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WWE - Pro und Contra Liste
#14
Das finde ich persönlich gar nicht so schlimm.

Ich denke fast allen ist bewusst, es ist ne Show. Zumal WWE ja selber auch immer mehr drauf pocht und immer weniger das Wrestling in den Vordergrund stellt.

Ein Hauptkritikpunkt ist für mich, dass man den Wrestlern so viel vor schreibt. Keine eigenen Promos mehr, sehr beschnittenes Moveset, obwohl der Wrestler mehr kann. Kaum noch eigene Ideen zulassen.

Das Entwerten der Titel finde ich auch sehr schlimm. IC-Titel nur in der Pre-Show? Halt auch dadurch dass es einfach zu viele Titel gibt, wie Nef schon sagte.


Als Pro muss man bei der WWE die Produktion nennen. Wenn man manchmal Impact guckt, da gibt es Umschnitte ins Nichts. wichtige Moves werden nicht gezeigt, weil die Kamera falsch eingesetzt wird etc. Das kommt bei der WWE nur sehr, sehr selten vor.
Mir hat bei WM diesmal auch das Set ziemlich gut gefallen.

Grundsätzlich toll, dass man Wrestler aus den Indy-Bereichen geholt hat. Wäre nur schön, wenn sie nach NXT dann im Main Kader nicht so sinnlos eingesetzt werden.

Warum muss ein AJ gegen Shane ran, anstatt ein 3-Way um den Titel zu machen, wo sein Talent wenigstens nützlich eingesetzt wäre. Jetzt hat er hauptsächlich Shane besser aussehen lassen. Bis auf die lächerlichen Schläge von Shane, die haben ja Diven-Niveau....



Das Hauptproblem ist bei der WWE, sie haben keine Konkurrenz mehr. Also muss man nichts ändern. Dazu kommt eine PG-Ausrichtung, die so gar nicht in die Welt des Wrestlings passt. Hallo, hier soll ein Kampfsport dargestellt werden. Die Kontrahenten sollen so richtig Emotionen aufkochen lassen, sich am besten hassen - aber wehe einer blutet..... oder sagt ein böses Wort, das ist einfach lächerlich und unglaubwürdig.

Da fühle ich mich als erwachsener Zuschauer verarscht.

Die Leute die mich schon jahrelang auf dem Board hier kennen, wissen dass ich kein Befürworter von zu viel Blut bin, aber wenn es schon mal passiert, warum dann nicht nutzen?

Dazu kommt noch, früher galten Wrestler als echt harte Typen. Heute darf ein Promi, oder ein anderer Sportler einfach so in den Ring klettern und einen Wrestler dumm und schwach aussehen lassen. Zumal es in diesem Fall auch wirklich null Sinn gemacht hat im Match.

Ich finde einfach die WWE nutzt soviel wirklich grossartiges Potenzial einfach nicht, das macht mich als Fan, der seit mehr als 25 Jahren Wrestling verfolgt, einfach traurig.
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#15
Thomas Meyer,'http://www.peoplesboard.de/pboard/index.php?thread/29571-wwe-pro-und-contra-liste/&postID=474913#post474913' schrieb:Was man noch hinzufügen kann:

Man nimmt die Charaktere nicht mehr ernst, wenn man sich in den Shows blutrünstige Kriege liefert und dann bei Instagram Fotos zeigt, wo alles Friede Freude Eierkuchen ist.
Genau DAS ständig OoC das gabs in der "guten" Zeit nicht und das ständige reindrücken von, ist doch alles nur spaß, geht einem richtig aufn Keks
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#16
zlaizy schrieb:@nef, ich habe noch mal ne frage an dich, ist auch nicht böse gemeint oder so, aber von dir liest man nur Negatives über WWE, wenn es dir so wenig gefällt und dich alles aufregt warum guckst du es dann, bzw verfolgst es?
wenn mir etwas nicht gefällt oder mich aufregt macht schalte ich einfach ab und gucke es mir nicht mehr an [Bild: http://www.peoplesboard.de/pboard/wcf/im.../smile.png]
Ich greife deine Frage vom WrestleMania Thread mal hier auf, da ich ja auch oft am meckern bin Breites Grinsen


Ich rege mich drüber auf, weil man emotional damit verbunden ist. Mit keinem anderen Hobby beschäftige ich mich so sehr, wie mit Wrestling. Auch wenn man viel meckert, kann man sich daran erfreuen nur sind die Ansprüche gewachsen und die Sichtweise ist kritischer.
Klar weiß ich, dass alles gespielt ist aber dass weiß ich bei Filmen auch. Wenn die Story und die Art und Weise wie es dargestellt wird gut ist, dann macht es Spaß.
Vieles regt einen auf, weil es nicht ins Gesamtbild passt und da rede ich nicht vom In-Ring Wrestling.

