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Nef´s Voice: 03.05.04-Special #3
#1
Hallo zu einer neuen Ausgabe von Nef`s Voice.Zu meiner mittlerweile 3 Special Ausgabe.Es geht in dieser Kolumne um die glaubwuerdigkeit des Wrestlings,die Wrestler oh sorry die Performer in der WWE und einiges mehr.Es gab mal eine Zeit,da konnte man sagen,der beste Wrestler ist auch Champion,es war die Zeit als es noch Shootmatches gab.Alles aenderte sich am 08 Januar 1925.Die Wrestlingwelt sollte nie wieder so sein wie sie einmal war.An diesem 8 Januar verlor Ed Lewis vielleicht einer der besten Hooker (dazu spaeter mehr) aller Zeiten das Match und den NWA World Heavyweight Title gegen Wayne Munn.Es war eins der ersten grossen worked Matches.Dazu muss man sagen Munn war und ist einer der schlechtesten Wrestler aller Zeiten,er war riesig um die 2,25m,es war eine Zeit wo untalentierte Footballer wie Gus Sonnenberg und eben Wayne Munn ins Wrestling kamen.Munn war der erste Typ der ueberhaupt nichts konnte,keine skills ein alter Bill Goldberg vielleicht.Ich will nicht sagen das seit diesem Match die Title im Wrestling nichts wert sind,aber es veraenderte sich was.Mit der Zeit war ein Title nichtmehr dazu da um dem besten Wrestler zu praesentieren,sondern mittlerweile sind wir soweit das ein Title nur noch dazu da ist um die Storylines voranzutreiben.Von glaubwuerdigkeit kann schon lange keine rede mehr sein.Dabei war es bis in die 80er so und in manchen Gebieten wie in Japan zum BSP auch noch heute das man mit Performern versuchte denn besten Wrestler “darzustellen“.

Ich bin der gleichen Meinung wie Verne Gagne oder Lou Thesz vor einigen Jahren,es gibt wenige wirkliche Wrestler in der heutigen Zeit,die meisten sind heutzutage Performer.Dabei unterscheidet man Professional Wrestler in folgende Kategorien: der Performer,der Journeyman,die Shooter (Wrestler) und die Hooker und natuerlich noch die Kategorie von Typen die absolut nichts koennen.Nicht das das unbedingt schlecht waere,es gab/gibt grossartige Performer.Es begann in den 50ern das immer mehr Performer im Ring standen,und in den 80ern durch das neue Sports Entertainment wurde das noch beschleunigt.Nehmen wir The original Nature Boy Buddy Rogers,er ist das perfekte BSP dafuer.Er hatte wenig Ring skills und kein sehr guter Wrestler.Aber er war wohl der beste Performer denn es je gab.Rogers hatte die faehigkeit das Puplikum zu kennen indem er es lass,er lass daraus wie aus einem Buch und verstand es so Heat zu erzeugen wie kein anderer.Er war der erste grosse Heel im Wrestling und bekam ueberall heat von den Fans.In der Neuzeit haben wir Hulk Hogan,der wrestlerisch auch sehr limitiert ist.Dann gibt es die Journeyman,das sind Wrestler mit limitierten faehigkeiten.Sie sind gute Wrestler ragen aber bei weitem nicht heraus,oft sind es Mid und Undercarder.Journeyman haben in Shoot matches keine Chance.In diese Kategorie fallen Leute wie Lance Storm,Randy Orton oder auch Batista.Und dann gibt es Shooters,die heute sehr selten geworden sind.Als Shooters bezeichnet man Leute die schon Amateur Wrestling betrieben haben,sei es im College bei der NCAA oder bei Olympia.Shooters werden von jedem respektiert,denn sollte ein Match aus denn fugen geraten koennen sie sich wehren und denn Gegner trotzdem besiegen,im gegensatz zu den Performern oder den journeyman`s.Frueher war jede Wrestler ein shooter.Es gab sogar eine Zeit wo Cruiserweight`s und Light Heavyweight`s wrestlen konnten,schwer zu glauben wenn man sich die heutigen WWE Cwler anschaut.Da waere zum einen Danny Hodge,3 facher NCAA Champion und 6 facher NWA Junior Heavyweight Champion,er war der erste Wrestler der es auf das Cover von Sports Illustrated schaffte,und er war so gut im Ring,das in seiner gesamten Amateur Wrestling Karriere er kein einziges mal von den Beinen gehoben wurde.Als Shooter kann man neben Hodge auch Wild Red Berry,Verne Gagne,Maurice Vachon oder Gerald Brisco nennen,in der heutigen Zeit eben leute wie Kurt Angle,Dean Malenko,William Regal oder auch Brock Lesnar.

