25.05.2006, 11:00
[Bild: http://www.wwf4ever.de/team/nefercheperu...Mondt1.jpg]
Joe “Toots” Mondt gilt als einer der schillerndsten und kontroversten Persönlichkeiten der Professional Wrestling Geschichte. Es gibt nur wenige Persönlichkeiten über die sich mehr Mythen und Legenden ragen, als über Toots Mondt. Mondt hatte eines der grössten Ego`s, die man sich vorstellen kann, er war ein knallharter Geschäftsmann und war neben sich nur noch zu seinem Freund Ed Lewis sein Leben lang loyal. Als Promoter interessierte Mondt sich nicht für die Probleme der Wrestler, für ihn zählte nur das Geld. Mondt schrieb selbst Geschichte mit dem kontroversen Buch “Fall Guys“. Mondt stellte sich selbst immer als den größten Wrestler und Promoter da denn es gab, das Buch ist wohl die größte Selbstpromotion die man sich vorstellen kann. Toots Mondt könnte man als John McGraw des Pro Wrestlings beschreiben, alles was im Pro Wrestling neu war, wurde von Toots Mondt beansprucht das er es erfunden hätte. Weil es so wenig Aufzeichnungen gibt, und weil Mondt gerne mal die Geschichte umschrieb zu seinen Gunsten, ist es schwierig heutzutage zu unterscheiden wer war Toots Mondt wirklich, und was war von ihm eine bewusst gestreute Nachricht? Umbestritten ist sein Einfluss auf das Professional Wrestling, ohne Toots Mondt`s Einfluss wäre die Geschichte des Sports anders verlaufen. Er war nicht der Erfinder des modernen Wrestlings, wie es immer wieder heisst, soweit sollte man keinesfalls gehen. Aber man kann sagen, Toots Mondt ist für das Moderne worked Wrestling wie wir es heute in Nord Amerika kennen eine der wichtigsten Person gewesen, die es gab.
Toots Mondt war 50 Jahre lang einer wichtige und einflussreiche Personen im Pro Wrestling, er war wie ein Octopus, in so gut wie jeder Promotion war er vertreten. Er war Mitglied des weltberühmten Gold Dust Trio`s in den 20er Jahren. Mit Vince McMahon Sr. gründete er 1963 die World Wide Wrestling Federation (WWWF) und splittete sich von der NWA. Er war zudem der Manager von Buddy Rogers, einer der Charismatischsten Champions der 50er und 60er Jahre, und damit war Toots Mondt auch der große Gegenspieler zu Sam Muchnick/Lou Thesz von der NWA. Als Promoter, Manager, Booker und Business Man hatte Toots Mondt einen großen Einfluss, als Wrestler und Hooker zählte er ebenfalls zu einen der besten seiner Zeit, was leider viel zu oft überschattet wird von dem Geschäftsmann Toots Mondt. Privat war Joe Mondt eine schillernde Persönlichkeit, er hatte die Fähigkeit zu führen, und für seine Ideen Leute zu gewinnen die zuvor nicht davon überzeugt waren. Eine Gabe die nicht viele Menschen haben, und die die Karriere von Toots Mondt prägte. Wenn ihr mehr über Toots Mondt erfahren wollt, dann ließt weiter die Geschichte von Toots Mondt.....
