30.06.2006, 07:04
Auch wenn der Status von Yvon Robert durch die undurchsichtige Title Situation der 30er Jahre nicht ganz klar ist, so forderten viele grosse Wrestler Yvon Robert heraus, und kamen so nach Montreal. Robert war der Top Draw zu jener Zeit in Canada, und mit 22 Jahren wurde er vom Ring Magazine 1937 auf Platz 12 der besten Wrestler gefuehrt. Lou Thesz zu jener Zeit ebenfalls noch sehr jung, war zum Vergleich auf Platz 19 gefuehrt worden in der Auflistung. Diejenigen die nach Montreal kamen lesen sich wie das Who is Who der 30er bis 50er Jahre, Lou Thesz, Bobby Managoff, Jim Browning, Warren Bockwinkel, Ernie Dusek, Bill Longson, Ed Don George, Primo Carnera, Buddy Rogers, Gorgeous George, Wladek Kowalski, Billy Watson, Don Leo Jonathon, Angelo Savoldi, Verne Gagne, Gene Kiniski und viele viele mehr. Gerade Billy Watson wurde zum Erzfeind, Watson vs Robert war die Wrestling Antwort auf die Montreal Canadians vs Toronto Maple Leafs Rivalitaet, und eine der groessten Wrestling Fehden bis heute. Fanden die Matches der beiden in Montreal statt, musste sich Watson den Weg aus der Halle frei kaempfen, und fand das Match in Toronto statt, war es Robert der Probleme hatte aus der Halle zukommen. 1949 fehdeten die beiden spaeter um den British Empire Title, drei Jahre spaeter hollten sie sich zusammen die Canadian Open Tag Team Title in einem Match das Box Legende Joe Louis als Referee hatte.
Yvon Robert`s erster AWA Boston International Heavyweight Title Run war sehr kontrovers, wann immer er den Title verteidigte, was es Unfair und brachte Schlagzeilen. Robert`s “Gimmick“ war es das er als jemand galt, der gewillt ist den Title zu verteidigen, egal was es koste. Ende 1936 verlor er den Title gegen Cliff Olsen als er sich das Bein brach, der Beinbruch war Robert`s “Gluecksfall“, denn im Hospital verliebte er sich in seine Krankenschwester Leona. Mit ihr war er 8 Jahre zusammen, und dann 27 Jahre verheiratet, sie hatten drei Kinder darunter auch Yvon Robert Jr der ebenfalls spaeter Wrestler werden sollte. Dennoch war es auch Robert der weiter behauptete Champion zusein, “Offiziell“ verlor dann Yvon Robert den Title dann im December 1937, genauer gesagt wurde ihm der Title aberkannt weil er sich weigerte gegen Lou Thesz anzutretten. Lou Thesz meinte ueber Robert:“Yvon was a great attraction. The French-Canadians thought he was a god! Yvon was a good wrestler, he did very, very well financially, and they kept promoting him, and they did, a great, great job. He could go to distance. If he had to wrestle a 90 minute Match, and make it look like he couldn`t beat a guy, he could do it!” Und Angelo Savoldi fuegte hinzu:”Yvon Robert was one of the tops. He was very clever, and very scientific. He was champion calibre.”
Am 7 October 1942 wurde dann Yvon Robert NWA World Heavyweight Champion als er Bill Longson in Montreal, Quebec besiegte. Den Title verlor Robert jedoch bereits einen Monat spaeter am 27 November 1942 an Bobby Managoff in Houston, Texas. Fast genau zwei Jahre spaeter am 23 November 1944 hollte sich Robert den AWA World Heavyweight Title von Gino Garibaldi. 1948 trat Yvon Robert in Montreal auf Gorgeous George, die beiden brachen den Box Office Record mehrere male, mit ueber $20,000 Ticketeinnahmen. Der Zuschauerrekord in Montreal ist bis heute nicht gebrochen von einem Pro Wrestling Event. Im September 1948 sprengte sich dann Emil Maupas der Mentor von Yvon Robert in die Luft bei Sprengarbeiten in seinem Camp, Robert nannte Maupas spaeter:“the most brilliant athlete that Canada had ever known“. Yvon Robert selbst traf in den 40er und 50er Jahren neben Quebec auch noch in New York und Massachusetts auf, also meistens im Northeast Territory. Anfang der 50er Jahre schlug man Yvon Robert sogar zum Buergermeister in Montreal vor, doch Robert lehnte ab aufgrund von Zeitmangel. Dabei war Yvon Robert in Quebec ein Volksheld, er trat Regelmaessig bei der TV Show “Sure le Matelas“ auf von Michel Mormandin. Die Show war die erfolgreichste TV Show in Quebec, und erzielte immer dann Rekordquoten von Roberts vorher angekuendigt wurde als Gast. Unter folgenden Links koennt ihr uebrigens eine CBC Radio Show anhoeren von Montreal Sportswriter Red Fisher ueber Yvon Robert, sowie ein Match Clip von Yvon Robert gegen Killer Kowalski von 1956:
-CBC Radio - Yvon Robert Clip
-Yvon Robert vs Killer Kowalski Match Clip
”It was a very scientific Match, and as things went on, it was give and take, and finally i came off the ropes and hit him with a drop kick. He went down but before I could grab him, he would stagger up to his feet and I`d hit him again. And then I hit him again a third time, and he went down and I trief to pin him and he kicked out. The guy was tough! I just couldn`t keep him down. I think I drop-kicked him 11 times, and finally the people were starting to boo me for doing that. That one stands out in my mind very vividly”.
