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Hall of Fame - Gorgeous George
#1
[Bild: http://www.wwf4ever.de/team/nefercheperur/Gorgeous2.JPG]

“Win if you can, lose if you must, but always cheat!”
Gorgeous George`s Catchphrase in den 40er Jahren

Man nannte ihn “The Sensation of the Nation“, “The Toast of the Coast”, und “The Human Orchid”, die rede ist natuerlich von Gorgeous George. Er war einer der ersten Stars der Television Era und das nicht nur auf das Pro Wrestling bezogen! Als ende der 40er Jahre zum erstenmal das Fernsehen landesweit ausgestrahlt wurde in Amerika , da war es Gorgeous George den bald jeder kannte. George ist einer der wenigen Mainstream Stars die das Pro Wrestling je hatte, selbst Leute die kein Pro Wrestling schauten, kannten Gorgeous George. George war so Populaer wie nur wenige andere Celebrities zu seiner Zeit, und was die Mainstream Aktzeptanz angeht kommt bis heute vielleicht nur noch Hulk Hogan an ihn heran. Seine Haare waren Blond gefaerbt, er hatte ein Glamoroeses und arrogantes Auftretten, und an seiner Seite hatte er weibliche und maennliche Valets, doch hinter der Fassade steckte auch ein guter Wrestler der sehr gute Matches abliefern konnte, was leider oft zu kurz kam. Gorgeous George gilt nicht nur als ein guter Heel, er war auch ein Vorreiter seiner Zeit und er beeinflusste nachhaltig das Professional Wrestling. Es gibt nur wenige Wrestler die so oft kopiert und nachgeahmt wurden wie Gorgeous George, man erkennt ihn wieder in Wrestlern wie Ric Flair, Billy Graham, Freddie Blassie, Buddy Rogers, Adrian Street, Ray Stevens, oder Triple H. Selbst Leute ausserhalb des Pro Wrestlings wurden von Gorgeous George beeinflusst, sei es Little Richard, Mohammed Ali oder Liberace gaben zu von George`s Persoenlichkeit beeinflusst worden zusein. Wenn ihr mehr ueber die Karriere von einem der schillerndsten Showman und Selbstdarsteller im Pro Wrestling erfahren wollt, dann lesst weiter ueber die Karriere des Gorgeous George.

Die Geschichte des George Raymond Wagner beginnt am 24 Maerz 1915 in Butte, Boyd County in Nebraska. Butte ist ein kleines Dorf nahe Seward, deswegen wird faelschlicherweisse oft Seward als Geburtsort angegeben. George war der Sohn von Howard J und Bessie Francis Wagner, der Vater kam aus Iowa, die Mutter aus Seward County. Die Familie Wagner zog in den USA umher, als George noch ein Baby war zog man zuerst auf eine Farm in Seward County, und dann spaeter nach Waterloo, Iowa sowie Sioux City. Als George sieben Jahre alt wurde, zog die Familie nach Houston, Texas. Hier hatte George eine unbequeme Kindheit, neben der Schule musste er arbeiten, die Kinder schlugen sich in der Nachbarschafft, und George selbst flog aus der Milby High School raus. Im Teenager Alter ging George zum lokalen YMCA die Wrestling Training anboten, Wagner wollte sich auf den Strassen gegen die anderen Jugendlichen beweissen koennen. Beim Carnival gewann George dann ein Match, und gewann sein erstes Geld, sein Trainer riet ihm danach es als Professional Wrestler zu versuchen, da war George gerademal 14 Jahre alt.

Als George Wagner trat er in seinen Anfangsjahren auf, er war ca 5`10 gross und wog 200 Pounds. Der Erfolg kam jedoch nicht, er war ein Undercarder und bestenfalls Midcarder in manchen Territories (wie Oregon). 10 Jahrelang tingelte er von einem Ort zum anderen ohne einen besonderen Push zubekommen. Wagner war frustriert und wollte alles hinschmeissen, da kam ihm eine Idee einer besonderen Persoenlichkeit die ihm aufmerksamkeit bringen sollte. Laut Lou Thesz wurde George dabei von einem anderen Wrestler inspiriert, Lord Patrick Lansdowne (und auch The French Angel). Es fing an im Jahre 1941 in Eugene, Oregon, George kam mit einer blauen Robe zum Ring, im laufe seiner Karriere lies er sich hunderte Roben anfertigen. Es war der anfang einer der schillerndsten Figuren die das Pro Wrestling je sah, Gorgeous George. Der Durchbruch seiner Karriere und die vollendung des Gorgeous George Charackters sollte dennoch erst Jahre spaeter folgen. Als naechstes begleiteten ihn die Polizei zum Ring, die ihn von seinen “Millionen“ Fans fern halten sollte. Eine Frau Ringside schrie:“My! Isn't he gorgeous”, woraufhin er als Gorgeous George auftrat, und nichtmehr als George Wagner. Zwar war Wagner ein Top Heel, doch er hatte viele Frauen als Fans und schmiss seine “Georgie Pins“ die er selber in den Haaren trug in den Ring fuer die Frauen. Im Jahre 1943 in Tulsa, Oklahoma angachierte er dann ein maennliches Valet mit dem Namen Jeffrey, dieser spruehte Parfum (Chanel #10) auf seine Fuesse, und nahm ihm die Robe ab. Ab mitte der 40er Jahre war dann Thomas Ross sein zweites maennliches Valet, und spaeter kam noch seine eigene Frau Cherri als weibliches Valet dazu. Unnoetig zu erwaehnen das George damit ein Vorreiter seiner Zeit war. Als naechstes kam 1945 in Honolulu, Hawaii seine lockigen Blond gefaerbten Haare dazu, ausserdem nannte er sich fortan The Human Orchid.

Zu jener Zeit kam wurde George auch der erste Wrestler der seine eigene Entrance Music hatte, und zwar “Pomp and Circumstance“, die selbe Entrance Music von Randy Savage Jahrzehnte spaeter. Auch hier war Gorgeous George also seiner Zeit weit voraus. Die Valets von ihm liesen Rosenblaetter auf den Hallenboden fallen, auf die dann George zum Ring schritt, er hatte mit abstand den laengsten Einzug denn man im Pro Wrestling sah, und oft dauerte die Zeremonie genauso lang wie das Match selbst. Der Referee, die Fans in der ersten Reihe und der Gegner wurden mit Parfum eingesprueht, wenn der Referee ihn anfassen wollte, schrie George ihn an, er solle seine dreckigen Finger von ihm lassen. Wenn George in der ersten Reihe eine alte Dame sah, dann ging er zu ihr hin, und streckte ihr eine Blume aus. Indem Moment als die Dame dann die Rose annehmen wollte, schmiss er sie auf den Boden und stampfte auf sie drauf. George wurde zum meist gehassten Heel seiner Zeit, oft gab es Schlaegereien unter den Fans ausgeloesst durch Gorgeous George. Er beleidigte die Fans, und kaum ein anderer Wrestler wurde so ein Rulebreaker wie Gorgeous George. Sein Motto war “Win if you can, lose if you must, but always cheat!”, und so kaempfte auch George, er hatte etliche Gegenstaende in seinen Stiefeln oder seiner Robe versteckt, die dann zum einsatz kamen. Die Matches von Gorgeous George litten oft unter seinem Gimmick, und die Heel Heat die er zog. Entweder lachten die Fans aufgrund dessen was George zeigte, oder sie schmissen irgendwas in den Ring, oder es endete in einer Schlaegerei. Faelschlicherweisse wurde deshalb oft angenommen das George kein guter Wrestler gewessen sei, doch George war ein guter Wrestler der auch klasse Matches zeigen konnte! Waehrend dem Krieg trainierte er sogar Soldaten in Selbstverteidigung, nur das Gimmick “ueberschattete“ etwas seine Leistungen im Ring.

“I really don't think I'm gorgeous. But what's my opinion against millions?”
Georgeous George ueber sich selbst

[Bild: http://www.wwf4ever.de/team/nefercheperur/Gorgeous4.JPG]

