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Daniel Bryan Verletzungsupdate - Druckversion

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Daniel Bryan Verletzungsupdate - Nefercheperur - 29.01.2016

Der Wrestling Observer Newsletter berichtete diese Woche das WWE Offizielle Daniel Bryan informiert haetten das er keine Freigabe mehr bei WWE bekommen wird um aktiv zu wrestlen. Demnach haette Daniel Bryan sein letztes WWE Match bestritten.

Bryan soll daraufhin zu Vince McMahon gegangen sein, woraufhin dieser ihm eine Non Wrestling Rolle angeboten haben soll bei WWE, eine Art WWE Botschafter der PR Termine wahrnimmt.

Vince McMahon soll zwar nicht endgueltig ausgeschlossen haben dass Daniel Bryan nie wieder eine Freigabe bei WWE erhaelt, soll jedoch bestaetigt haben dass Bryan auf unbestimmte Zeit nicht mehr aktiv antreten darf.

Im letzten Jahr hatte sich Daniel Bryan dazu geauessert das er um seine Entlassung bitten wird bei WWE, wenn er keine Freigabe bei WWE bekommen sollte, da er seine aktive In Ring Karriere auf jedenfall weiter fortsetzen will.

Daniel Bryan ist seit rund 9 Monaten nicht mehr aktiv, aufgrund einer weiteren Gehirnerschuetterung die er sich zu zog. Da er schon vorbelastet ist mit zahlreichen Gehirnerschuetterungen, sowie seiner Nackenverletzung (von 2014), und weil WWE gerade aufgrund von Gehirnerschuetterung von ehemaligen Wrestlern verklagt wird, gibt WWE ihm keine Freigabe.


- Adios - 29.01.2016

Kann da beide Parteien verstehen. Schwierige Situation. Allerdings verstehe ich nicht warum man Bryan nicht zumindest eine On Air Rolle angeboten hat?! Nur noch PR Termine kann ich ihn verstehen, dass das noch nichts für ihn ist.


- Y2Jericholic - 29.01.2016

Ich will D-Bryan sehen und halte es nur für einen Schachzug von Vince, Reigns zu schützen


- Red Rabbit - 29.01.2016

Nein, da glaube ich ehrlich gesagt nicht dran, Vince will vor Allem sich selber und WWE schützen und zwar in zweierlei Hinsicht: Erstens natürlich weil man schon wegen den Gehirnerschütterungen im medialen und rechtlichen Fokus ist und man ganz krass gesagt keinen weiteren Vorfall im Benoit-Stil gebrauchen kann und zweitens, weil ein Daniel Bryan mit all seiner Verletzungen eh niemand mehr ist mit dem man langfristig, risikofrei planen kann. Wenn sie Bryan zurückbringen und er wieder im Main Event steht und sich erneut verletzt, dann steht man wieder vor dem Fiasko, das man schon 2 mal mit ihm hatte und ohnehin hat mit so vielen verletzten Topstars.

Vince ist nicht dumm und er weiß genau, dass eine Rückkehr von Bryan zumindest kurzfristig Ratings, PPV-Buys, Merchandise-Absatz und allgemein positives Interesse bedeutet, etwas, dass WWE sehr gut gebrauchen kann im Moment, aber wenn die Riskien überwiegen, dann wird selbst ein Vince McMahon mal Abstiche beim cashflow hinnehmen.


- DarkSavier - 30.01.2016

Zitat:Ich will D-Bryan sehen und halte es nur für einen Schachzug von Vince, Reigns zu schützen

Gibt es dafür eine Basis?

Wie schon RR zum Ausdruck brachte - WWE ist ein Unternehmen, da geht es lediglich um Zahlen. Und ein Daniel Bryan ist nunmal niemand, der die Risiken überwiegen könnte. Und ich rede hier von Langzeitrisiken. Ka wie es in den USA abläuft, aber in Deutschland gibbet ne ärztliche Untersuchung für alles...und der Zustand muss dann immer die 100% kratzen. DB würde da nichtmal auf 30% kommen und prinzipiell abgelehnt.

Insofern finde ich das Angebot von McMahon als erfüllend, was den Vertrag betrifft. Ich selbst würde mir aber wünschen, dass man eine Einigung findet. Wenn DB seine Gesundheit auf's Spiel setzen möchte, sollte ihm dies auch freigestellt sein.


- Xanoskar - 30.01.2016

Ich verstehe Vince zu 100%. Man darf nicht vergessen das Amis bei Gehirnerschütterungen sehr allergisch reagieren - siehe Kopfball verbot im Jugendsoccer bereich. Es ist natürlich schade, aber DB ist einfach neben dem möglich Folgeerscheinung eine Gefahr für das Unternehmen und, wie bereits erwähnt, ist er scheinbar relativ Verletzungsanfällig, da würd ich ihm auch keinen Spot mehr geben. Soll die WWE ihn freistellen, mit entsprechender Nonwrestlingzeit und dann darf er gerne bei RoH oder CZW rumhüpfen, die WWE kann sich sowas halt nicht erlauben.


