06.02.2010, 23:42
Fast jeder Wrestlingfan kennt ihn, und es geht wohl nicht mehr ohne ihn - der "Wrestling Observer Newsletter". Seit 1980 informiert Dave Meltzer die Fangemeinde mit allerlei Berichten zur vergangenen und aktuellen Wrestlingszene. 2010 geht dieser Newsletter nun also ins 31. Jahr seines Bestehens. Meltzer hat damit so ziemlich alle Rekorde aus der Vergangenheit gebrochen.
Der vermehrte Ausstoß an Wrestling-Literatur begann in den USA zwischen 1945 und 1950. Dabei kristallisierten sich bald zwei Formen heraus: Wrestling-Magazine und Wrestling-Newsletter. Die Magazine hatten anfangs verschiedene Formate und waren, aufgrund der noch nicht vorhandenen digitalen Technik, primitiv gestaltet worden. So erschien etwa das Magazin "Wrestling As You Like It" ab 1946 im schwarz-weiß Druck und ein paar Jahre später als buntes Heft im A5 Format. Charakteristisch für beide Formen, Magazin und Newsletter, war ihre jeweilige Variabilität. Sie erreichten das genannte A5 Format oder wurden in Größe einer Tageszeitung herausgebracht. Dem aus New York stammenden Verleger Stanley Weston gelang hier ein wesentlicher Fortschritt. Er war der erste Herausgeber von Wrestling-Magazinen, die eine gewisse Kontinuität in Machart und Format aufwiesen. Es existierten dann ab 1951 zwei wesentliche Magazine: "Wrestling As You Like It" (später "Wrestling Life") und Westons Zeitschrift "Wrestling-The Magazin for Wrestling Fans".
Während Weston und später auch Norman Kietzer ("The Ring Wrestling"), diese Szene dominierten, bewegte sich der Newsletter fast immer im Untergrund. Sie erschienen zu Hauf in etlichen Regionen der USA. Zum größten Teil waren es Fans der heimischen Promotions, die ihrerseits alle Resultate und Berichte für die örtliche Fangemeinde zusammenstellten. Anfangs geschah das noch handschriftlich oder mit Schreibmaschine. Es gab etwa den "Southeast Louisiana Wrestling Report", um nur ein Beispiel zu nennen. Auch Dave Meltzer fing 1980 noch primitiv an und veröffentlichte die ersten Ausgaben im schwarz-weiß Druck. Anfangs erschienen nur winzige Showberichte und Resultate, die Meltzer jedoch schrittweise verbessern konnte. Hinzu kam, dass sich Meltzer schon vor dem Start des Observer Newsletters gut im Wrestling auskannte. Während andere Zeitgenossen das Interesse verloren haben, keine Märkte für den Absatz mehr fanden und deshalb ihren Newsletter einstellen mussten, nutzte Meltzer den technischen Fortschritt des Internets aus. Er arbeitete also in zwei Richtungen: Veröffentlichte weiterhin in Papierform und stellte daneben seinen Newsletter ins Internet.
Der technische Fortschritt war bei Meltzers Vorgängern, wie Gerhard Schäfer, natürlich noch nicht soweit fortgeschritten. Heute gehört Dave Meltzer zu den bekanntesten Wrestling-Journalisten. Er hat viel Arbeit investiert und kann deshalb auch als einer der wirklichen Fachmänner des Wrestlings angesehen werden. Ein Mann hat aber bis heute einen einsamen Rekord aufgestellt, was die Dauer als Wrestling-Journalist angeht, Stanley Weston. 56 Jahre war er in diesem Metier aktiv. Allerdings auch bei der Anzahl seiner Magazine ist er bis heute nicht übertroffen worden. Die "Pro Wrestling Illustrated" existiert ja heute noch. Vielleicht schafft es Meltzer ihn irgendwann zu überbieten.
Der vermehrte Ausstoß an Wrestling-Literatur begann in den USA zwischen 1945 und 1950. Dabei kristallisierten sich bald zwei Formen heraus: Wrestling-Magazine und Wrestling-Newsletter. Die Magazine hatten anfangs verschiedene Formate und waren, aufgrund der noch nicht vorhandenen digitalen Technik, primitiv gestaltet worden. So erschien etwa das Magazin "Wrestling As You Like It" ab 1946 im schwarz-weiß Druck und ein paar Jahre später als buntes Heft im A5 Format. Charakteristisch für beide Formen, Magazin und Newsletter, war ihre jeweilige Variabilität. Sie erreichten das genannte A5 Format oder wurden in Größe einer Tageszeitung herausgebracht. Dem aus New York stammenden Verleger Stanley Weston gelang hier ein wesentlicher Fortschritt. Er war der erste Herausgeber von Wrestling-Magazinen, die eine gewisse Kontinuität in Machart und Format aufwiesen. Es existierten dann ab 1951 zwei wesentliche Magazine: "Wrestling As You Like It" (später "Wrestling Life") und Westons Zeitschrift "Wrestling-The Magazin for Wrestling Fans".
Während Weston und später auch Norman Kietzer ("The Ring Wrestling"), diese Szene dominierten, bewegte sich der Newsletter fast immer im Untergrund. Sie erschienen zu Hauf in etlichen Regionen der USA. Zum größten Teil waren es Fans der heimischen Promotions, die ihrerseits alle Resultate und Berichte für die örtliche Fangemeinde zusammenstellten. Anfangs geschah das noch handschriftlich oder mit Schreibmaschine. Es gab etwa den "Southeast Louisiana Wrestling Report", um nur ein Beispiel zu nennen. Auch Dave Meltzer fing 1980 noch primitiv an und veröffentlichte die ersten Ausgaben im schwarz-weiß Druck. Anfangs erschienen nur winzige Showberichte und Resultate, die Meltzer jedoch schrittweise verbessern konnte. Hinzu kam, dass sich Meltzer schon vor dem Start des Observer Newsletters gut im Wrestling auskannte. Während andere Zeitgenossen das Interesse verloren haben, keine Märkte für den Absatz mehr fanden und deshalb ihren Newsletter einstellen mussten, nutzte Meltzer den technischen Fortschritt des Internets aus. Er arbeitete also in zwei Richtungen: Veröffentlichte weiterhin in Papierform und stellte daneben seinen Newsletter ins Internet.
Der technische Fortschritt war bei Meltzers Vorgängern, wie Gerhard Schäfer, natürlich noch nicht soweit fortgeschritten. Heute gehört Dave Meltzer zu den bekanntesten Wrestling-Journalisten. Er hat viel Arbeit investiert und kann deshalb auch als einer der wirklichen Fachmänner des Wrestlings angesehen werden. Ein Mann hat aber bis heute einen einsamen Rekord aufgestellt, was die Dauer als Wrestling-Journalist angeht, Stanley Weston. 56 Jahre war er in diesem Metier aktiv. Allerdings auch bei der Anzahl seiner Magazine ist er bis heute nicht übertroffen worden. Die "Pro Wrestling Illustrated" existiert ja heute noch. Vielleicht schafft es Meltzer ihn irgendwann zu überbieten.

:winke: