10.04.2006, 20:01
-Welterweight Fight:
Sean Sherk (29-2-1) vs Nick Diaz (11-5-0)
Der dritte Welterweight Fight auf der Card, und der dritte Fight der sehr gut aussieht auf dem Papier. Beide Fighter verloren ihre letzten Fights, Sherk gegen GSP bei UFC 56, und Nick Diaz zweimal durch Decision gegen Diego Sanchez und Joe Riggs. Der Unterschied ist nur das Sherk schon einen neuen UFC Vertrag unterschrieb, und nachdem Fight gegen Diaz in die Lightweight Division wechseln wird. Fuer Nick Diaz dagegen duerfte es um sehr vieles wenn nicht alles gehen, denn eine dritte Niederlage in Folge waere dann auch fuer UFC Verhaeltnisse zuviel des guten. Zuletzt machte Diaz eher Schlagzeilen ausserhalb des Octagon`s, vor dem Diego Sanchez Fight im letzten November kam es fast vor dem Fight schon zu einer Backstageschlaegerei. Nach UFC 57 gab es dann die vierte Runde im Hospital zwischen Nick Diaz und Joe Riggs. Auffaellig dabei sind zwei Dinge, erstens das Nick Diaz gegen Sanchez und Riggs gegen zwei physisch staerkere Fighter verlor (wie es auch Sherk sein wird), und dann das Nick Diaz an den beiden Niederlagen immer anderen die Schuld gab. Mir kommt es so vor das Diaz anstatt an sich selber zu arbeiten, lieber seine Gegner KO Reden will. Jedoch ist Nick Diaz ohne Frage noch ein talentierter junger Fighter, und an seine technische Ground Skills kommt kaum ein Welterweight heran. Ausserdem ist Diaz ein sehr unorthodoxer Striker, was schon Robbie Lawler zu spuerren bekam. Diaz Problem ist nur das er fast jedem Fighter Physisch unterlegen ist, und das wird auch gegen Sean Sherk eine Rolle spielen. Sherk ist ein sehr guter und vorallem kraeftiger Wrestler, er ging 5 Runden mit Matt Hughes und besiegte zweimal Karo Parisyan. Sherk wird sich vorallem Diego Sanchez Sieg ueber Nick Diaz angesehen haben, denn die Taktik (Takedown-->G&P) wird er auch gegen Diaz verfolgen. Im Standup dagegen wird Diaz seine Chance haben, aehnlich wie GSP bei UFC 56 Sherk im Standup bestimmte. Doch wenn GSP Sherk nicht ausknocken konnte, dann wird das auch nicht Diaz schaffen. Ich denke der Fight wird auf jedenfall auf dem Boden entschieden werden, und die Frage wird sein ob Diaz nach der Sanchez und Riggs Niederlage gelernt hat und aus der Guard Sherk zur Aufgabe bringen kann? Ich denke es nicht, bisher hat noch niemand Sean Sherk zur Aufgabe gebracht, und ich denke Sherk`s Physische Ueberlegenheit wird abermals zur Niederlage von Nick Diaz fuehren. Ich denke der Fight hier wird Sanchez vs Diaz II, sprich Sean Sherk durch Decision.