Der grosse Durchbruch fuer Gorgeous George kam dann nach dem Krieg und mit einem neuen Medium das die Welt erobern sollte, dem Fernsehen! 1947 war die Baseball World Series das erste Ereigniss der Amerikanischen TV Geschichte das im Fernsehen die Massen zog, 3,5 Millionen Menschen schauten sich die Spiele in den Bars und Kinos an. 1948 waren 102,000 Fernseher an private Haushalte verkauft in den USA, zwei Jahre spaeter waren es bereits 5 Millionen! Laut einer Studie der Fernsehindustrie gab es fuer den Aufschwung des Fernsehens (und die enorme Anzahl verkaufter TV Geraete) einen Grund, naemlich den Sport! Die zwei Populaersten Sportarten ende der 40er, anfang der 50er Jahre waren Baseball und das Professional Wrestling! Das Pro Wrestling verkaufte bei weitem mehr Tickets wie Boxen oder Football zu jener Zeit. Nicht umsonst gilt die Zeit von 1948 bis 1953 als die Bluetezeit des Pro Wrestling, bis heute war das Pro Wrestling niemehr so Populaer wie zu jener Zeit, Zuschauerzahlen waren bis heute nie mehr so hoch wie damals in den fruehen Jahren der TV Era! Es gab 4 Fernsehsender damals, und bei allen 4 Sendern lief Pro Wrestling! Gorgeous George nannte man “Mr Television“, und George wurde zu einem der Populaersten Celebrities und Mainstream Stars der 50er Jahre. Man sah ihn jedoch mehr als TV Star an, wie als ein Pro Wrestler. Gorgeous George selbst war 1947-1950 auf dem Hoehepunkt seiner Karriere , er hatte gerade den Film “Pardon My Toehold” auch besser bekannt als “Alias the Champ“ (1949) abgedreht, und er war der meist gefragteste Wrestler zu seiner Zeit. In Los Angeles wurde bei Bar`s und Restaurant`s mit Fernsehern mit dem Slogan geworben: “Gorgeous George, Television Here Tonight”, und auch zeitungen bewarben das Fernsehen damit das man Wrestling ZUHAUSE schauen kann.

Das Pro Wrestling allgemein zog ende der 40er Jahre und anfang 50er Jahre die Massen, doch Gorgeous George war vorallem auffaelligste Star denn es gab! Das Pro Wrestling zog innerhalb von einigen Jahren Millionen von Fans, mit der neuen Technologie, wo Promoter schnell erkannten was fuer Vorteile (und auch Nachteile) das Fernsehen dem Pro Wrestling bieten kann. Ab 1948 verkaufte Gorgeous George regelmaessig das Olympic Auditorium in Los Angeles mit 10,000 Fans aus, LA war sein bestes Territory. Ausserhalb von LA lief es dagegen relativ durchwachsen. Am 26 May 1950 gewann George den AWA (Boston) World Heavyweight Title von Don Eagle (dank eines Double Cross), kein besonders bedeutender Title zu jener Zeit denn er auch schnell wieder an Lou Thesz verlor. Sein Mainstream Erfolg hatte zur Folge, das er nie einen grossen Title gewann! George war niemals einer derjenigen die fuer den NWA World Heavyweight Title in Frage kamen. Zu jener Zeit machte man das einfach nicht, einem so glamoroesen Wrestler einen wichtigen Title zugeben. Erst mit Buddy Rogers ein Jahrzehnt spaeter wurde diese Barriere gebrochen, und man kann sagen Gorgeous George hat Buddy Rogers den Weg zu seinem Erfolg bereitet. George selbst dachte das sein Charackter nicht lange oben bleiben wird, und auch die Promoter sahen in ihm eher eine kurzzeitige Erscheinung. Dies belegt auch das George nicht geschuetzt wurde, er machte ueberall Jobs und brachte die lokalen Wrestler over, wenn man in George einen langfristigen Star gesehen haette, haette man ihn besser geschuetzt. Einen Sieg ueber Thesz oder Gagne waere undenkbar gewessen fuer George.

Title die Gorgeous George in seiner Karriere gewann:
-Pacific Coast Light Heavyweight Title (2x mal)
-AWA World Heavyweight Title
-NWA Southern Heavyweight Title
-GCCW Heavyweight Title
-Northwest Middleweight Title