Joseph Raymond Mondt wurde 1886 auf einer Farm in Ames, Iowa geboren. Mondt behauptete später, wie viele andere Wrestler aus Iowa nach Frank Gotch, das er aus Humboldt, Iowa kommt, die erste Unwahrheit von Toots Mondt. Als sein Vater als Farmer in Iowa Pleite ging, zog die Familie nach Greeley, Colorado um, wo der Vater in den Minen von nun an sein Geld verdiente. Als Teenager bekam Toots Mondt dann den Wrestling Newsletter von Martin “Farmer“ Burns (Abdruck & Infos siehe Farmer Burns Biographie), und lernte das Pro Wrestling kennen. Mondt hatte einen sehr athletischen Körperbau und begann zu wrestlen auf einem Carnival. Mit 16 Jahren gab er 1902 sein Debüt, schnell wurde er bekannt als The Colorado Cowboy. Als dann der Rummel die Stadt verliess und in die nächste Stadt zog, ging Toots Mondt mit. Mondt arbeitete über Jahre für den Rummel, und probierte auch sich als Akrobat mit wenig Erfolg. Als Mondt wieder mit dem Wrestling auf dem Carnival anfing, da entdeckte ihn Martin Burns bei einem seiner Scouting Reisen. Burns war beeindruckt von dem Talent des jungen Mannes auf dem Rummelplatz, und so bot er Toots Mondt an mit ihm zugehen und von ihm zu lernen. Zu jener Zeit war es eine Ehre mit Martin Burns zu trainieren, das ist etwa so wie wenn Michael Jordan einem Basketball Training anbietet, oder Michael Schumacher gibt einem Fahrstunden. Das Training mit Martin Burns war für die Entwicklung von Toots Mondt ungemein wichtig, und somit auch für das Pro Wrestling. Martin Burns ist auch verantwortlich für den Nickname von Joe “Toots“ Mondt, hierbei gibt es jedoch zwei Geschichten, je nachdem welcher man glauben schenkt. Die eine ist, das Martin Burns seinen Schüler “Toots“ nannte, weil dieser der jüngste Wrestler in seinem Camp war und ein Baby Face hatte. Die zweite Story ist, das Joe Mondt so kleine Füße hatte und deshalb Burns ihn Toots nannte. In Wirklichheit hatte Mondt immer Probleme mit Schuhen, deshalb lief er immer Barfuss rum. Selbst im hohen alter sah man Toots Mondt wie er im Anzug Barfuss lief, es gibt kein einziges Photo das Mondt mit Schuhen zeigt, weil er eben nie mit Schuhen lief.
Als Wrestler lernte Toots Mondt von dem besten Wrestling Trainer den man sich vorstellen kann. Nicht umsonst wurde Mondt zu einem gefürchteten Hooker seiner Zeit. Als der World War I zu Ende war, hoffte man im Pro Wrestling in Nord Amerika das es bergauf ging. Doch die Hoffnungen wurden bald begraben. Das Pro Wrestling erlebte zwischen 1918 und 1920 eine schwere Krise. Die Fans wollten nicht mehr die Stunden langen Marathon Matches sehen. 60 Minuten Matches wurden schon als kurze Matches bezeichnet. Etliche Matches gingen zwischen zwei und vier Stunden zu jener Zeit. Zudem wurden damals die Wrestling Matches als Shoot geworked, wenn auch wenige, oder die Matches wurden so dargestellt, als seien sie Shoots, siehe auch Caddock vs Stecher von 1920. Zu jener Zeit, etwa 1922, kam Toots Mondt ins Trainingscamp von Ed Lewis und seinem Manager Billy Sandow. Diese Kombination sollte Jahre später als Gold Dust Trio in die Geschichte eingehen. Vieles über das Gold Dust Trio ist jedoch auch reine Fiktion - dazu jedoch später mehr. Am Anfang war Toots Mondt jedoch der Sparring Partner und Trainer von Ed Lewis. Nach einiger Zeit wurde Toots Mondt zum Policeman für seinen Schüler. Policeman bedeutet, das Mondt dafür sorgte, das jeder Gegner von Lewis die “Regeln“ kannte, und nicht gegen sie verstieß. Toots Mondt erlitt somit das selbe Schicksal wie Joe Pesek, einer der besten Wrestler aller Zeiten, und dennoch keine großen Erfolge im Schatten von Ed Lewis. Zwischen Lewis und Mondt entwickelte sich eine Freundschaft zu jener Zeit, die ein Leben lang halten sollte. Ed Lewis sollte der Einzige sein, mit dem Mondt zusammen arbeitete, und den er nicht irgendwann mal hinterging.