Und dann gab es noch die Hooker.Jeder Hooker war ein shooter,aber nicht jeder shooter war ein Hooker.Ein Hooker war so gefaehrlich im Ring das selbst die besten shooter sich nicht mit ihnen messen konnten und wollten.Es gibt nur wenige Shooter die als Hooker anerkannt wurden.Hooker waren die besten Wrestler niemand konnte sich mit ihnen messen,sie konnten unheimlich viel einstecken doch nochmehr austeilen.Wenn ein Hooker ein Match gewinnen wollte dann gewann er es auch,auch wenn es vorher anders abgesprochen war.Eine kleine Anekdote sei hier von Ed Lewis erwaehnt.Lewis traf am 13 April 1931 auf Ed Don George einen Shooter.Lewis sagte ihm zuvor das er gewinnen will auf die harte oder die faire art,und George hatte keine Chance obwohl er eigentlich gewinnen sollte.Niemand konnte aus den nerve oder submission holds von den Hookers rauskommen.Der Name Hooker kommt aus dem Fischen.Wenn ein Fischer einen Fisch faengt ,und der Fisch an der Angel haengt dann ist er “hooked“,es gibt keinen ausweg mehr fuer denn Fisch egal was er noch macht.Wenn ein Hooker einen Submission Move ansetzt,ergeht es dem Gegner genauso.Viele Karrieren wurden von Hookern beendet indem sie einfach hochnaessige Performer oder Journeyman`s in den Matches fertig machten.Stu Hart kann ein lied davon singen,er war einer der letzten Hooker.Ein Hooker wurde man nur wenn ein anderer Hooker ihn aufnahm und ihn trainierte umso die Kunst des Wrestlings beizubringen.Wer mehr ueber die Hooker und die Kunst von ihnen erfahren moechte der sollte das Buch von Lou Thesz mit dem Title “Hooker“ lesen.Die groessten Hooker waren Ed Lewis,Lou Thesz,Stu Hart,Gene Kiniski,George Tragos,Joe Stecher,Frank und Karl Gotch (der einer der letzten Hooker war) und natuerlich Ad Santel.

In der heutigen zeit kommt sogut wie niemand mehr annaehrend in diese Kategorie,vielleicht fruehr mal Dan Severn,der ua von Thesz trainiert wurde.Die Hooker sind vom aussterben bedroht,weil es niemanden mehr gibt der diese Kunst weitergibt.In einer Zeit in der immer mehr das Entertainment in den vordergrund kommt,wird das Wrestling immer mehr bedeutungslos.Hooker hatten noch einen entscheidenden Vorteil,sie waren Glaubwuerdig,was man von vielen Performern nicht sagen kann.Das Wrestling wird immer mehr in den USA natuerlich als Sports Entertainment gesehen und nichtmehr als wirklichen Wettkampf also Professional Wrestling.Dabei waren es die Hooker die das Entertainment Wrestling in den 30ern und 40ern einlaueteten.Denn zu dieser Zeit versuchten sich auch Junge Wrestler zu beweisssen und wollten shooten.Sie wurden gegen Hooker gesetzt als Policeman und bekammen die pruegel und Lektion ihres Lebens.Lou Thesz versuchte in den 50ern diesen Trend zu stoppen das es immer mehr zum Entertainment Wrestling verkommt.Wenn Thesz in den Ring stieg konnte man sicher sein das man ein Wrestling Match zusehen bekommt,also das was heute in der WWE nur noch sellten der Fall ist.Man konnte sicher sein,wenn Lou Thesz denn eindruck hatte jemand war nicht wuerdig fuer das Wrestling und hatte keinen Respekt fuer den Sport.Dann machte er auch nicht den job fuer ihn,sondern dann trat er als Hooker auf.Genau das fehlt in der heutigen zeit.Dann wuerden Leute die nichts indem Business verloren haben auch nicht in diesem Business ueberleben und das sind sehr viele momentan.Thesz hatte kein Problem damit gegen leute zu jobben,er hatte nur ein Problem damit das gegen Leute zutun die keine Wrestler waren.In der heutigen zeit wuerde Thesz leute wie Benoit oder Angle over bringen.Aber Leute wie Kevin Nash,Bill Goldberg oder Jeff Hardy waeren nicht alt geworden in dem Business zu Lou Thesz zeiten.Lou Thesz liebte den Sport wie kaum ein zweiter,und ihn machte es krank (genauso wie mich) zusehen wie Leute diesen Sport als Champions repraesentieren die absolut nichts verloren haben im Professional Wrestling und nichts koennen,das ist keine uebertreibung es gibt wirklich Leute die im Ring stehen und wirklich garnichts koennen.

Ja in der Heutigen Zeit fehlt einfach ein Hooker,der solche Leute vom Wrestling vertreibt die darin nichts zusuchen hat.Nehmen wir mal den Montreal Screwjob.Jeder kennt ihn.Bret Hart ist nahe an einem Shooter dran,HBK nur ein Performer.In einem Shootmatch haette HBK keine Chance.Vince musste also denn Fight abbrechen um so Bret zu “screwen“.Waere damals ein Hooker in der WWE gewessen,Vince haette nur sagen brauchen du gewinnst gegen Bret Hart,und die sache waere erledigt gewessen.Heutzutage ist aber so gut wie jeder Champion gerade in der WWE.Performer die mehr auf das Entertainment achten als auf das Wrestling.Darunter leidet die glaubwuerdigkeit,denn niemand nimmt heute einem Champion mehr ab das er wirklich der beste ist,jeder Laie kann heute einen guten Wrestler locker von einem schlechten Erkennen.Wenn ich da leute wie Triple H,Goldberg oder Shawn Michaels im Ring sehe als Champions,dann realisiert man,das es nichtmehr darauf ankommt wie gut jemand ist,sondern es kommt nur noch auf die Performance an und wie gut sein Steroidgeformter Koerper aussieht,das sollte zudenken geben....
Nefercheperur
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