[Bild: http://www.wwf4ever.de/team/nefercheperur/Gorgeous3.JPG]
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#2
Gorgeous George war einer der ersten Stars denn das Fernsehen in den USA hatte, und das nicht nur auf das Pro Wrestling bezogen. Gorgeous George war aber auch einer der ersten Opfer des Fernsehens, bzw das Opfer seines eigenen Erfolgs. Der Charackter oder wie man heute sagen wuerde das Gimmick des Gorgeous George verhalf ihm zu einem unvergleichlichen Aufstieg, doch auch zum Abstieg! George zog die Massen, aber nie ueber einen langen Zeitraum, er ging von Territory zu Territory. Er war meist nie laenger als 3-4 Monate irgendwo, weil sein Charackter sich extrem schnell abnutzte bei den Fans. Verstaerckt wurde dieser Trend eben durch das Fernsehen, wo man George fast taeglich auf mehreren Sendern sehen konnte. Die Fans und Zuschauer wurden also mit Gorgeous George ueberschuettet, und hatten sich bald Satt gesehen. George entwickelte seinen Charackter seit 1947 nichtmehr weiter, und wenn man ihn 2-3 mal sah, dann hatte man alles von ihm praktisch gesehen, er war das Synonym eines Routine Wrestlers. Deshalb reisste Gorgeous George viel, und ausserhalb von LA blieb er nie lange an einem Ort.

Nach 5 Jahren TV folgte mitte der 50er Jahre der schnelle Abstieg von Gorgeous George, mit dem Abstieg seiner Karriere folgte auch der persoenliche Abstieg. Schon ende der 40er Jahre wurde er zum Alkoholiker, was sich natuerlich noch verschlimmerte als der Erfolg ausblieb. Junge Wrestlern mussten sich oft um ihn kuemmern, er erschien betrunken zu Shows, wenn er ueberhaupt auftauchte. George verdiente etwa $4 Millionen in seiner Karriere, und er verlor alles weil er das Geld raus schmiss! Ab anfang der 50er Jahre war George praktisch notorisch Pleite, er nahm alle Bookings an die er bekommen konnte, was seiner Karriere nicht wirklich half, im Gegenteil. George hatte bis 1959 noch sporadisch grosse Matches, jedoch war seine Bluetezeit (1947 bis 1952) laengst vorbei, zuletzt war er ein Schatten seiner selbst. Sein Leben auf der Ueberholspur zeigte Wirkung, und kostete ihm spaeter auch das Leben. Das letzte grosse Programm hatte Gorgeous George gegen Dick Beyer (The Destroyer) in Los Angeles ende 1962. Schon seit 1961 arbeitete George nichtmehr Full Time, sondern nur noch ein paar mal pro Jahr. Eines seiner letzten Matches bestritt Gorgeous George 1962 gegen jemanden denn er als sehr talentiert ansah und eine grosse Zukunft voraussagte:“The kid has some talent. He could go a long way”. Die rede ist von Bruno Sammartino!

Privat heiratete Gorgeous George mitte der 30er Jahre Betty Hanson in einem Wrestling Ring. Sie hatten zusammen zwei Kinder, doch 1951 folgte die Scheidung. 1952 heiratete George dann Cherie Dupré, mit ihr hatte er ein Kind, und auch diese Ehe wurde 1962 geschieden. Im San Fernando Valley, California hatte er eine Cocktail Bar mit dem Namen “Gorgeous George's Ringside“, zudem kaufte er sich in den 40er Jahren eine Truthahn Farm in Beaumount, California fuer $250,000. Die Farm musste er 1962 jedoch wieder abgeben genauso wie sein Restaurant einige Jahre zuvor, und 1962 trat auch Gorgeous George vom Pro Wrestling zurueck. Am 24 December 1963 bekam Gorgeous George in seinem Apartment am Hollywood Boulevard einen Herzinfakt, einen tag spaeter am 25 December 1963 verstarb Gorgeous George im alter von 48 Jahren im LA General Hospital. Er ist beerdigt im Pierce Brothers Valhalla Memorial Park in North Hollywood, California.