-UFC Heavyweight Title Fight :
Andrei “The Pitbull” Arlovski (9-3-0) © vs “The Maine-iac” Tim Sylvia (19-2-0) (2nd Defense)
Wenn es um Fan Umfragen in Internet MMA Foren gehen wuerde, dann muesste der Semi Main Event von UFC 59 um den UFC Heavyweight Title garnicht ausgetragen werden. Andrei Arlovksi gilt als Haushoher Favorit, und es ist auesserst Ironisch das ausgerechnet der Titlefight bei UFC 59 derjenige ist der am eindeutigsten gehandelt wird bei den Wettanbietern. Okay das mag auch an dem ersten “Fight“ der beiden bei UFC 59 liegen, als Andrei Arlovski innerhalb von 47 Sekunden mehr Schwaechen bei seinem Gegner offenbarte als man zaehlen konnte. Und um es vorweg zusagen, auch ich glaube das Andrei Arlovski gewinnen wird, ich denke aber auch das Sylvia die Punchers Chance hat in diesem Fight. Versteht mich nicht falsch, Andrei Arlovski ist voellig zurecht der Grosse Favorit, weil er der um welten bessere Fighter von den beiden ist, aber im MMA gewinnt nicht immer der bessere Fighter! Tim Sylvia gewann seine beiden UFC Fights gegen Tra Telligman und Assuerio Silva seit der Niederlage bei UFC 51, das entscheidende ist jedoch das Tim Sylvia sich keinen Millimeter weiter entwickelt hat, jedenfalls zeigte er das nicht in seinen Fights. Andrei Arlovski nahm unterdessen Justin Eilers (UFC 53) und Paul Buentello (UFC 55) ausseinander, ich weiss nicht welche der beiden Niederlagen schlimmer war. Buentello der nach 15 Sekunden ausgeknockt wurde, oder aber Justin Eilers der sich zwei gebrochene Haende, eine gebrochene Nase, und ein kaputtes Knie gegen Arlovski zuzog? Arlovski hat seit zwei Jahren jeden seiner Gegner im Octagon zerstoert, aber das genau ist sein Problem, er wird nicht getestet! Arlovski bleibt noch es schuldig mal gegen einen guten Fighter zu kaempfen und ihn zubesiegen! Arlovski weiss das er bei der UFC in absehbarer Zeit (wenn er denn bleiben sollte in diesem Jahr) nur Fighter vorgesetzt bekommt die nicht sein Niveau haben, das kann durchaus zur leichtsinnigkeit verleiten im Training und im Fight. Und Arlovski wird sich schwer motivieren koennen gegen einen Gegner anzutretten den er schonmal in 47 Sekunden demontierte! Zudem mag Andrei Arlovski den “American Way of Life“, man sieht ihn relativ haeufig auf Parties in LA und Las Vegas. Die Frage ist also wird Arlovski seinen Herausforderer Tim Sylvia auf die leichte Schulter nehmen?
Was den Fight anbelangt, da gibt es fuer mich keine Gruende zusagen das der Fight am Samstag nicht so laufen sollte wie der bei UFC 51, auch wenn ich glaube das er laenger gehen wird. Sylvia muss versuchen aggresiver zusein wie beim ersten Fight, allerdings nicht so aggresiv wie Buentello gegen AA. Sylvia hat sicherlich KO Power in seinen Faeusten, aber er ist extrem langsam. Wenn Sylvia zuschlaegt dann sind die Schlaege vorher schon telegrafiert, und er hollt seine Schlaege nicht zurueck wie man so schoen sagt, er bleibt mit dem Jab stehen und bietet ein leichtes Ziel. Zudem ist Sylvia nicht gerade variabel in seinen Schlaegen, im Gegensatz zu Arlovski. Sylvia ist so ein Standup Fighter der alles oder nichts geht, und ein guter Striker wird Sylvia ausseinander nehmen. Arlovski kann so fighten wie im ersten Fight, sprich er arbeitete schoen auf der Distanz und kontert dann Sylvia mit einem Schlag aus durch seine Schnelligkeit. Arlovski ist kein Weltklasse Striker, allerdings ist er um Welten besser als Tim Sylvia, und das sollte reichen. Beide Fighter stehen im Ruf kein gutes Kinn zuhaben, der Unterschied ist das Arlovski durch seine bessere Technik die hoehere Wahrscheinlichkeit hat haeufiger zu treffen. Wie oben gesagt gebe ich Tim Sylvia die Punchers Chance, und sollte Arlovski ihn unterschaetzen dann steigen seine Chancen. Jedoch wenn Arlovski sich gut vorbereitete, und das zeigt was er kann, dann sehe ich ihn schon als den grossen Favoriten. Mein Tipp Andrei Arlovski durch TKO in der ersten Runde.