Verne Gagne ueber sein Match mit Yvon Robert
Es folgten drei Europa Touren, die meiste Zeit durch Frankreich wo Yvon Robert auf Henri Deglane, Yvan Martison und François Miquet traf. Auch in Paris wurde Yvon Robert zum Star wie in Montreal. Bei seiner letzten European Tour 1956 traf Yvon Robert einen jungen lokalen Wrestler, und nahm ihn mit nach Quebec, sein Name Edouard Carpentier. Carpentier trainierte unter Robert, und er wurde sein Nachfolger in den 60er Jahren! Aber nicht nur Carpentier profitierte von Yvon Robert, Robert galt als jemand der immer junge Talente foerderte, und Robert war fuer viele ein Vorbild. Maurice Vachon sah als kleines Kind Robert`s wrestlen, und er wurde zum Idol fuer ihn, gleiches gilt fuer Rick Martel Jahrzehnte spaeter. Robert`s war fuer die Karrieren von Johnny Rougeau und Larry Moquin entscheidend, denn er war der Mentor von ihnen. Sein letztes aktives Wrestling Match bestritt Yvon Robert dann am 18 October 1957 in Quebec City als Yvon Robert mit Johnny Rougeau zusammen teamte.
Doch Yvon Robert war weit davon entfernt dem Wrestling den Ruecken zukehren. Robert managte die Karrieren von Johnny Rougeau, Edouard Carpentier, und seinem Sohn Yvon Robert Jr. Ausserdem war er weiterhin als Referee und Promoter (mit Bob Langevin) aktiv in Montreal. Privat liebte er Pferderennen, und ihm gehoerte nebenbei ein Restaurant. Sein letztes Wrestling Match leitete dann Yvon Robert am 11 November 1968 zwischen Johnny Rougeau und dem Original Sheik. 20,000 Fans waren im Montreal Forum und gaben Yvon Robert einen denkwuerdigen Abschied, in der Halle in der er 26 Jahre wrestlete. Der Ruecktritt kam aufgrund seiner Gesundheitlichen Probleme, was vorallem seine linke Huefte betraf, sowie sein Herz. Er hatte von 1968 bis 1971 8 Herzinfakte. Am 12 July 1971 verstarb dann Yvon Robert an seinem letzten Herzinfakt im alter von 56 Jahren in seinem Haus in Laval, Quebec. Sieben Monate nach seinem Tod am 23 Februar 1972 wurde er der erste Canadier ueberhaupt der in die Wrestling Hall of Fame aufgenommen wurde.
Yvon Robert zaehlt mit Billy Watson noch vor grossen Stars wie Maurice Vachon, Killer Kowalski, Earl McCready und Gene Kiniski zu dem groessten Canadischen Pro Wrestlern. 26 Jahre stand er im Ring, und war von den 30er bis 50er Jahren das Synonym fuer Pro Wrestling in Montreal. Jeden Mittwoch trat er im ausverkauften Montreal Forum auf, und er war einer der ersten TV Stars in Canada anfang der 50er Jahre. Fuer die Quebecer ist Yvon Robert bis heute mit Maurice Richard der Sport Star schlechthin. Im Ring war Yvon Robert ebenfalls ein guter Wrestler, am meisten ist er beruehmt fuer seinen Drop Kick und seine Rolling short-arm Scissors. Das Pro Wrestling in Quebec waere bis heute undenkbar ohne Yvon Robert, er beeinflusste sogut wie jeden Pro Wrestler der nach ihm raus kam in Quebec, von Edouard Carpentier, Johnny Rougeau bis hin zu Maurice Vachon und Rick Martel.