- Slider 2.0 - 30.01.2016

Alter Schwede, Bryan war bei Spezialisten die sonst Footballer behandeln und bekam die Freigabe (es war ja nicht nur einer). Was will denn so ein kleiner Fuzzi von WWE Arzt denn noch haben? WWE hat kein bock auf Bryan so war es schon immer und von Anfang an. Gab ja genug berichte darüber...

HHH zb. hat die Attitude Era mitgemacht und bei den vielen Kopfschlägen hat der wohl mehr Gehirnerschütterungen gehabt als das heutige Roster zusammen und trotzdem steigt er noch in den Ring.

Bryan hat die Freigabe von sämtlichen Ärzten und WWE sagt trotzdem nein, weil ihr Arzt, nein sagt. Wer ist da denn nun der Fachmann... Ist eigentlich noch Dr. Chris Amann WWE Arzt? :pfeif:


- DDRMaulwurf - 30.01.2016

es wäre echt bitter aber man sollte es WWE positiv anrechnen, egal wie berechtigt die nicht Freigabe ist.

Auch wir haben uns bereits die Münder über WWEs Fürsorgepflicht zerrissen.
Jetzt wird sie mal durchgezogen. Ob nun aus gesundheitlicher oder wirtschaftlicher Sicht (Stichwort: Planungssicherheit Story).


- Adios - 30.01.2016

Grundsätzlich kann ich WWE verstehen. Es ist einfach ärgerlich, weil wir Bryan gerne sehen würden. Doch wenn ihm dadurch eine schwerwiegende Verletzung erspart bleibt, sollte auch er das akzeptieren. Ob sich die andereN Fachärzte mit dem Wrestling soooo gut befassen, sei einmal dahin gestellt. Da sollte man dem WWE Arzt schon vertrauen schenken. Erst letztes Jahr ist doch in Japan oder Mexiko ein Wrestler im Ring gestorben... Was glaubt was über WWE hinein brechen würde, sollte dies beispielsweise mit Bryan passieren und dass, nach dem auch nur ein Arzt ihn für nicht Ringtauglich befunden hat?! Da wären die 2-3 anderen Ärzte irrelevant die ihm die Freigabe erteilten, sollte es zu solch einem tragischen Unfall/Szenario kommen


- Blubb - 30.01.2016

Ich rechne mit Bryan vs. Nakamura bei WrestleMania und halte diese Arzt-Story, die von ihm selbst so dermaßen öffentlich breitgetreten wird, für einen Work. Das wird ja schon bei Total Divas verwurstet.


- Light - 30.01.2016

Zitat:Original von zbyszko
Ich rechne mit Bryan vs. Nakamura bei WrestleMania und halte diese Arzt-Story, die von ihm selbst so dermaßen öffentlich breitgetreten wird, für einen Work. Das wird ja schon bei Total Divas verwurstet.

Das ist wohl nicht ganz ausgeschlossen. Schon allein wegen der vielen Namenhaften Ärzte, die Bryan die Freigabe erteilt haben.
Ich frage mich da auch, was der WWE Arzt da anders macht als die anderen Ärzte und warum Bryan die Freigabe nicht bekommt. Man sollte meinen, wir hätten bis jetzt vielleicht sogar schon mehr Details. Die Geschichte zieht sich jetzt ja schon über Monate.


- DDRMaulwurf - 31.01.2016

Ja, alleine auf Instagram erwähnt er das Thema sehr häufig.

Wenn es wirklich ein Work ist, dann Hut ab.
So involviert man moderne Medien mit ein.
Würde es mir wünschen, ebenso aber auch Vernunft von Bryan


- Nefercheperur - 31.01.2016

Zitat:Auch wir haben uns bereits die Münder über WWEs Fürsorgepflicht zerrissen.
Und voellig zu Recht!

Zitat:Jetzt wird sie mal durchgezogen. Ob nun aus gesundheitlicher oder wirtschaftlicher Sicht (Stichwort: Planungssicherheit Story).
Es macht schon einen Unterschied ob WWE Daniel Bryan nicht die Freigabe erteilt weil er nicht zu 100% Fit ist oder man ein hohes Risiko fuer eine schwere Verletzung sieht, oder ob man Daniel Bryan nicht die Freigabe erteilt weil man zum Beispiel gerade von mehreren Wrestlern verklagt wird weil man die Fuersorgepflicht verletzt haben soll.

