16.11.2006, 16:53
Herzlich Willkommen zu einer neuen Ausgabe von Nef`s Voice. Am Samstag steht das UFC Debut in Sacramento, California mit UFC 65-Bad Intentions an. Im Mittelpunkt der Show stehen zwei Titlefights, wobei das nicht wirklich richtig ist. Bei der einstuendigen PPV Show zu UFC 65 waren 43 Minuten mit dem UFC Welterweight Fight zwischen Matt Hughes und Georges St-Pierre zusehen, waehrend der UFC Heavyweight Title Fight zwischen Tim Sylvia und Jeff Monson nur ganze 17 Minuten promotet wurde. Ich denke das spiegekt auch ein bisschen den Wert des UFC Heavyweight Title`s momentan wieder. Ansonsten gab es im Vorfeld zwei Verletzungen von Brad Imes und Wilson Gouveia, die wurden ersetzt durch die Miletich Fighter Sherman Pendergarst und Drew McFedries. Somit werden ganze vier MFS Fighter bei UFC 64 antretten, ich denke das zeigt auch mal wieder wie gut das MFS Team ist, und was fuer eine gute arbeit Monty Cox und das MFS Team leisten, vorallem wenn man bedenkt das zwei MFS Fighter kurzfristig eingesprungen sind! Kommen wir aber nun zu den Fights.
-Heavyweight Fight:
Antoni Hardonk (4-2-0) vs Sherman Pendergarst (8-3-0)
Urspruenglich sollte Brad Imes auf Antoni Hardonk treffen, doch nun ist MFS Fighter Sherman Pendergarst mit zwei Wochen Vorbereitung eingesprungen. Doch wer MFS kennt, der weiss das jeder Fighter zu jeder Zeit in Fighting Shape ist. Hardonk ist ein erfahrener K-1 Fighter der schon gegen Remy Bonjasky und Badri Hari kaempfte, und lediglich ueber Decision verlor. Im MMA trat Hardonk zuletzt bei Pride im letzten Jahr auf, als er Ibragim Magomedov besiegte. Sherman Pendergarst ist der amtierende WFL Super Heavyweight Champion, und er trainiert seit dem Sommer in Iowa. Er ist ein erfahrener Wrestler, BJJ Fighter und Boxer, er gilt als grosses Talent nicht umsonst hat ihn Monty Cox unter Vertrag genommen. Er verlor jedoch in den letzten zwei Jahren bereits gegen zwei UFC Fighter in Carmelo Marrero und Justin Eilers. Ersteren hat er bereits herausgefordert fuer einen Refight in der UFC, wenn es jedoch dazu kommen soll, dann muss er erstmal Hardonk besiegen. Im Standup ist Hardonk der klar erfahrenere Fighter, und vorallem hat er die klar groessere Reichweite. Problematisch sehe ich jedoch das sich Hardonk ueber Wochen auf Brad Imes vorbereitete, und nun mit Pendergarst auf einen Fighter trifft der fast 20cm kleiner ist. Hardonk ist jedoch auf dem Boden ebenfalls ein erfahrener BJJ Fighter, ich denke auch nicht das Pendergarst dort Hardonk besiegen wird. Am ende glaube ich das Hardonk in einem interessanten Fight am ende durch TKO oder Submission in der zweiten Runde gewinnen wird.