-Light Heavyweight Fight:
Tito Ortiz (12-4-0) vs Forrest Griffin (12-2-0)
Ein ausfuehrliches Fight Ortiz vs Griffin Preview von letztem Monat findet ihr unter folgendem Link: http://www.wwf4ever.de/kolumnen.php?acti...=2&nr=298. Hier jedenfalls mal die kurzfassung zu dem Fight auf dem alle Augen gerichtet sein werden am Samstag, und nachdem die Show benannt wurde REALITY CHECK. Einer der beiden wird seinen persoenlichen Reality Check erleben. Entweder Forrest Griffin der erstmals in der UFC auf einen guten Gegner trifft, oder Tito Ortiz der moeglicherweisse einsehen muss das seine Zeit vorbei ist. Ortiz gewann zuletzt vor 14 Monaten gegen Vitor Belfort, waehrend Forrest Griffin mit einigen Problemen Elvis Sinosic bei UFC 55 besiegte. Ortiz wie auch Griffin sind Physisch sehr stark, da enden jedoch alle Gemeinsamkeiten. Griffin ist ein guter Submission Fighter und mit gutem Wrestling, Ortiz auf der anderen Seite ist fuer seine Takedowns, seine Kondition und sein Ground Control (manche sagen dazu auch Lay & Pray) bekannt. Griffin sollte seit seinem letzten Fight vor 6 Monaten besser an seinem Striking und an seiner Takedown Defense gearbeitet haben, ansonsten gebe ich Griffin einen guten Tipp: Lauf Forrest lauf! (okay war ein schlechter Scherz, aber ich konnte nicht wiederstehen...). Griffin muss Ortiz im Standup halten, und Griffin muss Ortiz dafuer bezahlen lassen wenn der in den Clinch will. Ortiz muss spuerren das es weh tut wenn er die Distanz verringert, so wie es Chuck in Perfektion mittlerweile zeigt. Und Ortiz hat ein fragwuerdiges Kinn, gegen Ken Shamrock und Patrick Cote ging Ortiz kurz zu Boden als er getroffen wurde, und die beiden sind ja kein Chuck Liddell oder Mirko CroCop was das Striking anbelangt. Griffin wird also seine Chance haben im Standup Ortiz zutreffen, er wird nur nicht sehr lange und haeufig diese Chance haben. Ausserdem wird Forrest`s Kondition eine entscheidende Rolle spielen, weil ich glaube das der Fight ueber die Distanz gehen wird. Griffin ist ein Fighter der ziemlich oft und wild Schlaegt, und dadurch braucht er immer enorm viel Kraft die ihm dann in der dritten Runde meistens fehlt. Ortiz ist ja bekannt fuer seine wahnsinnige Kondition, und wenn Ortiz defensiv aggiert dann wird er das spaetestens in der dritten Runde ausnutzen. Jedoch bestritt Ortiz nur 5 Fights in den letzten 4 Jahren, und seit 14 Monaten gar keinen Fight mehr. Das koennte vielleicht eine Rolle in der Vorbereitung und bei den Nerven von Tito Ortiz spielen. Ortiz ist einer der Fighter bei dem jeder vorher weiss was Tito zeigen wird, und bei dem jeder weiss wie man darauf reagieren muss, die Frage ist aber kann Forrest das auch umsetzen im Octagon? Wenn es fuer die Fans schlecht laeuft, dann wird Ortiz hier einen einseitigen Fight durch Ground Control gewinnen, so wie viele seiner Fights. Wenn aber Ortiz sich dazu veranlasst fuehlt seinen Fans in LA was zu bieten, dann wird Ortiz vielleicht laenger gewillt sein im Standup zufighten als es fuer ihn von Vorteil ist. Nun der leichte Tipp bei diesem Fight waere hier auf eine Lay & Pray Decision von Tito Ortiz in einem einseitigen Fight zutippen, sehr viele tippen darauf und es ist das wahrscheinlichste Szenario. Aber ich tippe mal auf Forrest Griffin durch Decision und somit auch hier den Upset.
Fazit:
Das Ultimate Fight Night 4 Fiasko wird UFC 59-Reality Check schnell vergessen machen. Die Card bietet einige Fights die viele Highlights versprechen, dabei meine ich nicht unbedingt die beiden Main Events die auf dem Papier einseitig aussehen, sondern mal wieder die Undercard. Tanner vs Levens, Smith vs Terrell und Sherk vs Diaz versprechen doch einiges. Leider befuerchte ich das wir einige gute Fights wie Parisyan vs Thomson oder Alves vs Noble nicht beim PPV zusehen bekommen. Auf jedenfall wird UFC 59 eine enorm wichtige Show fuer die Entwicklung der UFC werden, nicht nur in California sondern auch was die Fighter betrifft. So wird es sicherlich einen neuen #1 Contender in der Heavyweight Division geben, und man darf auf die UFC Debuts von Justin Levens und Scott Smith sowie die UFC Comebacks von Karo Parisyan, David Terrell und Tito Ortiz gespannt sein.
