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Epochen des deutschen Wrestlings
#11
Zitat:Eduard Dürre, Gerhard Vieth, H. F. Maßmann, J. J. W. Bornemann, Friedrich Friesen und E. Eiselen

Ich denke mal das die Namen für euch alle ziemlich unbekannt sind. Ich schreibe dazu noch mal kurz was:

Dürre war Ring- und Turnlehrer und ein Schüler von Jahn. Er war bereits 1811 bei der Eröffnung des ersten deutschen Turnplatzes in Berlin dabei.

Vieth war vor Jahn in der Basedow-Salzmann Ära aktiv. Er hat auch einiges zum Sport beigetragen. Er wird heute auch als einer der Väter der damaligen Bewegung angesehen.

Friesen war Fechtlehrer in Berlin und irgendwie - weiß jetzt nicht - in diese Zeit eingebunden.

Maßmann, Bornemann und Eiselen waren auch Turnlehrer, die, was damals zusammenhing, auch den Ringkampf von Jahn lernten. Speziell Eiselen arbeitete mit Jahn noch an einem Buch. Zumindest Maßmann war dann in der 1815 gegründeten Jenaer Burschenschaft mit Jahn aktiv. Kann sein, dass Bornemann auch da war.
#12
In dem Zeitungsartikel steht was zum Turnier im Zirkus Salamonsky 1872 in Berlin.

EINGESENDET – Der Ringkampf – Schwindel
Quickborn, den 15. Februar 1893
Prov. Schleswig-Holstein

An die Redaktion der „Allgemeinen-Sport-Zeitung“, Wien !