Gorgeous George war einer der schillerndsten Pro Wrestler der Geschichte. George war nicht der erste Gimmick Performer, vieles was er machte wurde inspiriert durch andere Wrestler zuvor. Doch Gorgeous George verband vieles, und nutzte das Fernsehen das ihm zu einem Mainstream Star machte. Als das Pro Wrestling durch vorallem das Fernsehen von einem Sport immer mehr zu einer Entertainment Form wurde ende der 40er Jahre, da war Gorgeous George eine der fuehrenden Persoenlichkeiten. Viele Wrestler und andere Persoenlichkeiten versuchten Gorgeous George zu imitieren oder sich etwas von ihm abzuschauen, und vorallem was die Heels betrifft war Gorgeous George einflussreich und ein Vordenker seiner Zeit. Gorgeous George war ein grosse Zuschauermagnet fuer einige wenige Jahre, und er brach auch einige Box Office Rekorde. Doch wenn man Gorgeous George ein paar mal sah, dann hatte man genug. George drawte nicht unbedingt Wrestling Fans, aehnlich wie Steve Austin oder Andre the Giant. Wie Andre war auch George eine grosse Attraktion, doch wenn man die Attraktion 2-3 mal sah, war das genug. Deshalb reissten Andre und George durch all die Territories und blieben nie oft an einem Ort laenger als 3-4 Monate. Wrestler wie Lou Thesz, Bill Longson oder Buddy Rogers zu jener Zeit arbeiteten oft Woche fuer Woche, Monat fuer Monat und Jahr an Jahr ein langes Programm im selben Territory, und sie drawten Fans ueber Jahrzehnte. Sie drawten wirkliche Wrestling Fans, im Vergleich zu denjenigen die nur einschalteten weil Pro Wrestling gerade die Attraktion der Woche war. Doch das soll die Bedeutung des Gorgeous George keinesfalls schmaellern, er war einer der groessten Mainstream Stars die das Pro Wrestling je hatte!

[Bild: http://www.wwf4ever.de/team/nefercheperu...George.jpg]


Beruehmte Matches von Gorgeous George

11 April 1947
St.Louis, Missouri
Zuschauer: 10,462
Gorgeous George vs Bill Longson

19 November 1947
Los Angeles, California
Olympic Auditorium
Zuschauer: 10,000
Gorgeous George vs Sam Menacher

29 Januar 1948
Los Angeles, California
Olympic Auditorium
Zuschauer: 10,000
Ernie & Emil Dusek vs Gorgeous George & Gino Garibaldi

4 Februar 1948
Los Angeles, California
Olympic Auditorium
Zuschauer: 10,000
Gorgeous George vs Sandor Szabo

17 Maerz 1948
Los Angeles, California
Olympic Auditorium
Zuschauer: 9,600
Gorgeous George vs Gino Garibaldi

14 May 1948
Buffalo New York
Zuschauer: 11,845
Gorgeous George vs Jack Page

4 August 1948
Los Angeles, California
Olympic Auditorium
Zuschauer: 10,400
Gorgeous George vs Ernie Dusek

21 Januar 1949
Buffalo, New York
Zuschauer: 11,160
Gorgeous George vs Ray Villmer

28 Januar 1949
St Louis, Missouri
Zuschauer: 12,496
Gorgeous George vs Lou Thesz

??? Februar 1949
Montreal, Quebec
Zuschauer: 13,000
Gorgeous George vs Yvon Roberts

11 Maerz 1949
St Louis, Missouri
Zuschauer : 10,573
Gorgeous George vs Bill Longson

23 Maerz 1949
Buffalo, New York
Zuschauer: 11,123
Gorgeous George vs Joe Savoldi

23 December 1949
Chicago, Illinois
Zuschauer: 10,250
Gorgeous George vs Rudy Kay

17 April 1950
Milwaukee Wisconsin
Zuschauer: 10,000
Gorgeous George vs Gypsy Joe

27 July 1950
Chicago, Illinois (Wrigley Field)
Zuschauer: 10,000
Gorgeous George vs Lou Thesz

4 August 1950
Buffalo New York
Zuschauer: 10,953
Gorgeous George vs French Angel

29 June 1951
Buffalo, New York
Zuschauer: 10,402
Gorgeous George vs Great Togo

??? June 1956
Sydney, Australia
Zuschauer: 22,000
Gorgeous George vs Dr.Jerry Graham

12 Maerz 1959
Toronto, Ontario
Zuschauer: 14,000
Gorgeous George vs Billy Watson (Career vs Hair Match)
*George verlor das Match nachdem gene Kiniski eingriff. Daraufhin wurde George die Haare von George Hansen geschnitten.

13 November 1959
Chicago, Illinois
Zuschauer: 10,100
Gorgeous George vs Wilbur Snyder

2 Januar 1960
Detriot, Michigan
Zuschauer: 10,957
Gorgeous George vs Pat O'Conner

23 June 1961
Las Vegas, Nevada
Zuschauer: 11,000
Gorgeous George vs Freddie Blassie

7 November 1962
Los Angeles, California
Zuschauer: 9,800
Gorgeous George vs The Destroyer
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#3
WILD, WEIRD WORLD OF PRO WRESTLING
Los Angeles Times
17 November 1974
By John Hall


Once, a struggling young wrestler named George Wagner, Nebraska born and Houston raised, son of a house painter, dyed his hair blond, had it marceled and became Gorgeous George, the Human Orchid.