Doch zurück Anfang der 20er Jahre: Billy Sandow und Ed Lewis hatten in Nord Amerika immer mehr Probleme die Hallen zu füllen. Lewis war nicht mehr der Draw wie noch um 1916. Das Pro Wrestling wurde nicht mehr von den Fans angenommen, und die Methoden waren überholt. Das Gold Dust Trio veränderte einige Dinge, die das Wrestling grundlegend verändern sollten, oder nahmen für sich im Anspruch dieses getan zu haben. Sie wollten vom reinen Catch as Catch Can Wrestling, auch American Freestyle genannt, weg gehen, und viele Stylearten kombinieren. Das Trio kombinierte das Boxen, mit dem Greco Roman Wrestling, mit dem Freestyle und dem alten fast schon vergessenen Lumber Camp Style. Heraus kam ein Wrestling Style den die drei:“Slam Bang Western Style Wrestling“ nannten, oder kurz “Slam Bang“. Diesen Style, der mit der Zeit natürlich mit immer mehr Akrobatik oder Härte versehen wurde, kennt man heute als “Brawling“. Damit war der Grundstein gelegt zu dem ersten großen Style Wechsel im Professional Wrestling. Es war eine der wichtigsten Entscheidungen, die zur heutigen Form des Professional Wrestlings führte. Während die Wrestling Matches 1920 noch aussahen, als seien sie legit, oder sie legit waren, so waren die meisten Wrestling Matches ein paar Jahre später schon reiner Work, und erkannte man als Fan sie leicht auch als solches. Zum Beispiel war es früher Wrestlern untersagt zu schlagen oder die Ringseile zu benutzen. Als aber in den 20er Jahren im Pro Wrestling Punches und Kicks erlaubt wurden, da fragten die Fans sich schnell, warum keine physischen Schäden am Körper zusehen sind, wenn ein Wrestler mit voller Wucht zuschlägt? Wie etwa Beulen, Cuts oder geschwollene Augen, wie man es beim Boxen sah. Sprich das Pro Wrestling wurde gespoilert und war nun auch bei den Matches als Work zu erkennen für die Fans. Die Fans störte das aber nicht, sie nahmen den “neuen“ Sport an. Schließlich war er spektakulärer, schnell und spannender, wie die stundenlangen langsamen Marathon Matches, die zwar echt aussahen, und zum Teil auch legit waren, aber eben nicht mehr angenommen wurden.
Doch das war nur eine der Veränderungen von dem Gold Dust Trio. Mondt, Sandow und Lewis beschlossen, dass sie nicht mehr promotet werden wollen von einem Promoter, sondern das sie die Arbeit nun selbst übernehmen. Mondt hatte den Plan, dass das Gold Dust Trio die Wrestling Matches selbst festlegt. Sie die Wrestler managen und die Shows auch promoten. Das Gold Dust Trio sollte als eine Art Wrestling Promotion fungieren, die vom booking bis zum promoting alles machte. Bis in die 20er Jahre war es üblich, das der Promoter nur promotet, und dann mit dem Manager des Wrestlers die Verträge aushandeln musste. Das gab etliche Probleme, weil die Manager so viel Geld wie möglich haben wollten, dann Gegner ablehnten, oder den Sieg für ihren Schützling beanspruchten - oder das Wrestler zu shooten begannen, und damit die Pläne des Promoters zunichte machte. Durch das Gold Dust Trio fiel das jedoch weg, da die Wrestler bei ihnen angestellt waren, und somit sie die volle Kontrolle hatten über alle Entscheidungen. Durch die guten Kontakte der Drei nahmen sie zu Beginn der 20er Jahre hunderte Wrestler unter Vertrag, und verdrängten damit das alte System, das ausgedient hatte. Billy Sandow nahm so gut wie jeden Wrestler unter Vertrag, den er sah. Aber dies bedeutete auch, das die Talente für die anderen Promoter verschwanden. Die besten Wrestler traten für das Gold Dust Trio auf mit dem neuen Slam Bang Style, und die Fans nahmen wohl auch deshalb den neuen Style glänzend an. Auch die Wrestler waren zufriedener. Sie hatten Sicherheit, wurden gut bezahlt, und vor allem sie wurden pünktlich bezahlt! Zuvor wurden die Wrestler unregelmäßig bezahlt und bekamen meist einen % Anteil an den Eintrittsgeldern. Viele Promoter hatten damals die Angewohnheit, die Zuschauerzahl niedriger anzugeben als in Wirklichkeit war (also genau anders herum als heute es der Fall ist!). Das war deshalb so, weil man dann den Wrestlern und Managern dann weniger zahlen musste.