-Light Heavyweight Fight:
James Irvin (11-3-0) vs Hector Ramirez (6-1-1)
Als ich hoerte das Ramirez auf Irvin trifft, habe ich mir lange ueberlegt was das Matchmaking der UFC hier bedeutet. Will man Irvin aufbauen, oder sieht die UFC in Hector Ramirez einen aufstrebenden Fighter? Bis mir dann aufgefallen ist, das beide ja aus Sacramento stammen! James Irvin verlor seinen letzten UFC Fight gegen Stephan Bonnar anfang des Jahres, und seither wurde es nicht wirklich besser fuer ihn. Er verlor danach noch bei der WEC gegen den TUF 1 Teilnehmer Lodune Sincaid und gegen Bobby Southworth gab es bei Strikeforce noch einen No Contest, weil beide aus dem Kaefig fielen. Da fragt man sich wie sich James Irvin seine erneute Chance in der UFC verdient hat? Von Hector Ramirez habe ich bisher nur einen Fight gesehen, und das war sein Highlight Real Knockout gegen den TUF3 Middleweight Sieger Kendall Grove vom letzten Jahr. Fuer mich kommt es in diesem Fight nur auf Hector Ramirez an, wenn er eine gute Taktik hat wird er gewinnen. Irvin ist ein “Heavy Hitter“ er kann wenn er trifft jeden ausknocken, aber er ist auf dem Boden mieserabel, und er hat immer nur eine Taktik, zu sluggen. Jeder Fighter der James Irvin zu Boden bringt, wird gewinnen, fuer Ramirez kommt es darauf an, seine Haende oben zuhalten, und den Fight auf dem Boden zubringen. Von dort an sollte Ramirez wenig Probleme haben Irvin zur Aufgabe zubringen oder durch das G&P zu beschaeftigen. Fuer Irvin sprechen jedoch drei Dinge, erstens das er 10cm groesser ist, und Ramirez eigentlich ein Middleweight Fighter, zweitens das Ramirez seinen letzten Fight vor ueber 15 Monaten bestritt, und drittens das Irvin schon UFC Erfahrung hat! Vieles spricht fuer James Irvin, jedoch tippe ich auf einen Decision Sieg von Hector Ramirez.
-Heavyweight Fight:
Josh Shockman (2-0-0) vs Jake O'Brien (5-0-0)
Hier treffen zwei weitere Heavyweight Prospects aufeinander. O`Brien ist ein dreifacher Indiana State Wrestling Champion fuer die Purdue University gewessen, er gewann das NAGA Grappling Tournament in Chicago, wurde zweiter bei dem Arnold´s Grappling Tournament, und er gewann im Sommer den UFL Heavyweight Title. Bei der Fight Night 6 Show im August gab er sein UFC Debut, und besiegte dabei klar Kristof Midoux. Ueber Josh Shockman habe ich bisher nicht viel gehoert, geschweige denn was von ihm gesehen. Er soll ein junger guter Heavyweight sein, allerdings besiegte er im MMA bisher nur einen Debutanten und einen 1-2-0 Fighter. Shockman kann ich also nicht einschaetzen, aber auch hier muss man nur das Matchmaking der UFC verstehen. Wuerde man Jake O`Brien gegen einen absoluten Nobody stellen, der gute Chancen hat zugewinnen? Sehr unwahrscheinlich, da ist es wahrscheinlicher das die UFC denkt das O`Brien hier klar gewinnen wird, um weitere Erfahrung zusammeln. Also mein Tipp, Jake O`Brien gewinnt durch TKO in der ersten Runde.
-Welterweight Fight:
Nick Diaz (13-6-0) vs Glaison Tibau (11-3-0)
Hier haben wir ebenfalls zwei lokale Fighter die aufeinander treffen werden. Nick Diaz kam bei UFC 62 ueberraschend zur UFC zurueck, als er gegen Josh Neer antrat als Ersatzfighter fuer Thiago Alves. Diaz konnte damals gewinnen, nach zuvor drei UFC Niederlagen in Folge. Interessant ist das Diaz mittlerweile bei der neuen WFL unterschrieb, die im kommenden Jahr durchstarten will mit bekannten Fightern, es ist daher fraglich ob wir Nick Diaz in absehbarer Zeit so haeufig noch zusehen bekommen in der UFC. Glaison Tibau ist ein BJJ Fighter von Nova Uniao, dem alten Team von BJ Penn. Ausserdem trainiert er beim American Top Team, Tibau ist ein guter BJJ Fighter, und er ist physisch unheimlich stark. Der MMA record von Glaison Tibau ist jedoch einer der witzigsten die es gibt auf dem Papier. Er trat schon gegen Comic Helden wie Anaconda Anaconda, Julio Killer und Anderson Bad Boy an, man fragt sich wie manche Fighter in Brasilien nur immer auf solche bescheuerten Namen kommen, aber nach Zuluzinho Zuluzinho ueberrascht mich nichtsmehr. Tibau wird indem Fight der physisch staerkere Fighter sein, und wenn man sich erinnert, gegen die hat Diaz bisher immer Probleme gehabt. Aber Sean Sherk konnte Diaz nicht zu Boden bringen, also denke ich wird es Tibau auch nicht schaffen. Nick Diaz verspricht eigentlich immer einen spektakulaeren Fight, und ich erwarte einen Standup Fight bei dem Diaz am ende gewinnen wird. Mein Tipp lautet ein TKO Sieg von Diaz in der ersten Runde.