Wenn man viele Ungereimtheiten übersehen kann und trotzdem Spaß dran hat, dann ist man auch etwas zu beneiden.
Wieso schreibt man den Workern so viel vor in ihren Promos? Hat man Angst, dass diese etwas sagen, was nicht in die Ausrichtung passt? (wie vor kurzem The Rock mit CMPunk)
Ich denke, dass ist eines der Hauptgründe und weil man alles in der Hand haben möchte. Das Ergebnis sind sich total gleichende und unnatürliche Promos. An welche Promos erinnert man sich denn noch? Die, die real wirkten und zum Teil auch waren (CM Punks Pipebomb).

Wie du siehst, es ist nur ein Bruchteil und ich hoffe du kannst es nachvollziehen. Und die meisten hier, sind sehr kritisch darum hat es manch einer schwer, der sich leichter mit dem Produkt zufrieden stellt ;) Aber das möchte ich auch keinem vermiesen aber man muss mit unserer Ausrichtung hier, auch klar kommen ;)
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#17
Ich kann da in jedem Fall schonmal den gesamten ersten Absatz vom Maulfwurf genau so bestätigen. Eben weil es mir viel bedeutet, will ich nur das beste für mich als Fan und auch für die WWE als Produkt, da ich möchte, dass mir dieses Hobby noch viele Jahre erhalten bleibt.

Und da ist auch mein erster großer Kritikpunkt: Aufgrund der Vereinheitlichung und des extremen scriptings bin ich der Meinung, dass es nahezu unmöglich ist, dass einer der aktuellen Main Roster Stars (da lass ich jetzt mal seit vielen Jahren etablierte Leute wie Cena, Triple H, Jericho und Orton raus), es schaffen wird sehr langfristig herrauszustechen. Was das bedeutet ist, dass der absolute Top-Star eine vom aussterben bedrohte Gattung ist. Es gibt ein Creative Team mit einer bestimmten Anzahl an Writern und die schreiben minutiös allen ihren Charakter vor. Game of Thrones / Das Lied von Eis und Feuer ist großartig, aber nun stellt euch mal vor es würde nur noch George R. R. Martin Bücher schreiben. Der Vergleich ist etwas überspitzt, aber auch da würde irgendwann nichts mehr hervorstechen, weil alles gleich oder zumindest extrem ähnlich wäre. Und so ist es auch mit den Wrestlern. Wie soll irgendjemand auf eine Stufe mit einem Austin/Rock kommen, wenn es nur sehr wenig Individualität und Mitwirkungsmöglichkeit der Wrestler gibt? Und das macht ein wenig Angst, denn auf wen will WWE denn in 10 oder mehr Jahren zurückgreifen, wenn sie jetzt keine Top-Stars mehr entwickeln bzw. sich entwickeln lassen?

Mein zweiter großer Kritikpunkt ist Vorhersehbarkeit. Gut, das ist sicherlich auch ein wenig unserer Zeit geschuldet, da eigentlich heutezutage Social Media und Internet sei Dank nichts mehr ungespoilert bleibt und selbst die größt möglichen Überraschungen Wochen und Monate vorher geteased/gerüchtet/schlichtweg gespoilert werden und sich davon abzukapseln ist fast unmöglich. Aber auch das gesamte Booking ist vorhersehbar und folgt nur allzu häufig einer Standardformel. Und ich hasse Vorhersehbarkeit. Ich habe heute das Walking Dead Staffelfinale geguckt und Spoileralarm: Nein nur ein Scherz, ich sage nichts, aber ich konnte ungelogen zum Großteil nach der vorletzten Folge und vollständig nach den ersten 5 Minuten der letzten Folge zu 100% vorhersagen, was passieren wird. Nun war es immernoch fast eine Stunde großartiges Fernsehen, aber ich konnte es nicht so sehr genießen, weil ich genau vorhergesehen habe was passiert. Und so ist es auch bei WWE. Das einzige mal in den letzten Monaten... soweit ich mich erinnern kann im gesamten letzten Jahr, dass mich WWE wirklich überrascht hat, war als Goldberg Lesnar im Main Event von Survivor Series gesquashed hat und auch wenn ich mich zu dem Zeitpunkt (mMn. immernoch berechtigt) drüber aufgeregt habe, muss ich im Nachhinein sagen: Jawoll, in dem Moment war ich sehr unterhalten und es ist vor Allem in Erinnerung geblieben. Und solche Momente der Unvorhersehbarkeit und der Überraschung würde ich mir viel öfter wünschen. Wenn ich bei fast jedem Match schon ne Woche vorher im Grund weiß, wie es ausgehen wird und wie es danach weitergeht, ist das langweilig und nimmt viel vom Unterhaltungsfaktor weg.