Joe “Toots” Mondt gilt als einer der schillerndsten und kontroversten Persönlichkeiten der Professional Wrestling Geschichte. Es gibt nur wenige Persönlichkeiten über die sich mehr Mythen und Legenden ragen, als über Toots Mondt. Mondt hatte eines der grössten Ego`s, die man sich vorstellen kann, er war ein knallharter Geschäftsmann und war neben sich nur noch zu seinem Freund Ed Lewis sein Leben lang loyal. Als Promoter interessierte Mondt sich nicht für die Probleme der Wrestler, für ihn zählte nur das Geld. Mondt schrieb selbst Geschichte mit dem kontroversen Buch “Fall Guys“. Mondt stellte sich selbst immer als den größten Wrestler und Promoter da denn es gab, das Buch ist wohl die größte Selbstpromotion die man sich vorstellen kann. Toots Mondt könnte man als John McGraw des Pro Wrestlings beschreiben, alles was im Pro Wrestling neu war, wurde von Toots Mondt beansprucht das er es erfunden hätte. Weil es so wenig Aufzeichnungen gibt, und weil Mondt gerne mal die Geschichte umschrieb zu seinen Gunsten, ist es schwierig heutzutage zu unterscheiden wer war Toots Mondt wirklich, und was war von ihm eine bewusst gestreute Nachricht? Umbestritten ist sein Einfluss auf das Professional Wrestling, ohne Toots Mondt`s Einfluss wäre die Geschichte des Sports anders verlaufen. Er war nicht der Erfinder des modernen Wrestlings, wie es immer wieder heisst, soweit sollte man keinesfalls gehen. Aber man kann sagen, Toots Mondt ist für das Moderne worked Wrestling wie wir es heute in Nord Amerika kennen eine der wichtigsten Person gewesen, die es gab.
Toots Mondt war 50 Jahre lang einer wichtige und einflussreiche Personen im Pro Wrestling, er war wie ein Octopus, in so gut wie jeder Promotion war er vertreten. Er war Mitglied des weltberühmten Gold Dust Trio`s in den 20er Jahren. Mit Vince McMahon Sr. gründete er 1963 die World Wide Wrestling Federation (WWWF) und splittete sich von der NWA. Er war zudem der Manager von Buddy Rogers, einer der Charismatischsten Champions der 50er und 60er Jahre, und damit war Toots Mondt auch der große Gegenspieler zu Sam Muchnick/Lou Thesz von der NWA. Als Promoter, Manager, Booker und Business Man hatte Toots Mondt einen großen Einfluss, als Wrestler und Hooker zählte er ebenfalls zu einen der besten seiner Zeit, was leider viel zu oft überschattet wird von dem Geschäftsmann Toots Mondt. Privat war Joe Mondt eine schillernde Persönlichkeit, er hatte die Fähigkeit zu führen, und für seine Ideen Leute zu gewinnen die zuvor nicht davon überzeugt waren. Eine Gabe die nicht viele Menschen haben, und die die Karriere von Toots Mondt prägte. Wenn ihr mehr über Toots Mondt erfahren wollt, dann ließt weiter die Geschichte von Toots Mondt.....