With sequined orchid robes, valet and perfume sprayed on rings before he entered, George infuriated the nation. He also set SRO records. In 1949, he sold out the Olympic 27 times.

"I really don't think I'm gorgeous," George always said. "But what's my opinion against millions?"

In the '50s, we shared adjoining apartments at the La Brea Towers. G.G., as friends called him, was past his peak. Heavy drinking had begun to catch up with him. His liver and kidneys were in trouble.

Sometimes you could hear him a block away, coughing all night. Still, he had the magic. When money ran short, he'd go barnstorming in the tank towns. His name sold right to the end.

He never got out of his act. He'd get furious if anybody kidded him about fakery in wrestling, challenging any disbeliever to arm wrestling or more. Downstairs from his apartment in the old House of Serfas saloon, I can still hear giant George Strugar, Del Shofner and other (Los Angeles) Rams of the day taking the oath G.G. demanded when he passed out souvenir Georgie pins used in his golden curls.

"I solemnly swear and promise I will never confuse this gold Georgie pin with a common, ordinary bobby pin, so help me Gorgeous George."

His funeral was as splendid as anything he might have arranged. At 48, broke, he had a heart attack on Christmas Eve of 1963, and died two days later.

The funeral was held in a chapel in Los Angeles. Naturally, it was SRO. The line of mourners went around the block. Both ex-wives, sitting on opposite sides, cried uncontrollably. His last girl friend, a stripper, sobbed and collapsed. The lavender casket was smothered by orchids. Sprays of orchids choked the chapel.

Baron Leone, Jules Strongbow and other wrestlers, orchids in their lapels, were pallbearers. Olympic ring announcer Jimmy Lennon sang. Frank and Joseph came back one more time to do his hair. The robe was his most magnificent.

Joe Jares, son of wrestler Brother Frank Jares, at varying times known as "The Thing" and "The Golden Terror," has recaptured it all in his book ("What Ever Happened to Gorgeous George?") -- a unique valentine to his parents as well as the entire strange industry.

Jares is a writer and associate editor of Sports Illustrated, a USC grad who as a sophomore spent "the best summer of my life" touring the South with his pop, The Heel.

All the villains, the crazy holds, the frenzied fans, the hilarities and sadnesses, the idols, the women and the masked marvels, live again in a delight of a love story.

Wrestling, for all its critics, still prospers. Still, not quite like Gorgeous George. Jares is the No. 1 witness. But he never heard G.G. cough all night like I did.
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#4
A GORGEOUS ERA IN WRESTLING
Los Angeles Times
14 December 1997)
By Cecilia Rasmussen


To his friends, this 250-pound package of golden-haired, pre-steroid muscle was always G.G.

Promoters billed him variously as the "Toast of the Coast," the "Sensation of the Nation" and the "Human Orchid."

But to the legion of fans who made him one of live television's first superstars in the late 1940s, he was Gorgeous George, the man who not only kept them glued to their newly purchased TV consoles, but also filled the seats each week in such historic Los Angeles venues as Hollywood Legion Stadium, the Olympic Auditorium and the Ocean Park and Long Beach arenas.

While others debated whether professional wrestling was a sport or a spectacle, Gorgeous George never had any doubts. With his manicured, brightly polished nails and trademark mane of bleached and styled hair, he single- handedly paved the way for coming generations of gender-bending entertainers, as he shocked the sensibilities of a macho era by entering the ring in outrageous, orchid-colored costumes.

Often, he tossed members of the audience "Georgie pins," gold-colored bobby pins just like the ones he used to hold his own curls in place. When he gave friends and special admirers 14-karat versions of his signature trinket "Georgie pins," he made them take an oath: "I solemnly swear and promise to never confuse this gold Georgie pin with a common, ordinary bobby pin, so help me Gorgeous George."

He also was fond of dispensing savvy pearls of wrestling wisdom, such as: "Win if you can, lose if you must, but always cheat."