Ein Kontra, das vielleicht noch gar nicht so aufgezählt wurde, möchte ich mal noch vorbringen: Das hohe Verletzungsrisiko. Vor Allem die Tatsache, dass bestimmte Sachen wie zum Beispiel Dives nach außerhalb des Rings, moves auf den Apron usw., heute zum Standard gehören und in fast jedem Match vorkommen. Koppelt man dies damit, dass jeder Full Time WWE Superstar 3-4 Matches pro Woche bestreitet ist es fast schon vorprogrammiert, dass mehr Verletzungen passieren und die durchschnittliche Lebenserwartung der Karriere eines WWElers dadurch deutlich geringer wird, als früher, wo solche Moves die Ausnahme dargestellt haben und nicht die Regel und man noch andere Möglichkeiten (Psychologie/Storytelling/bessere Akzentuierung von großen Moves/Spots) genutzt hat um Matches interessant zu halten. Dies ist natürlich in gewisser Weise dem Produkt geschuldet, weil man uns darauf programmiert hat halsbrecherische Action zu erwarten, aber im Umkehrschluss auch den Fans, hat man es in letzter Zeit mMn. etwas zu oft gesehen, dass Boring gechanted wird, wenn ein Match doch mal eine etwas ruhigere Phase hat.

Als mMn. noch nicht genanntes Pro möchte ich hier Womens Wrestling nennen: Man gibt Frauen endlich die Chance sich als Wrestler zu präsentieren und nicht mehr nur zum Fleischbeschau. Ja, es mag sein, dass hier nicht immer alles rund läuft, aber wenn wir ehrlich sind ist es bei den Männern doch auch so!? Und wenn uns die Botches bei den Womens Matches mehr auffallen, dann glaube ich liegt es nicht unbedingt daran, dass bei den Ladies mehr oder schlimmer gebotched wird, als bei den Männern, sondern zum Einen daran, dass wir über viele Jahre hinweg nichts anderes als schlechte Wrestlerinnen gesehen haben und immernoch ein wenig in diesem Weltbild verharren und deswegen bei den Frauen oft vielleicht einfach nur genauer hinschauen und es uns eher auffällt und zum anderen, weil die Frauen unter enormem Druck stehen und daher in solchen Situationen etwas unbeholfener wirken, was den Botch noch mehr heraushebt. Bestes Beispiel ist hier finde ich Bayley beim letzten PPV als sie 3 mal den komischen Elbow in die Ringecke angesetzt hat, weil sie nie richtig getroffen hat. Ich denke ein etwas routinierterer männlicher Worker, hätte hier möglicher Weise anders reagiert und improvisiert, aber das ist schon sehr nitpicky.

Ansonsten kann ich mich vielen schon gesagten Pros nämlich In-Ring Qualität, breites qualitativ hochwertiges Roster, Production Quality usw. anschließen, aber mir war eben wichtig vielleicht noch ein paar Punkte zu nennen, die noch nicht oder nur wenig beleuchtet wurden.
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#18
Zitat:Warum lässt man sich nicht drauf ein und erfreut sich einfach an dem was kommt?
Weil ich ein gewisses Niveau erwarte, und meine Erwartungshaltung an ein TV Produkt nicht auf dem Niveau von Baywatch, A-Team, oder einem Rolling Stones Konzert von 2014 ist.