Es kommt auf dasselbe Ergebnis drauf raus, aber die Beweggruende waeren unterschiedlich. Wuerde WWE Daniel Bryan die Freigabe erteilen wenn es in den USA nicht den Football Skandal gegeben haette wodurch Gehirnerschuetterungen erst in den Fokus gerueckt sind, und dadurch WWE erst verklagt wurde? Frage kann man natuerlich nur hypothetisch stellen, aber ich denke durch die Vergangenheit wie WWE frueher mit Gehirnerschuetterung und anderen Verletzungen umging, kann man darauf schliessen, das bei WWE in der Vergangenheit kein so grosser Wert darauf gelegt wurde. Es gibt zahlreiche WWE Beispiele von Wrestlern die gesundheitlich nicht antreten haetten sollen, und die angetreten sind, da hat sich niemand um Freigaben gekuemmert, Mick Foley ist so ein Beispiel.

Ich bringe noch ein Beispiel das aufzeigt das WWE leichtfertig Verletzungen riskiert und nur Massnahmen aufgrund von PR Zwecken vornimmt. Der Curb Stomp von Seth Rollins wurde verboten weil er gefaehrlich aussieht in einer PG Era, aber der Move ist ueberhaupt nicht gefaehrlich. Die Turnbuckle Powerbomb von Seth Rollins dagegen ist extrem gefaehrlich, und durfte gezeigt werden, bis Sting sich schwer verletzte. WWE macht immer erst etwas wenn es zu spaet ist, das zieht sich durch die gesamte Promotion Geschichte!



Zitat:Alter Schwede, Bryan war bei Spezialisten die sonst Footballer behandeln und bekam die Freigabe (es war ja nicht nur einer).
Wenn man sich anschaut wie viele Aerzte von Footballern in der Vergangenheit mit Gehirnerschuetterungen umgingen, wuerde ich nicht auf diese Aerzte unbedingt vertrauen. Was nicht bedeutet dass ich die WWE Aerzte darueber einordne. Aber es gibt zahlreiche Beispiele aus dem Sport von Sportlern die in ihrem Team keine Freigabe bekamen, dann irgendwo anders hin sind, und der Arzt ihnen sagte das sie Gesund waeren. Das hat NICHTS zusagen.


Zitat:Bryan hat die Freigabe von sämtlichen Ärzten und WWE sagt trotzdem nein, weil ihr Arzt, nein sagt.
Egal um welche Verletzung es geht, ich kann IMMER einen Arzt finden der mir eine Freigabe gibt. Ich brauche nur oft genug verschiedene Aerzte aufsuchen, irgendwann finde ich einen der mir die Freigabe gibt, da brauche ich nicht Mal lange suchen. Und unabhaengig von dem Fehler im System, gibt es bei einer Verletzung bei drei Aerzten immer drei Meinungen, das ist ganz normal. Der einzige der aber Verantwortung traegt ist der WWE Arzt, der traegt das Risiko das wenn er jemandem die Freigabe gibt, und etwas passiert, er in der Verantwortung steht. Zumal in diesem Fall sicher der Arzt auch nicht der einzige ist, wie oben beschrieben werden die WWE Anwaelte hier auch mitentscheiden aufgrund der Klage gegen WWE, was auch vollkommen in Ordnung ist.

Zitat:HHH zb. hat die Attitude Era mitgemacht und bei den vielen Kopfschlägen hat der wohl mehr Gehirnerschütterungen gehabt als das heutige Roste zusammen und trotzdem steigt er noch in den Ring.
Triple H hat aber oft sehr safe gearbeitet wenn ich zurueck denke an seine Matches. Er fiel nicht auf mit Spots wo er unprotected Chairshots nahm, wie zum Beispiel ein Mick Foley oder Chris Benoit. Er fiel auch nicht auf mit Moves wo er auf den Kopf fiel, wie zum Beispiel Chris Benoit oder Bret Hart. Triple H war auch lange nicht so aktiv wie andere Wrestler.

Ansonsten jeder Schlag auf den Kopf ist eine kleine Gehirnerschuetterung, kommt auf die Haeufigkeit, aber auch auf den Impact an. Wenn man einmal einen Chairshot zum Kopf bekommt, ist das nicht so schaedlich wie wenn man 20x den Flying Headbutt vom dritten Seil zeigt. Hierzu gibt es im uebrigen eine gute Studie aus dem Boxen (die es mit der UFC verglichen hat). Im Boxen besteht das Risiko weniger durch den KO, als das ein Boxer ueber 12 Runden staendig Schlaege zum Kopf bekommt. Im Wrestling sind es oft kleine Spots die auf lange Sicht gefaehrlicher sind, wie die high Risk Moves die man vielleicht einmal im Match zeigt.