-Light Heavyweight Fight:
Alessio Sakara (10-4-0) vs Drew McFedries (4-1-0)
Urspruenglich sollte Alessio Sakara auf Wilson Gouveia treffen, der musste leider verletzt absagen und nun ist Drew McFedries von MFS eingesprungen. So schade es ist das Gouveia vs Sakara nicht zustande kommt, weil es ein guter Fight geworden waere, kann man sich jedoch auch auf diesen Fight freuen. Hier treffen naemlich zwei ehemalige Boxer aufeinander, und man wird vielleicht einen interessanten Standup Fight sehen, denn nicht umsonst hat es dieser Fight auf die PPV Card geschafft. Alessio Sakara trainiert seit ende letzten Jahres vollzeit im MMA, er ist ohne Frage ein Talent, und er hat eigentlich alles um Erfolgreich zusein, mich hat er jedoch bisher nicht ueberzeugt. Ron Faircloth konnte er trotz klarer Dominanz nicht finishen bei UFC 55, dann folgte bei UFC 57 der einseitigste MMA Fight denn ich jemals sah. Sakara domminierte ueber drei Runden Elvis Sinosic, aber auch hier konnte er trotz klarer Ueberlegenheit den Fight nicht beenden. Bei UFC 60 folgte dann die klare Niederlage gegen Dean Lister, obwohl Sakara unter den Nog Bruedern BJJ trainiert, lies ihn Lister am Boden wie einen Amateur ausschauen. McFedries kam nach einer drei jaehrigen Pause erst im October zum MMA zurueck, sein Trainer Pat Miletich sagt ueber McFedries das er der Robbie Lawler der 205 Pounds Klasse ist. Dennoch hat McFedries in diesem Fight seine beste Chance auf dem Boden, McFedries trainiert seit Jahren auch im Wrestling, und Sakara am Boden war bisher wie ein Fisch aus dem Wasser. Bei MFS ist man bekannt dafuer das man gute Fight Taktiken hat, ich denke daher das McFedries vielleicht am anfang versucht im Standup zu bestehen, aber dann den Fight doch auf den Boden bringen will. Sakara hat sich bisher nicht als starker Finisher herausgestellt, und indem Fight muss er eigentlich klar gewinnen. McFedries mag einige Ueberraschung, er hat eine gute Chance denn Upset zu schaffen, aber am ende sehe ich dann doch Alessio Sakara vorne, und tippe in einem soliden Fight auf einen TKO Sieg von Sakara in der dritten Runde.
-Lightweight Fight:
Joe Stevenson (25-7-0) vs Dokonjonosuke Mishima (17-4-2)
Hier haben wir denn Fight, auf denn ich abgesehen von GSP vs Hughes am meisten gespannt bin, und ich denke das koennte/wird der Showstealer werden! Beide Fighter sind so gleich, das Dokonjonosuke Mishima schon der Japanische Joe Stevenson genannt wird. Normalerweisse sagt man, wenn zwei Fighter sich zu aehnlich sind, dann kommt kein guter Fight zustande, siehe Marquardt vs Salaverry. Allerdings glaube ich das hier beide besser zusammen passen, gerade mit Mishima der immer nach vorne geht und enorm unorthodox kaempft. Beide Fighter sind absolut identische Grappler, beide sind gute Submission Fighter, haben beide eine gute Kondition, und beide denken das sie Standup Skills haben, was jedoch nicht der Fall ist. Einen Unterschied denn es gibt ist, das Mishima unheimlich gute Sweeps hat am Boden, waehrend Stevenson physisch staerker ist. Interessant hierbei ist das Mishima im letzten Jahr ueberraschend gegen Yves Edwards verlor, genau der Yves Edwards der zuletzt von Joe Stevenson besiegt wurde. Hier wird es einen absolut Ground War und einen der unterhaltsamsten UFC Fights des Jahres geben. Dokonjonosuke Mishima ist in Japan so verrueckt wie Genki Sudo, es gibt kaum eine interessantere Persoenlichkeit im MMA wie Mishima. Seine Pre und Post Fight Show ist sehr unterhaltend, und da unterscheidet er sich auch wieder von Stevenson der eher unmerklich ist von seiner Persoenlichkeit. Den entscheidenden Vorteil den Stevenson hat, ist seine physische Staerke, es ist daher wahrscheinlich das Mishima ueber drei Runden das Ground & Pound von Stevenson einstecken muss. Ich “befuerchte“ das Stevenson so gewinnen wird, dennoch bin ich fuer Dokonjonosuke Mishima in diesem Fight, und tippe auf ihn durch Decision. Alleine weil ich Mishima`s Moonsault vom Octagon sehen will, sowie seine Post Fight Celebration mit dem Pro Wrestling Match gegen seine Ringbegleiter (was immer sehr unterhaltend ist).