Nefercheperur
Sean Sherk (29-2-1) vs Nick Diaz (11-5-0)
Der dritte Welterweight Fight auf der Card, und der dritte Fight der sehr gut aussieht auf dem Papier. Beide Fighter verloren ihre letzten Fights, Sherk gegen GSP bei UFC 56, und Nick Diaz zweimal durch Decision gegen Diego Sanchez und Joe Riggs. Der Unterschied ist nur das Sherk schon einen neuen UFC Vertrag unterschrieb, und nachdem Fight gegen Diaz in die Lightweight Division wechseln wird. Fuer Nick Diaz dagegen duerfte es um sehr vieles wenn nicht alles gehen, denn eine dritte Niederlage in Folge waere dann auch fuer UFC Verhaeltnisse zuviel des guten. Zuletzt machte Diaz eher Schlagzeilen ausserhalb des Octagon`s, vor dem Diego Sanchez Fight im letzten November kam es fast vor dem Fight schon zu einer Backstageschlaegerei. Nach UFC 57 gab es dann die vierte Runde im Hospital zwischen Nick Diaz und Joe Riggs. Auffaellig dabei sind zwei Dinge, erstens das Nick Diaz gegen Sanchez und Riggs gegen zwei physisch staerkere Fighter verlor (wie es auch Sherk sein wird), und dann das Nick Diaz an den beiden Niederlagen immer anderen die Schuld gab. Mir kommt es so vor das Diaz anstatt an sich selber zu arbeiten, lieber seine Gegner KO Reden will. Jedoch ist Nick Diaz ohne Frage noch ein talentierter junger Fighter, und an seine technische Ground Skills kommt kaum ein Welterweight heran. Ausserdem ist Diaz ein sehr unorthodoxer Striker, was schon Robbie Lawler zu spuerren bekam. Diaz Problem ist nur das er fast jedem Fighter Physisch unterlegen ist, und das wird auch gegen Sean Sherk eine Rolle spielen. Sherk ist ein sehr guter und vorallem kraeftiger Wrestler, er ging 5 Runden mit Matt Hughes und besiegte zweimal Karo Parisyan. Sherk wird sich vorallem Diego Sanchez Sieg ueber Nick Diaz angesehen haben, denn die Taktik (Takedown-->G&P) wird er auch gegen Diaz verfolgen. Im Standup dagegen wird Diaz seine Chance haben, aehnlich wie GSP bei UFC 56 Sherk im Standup bestimmte. Doch wenn GSP Sherk nicht ausknocken konnte, dann wird das auch nicht Diaz schaffen. Ich denke der Fight wird auf jedenfall auf dem Boden entschieden werden, und die Frage wird sein ob Diaz nach der Sanchez und Riggs Niederlage gelernt hat und aus der Guard Sherk zur Aufgabe bringen kann? Ich denke es nicht, bisher hat noch niemand Sean Sherk zur Aufgabe gebracht, und ich denke Sherk`s Physische Ueberlegenheit wird abermals zur Niederlage von Nick Diaz fuehren. Ich denke der Fight hier wird Sanchez vs Diaz II, sprich Sean Sherk durch Decision.