Genauso gut koennte ich sagen: Wieso ist eure Erwartungshaltung offenbar so niedrig, dass euch dieses Produkt so gut unterhaelt?

Warum wird ein Match, wie Rollins vs Triple H als gut bezeichnet von einigen, obwohl es qualitative Fehler hatte, wie das Rollins komplett inkonstant beim Selling war? Das ist fehlende Qualitaet! Es ist das eine zusagen, ich sehe ueber Fehler hinweg, dann haette man keinen Anspruch, und es ist das andere so zu tun als ob es diese Fehler gar nicht gibt, oder es garnicht erkennt! Es gibt natuerlich Dinge, die sind Geschmackssache. Das Finisher Spamfest ist sowas. Das ist die heutige Zeit, davon bin ich kein Fan, aber es ist Geschmackssache. Es gibt aber auch Dinge, die sind keine Geschmackssache, sondern das sind Fehler. Dazu gehoert z.Bsp. das voellige vergessen von Selling, oder das falsche Knie sellen waehrend eines Matches.

Oder nehmen wir die Hardy Boyz als Beispiel, warum mich das Comeback der Hardys nicht interessiert? Weil das Tag Team vor 17 Jahren aktuell war, aber nun nicht mehr aktuell sein sollten, und weil die beiden nicht wirklich wrestlen koennen sondern Spotmonkeys sind. Oh seht her, Jeff springt wieder von einer Leiter und kommt dem Rollstuhl noch etwas naeher, no thanks.

Es ist das eine wenn man ein Tag Team zurueck bringt, dass vor 17 Jahren seinen Hoehepunkt hatte. Es ist aber was anderes, denen auch noch den Tag Team Title zu geben! Stell dir vor in der Attitude Era waere der Rock`N Roll Express zurueck gekommen und haetten in ihrem Comeback Match die Tag Team Title gewonnen. Unvorstellbar, weil WWE erst nach dieser Zeit begonnen hat, alte Wrestler voellig zu ueberpushen, anstatt den aktuellen Roster zu pushen. Es ist idiotisches und sehr kurzsichtiges Booking.

Ich war auch Bret Hart Fan, das bedeutet nicht, dass ich ihn noch aktiv im Ring sehen wollte vor einigen Jahren bei seinem WWE Comeback, wo er gar einen der wertlosen Title gewann, was total bescheuert war.

Kleine Schoenheitsfehler? WWE macht sehr grosse Fehler.

Zu Styles vs McMahon: Das Match ging 20 Minuten, das ist ebenbuertig. Normalerweise haette Styles das Match in 30 Sekunden beenden muessen, das waere okay gewesen vom Standing wie es sein sollte. Das man das nicht macht ist klar, den McMahon wird immer gebookt als ob Top Stars ihn zwar besiegen, aber dafuer 20 Minuten brauchen, als ob er ebenfalls ein Topstar waere. Das ist verrueckt.


Zu den zwei Punkten von Red Rabbit:

Zum einen die Vorhersehbarkeit. Da will ich mal unterteilen. Zum einen die Vorhersehbarkeit wann, was zu welcher Zeit kommt in den Shows. Raw hat ein Standard Formular wie die Show ablaueft, wann welches Segmenttyp kommt. Man hat die Fans darauf konditioniert wann etwas wichtig ist. Diese Vorhersehbarkeit nimmt viel von der Frische eines Produkts.

Dann gibt es Vorhersehbarkeit in den Matches selbst. Es gibt Routine Wrestler die zeigen immer den gleichen Move Ablauf zu einem bestimmten Zeitpunkt, bin ich kein grosser Fan davon, aber stoert mich auch nicht. Dann gibt es Matches wo es Nearfalls gibt, und die Zuschauer nicht reagieren, und warum nicht? Weil sie wissen das das Match nicht vorbei sein wird. Siehe Triple H vs Rollins, da hat niemand geglaubt, dass dieses Match unter 15 Minuten vorbei sein wird. Das schadet zum Teil den Matches, weil die Matches schon so formulatic sind, dass die Zuschauer konditioniert sind wie sie ablaufen. Es gibt sehr wenig Unterschiede beim booking.