-Heavyweight Fight:
Antoni Hardonk (4-2-0) vs Sherman Pendergarst (8-3-0)
Urspruenglich sollte Brad Imes auf Antoni Hardonk treffen, doch nun ist MFS Fighter Sherman Pendergarst mit zwei Wochen Vorbereitung eingesprungen. Doch wer MFS kennt, der weiss das jeder Fighter zu jeder Zeit in Fighting Shape ist. Hardonk ist ein erfahrener K-1 Fighter der schon gegen Remy Bonjasky und Badri Hari kaempfte, und lediglich ueber Decision verlor. Im MMA trat Hardonk zuletzt bei Pride im letzten Jahr auf, als er Ibragim Magomedov besiegte. Sherman Pendergarst ist der amtierende WFL Super Heavyweight Champion, und er trainiert seit dem Sommer in Iowa. Er ist ein erfahrener Wrestler, BJJ Fighter und Boxer, er gilt als grosses Talent nicht umsonst hat ihn Monty Cox unter Vertrag genommen. Er verlor jedoch in den letzten zwei Jahren bereits gegen zwei UFC Fighter in Carmelo Marrero und Justin Eilers. Ersteren hat er bereits herausgefordert fuer einen Refight in der UFC, wenn es jedoch dazu kommen soll, dann muss er erstmal Hardonk besiegen. Im Standup ist Hardonk der klar erfahrenere Fighter, und vorallem hat er die klar groessere Reichweite. Problematisch sehe ich jedoch das sich Hardonk ueber Wochen auf Brad Imes vorbereitete, und nun mit Pendergarst auf einen Fighter trifft der fast 20cm kleiner ist. Hardonk ist jedoch auf dem Boden ebenfalls ein erfahrener BJJ Fighter, ich denke auch nicht das Pendergarst dort Hardonk besiegen wird. Am ende glaube ich das Hardonk in einem interessanten Fight am ende durch TKO oder Submission in der zweiten Runde gewinnen wird.
-Light Heavyweight Fight:
James Irvin (11-3-0) vs Hector Ramirez (6-1-1)
Als ich hoerte das Ramirez auf Irvin trifft, habe ich mir lange ueberlegt was das Matchmaking der UFC hier bedeutet. Will man Irvin aufbauen, oder sieht die UFC in Hector Ramirez einen aufstrebenden Fighter? Bis mir dann aufgefallen ist, das beide ja aus Sacramento stammen! James Irvin verlor seinen letzten UFC Fight gegen Stephan Bonnar anfang des Jahres, und seither wurde es nicht wirklich besser fuer ihn. Er verlor danach noch bei der WEC gegen den TUF 1 Teilnehmer Lodune Sincaid und gegen Bobby Southworth gab es bei Strikeforce noch einen No Contest, weil beide aus dem Kaefig fielen. Da fragt man sich wie sich James Irvin seine erneute Chance in der UFC verdient hat? Von Hector Ramirez habe ich bisher nur einen Fight gesehen, und das war sein Highlight Real Knockout gegen den TUF3 Middleweight Sieger Kendall Grove vom letzten Jahr. Fuer mich kommt es in diesem Fight nur auf Hector Ramirez an, wenn er eine gute Taktik hat wird er gewinnen. Irvin ist ein “Heavy Hitter“ er kann wenn er trifft jeden ausknocken, aber er ist auf dem Boden mieserabel, und er hat immer nur eine Taktik, zu sluggen. Jeder Fighter der James Irvin zu Boden bringt, wird gewinnen, fuer Ramirez kommt es darauf an, seine Haende oben zuhalten, und den Fight auf dem Boden zubringen. Von dort an sollte Ramirez wenig Probleme haben Irvin zur Aufgabe zubringen oder durch das G&P zu beschaeftigen. Fuer Irvin sprechen jedoch drei Dinge, erstens das er 10cm groesser ist, und Ramirez eigentlich ein Middleweight Fighter, zweitens das Ramirez seinen letzten Fight vor ueber 15 Monaten bestritt, und drittens das Irvin schon UFC Erfahrung hat! Vieles spricht fuer James Irvin, jedoch tippe ich auf einen Decision Sieg von Hector Ramirez.