"Bezugnehmend auf Ihre Notiz in der Nr. 7 der“Allgemeine-Sport-Zeitung“ betreffend den Sieg von Antonio Pierri über Abs, wäre es doch wohl endlich einmal an der Zeit, diesen Abs-Schwindel (wie Sie seinerzeit auch den Käpernick-Schwindel klarlegten) aufzudecken, und da Ihr Blatt ja stets bemüht war und ist, dem Publikum nur möglichst wahre und unparteiische Berichte zu bringen, so gestatten Sie mir wohl als passionierten Sportliebhaber, der so ziemlich in allen Weltgegenden bei Ringkämpfen zwischen Professionals hinter die Coulissen geguckt hat, Ihnen meine Meinung sowohl wie diejenige von allen wirklich Sachverständigen des Ringkampfes im griechisch-römischen Style klarzulegen.
Gestatten Sie mir, mit der Einführung der ersten derartigen Ringkämpfe, der griechisch-römischen, in Deutschland zu beginnen.
Im anfange der Siebzigerjahre begannen diese Ringkämpfe in Circus Salomonsky in Berlin, und zwar waren dazu die drei Franzosen Gebrüder Rigall sowie Doublié (Ringkampfer II. Classe) engagiert, die aber gut genug waren, seinerzeit sämtliche deutschen Ringer leicht zu werfen.
Wie die Geschichte nicht so recht mehr ziehen wollte, nahm man zu einem neuen Mittel die Zuflucht, engagierte sich den mit einer hünenhaften Gestalt ausgestatteten Dänen Otto Kempf , dessen Hauptforce darin bestand. Unmassen von Bierquantitäten vertilgen zu können, der sonst aber vom Ringen gar wenig Ahnung hatte.
Um nun ein recht volles Haus zu erzielen, wurde auf folgende Art und Weise Reklame für die Sache gemacht. Man annoncierte einfach : „Ein Herr aus den höchsten aristokratischen Kreisen, der nicht genannt sein will, hat eine bedeutende Wette gemacht, dass er im Stande sei, die sämtlichen französischen Ringkämpfer zu werfen, derselbe werde aber nur maskiert ringen.“
Genug, das Resultat war folgendes :
Am ersten Abend wurde der Ringkämpfer dritter Classe sofort von Kempf besiegt, am zweiten Abend der Ringer zweiter Classe, und am dritten Abend begann der Kampf mit der so genannten Ringkämpfer erster Classe Pierre Rigall ; der Kampf blieb nach 10 Minuten unentschieden. Den nächsten Abend wurde gleichfalls unentschieden gerungen.
Inzwischen war schon das Gerücht verbreitet, dass der maskierte Herr ein Graf und Gardeoffizier sein sollte.
Am letzten Abend endlich wurde dann der Kampf dadurch beendigt, dass mein lieber Otto Kempf seinen Brotherrn Rigall regelrecht hinlegte. Um die Sache nun möglichste naturgetreu zu gestalten, raufte der kleine Franzose sich wie wütend das Haar aus und versuchte sich auf’s Neue au seinen Besieger zu stürzen, so dass er von dem Stallmeister von seinem Gegner losgerissen werden musste.
Die Comödie wurde eine Zeitlang sowohl in Deutschland wie in Dänemark fortgesetzt.
In Amerika verfuhr man etwas anders, um das Publikum zu dupiren ; anerkannte Größen der Ringerwelt, wirkliche Ringer, wie Whistler, jetzt tot, Maldorn, Ernest Roeber, Pietro d’Almacio, Tom Cannon etc., bildeten einen so genannten Rink, machten gemeinschaftliche Kasse, forderten sich gegenseitig in verschiedene Städten zum Ringkampf auf und versuchten, möglichst hohe Wetten bei den Buchmachern zu entrieren, um dann denjenigen, durch welchen der grossete Gewinn zu erzielen war, siegen zi lassen. Nachdem die Buchmachern den Schwindel durchschaut hatten, hörte er auf.
Inzwischen hatte Duncan C. Ross sich durch gute Reklame einen bedeutenden Ruf als Ringer zu verschaffen gewusst, trotzdem er nur Kraftmeier war und vom ringen nur äußerst wenig verstand. Auf diesen Duncan C. Ross wird jetzt mit Vorliebe als bedeutende Zugkraft gereist, da durch diesen Namen stets große Entréeeinhamen zu erzielen sind, sie überlassen es daher auch ganz dem Belieben von Ross, zu bestimmen, wie er mit seinem Gegner verfahren will, zu einem wirklich reellen Ringkampf gibt Ross sich absolut nicht her, und hat er das ja auch unter diesen bewandten Umständen nicht nötig.
Ganz genau dasselbe trifft auch hier bei Abs zu.
Denken Sie sich nun, ein bedeutender Ringer, ich spreche immer vom ringen im griechisch-römischen Style, nehmen wir z.B. Paul Pons, Bordeaux, wohl der bedeutendste Ringer der Gegenwart, käme nach Deutschland. Wer kennt z.B. Paul Pons, wahrscheinlich doch nur Wenige. Ein öffentliches Auftreten desselben deckt eben seine Unkosten, da derselbe, trotzdem einer der besten Ringer der Welt, hier völlig unbekannt ist. Was tut nun dieser Mann, da derselbe nicht von der Ehre leben kann, sondern eine ebenso guter Geschäftsmann ist. Er sucht sich eine Person auf, die sich populär zu machen verstanden hat, und diese Person ist eben hier nur C. Abs, dieser verfügt alsdann über die Person seines Gegners ganz nach Belieben, wozu sich dieser auch selbstverständlich bereit erklärt in Aussicht auf die große Entréeeinnahme welche gemeinschaftlich geteilt wird.
Bestimmt Abs z.B. : Heute Abend fällst du (Paul Pons), so fällt er ganz nach Wansch.
Dass die Entréeeinnahmen keine geringen sind, geht schon daraus hervor, dass Tom Cannon durch die Gemeinschaft mit Abs 21.000 Mark eingeheimst haben soll. Antonio Pierri soll in Hamburg durch sein paarmaliges Auftreten mit Abs circa 6000 Mark verdient haben, er bedauert, dass der Ringkampf jetzt hier polizeilich verboten ist, da er sonst wohl nicht, wie er sich äußerte, unter 30.000 Mark Einnahme Deutschland verlassen hätte, da hier noch zu viele Leute existieren, die nicht alle werden.
Um hier nun noch eine eklatantes Beispiel zu geben, diene folgendes :
Seit circa zwei Jahren fordert der Hamburger Ringer im griechisch-römischen Styl, H. Niemann, C. Abs zu einem Ringkampfe heraus, ohne dass Abs dafür zu haben ist. Vor einem Jahre erklärte Abs, er wurde sofort nach Beendigung der Tournée schützte Abs Müdigkeit vor und suchte sonst wie Ausflüchte, indem er in hiesigen Zeitungen schrieb, dass Niemann doch erstmal Ringer von Namen besiegen sollte, wie Christol etc. (ob reell oder unreell, lassen wir dahingestellt).
Nachdem Niemann nun auch dieses erfüllt hatte, indem er sowohl Christol wie auch Robinet legte, wusste Abs nicht mehr ein noch aus und sucht immer neue Ausflüchte, und warum ? Weil diese ein wirklich reeller Ringkampf würde, da Niemann nicht die Person ist, welche, um sich werfen zu lassen, käuflich zu haben ist.
Dabei ist ja doch Niemann, bei aller Hochachtung vor demselben, doch nur ein geringer Kämpe gegen vorgenannte auswärtige Ringer, wenn auch für deutsche Verhältnisse recht gut.
Richard K. Fox, der Editor der „Police Gazette“ äußerte sich auf eine Anfrage hin, wo Abs seine amerikanischen Meisterschaftsmedaillen mit Inschrift „presented by Richard K. Fox“ erhalten hätte, in seine Blatte folgendermaassen, was Fox auf eine Anfrage auch sofort bestätigen wird :
„Carl Abs from Hamburg never took any Championship, he was miles behind from Champion form !”
Wie leicht es stets für Abs war, Reklame für sich zu schaffen, geht schon daraus hervor, dass seine Impresario seinerzeit auch gleichzeitig Berichterstatter einer Hamburger Zeitung war.
Fair play*
Aus Anlass der jüngsten Ringkämpfe Carl Abs mit A. Pierri und unserer vorwöchentlichen Notiz über dieselben sind uns sehr zahlreiche Zuschriften und Zeitungsausschnitte übersandt worden, die meist die Tendenz verfolgen, darzutun, dass nunmehr auch Carl Abs sich in die Reihe jener Berufsathleten gestellt habe, welche bei ihren Vorführungen mehr den Kassenerfolg vor Augen haben als die in Aussicht gestellte und von ihnen erwartete reelle Kraftleistung. Eine Schilderung der letzten Kämpfe finden die Leser in unserem heutigen Blatte.
Wir haben es uns angelegen sein lassen, aus einer Unzahl von Berichten jene Darstellung auszuwählen, welche am meisten den Eindruck der Objektivität und der Unparteilichkeit machte. Wer nicht direkt Augenzeuge jener aufregenden Kämpfe war, wird sich in der Tat nur schwer ein Urteil darüber bilden können, inwieweit die gegen Carl Abs erhobenen Beschuldingungen eine wirklich sachliene Begründung haben. Jedenfalls scheint es etwas gewagt, gleich von einem „Abs-Schwindel“ zu sprechen.
Denn, mag die Ringtaktik des deutschen Athleten in der letzten Zeit welcher Art immer gewesen sein, so steht doch so viel fest, dass er auf öffentlich gezeigte und u. A. von Autoritäten, wie Professor Dr. Hüppe in Prag, beglaubigte Leistungen hinzuweisen in der Lage ist, die ihm einen der ersten Plätze auf dem Gebiete des internationale Athletentums sichern. Dadurch aber unterscheidet er sich wesentlich von der grotesken Erscheinungen eines Käpernick und Konsorten. Ohne uns also gerade in diesem Punkte mit der Meinung des geehrten Herr Einsenders einverstanden erklären zu können, bringen wir seine Zuschrift doch zur Veröffentlichung, weil sie viel sachliches Material beibringt, das für unsere Leser von hohem Interesse sich dürfte."
Die Redaktion
#13
Toller Artikel!

