte Beispiele. Zwei Wrestler die sehr gute Chemie hatten waren fuer mich zum Beispiel -Ricky Steamboat und Ric Flair -Bret Hart und Owen Hart -Johnny Valentine und Wahoo McDaniel -Lou Thesz und Rikidozan/Buddy Rogers (und viele mehr) -Randy Savage und Ted DiBiase -Jack Brisco und Dory Funk Jr -Eddie Guerrero und Dean Malenko -Boris Malenko und Eddie Graham -Sting und Ric Flair -Rick Rude und Jake Roberts -Jerry Lawler und Terry Funk -Mitsuharu Misawa, Toshiaki Kawada und Kenta Kobashi -Dynamite Kid und Tiger Mask -Akira Hokuto, Manami Toyota und Kyoko Inoue -Manami Toyota und Toshiyo Yamada -Jushin Thunder Liger und Naoki Sano -Sabu und Taz -Tajiri und Super Crazy -Mike Awesome und Masato Tanaka etc etc etc Das sind nur mal einige Beispiele von zwei/drei Wrestlern die untereinander sehr gute Chemie zeigten in ihren Matches/Fehden. Und Wrestler bei denen man wirklich den Eindruck hatte das sie sich hassen.... eigentlich bei jeder guten Fehde, denn das ist ja der Grund einer Fehde, das die Zuschauer glauben das sich die Wrestler wirklich hassen. Wenn man als Zuschauer den Eindruck nicht hat, aus irgendwelchen Gruenden, dann ist es keine gute Fehde. |