Dann gibt es noch die Vorhersehbarkeit von Matchausgaengen, das sehe ich als ueberhaupt kein Problem an. Wrestling war schon immer Vorhersehbar, und wird es auch immer sein. Gerade was manche Big Matches betrifft, kann man schon vorher wissen wie es augeht. Jeder wusste das Hogan bei Wrestlemania 3 gegen Andre gewinnt, aber das hielt die Leute nicht davon ab es sich anzuschauen. Jeder wusste das Lesnar gegen Goldberg gewinnt, haette nur deswegen WWE Goldberg gewinnen lassen sollen? Nein, es waere bescheuert gewesen. Bei einer Card von Wrestlemania, zum Beispiel 33, wuerde ich sagen, dass die meisten Zuschauer ein grossteil der Sieger Richtig tippen koennten, aber das ist nichts negatives.

Zu den Verletzungen:

Es gibt natuerlich immer noch bescheuerte Moves, siehe die Turnbuckle Powerbomb von Seth Rollins, oder die spots eines Jeff Hardys oder sonstigem Spotmonkey. Das WWE heute gefaehrlicher ist wie vor 20 Jahren, wuerde ich nicht teilen. Die Art der Verletzungen hat sich geaendert. Heute gibt es mehr Knieverletzungen, dafuer aber weniger Kopfverletzungen.
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#19
Das passt gut in diesen Thread rein…

[Bild: https://i.redd.it/mbv5j88mmmpy.gif]
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#20
Noch ein Contra:

Es gibt insgesamt zuviele Regelbrüche bei WWE und im Pro Wrestling allgemein bzw. es gibt zu wenige echte "Babyfaces", wenn es sie überhaupt noch gibt. Also aufrechte Helden, die nicht einfach nur Disqualifikationen vermeiden, sondern solche, die nichtmal angezählt werden müssen, die auch hinter dem Rücken des Ringrichters keine Unfairness zeigen. Wenn immer nur Heels gegeneinander antreten, beantwortet ein Wrestling-Match auch immer nur die Frage, welches kleinere Übel vom Schicksal bevorzugt wird, anstatt zwischen Gegensätzen oder zwei positiven Standpunkten abzuwägen. Und wenn die Entscheidung durch unfaire Aktionen herbeigeführt wird, gibt es überhaupt keine solche Antwort. Ich denke, dass Wrestling wieder sehr viel beliebter werden könnte, wenn diesem kultischen Aspekt mehr Beachtung geschenkt würde.
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#21
negatives wurde ja bereits sehr viel gesagt, deswegen konzentriere ich mich mal aufs positive (nebenbei schöner Thread):

- Im Gegensatz zu Nef finde ich die Entrance Themes in dieser Ära sehr gut gewählt. Der Großteil der Themes passt zu ihrem Charakter bzw. zum generellen Erscheinungsbild. Beispiele: Neville (-> Harte Riffs sind eingefügt, verlangsamt, passt zur Stimmung), Kevin Owens (-> calm but powerful), Sami Zayn, Shinsuke Nakamura, Bobby Roode, Finn Bálor, AJ Styles... und so viele mehr. Obwohl es nicht so gewichtet ist wie andere Themen ist der Theme Song doch immer der erste Eindruck für den entsprechenden Wrestler und der passt (fast) immer gut.

- Die Qualität der Wrestlerfähigkeiten des Kaders ist generell und in der Breite sehr viel besser geworden, das kommt nicht zuletzt durch die vielen ehemaligen Indy/Gegner-Promotion Stars. Wer hätte vor 10 Jahren gedacht, dass die WWE zumeist aus Workern besteht, die ihren Namen in anderen Promotions gemacht haben? Das Potential ist in jedem Fall da. Dazu kommt ja auch noch das Performence Center und NXT ab 2012, was den Nachwuchsleuten viele Möglichkeiten gibt, an sich zu arbeiten.

- Social Media. Die WWE versteht es wie keine zweite Firma die neuen Medien zu nutzen. 15 Millionen Subs bei Youtube? Im Vergleich ist z.B. eine Weltbekannte Marke wie Formel 1 deutlich darunter. Außerdem gibt es den Workern mehr Möglichkeiten, sich in Szene zu setzen und hier und da etwas off script zu gehen.