-UFC Heavyweight Title Fight :
Andrei “The Pitbull” Arlovski (9-3-0) © vs “The Maine-iac” Tim Sylvia (19-2-0) (2nd Defense)
Wenn es um Fan Umfragen in Internet MMA Foren gehen wuerde, dann muesste der Semi Main Event von UFC 59 um den UFC Heavyweight Title garnicht ausgetragen werden. Andrei Arlovksi gilt als Haushoher Favorit, und es ist auesserst Ironisch das ausgerechnet der Titlefight bei UFC 59 derjenige ist der am eindeutigsten gehandelt wird bei den Wettanbietern. Okay das mag auch an dem ersten “Fight“ der beiden bei UFC 59 liegen, als Andrei Arlovski innerhalb von 47 Sekunden mehr Schwaechen bei seinem Gegner offenbarte als man zaehlen konnte. Und um es vorweg zusagen, auch ich glaube das Andrei Arlovski gewinnen wird, ich denke aber auch das Sylvia die Punchers Chance hat in diesem Fight. Versteht mich nicht falsch, Andrei Arlovski ist voellig zurecht der Grosse Favorit, weil er der um welten bessere Fighter von den beiden ist, aber im MMA gewinnt nicht immer der bessere Fighter! Tim Sylvia gewann seine beiden UFC Fights gegen Tra Telligman und Assuerio Silva seit der Niederlage bei UFC 51, das entscheidende ist jedoch das Tim Sylvia sich keinen Millimeter weiter entwickelt hat, jedenfalls zeigte er das nicht in seinen Fights. Andrei Arlovski nahm unterdessen Justin Eilers (UFC 53) und Paul Buentello (UFC 55) ausseinander, ich weiss nicht welche der beiden Niederlagen schlimmer war. Buentello der nach 15 Sekunden ausgeknockt wurde, oder aber Justin Eilers der sich zwei gebrochene Haende, eine gebrochene Nase, und ein kaputtes Knie gegen Arlovski zuzog? Arlovski hat seit zwei Jahren jeden seiner Gegner im Octagon zerstoert, aber das genau ist sein Problem, er wird nicht getestet! Arlovski bleibt noch es schuldig mal gegen einen guten Fighter zu kaempfen und ihn zubesiegen! Arlovski weiss das er bei der UFC in absehbarer Zeit (wenn er denn bleiben sollte in diesem Jahr) nur Fighter vorgesetzt bekommt die nicht sein Niveau haben, das kann durchaus zur leichtsinnigkeit verleiten im Training und im Fight. Und Arlovski wird sich schwer motivieren koennen gegen einen Gegner anzutretten den er schonmal in 47 Sekunden demontierte! Zudem mag Andrei Arlovski den “American Way of Life“, man sieht ihn relativ haeufig auf Parties in LA und Las Vegas. Die Frage ist also wird Arlovski seinen Herausforderer Tim Sylvia auf die leichte Schulter nehmen?
Was den Fight anbelangt, da gibt es fuer mich keine Gruende zusagen das der Fight am Samstag nicht so laufen sollte wie der bei UFC 51, auch wenn ich glaube das er laenger gehen wird. Sylvia muss versuchen aggresiver zusein wie beim ersten Fight, allerdings nicht so aggresiv wie Buentello gegen AA. Sylvia hat sicherlich KO Power in seinen Faeusten, aber er ist extrem langsam. Wenn Sylvia zuschlaegt dann sind die Schlaege vorher schon telegrafiert, und er hollt seine Schlaege nicht zurueck wie man so schoen sagt, er bleibt mit dem Jab stehen und bietet ein leichtes Ziel. Zudem ist Sylvia nicht gerade variabel in seinen Schlaegen, im Gegensatz zu Arlovski. Sylvia ist so ein Standup Fighter der alles oder nichts geht, und ein guter Striker wird Sylvia ausseinander nehmen. Arlovski kann so fighten wie im ersten Fight, sprich er arbeitete schoen auf der Distanz und kontert dann Sylvia mit einem Schlag aus durch seine Schnelligkeit. Arlovski ist kein Weltklasse Striker, allerdings ist er um Welten besser als Tim Sylvia, und das sollte reichen. Beide Fighter stehen im Ruf kein gutes Kinn zuhaben, der Unterschied ist das Arlovski durch seine bessere Technik die hoehere Wahrscheinlichkeit hat haeufiger zu treffen. Wie oben gesagt gebe ich Tim Sylvia die Punchers Chance, und sollte Arlovski ihn unterschaetzen dann steigen seine Chancen. Jedoch wenn Arlovski sich gut vorbereitete, und das zeigt was er kann, dann sehe ich ihn schon als den grossen Favoriten. Mein Tipp Andrei Arlovski durch TKO in der ersten Runde.