It was a sentiment tailor-made for an athletic entertainment that always had been a happy hunting ground for rogues, con men and fast-buck artists who liked to play both sides of the line between license and grand larceny. A decade before Gorgeous George's arrival on the scene, credulous fans encouraged by splashy stories and pictures displayed in local papers -- whose journalists were often on the promoters' payrolls -- bet wildly and illicitly on matches that, more often than not, were fixed by the mob.

Scandal followed and professional wrestling nearly faded from the national scene. Then along came celebrity-hungry television -- and Gorgeous George.

Nebraska-born George Raymond Wagner, the son of a house painter, began wrestling at age 13 and was twice amateur champion of Texas before turning pro. Early in his career, he learned to attract attention by wearing spats, a Homburg hat and carrying a cane. When dapper didn't quite do it, the ambitious young rising star decided to try bold and flashy.

He hired Hollywood's famed hairstylists, Frank and Joseph, who curled and bleached his hair. Soon, he also began wearing lacy, frilly gowns and sequined, lavender robes that highlighted his blond locks coiffured in beautiful waves.

The crowd's response frequently was unruly -- fights sometimes broke out in the grandstands -- but attendance grew, and Gorgeous George was what they paid to see. As a red carpet rolled out and his theme song, "Pomp and Circumstances," played, his personal valet used a sterling silver spray gun to fill the ring with "Chanel No. 10," lest the scent of exertion from the previous match offend his boss' olfactory senses.

There was, of course, no such thing as a perfume called Chanel No. 10. But that didn't really bother fans who didn't care that the match that followed was fixed.

For his part, George became immune to whistles and wisecracks, but couldn't stand someone pulling or touching his curls. Although he had millions of fans -- 35% of whom reportedly were women, according to sponsors -- he infuriated men. During one bout, a male spectator extinguished his cigar on the back of George's calf and his expensive robes sometimes were stolen and torn to shreds by the crowd.

To distinguish himself from such contemporaries as Wild Red Berry, Baron Leone and Lou Thesz, George drove an orchid-colored Cadillac and had his name and "act" copyrighted.

"I really don't think I'm gorgeous," he always said. "But what's my opinion against millions?"

Professional wrestling became a national phenomenon when it first aired on television in 1948, appearing as part of the Tuesday night lineup that included "The Milton Berle Show" and "Kukla, Fran & Ollie." Its biggest stars, Gorgeous George and the Mighty Atlas, soon were household names. The next year, George topped the card at the Olympic Auditorium, selling out the house 27 times. On each occasion he wore a different one of his 100 purple robes, each of which cost as much as $2,000.

"I got the biggest ovation of my life there," he once recalled. "They couldn't announce the match. The announcer burst out laughing, but I didn't mind. I was a sensation."

In 1951, students at Woodbury College interviewed 5,000 owners of television sets about their viewing preferences. The study found that Angelenos most enjoyed watching 200- to 400-pound berserkers sit on the heads of their rivals and tie each other's limbs into square knots. Wrestling, with its bearhugs, power slams, eye-goung and crotch-kicking, was by far the most popular TV event, with cigarette-puffing little old ladies responding 5 to 1 in its favor.

George wrestled five to six nights a week, and during the day ruffled a few feathers at his 195-acre ranch in Beaumont, where he raised 35,000 "Gorgeous George" turkeys. Gobbling up profits, George handled his own marketing and had the birds delivered in limos with orchids emblazed on the doors.

George loved to taunt as much as he was taunted. Sometimes he had live turkeys delivered to an opponent's house.

But in George's case, trouble seemed to follow fame. His beloved ranch was tied up in litigation for years after a messy divorce. Eventually, part of it was sold to actor Danny Thomas.

Over the years, wrestling's appeal faded just as George did. Shortly before he retired in 1962, George opened a bar on Sepulveda Boulevard called Gorgeous George's Ringside Bar. A year later, he suffered a heart attack and died on Christmas Day 1963. He was 48 years old and broke.

Nevertheless, the Los Angeles City Council adjourned with a resolution in his memory. At his funeral, both of his ex-wives -- seated on opposite sides of the church -- cried uncontrollably. His last girlfriend, a stripper, sobbed and collapsed next to the orchid-colored casket covered with fresh orchids.

Today, professional wrestling fans nostalgic for a glimpse of the heroic era can find a large collection of Gorgeous George memorabilia at Slammers Wrestling Gym in the San Fernando Valley when its museum reopens.
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