- Zwar war der Brand Split forced und ergab keinen Sinn, aber Smackdown Live hat enorm profitiert und ist besser anzusehen (nicht zuletzt wegen der Länge) als Raw. "The Land of Opportunity" trifft bei SDL wirklich zu, außerdem ist Talking Smack eine echt gute Show, weitere Möglichkeiten sich für die Wrestler in Szene zu setzen.
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#22
Y2Jericholic,'http://www.peoplesboard.de/pboard/index.php?thread/29571-wwe-pro-und-contra-liste/&postID=475470#post475470' schrieb:Zwar war der Brand Split forced und ergab keinen Sinn, aber Smackdown Live hat enorm profitiert
Das war dann wohl der (oder ein) Sinn, oder nicht?
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#23
Noch ein Contra, das auch nicht nur WWE betrifft:

Die Schande einer Niederlage nach wichtigen ausgeglichenen Matches und Fehden sollte viel mehr betont werden. Sie sollte ein Einschnitt in die Karriere eines Wrestlers sein, viel mehr noch als ein großer Sieg. Stattdessen gibt es zu oft Gratulation für den Sieger, die aber trotzdem keinen nennenswerten Gesinnungswandel mit sich bringt.
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#24
Zbyszko,'http://www.peoplesboard.de/pboard/index.php?thread/29571-wwe-pro-und-contra-liste/&postID=475471#post475471' schrieb:Das war dann wohl der (oder ein) Sinn, oder nicht?
Storytechnisch war der Split aus der Luft gegriffen. Es gab bis zu Ankündigung keinen Grund dazu.


Y2Jericholic,'http://www.peoplesboard.de/pboard/index.php?thread/29571-wwe-pro-und-contra-liste/&postID=475470#post475470' schrieb:- Im Gegensatz zu Nef finde ich die Entrance Themes in dieser Ära sehr gut gewählt. Der Großteil der Themes passt zu ihrem Charakter bzw. zum generellen Erscheinungsbild. Beispiele: Neville (-> Harte Riffs sind eingefügt, verlangsamt, passt zur Stimmung), Kevin Owens (-> calm but powerful), Sami Zayn, Shinsuke Nakamura, Bobby Roode, Finn Bálor, AJ Styles... und so viele mehr. Obwohl es nicht so gewichtet ist wie andere Themen ist der Theme Song doch immer der erste Eindruck für den entsprechenden Wrestler und der passt (fast) immer gut.
Entreance Themes finde ich auch sehr klasse. Jeder kennt natürlich das Theme eines Austins oder Michaels aber auch bei einem Owens kann es so werden. Heute sind es auch sehr oft Songs, die auch im Radio laufen könnten und nicht solche ... naja Thema Songs halt ;)
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#25
Was findet Ihr besser einen Champ wie Mahal oder einen Champ wie Lesnar?

Lesnar war die letzten 8 Wochen nicht im TV zu sehen und wird viel zu stark dargestellt, Mahal hat vor 5 Wochen noch Matches gegen Mojo Rawley und Finn Balor in unter 3 min verloren aber Ich muss ehrlich sagen, auch wenn die aktuelle Situation echt bescheiden ist mit diesen beiden Champs, das ich Mahal lieber als Champ sehe denn mit Ihm und seinem Stable kann man da echt was draus machen, wie ich schon irgendwo anders gesagt habe sollte man Ihm vll noch 1-2 weitere Starke Partner ins Stable packen und nicht nur die beiden CW´s zwillinge einen von Batistas Format wäre Optimal oder einen Riesen wie Strowman, genug Inder gibt es ja ^^ (das ist auf keinen fall Rassistisch oder so gemeint Smile ) Aber alleine was man auf Facebook über das Nachwuchs Center und Inder liest müssen da 3-4 drin sein und trainieren
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#26
Sagen wir mal so.
Lesnar kauft man den Champion ab, Mahal eher nicht...

Mahal wurde immer schlecht dargestellt und aufeinmal soll man ihn ernst nehmen? Nee so funktioniert es nicht...
Lesnar glänzt zwar mit Abwesenheit, aber so sehr stört es mich nicht, weil es irgendwie immer was besonderes ist, wenn er auftaucht. Den Titel braucht er dafür nicht, aber für mich das kleinere Übel gegenüber Mahal, dessen beste Leistung bisher die Luftgitarre bei 3MB war Breites Grinsen

Im ganzen ist WWE gerade echt nicht angenehm zuschauen und ich werde mich wohl erstmal mit den Highights der Weeklies erfreuen, denn es ist in beiden Rostern zurzeit nichts halbes und nicht ganzes...
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