-Light Heavyweight Fight:
Tito Ortiz (12-4-0) vs Forrest Griffin (12-2-0)
Ein ausfuehrliches Fight Ortiz vs Griffin Preview von letztem Monat findet ihr unter folgendem Link: http://www.wwf4ever.de/kolumnen.php?acti...=2&nr=298. Hier jedenfalls mal die kurzfassung zu dem Fight auf dem alle Augen gerichtet sein werden am Samstag, und nachdem die Show benannt wurde REALITY CHECK. Einer der beiden wird seinen persoenlichen Reality Check erleben. Entweder Forrest Griffin der erstmals in der UFC auf einen guten Gegner trifft, oder Tito Ortiz der moeglicherweisse einsehen muss das seine Zeit vorbei ist. Ortiz gewann zuletzt vor 14 Monaten gegen Vitor Belfort, waehrend Forrest Griffin mit einigen Problemen Elvis Sinosic bei UFC 55 besiegte. Ortiz wie auch Griffin sind Physisch sehr stark, da enden jedoch alle Gemeinsamkeiten. Griffin ist ein guter Submission Fighter und mit gutem Wrestling, Ortiz auf der anderen Seite ist fuer seine Takedowns, seine Kondition und sein Ground Control (manche sagen dazu auch Lay & Pray) bekannt. Griffin sollte seit seinem letzten Fight vor 6 Monaten besser an seinem Striking und an seiner Takedown Defense gearbeitet haben, ansonsten gebe ich Griffin einen guten Tipp: Lauf Forrest lauf! (okay war ein schlechter Scherz, aber ich konnte nicht wiederstehen...). Griffin muss Ortiz im Standup halten, und Griffin muss Ortiz dafuer bezahlen lassen wenn der in den Clinch will. Ortiz muss spuerren das es weh tut wenn er die Distanz verringert, so wie es Chuck in Perfektion mittlerweile zeigt. Und Ortiz hat ein fragwuerdiges Kinn, gegen Ken Shamrock und Patrick Cote ging Ortiz kurz zu Boden als er getroffen wurde, und die beiden sind ja kein Chuck Liddell oder Mirko CroCop was das Striking anbelangt. Griffin wird also seine Chance haben im Standup Ortiz zutreffen, er wird nur nicht sehr lange und haeufig diese Chance haben. Ausserdem wird Forrest`s Kondition eine entscheidende Rolle spielen, weil ich glaube das der Fight ueber die Distanz gehen wird. Griffin ist ein Fighter der ziemlich oft und wild Schlaegt, und dadurch braucht er immer enorm viel Kraft die ihm dann in der dritten Runde meistens fehlt. Ortiz ist ja bekannt fuer seine wahnsinnige Kondition, und wenn Ortiz defensiv aggiert dann wird er das spaetestens in der dritten Runde ausnutzen. Jedoch bestritt Ortiz nur 5 Fights in den letzten 4 Jahren, und seit 14 Monaten gar keinen Fight mehr. Das koennte vielleicht eine Rolle in der Vorbereitung und bei den Nerven von Tito Ortiz spielen. Ortiz ist einer der Fighter bei dem jeder vorher weiss was Tito zeigen wird, und bei dem jeder weiss wie man darauf reagieren muss, die Frage ist aber kann Forrest das auch umsetzen im Octagon? Wenn es fuer die Fans schlecht laeuft, dann wird Ortiz hier einen einseitigen Fight durch Ground Control gewinnen, so wie viele seiner Fights. Wenn aber Ortiz sich dazu veranlasst fuehlt seinen Fans in LA was zu bieten, dann wird Ortiz vielleicht laenger gewillt sein im Standup zufighten als es fuer ihn von Vorteil ist. Nun der leichte Tipp bei diesem Fight waere hier auf eine Lay & Pray Decision von Tito Ortiz in einem einseitigen Fight zutippen, sehr viele tippen darauf und es ist das wahrscheinlichste Szenario. Aber ich tippe mal auf Forrest Griffin durch Decision und somit auch hier den Upset.
Fazit:
Das Ultimate Fight Night 4 Fiasko wird UFC 59-Reality Check schnell vergessen machen. Die Card bietet einige Fights die viele Highlights versprechen, dabei meine ich nicht unbedingt die beiden Main Events die auf dem Papier einseitig aussehen, sondern mal wieder die Undercard. Tanner vs Levens, Smith vs Terrell und Sherk vs Diaz versprechen doch einiges. Leider befuerchte ich das wir einige gute Fights wie Parisyan vs Thomson oder Alves vs Noble nicht beim PPV zusehen bekommen. Auf jedenfall wird UFC 59 eine enorm wichtige Show fuer die Entwicklung der UFC werden, nicht nur in California sondern auch was die Fighter betrifft. So wird es sicherlich einen neuen #1 Contender in der Heavyweight Division geben, und man darf auf die UFC Debuts von Justin Levens und Scott Smith sowie die UFC Comebacks von Karo Parisyan, David Terrell und Tito Ortiz gespannt sein.
Nefercheperur