Ist über den erwähnten "Käpernick" mehr bekannt?
#14
iIch weiss nicht ob dieser Schwindelkl zwingend etwas mit Wrestlibng zu tzun hat - jedenfalls ist Käpernick ein Schnellläufer gewesen. Von der Zeit her würde es auch passen.
#15
Den Artikel hat mir der ital. Historiker G. Bonini zugeschickt. Er ist auch Autor mehrerer Bücher zum Thema Gewichtheben und Kraftakrobatik. Das hing ja damals alles zusammen.
#16
So hier sind ja noch ein paar Fragen von zbyszko offen.

Zitat:Zwar sind Wrestler unterschiedlicher Stile schwer vergleichbar, aber insgesamt würde ich Abs sogar als größten und bedeutendsten deutschen Ringer überhaupt bezeichnen. Dieter, Wanz, Schikat und Schwarz Jr. in allen Ehren, aber Abs sticht für mich am allermeisten hervor.

Nein, Abs ist als größter deutscher Pionier anzusehen, jedoch nicht als größter deutscher Ringer im Allgemeinen. Man könnte natürlich nun eine ganze Reihe an Namen aufzählen, die viel für das Catchen und den Berufsringkampf in Deutschland allgemein geleistet haben. Da wären Berger und Selenkowitsch als wichtige Promoter. Paul Westergaard-Schmidt als IBV Präsident und wichtiger Ringer der Vorkriegszeit. Westergaard-Schmidt war nicht nur mehrfacher Weltmeister, kann im Moment gar nicht sagen wie oft - 5x,6x (??), sondern auch einer der Wegbereiter für den Neubeginn nach Kriegsende 1945. Das war nämlich keine Selbstverständlichkeit, das es so schnell wieder losging. Paul hat in Hamburg große Turniere veranstaltet, durch die etwa auch ein Gustl Kaiser bekannt wurde. Zu nennen wären noch Leute wie Carl Jänecke, die sich als Sportjournalisten und Verbandsgründer verdient gemacht haben. Jänecke war im Übrigen auch ein Förderer und Trainingspartner von Abs. Vielleicht sollte ich noch Jakob Koch, Heinrich Eberle, Georg Strenge und Altmeister Heinrich Weber nennen. Vier große Ringer, die den deutschen Berufsringkampf stark prägten. Sowohl im Ring als auch durch Fachbücher und als Trainer.