Joseph Raymond Mondt wurde 1886 auf einer Farm in Ames, Iowa geboren. Mondt behauptete später, wie viele andere Wrestler aus Iowa nach Frank Gotch, das er aus Humboldt, Iowa kommt, die erste Unwahrheit von Toots Mondt. Als sein Vater als Farmer in Iowa Pleite ging, zog die Familie nach Greeley, Colorado um, wo der Vater in den Minen von nun an sein Geld verdiente. Als Teenager bekam Toots Mondt dann den Wrestling Newsletter von Martin “Farmer“ Burns (Abdruck & Infos siehe Farmer Burns Biographie), und lernte das Pro Wrestling kennen. Mondt hatte einen sehr athletischen Körperbau und begann zu wrestlen auf einem Carnival. Mit 16 Jahren gab er 1902 sein Debüt, schnell wurde er bekannt als The Colorado Cowboy. Als dann der Rummel die Stadt verliess und in die nächste Stadt zog, ging Toots Mondt mit. Mondt arbeitete über Jahre für den Rummel, und probierte auch sich als Akrobat mit wenig Erfolg. Als Mondt wieder mit dem Wrestling auf dem Carnival anfing, da entdeckte ihn Martin Burns bei einem seiner Scouting Reisen. Burns war beeindruckt von dem Talent des jungen Mannes auf dem Rummelplatz, und so bot er Toots Mondt an mit ihm zugehen und von ihm zu lernen. Zu jener Zeit war es eine Ehre mit Martin Burns zu trainieren, das ist etwa so wie wenn Michael Jordan einem Basketball Training anbietet, oder Michael Schumacher gibt einem Fahrstunden. Das Training mit Martin Burns war für die Entwicklung von Toots Mondt ungemein wichtig, und somit auch für das Pro Wrestling. Martin Burns ist auch verantwortlich für den Nickname von Joe “Toots“ Mondt, hierbei gibt es jedoch zwei Geschichten, je nachdem welcher man glauben schenkt. Die eine ist, das Martin Burns seinen Schüler “Toots“ nannte, weil dieser der jüngste Wrestler in seinem Camp war und ein Baby Face hatte. Die zweite Story ist, das Joe Mondt so kleine Füße hatte und deshalb Burns ihn Toots nannte. In Wirklichheit hatte Mondt immer Probleme mit Schuhen, deshalb lief er immer Barfuss rum. Selbst im hohen alter sah man Toots Mondt wie er im Anzug Barfuss lief, es gibt kein einziges Photo das Mondt mit Schuhen zeigt, weil er eben nie mit Schuhen lief.
Als Wrestler lernte Toots Mondt von dem besten Wrestling Trainer den man sich vorstellen kann. Nicht umsonst wurde Mondt zu einem gefürchteten Hooker seiner Zeit. Als der World War I zu Ende war, hoffte man im Pro Wrestling in Nord Amerika das es bergauf ging. Doch die Hoffnungen wurden bald begraben. Das Pro Wrestling erlebte zwischen 1918 und 1920 eine schwere Krise. Die Fans wollten nicht mehr die Stunden langen Marathon Matches sehen. 60 Minuten Matches wurden schon als kurze Matches bezeichnet. Etliche Matches gingen zwischen zwei und vier Stunden zu jener Zeit. Zudem wurden damals die Wrestling Matches als Shoot geworked, wenn auch wenige, oder die Matches wurden so dargestellt, als seien sie Shoots, siehe auch Caddock vs Stecher von 1920. Zu jener Zeit, etwa 1922, kam Toots Mondt ins Trainingscamp von Ed Lewis und seinem Manager Billy Sandow. Diese Kombination sollte Jahre später als Gold Dust Trio in die Geschichte eingehen. Vieles über das Gold Dust Trio ist jedoch auch reine Fiktion - dazu jedoch später mehr. Am Anfang war Toots Mondt jedoch der Sparring Partner und Trainer von Ed Lewis. Nach einiger Zeit wurde Toots Mondt zum Policeman für seinen Schüler. Policeman bedeutet, das Mondt dafür sorgte, das jeder Gegner von Lewis die “Regeln“ kannte, und nicht gegen sie verstieß. Toots Mondt erlitt somit das selbe Schicksal wie Joe Pesek, einer der besten Wrestler aller Zeiten, und dennoch keine großen Erfolge im Schatten von Ed Lewis. Zwischen Lewis und Mondt entwickelte sich eine Freundschaft zu jener Zeit, die ein Leben lang halten sollte. Ed Lewis sollte der Einzige sein, mit dem Mondt zusammen arbeitete, und den er nicht irgendwann mal hinterging.