Zwei Canadische Legenden: Maurice “The Rocket” Richard und Yvon Robert
[Bild: http://www.wwf4ever.de/team/nefercheperu...Robert.jpg]
“You were against the World and outer space wrestling him in places like Montreal“ You`re fighting for your life, besides watching him, you had to watch the fans. The fans loved to watch him wrestle. He was a very good technician in the Ring. He could make the moves. Hell of a man”.
Gene Kiniski ueber seine Matches mit Yvon Robert in Montreal
Yvon Robert`s erster AWA Boston International Heavyweight Title Run war sehr kontrovers, wann immer er den Title verteidigte, was es Unfair und brachte Schlagzeilen. Robert`s “Gimmick“ war es das er als jemand galt, der gewillt ist den Title zu verteidigen, egal was es koste. Ende 1936 verlor er den Title gegen Cliff Olsen als er sich das Bein brach, der Beinbruch war Robert`s “Gluecksfall“, denn im Hospital verliebte er sich in seine Krankenschwester Leona. Mit ihr war er 8 Jahre zusammen, und dann 27 Jahre verheiratet, sie hatten drei Kinder darunter auch Yvon Robert Jr der ebenfalls spaeter Wrestler werden sollte. Dennoch war es auch Robert der weiter behauptete Champion zusein, “Offiziell“ verlor dann Yvon Robert den Title dann im December 1937, genauer gesagt wurde ihm der Title aberkannt weil er sich weigerte gegen Lou Thesz anzutretten. Lou Thesz meinte ueber Robert:“Yvon was a great attraction. The French-Canadians thought he was a god! Yvon was a good wrestler, he did very, very well financially, and they kept promoting him, and they did, a great, great job. He could go to distance. If he had to wrestle a 90 minute Match, and make it look like he couldn`t beat a guy, he could do it!” Und Angelo Savoldi fuegte hinzu:”Yvon Robert was one of the tops. He was very clever, and very scientific. He was champion calibre.”
Am 7 October 1942 wurde dann Yvon Robert NWA World Heavyweight Champion als er Bill Longson in Montreal, Quebec besiegte. Den Title verlor Robert jedoch bereits einen Monat spaeter am 27 November 1942 an Bobby Managoff in Houston, Texas. Fast genau zwei Jahre spaeter am 23 November 1944 hollte sich Robert den AWA World Heavyweight Title von Gino Garibaldi. 1948 trat Yvon Robert in Montreal auf Gorgeous George, die beiden brachen den Box Office Record mehrere male, mit ueber $20,000 Ticketeinnahmen. Der Zuschauerrekord in Montreal ist bis heute nicht gebrochen von einem Pro Wrestling Event. Im September 1948 sprengte sich dann Emil Maupas der Mentor von Yvon Robert in die Luft bei Sprengarbeiten in seinem Camp, Robert nannte Maupas spaeter:“the most brilliant athlete that Canada had ever known“. Yvon Robert selbst traf in den 40er und 50er Jahren neben Quebec auch noch in New York und Massachusetts auf, also meistens im Northeast Territory. Anfang der 50er Jahre schlug man Yvon Robert sogar zum Buergermeister in Montreal vor, doch Robert lehnte ab aufgrund von Zeitmangel. Dabei war Yvon Robert in Quebec ein Volksheld, er trat Regelmaessig bei der TV Show “Sure le Matelas“ auf von Michel Mormandin. Die Show war die erfolgreichste TV Show in Quebec, und erzielte immer dann Rekordquoten von Roberts vorher angekuendigt wurde als Gast. Unter folgenden Links koennt ihr uebrigens eine CBC Radio Show anhoeren von Montreal Sportswriter Red Fisher ueber Yvon Robert, sowie ein Match Clip von Yvon Robert gegen Killer Kowalski von 1956:
-CBC Radio - Yvon Robert Clip
-Yvon Robert vs Killer Kowalski Match Clip
”It was a very scientific Match, and as things went on, it was give and take, and finally i came off the ropes and hit him with a drop kick. He went down but before I could grab him, he would stagger up to his feet and I`d hit him again. And then I hit him again a third time, and he went down and I trief to pin him and he kicked out. The guy was tough! I just couldn`t keep him down. I think I drop-kicked him 11 times, and finally the people were starting to boo me for doing that. That one stands out in my mind very vividly”.