Zitat:Wieso ist ausgerechnet die IWW der Vorläufer der Indy-Promotions? Warum nicht VoRo oder frühere unabhängige Veranstalter, die nicht im VDB oder im IBV organisiert waren?

Völlink war mehr zum IBV hingezogen! Das lässt sich gut in den Dokumenten ablesen, da er mit Schäfer auch in Kontakt stand. Und Schäfer war, unabhängig von seinen Ambitionen zur GWF und zum VDB, ein sehr starker Anhänger vom IBV. Haupt und Kowalski (IWW) waren, das muss man sagen, die Ersten, die sich groß vom alten Catch-Stil verabschiedeten. Es etablierte sich mit der IWW der Stil, den man aus heutigen Indy-Promotions in Deutschland kennt. Natürlich hat da jede Promotion ihre eigenen Wege gefunden und bei der wXw ist das so wohl am besten gelungen. Das belegen ja die Zuschauerzahlen. Haupt hatte nicht sonderlich viel Erfolg und es war im Prinzip ein Auf und Ab.
#17
Klingt sehr interessant, was du immer wieder über Paul Westergaard-Schmidt erzählst. Über mehr Informationen über seine Karriere als Ringer und Veranstalter wäre ich hocherfreut ^^
#18
Paul Westergaard-Schmidt, eigentlich Paul Schmidt, stammte aus Spandau, das glaube ich bei seiner Geburt noch nicht zu Berlin gehörte. Ich müsste nachschauen, da ich jetzt keine großen Details über ihn weiß. Er trat einem Berliner Ring- und Stemmclub bei und zog einen Möbelwagen mal eben so durch die Straßen von Spandau. Paul reiste dann, ich glaube öfters sogar, in die USA und nannte sich nach Jesse Westergaard dann "Westergaard-Schmidt". Ein ziemlich kräftiger Typ und einer der stärksten deutschen Ringer überhaupt. Wie gesagt dann mehrfacher Weltmeister im Schwergewicht und auch Veranstalter in Hamburg - "Paul Westergaard-Schmidt Wanderpokal". Eines der größten Turniere zu dieser Zeit in Deutschland. Paul betrieb noch eine Kneipe, war dann 1. Präsident des 1947 gegründeten IBV in Hamburg. Faktisch noch eine Weile höher als Gustl Kaiser. Als Paul in den Ruhestand ging, übernahm Kaiser den Posten. Westergaard-Schmidt starb 1963. Ich glaube er wurde in den 1880er Jahren geboren - tendiere da mehr zu 1886.
#19
War jetzt lange nicht mehr in diesem Forum. Schön dass man hier weiterhin etwas zum deutschen Berufsringkampf findet.

Über Westergaard-Schmidt gibt es eine Biografie von Max Griebert , die mit Nachtrag bis 1926 geht. Danach wurde er in der Tat am 17. 5. 1886 in Spandau (gehört erst ab 1920 zu Berlin) geboren.

Bei Interesse kann ich den Text zur Verfügung stellen, Crusher Kane wird ihn aber auch haben bzw. das Heft gibts auch im NISH.

Hier noch ein Bildchen von Schmidt, Schwarz Jr., Zehe:
http://www.flickr.com/photos/9720826@N06/4379670061/
#20
Speicherfähigkeit hat man oder man hat sie nicht. Ich komme schon immer bei meinem Geburtsjahr in Schleudern ....

Also ich habe den Eindruck, dass der IBV im Wesentlichen die Interessenorganisation Gustl Kaisers war. So wie dann der VDB die von Paul Berger. Westergaard-Schmidt war das Aushängeschild und man nutzte wohl seine Kneipe, zumal Kaiser vor den Toren Hamburgs wohnte. Wichtig ist immer wer das Geld gibt und das war doch wohl Kaiser.Und der war ja auch 2.Vorsitzender und Geschäftsführer, lenkte also das Tagesgeschäft.

Wobei man die Rolle der beiden Verbände ohnehin nicht überschätzen sollte. Aber das wäre nun wieder eine Diskussion für sich.


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