Doch zurück Anfang der 20er Jahre: Billy Sandow und Ed Lewis hatten in Nord Amerika immer mehr Probleme die Hallen zu füllen. Lewis war nicht mehr der Draw wie noch um 1916. Das Pro Wrestling wurde nicht mehr von den Fans angenommen, und die Methoden waren überholt. Das Gold Dust Trio veränderte einige Dinge, die das Wrestling grundlegend verändern sollten, oder nahmen für sich im Anspruch dieses getan zu haben. Sie wollten vom reinen Catch as Catch Can Wrestling, auch American Freestyle genannt, weg gehen, und viele Stylearten kombinieren. Das Trio kombinierte das Boxen, mit dem Greco Roman Wrestling, mit dem Freestyle und dem alten fast schon vergessenen Lumber Camp Style. Heraus kam ein Wrestling Style den die drei:“Slam Bang Western Style Wrestling“ nannten, oder kurz “Slam Bang“. Diesen Style, der mit der Zeit natürlich mit immer mehr Akrobatik oder Härte versehen wurde, kennt man heute als “Brawling“. Damit war der Grundstein gelegt zu dem ersten großen Style Wechsel im Professional Wrestling. Es war eine der wichtigsten Entscheidungen, die zur heutigen Form des Professional Wrestlings führte. Während die Wrestling Matches 1920 noch aussahen, als seien sie legit, oder sie legit waren, so waren die meisten Wrestling Matches ein paar Jahre später schon reiner Work, und erkannte man als Fan sie leicht auch als solches. Zum Beispiel war es früher Wrestlern untersagt zu schlagen oder die Ringseile zu benutzen. Als aber in den 20er Jahren im Pro Wrestling Punches und Kicks erlaubt wurden, da fragten die Fans sich schnell, warum keine physischen Schäden am Körper zusehen sind, wenn ein Wrestler mit voller Wucht zuschlägt? Wie etwa Beulen, Cuts oder geschwollene Augen, wie man es beim Boxen sah. Sprich das Pro Wrestling wurde gespoilert und war nun auch bei den Matches als Work zu erkennen für die Fans. Die Fans störte das aber nicht, sie nahmen den “neuen“ Sport an. Schließlich war er spektakulärer, schnell und spannender, wie die stundenlangen langsamen Marathon Matches, die zwar echt aussahen, und zum Teil auch legit waren, aber eben nicht mehr angenommen wurden.
Doch das war nur eine der Veränderungen von dem Gold Dust Trio. Mondt, Sandow und Lewis beschlossen, dass sie nicht mehr promotet werden wollen von einem Promoter, sondern das sie die Arbeit nun selbst übernehmen. Mondt hatte den Plan, dass das Gold Dust Trio die Wrestling Matches selbst festlegt. Sie die Wrestler managen und die Shows auch promoten. Das Gold Dust Trio sollte als eine Art Wrestling Promotion fungieren, die vom booking bis zum promoting alles machte. Bis in die 20er Jahre war es üblich, das der Promoter nur promotet, und dann mit dem Manager des Wrestlers die Verträge aushandeln musste. Das gab etliche Probleme, weil die Manager so viel Geld wie möglich haben wollten, dann Gegner ablehnten, oder den Sieg für ihren Schützling beanspruchten - oder das Wrestler zu shooten begannen, und damit die Pläne des Promoters zunichte machte. Durch das Gold Dust Trio fiel das jedoch weg, da die Wrestler bei ihnen angestellt waren, und somit sie die volle Kontrolle hatten über alle Entscheidungen. Durch die guten Kontakte der Drei nahmen sie zu Beginn der 20er Jahre hunderte Wrestler unter Vertrag, und verdrängten damit das alte System, das ausgedient hatte. Billy Sandow nahm so gut wie jeden Wrestler unter Vertrag, den er sah. Aber dies bedeutete auch, das die Talente für die anderen Promoter verschwanden. Die besten Wrestler traten für das Gold Dust Trio auf mit dem neuen Slam Bang Style, und die Fans nahmen wohl auch deshalb den neuen Style glänzend an. Auch die Wrestler waren zufriedener. Sie hatten Sicherheit, wurden gut bezahlt, und vor allem sie wurden pünktlich bezahlt! Zuvor wurden die Wrestler unregelmäßig bezahlt und bekamen meist einen % Anteil an den Eintrittsgeldern. Viele Promoter hatten damals die Angewohnheit, die Zuschauerzahl niedriger anzugeben als in Wirklichkeit war (also genau anders herum als heute es der Fall ist!). Das war deshalb so, weil man dann den Wrestlern und Managern dann weniger zahlen musste.