-Heavyweight Fight:
Josh Shockman (2-0-0) vs Jake O'Brien (5-0-0)
Hier treffen zwei weitere Heavyweight Prospects aufeinander. O`Brien ist ein dreifacher Indiana State Wrestling Champion fuer die Purdue University gewessen, er gewann das NAGA Grappling Tournament in Chicago, wurde zweiter bei dem Arnold´s Grappling Tournament, und er gewann im Sommer den UFL Heavyweight Title. Bei der Fight Night 6 Show im August gab er sein UFC Debut, und besiegte dabei klar Kristof Midoux. Ueber Josh Shockman habe ich bisher nicht viel gehoert, geschweige denn was von ihm gesehen. Er soll ein junger guter Heavyweight sein, allerdings besiegte er im MMA bisher nur einen Debutanten und einen 1-2-0 Fighter. Shockman kann ich also nicht einschaetzen, aber auch hier muss man nur das Matchmaking der UFC verstehen. Wuerde man Jake O`Brien gegen einen absoluten Nobody stellen, der gute Chancen hat zugewinnen? Sehr unwahrscheinlich, da ist es wahrscheinlicher das die UFC denkt das O`Brien hier klar gewinnen wird, um weitere Erfahrung zusammeln. Also mein Tipp, Jake O`Brien gewinnt durch TKO in der ersten Runde.
-Welterweight Fight:
Nick Diaz (13-6-0) vs Glaison Tibau (11-3-0)
Hier haben wir ebenfalls zwei lokale Fighter die aufeinander treffen werden. Nick Diaz kam bei UFC 62 ueberraschend zur UFC zurueck, als er gegen Josh Neer antrat als Ersatzfighter fuer Thiago Alves. Diaz konnte damals gewinnen, nach zuvor drei UFC Niederlagen in Folge. Interessant ist das Diaz mittlerweile bei der neuen WFL unterschrieb, die im kommenden Jahr durchstarten will mit bekannten Fightern, es ist daher fraglich ob wir Nick Diaz in absehbarer Zeit so haeufig noch zusehen bekommen in der UFC. Glaison Tibau ist ein BJJ Fighter von Nova Uniao, dem alten Team von BJ Penn. Ausserdem trainiert er beim American Top Team, Tibau ist ein guter BJJ Fighter, und er ist physisch unheimlich stark. Der MMA record von Glaison Tibau ist jedoch einer der witzigsten die es gibt auf dem Papier. Er trat schon gegen Comic Helden wie Anaconda Anaconda, Julio Killer und Anderson Bad Boy an, man fragt sich wie manche Fighter in Brasilien nur immer auf solche bescheuerten Namen kommen, aber nach Zuluzinho Zuluzinho ueberrascht mich nichtsmehr. Tibau wird indem Fight der physisch staerkere Fighter sein, und wenn man sich erinnert, gegen die hat Diaz bisher immer Probleme gehabt. Aber Sean Sherk konnte Diaz nicht zu Boden bringen, also denke ich wird es Tibau auch nicht schaffen. Nick Diaz verspricht eigentlich immer einen spektakulaeren Fight, und ich erwarte einen Standup Fight bei dem Diaz am ende gewinnen wird. Mein Tipp lautet ein TKO Sieg von Diaz in der ersten Runde.