Verne Gagne ueber sein Match mit Yvon Robert
Es folgten drei Europa Touren, die meiste Zeit durch Frankreich wo Yvon Robert auf Henri Deglane, Yvan Martison und François Miquet traf. Auch in Paris wurde Yvon Robert zum Star wie in Montreal. Bei seiner letzten European Tour 1956 traf Yvon Robert einen jungen lokalen Wrestler, und nahm ihn mit nach Quebec, sein Name Edouard Carpentier. Carpentier trainierte unter Robert, und er wurde sein Nachfolger in den 60er Jahren! Aber nicht nur Carpentier profitierte von Yvon Robert, Robert galt als jemand der immer junge Talente foerderte, und Robert war fuer viele ein Vorbild. Maurice Vachon sah als kleines Kind Robert`s wrestlen, und er wurde zum Idol fuer ihn, gleiches gilt fuer Rick Martel Jahrzehnte spaeter. Robert`s war fuer die Karrieren von Johnny Rougeau und Larry Moquin entscheidend, denn er war der Mentor von ihnen. Sein letztes aktives Wrestling Match bestritt Yvon Robert dann am 18 October 1957 in Quebec City als Yvon Robert mit Johnny Rougeau zusammen teamte.
Doch Yvon Robert war weit davon entfernt dem Wrestling den Ruecken zukehren. Robert managte die Karrieren von Johnny Rougeau, Edouard Carpentier, und seinem Sohn Yvon Robert Jr. Ausserdem war er weiterhin als Referee und Promoter (mit Bob Langevin) aktiv in Montreal. Privat liebte er Pferderennen, und ihm gehoerte nebenbei ein Restaurant. Sein letztes Wrestling Match leitete dann Yvon Robert am 11 November 1968 zwischen Johnny Rougeau und dem Original Sheik. 20,000 Fans waren im Montreal Forum und gaben Yvon Robert einen denkwuerdigen Abschied, in der Halle in der er 26 Jahre wrestlete. Der Ruecktritt kam aufgrund seiner Gesundheitlichen Probleme, was vorallem seine linke Huefte betraf, sowie sein Herz. Er hatte von 1968 bis 1971 8 Herzinfakte. Am 12 July 1971 verstarb dann Yvon Robert an seinem letzten Herzinfakt im alter von 56 Jahren in seinem Haus in Laval, Quebec. Sieben Monate nach seinem Tod am 23 Februar 1972 wurde er der erste Canadier ueberhaupt der in die Wrestling Hall of Fame aufgenommen wurde.
Yvon Robert zaehlt mit Billy Watson noch vor grossen Stars wie Maurice Vachon, Killer Kowalski, Earl McCready und Gene Kiniski zu dem groessten Canadischen Pro Wrestlern. 26 Jahre stand er im Ring, und war von den 30er bis 50er Jahren das Synonym fuer Pro Wrestling in Montreal. Jeden Mittwoch trat er im ausverkauften Montreal Forum auf, und er war einer der ersten TV Stars in Canada anfang der 50er Jahre. Fuer die Quebecer ist Yvon Robert bis heute mit Maurice Richard der Sport Star schlechthin. Im Ring war Yvon Robert ebenfalls ein guter Wrestler, am meisten ist er beruehmt fuer seinen Drop Kick und seine Rolling short-arm Scissors. Das Pro Wrestling in Quebec waere bis heute undenkbar ohne Yvon Robert, er beeinflusste sogut wie jeden Pro Wrestler der nach ihm raus kam in Quebec, von Edouard Carpentier, Johnny Rougeau bis hin zu Maurice Vachon und Rick Martel.
Zwei Canadische Legenden: Maurice “The Rocket” Richard und Yvon Robert
[Bild: http://www.wwf4ever.de/team/nefercheperu...Robert.jpg]
“You were against the World and outer space wrestling him in places like Montreal“ You`re fighting for your life, besides watching him, you had to watch the fans. The fans loved to watch him wrestle. He was a very good technician in the Ring. He could make the moves. Hell of a man”.
Gene Kiniski ueber seine Matches mit Yvon Robert in Montreal