-Light Heavyweight Fight:
Alessio Sakara (10-4-0) vs Drew McFedries (4-1-0)
Urspruenglich sollte Alessio Sakara auf Wilson Gouveia treffen, der musste leider verletzt absagen und nun ist Drew McFedries von MFS eingesprungen. So schade es ist das Gouveia vs Sakara nicht zustande kommt, weil es ein guter Fight geworden waere, kann man sich jedoch auch auf diesen Fight freuen. Hier treffen naemlich zwei ehemalige Boxer aufeinander, und man wird vielleicht einen interessanten Standup Fight sehen, denn nicht umsonst hat es dieser Fight auf die PPV Card geschafft. Alessio Sakara trainiert seit ende letzten Jahres vollzeit im MMA, er ist ohne Frage ein Talent, und er hat eigentlich alles um Erfolgreich zusein, mich hat er jedoch bisher nicht ueberzeugt. Ron Faircloth konnte er trotz klarer Dominanz nicht finishen bei UFC 55, dann folgte bei UFC 57 der einseitigste MMA Fight denn ich jemals sah. Sakara domminierte ueber drei Runden Elvis Sinosic, aber auch hier konnte er trotz klarer Ueberlegenheit den Fight nicht beenden. Bei UFC 60 folgte dann die klare Niederlage gegen Dean Lister, obwohl Sakara unter den Nog Bruedern BJJ trainiert, lies ihn Lister am Boden wie einen Amateur ausschauen. McFedries kam nach einer drei jaehrigen Pause erst im October zum MMA zurueck, sein Trainer Pat Miletich sagt ueber McFedries das er der Robbie Lawler der 205 Pounds Klasse ist. Dennoch hat McFedries in diesem Fight seine beste Chance auf dem Boden, McFedries trainiert seit Jahren auch im Wrestling, und Sakara am Boden war bisher wie ein Fisch aus dem Wasser. Bei MFS ist man bekannt dafuer das man gute Fight Taktiken hat, ich denke daher das McFedries vielleicht am anfang versucht im Standup zu bestehen, aber dann den Fight doch auf den Boden bringen will. Sakara hat sich bisher nicht als starker Finisher herausgestellt, und indem Fight muss er eigentlich klar gewinnen. McFedries mag einige Ueberraschung, er hat eine gute Chance denn Upset zu schaffen, aber am ende sehe ich dann doch Alessio Sakara vorne, und tippe in einem soliden Fight auf einen TKO Sieg von Sakara in der dritten Runde.
-Lightweight Fight:
Joe Stevenson (25-7-0) vs Dokonjonosuke Mishima (17-4-2)
Hier haben wir denn Fight, auf denn ich abgesehen von GSP vs Hughes am meisten gespannt bin, und ich denke das koennte/wird der Showstealer werden! Beide Fighter sind so gleich, das Dokonjonosuke Mishima schon der Japanische Joe Stevenson genannt wird. Normalerweisse sagt man, wenn zwei Fighter sich zu aehnlich sind, dann kommt kein guter Fight zustande, siehe Marquardt vs Salaverry. Allerdings glaube ich das hier beide besser zusammen passen, gerade mit Mishima der immer nach vorne geht und enorm unorthodox kaempft. Beide Fighter sind absolut identische Grappler, beide sind gute Submission Fighter, haben beide eine gute Kondition, und beide denken das sie Standup Skills haben, was jedoch nicht der Fall ist. Einen Unterschied denn es gibt ist, das Mishima unheimlich gute Sweeps hat am Boden, waehrend Stevenson physisch staerker ist. Interessant hierbei ist das Mishima im letzten Jahr ueberraschend gegen Yves Edwards verlor, genau der Yves Edwards der zuletzt von Joe Stevenson besiegt wurde. Hier wird es einen absolut Ground War und einen der unterhaltsamsten UFC Fights des Jahres geben. Dokonjonosuke Mishima ist in Japan so verrueckt wie Genki Sudo, es gibt kaum eine interessantere Persoenlichkeit im MMA wie Mishima. Seine Pre und Post Fight Show ist sehr unterhaltend, und da unterscheidet er sich auch wieder von Stevenson der eher unmerklich ist von seiner Persoenlichkeit. Den entscheidenden Vorteil den Stevenson hat, ist seine physische Staerke, es ist daher wahrscheinlich das Mishima ueber drei Runden das Ground & Pound von Stevenson einstecken muss. Ich “befuerchte“ das Stevenson so gewinnen wird, dennoch bin ich fuer Dokonjonosuke Mishima in diesem Fight, und tippe auf ihn durch Decision. Alleine weil ich Mishima`s Moonsault vom Octagon sehen will, sowie seine Post Fight Celebration mit dem Pro Wrestling Match gegen seine Ringbegleiter (was immer sehr unterhaltend ist).
