09.07.2007, 21:39
Ich muss sagen, dass Frank Schätzing es mir sehr angetan hat. Sein Bestseller "Der Schwarm" war schon der Wahnsinn. Ein unglaublich guter Aufbau und absolut logisch mit massig wissenschaftlichen Erklärungen. Das Buch basiert folglich teilweise auf Fakten, teilweise wurde ein wenig hinzuphantasiert, was aber absolut nachzuvollziehen ist.
Auch die verschiedenen Charakter, die erst ihre eigenen Erlebnisse haben und später zusammengeführt werden durch sich die immer deutlicher herauskristallisierende Hauptstory, sind absolut stark dargestellt.
Hab mir vor einiger Zeit wieder ein Buch von ihm gekauft, bin aber noch nicht dazu gekommen es zu lesen.
Ralf Isau's "Das Echo der Flüsterer" habe ich auch gelesen. Da geht es um eine Person, die seine Eltern durch einen Absturz im bermuda-dreieck verloren hat. Nach einigen Jahren will er dieser Sache nachgehen, da er wissen will, was dort vorgefallen ist. Er geht als blinder Passagier an ein Flugzeug, allerdings merkt er bald, dass es sich dabei um Leute aus dem weißen Haus handelt. Diese Story spielt zur Zeit der Kuba Krise und so bekommt Jonas, so der Name des Jungen, hautnahe von der Eskalation der Ereignisse mit ohne das die hohen Leute das wissen.
Bei ausländischen Autoren sind es die üblichen Verdächtigen. Stephen King, Dan Brown, Tom Clancy.
Allerdings finde ich auch Bücher von Ken Follett sehr stark. Besonders beeindruckt hat mich dabei "Das zweite Gedächtnis".
Dabei geht es um einen Mann, dem das Gedächtnis gelöscht wird.
Hier mal eine Beschreibung von Amazon.
In Das zweite Gedächtnis hat Follett die letzten drei Tage des Januars 1958 ins Visier genommen. Verzweifelt versucht die amerikanische Raumfahrtbehörde NASA, ihren Rückstand gegenüber der feindlichen Sowjetunion aufzuholen, der es im vergangenen Jahr gelungen ist, mit der Sputnik den ersten Satelliten in die Umlaufbahn um die Erde zu schicken. Alle Hoffnungen richten sich auf die neue Explorer I-Rakete, doch bereits der erste Start muss abgebrochen werden.
Schnitt: Ein Mann kommt auf der Herrentoilette des Hauptbahnhofes in Washington, D.C. wieder zu Bewusstsein. Er hat vollständig das Gedächtnis verloren, kann sich nicht einmal mehr an seinen Namen erinnern. Bald bemerkt er, dass er von finster dreinblickenden Männer in schwarzen Anzügen beschattet wird. Als sein Blick auf eine Zeitungsnotiz über den Raketenstart in Cape Canaveral fällt, wird er von einem seltsamen Gefühl der Vertrautheit heimgesucht -- eine lange und beschwerliche Suche nach der eigenen Lebensgeschichte nimmt ihren Anfang.
Puzzleteilchen für Puzzleteilchen muss der Protagonist des Romans sein Leben zusammensetzen, und darin liegt die große Faszination dieses Buches. Follett gibt sich allerdings nicht mit einer Erzählperspektive zufrieden, sondern erweitert immer wieder den Blickwinkel, streut Rückblicke in die Studienzeit der Hauptfiguren ein und verknüpft den zentralen Handlungsfaden mit ihrem privaten Schicksal. Politischer Idealismus, Freundschaft und leidenschaftliche Liebe bilden eine aufregende Mischung, von deren Sog der Leser mit jeder Seite stärker erfasst wird -- um das Buch nach der letzten Seite mit einem begeisterten Seufzer aus der Hand zu legen. Follett ist ein Könner, Das zweite Gedächtnis zeigt ihn in Hochform.
Auch die verschiedenen Charakter, die erst ihre eigenen Erlebnisse haben und später zusammengeführt werden durch sich die immer deutlicher herauskristallisierende Hauptstory, sind absolut stark dargestellt.
Hab mir vor einiger Zeit wieder ein Buch von ihm gekauft, bin aber noch nicht dazu gekommen es zu lesen.
Ralf Isau's "Das Echo der Flüsterer" habe ich auch gelesen. Da geht es um eine Person, die seine Eltern durch einen Absturz im bermuda-dreieck verloren hat. Nach einigen Jahren will er dieser Sache nachgehen, da er wissen will, was dort vorgefallen ist. Er geht als blinder Passagier an ein Flugzeug, allerdings merkt er bald, dass es sich dabei um Leute aus dem weißen Haus handelt. Diese Story spielt zur Zeit der Kuba Krise und so bekommt Jonas, so der Name des Jungen, hautnahe von der Eskalation der Ereignisse mit ohne das die hohen Leute das wissen.
Bei ausländischen Autoren sind es die üblichen Verdächtigen. Stephen King, Dan Brown, Tom Clancy.
Allerdings finde ich auch Bücher von Ken Follett sehr stark. Besonders beeindruckt hat mich dabei "Das zweite Gedächtnis".
Dabei geht es um einen Mann, dem das Gedächtnis gelöscht wird.
Hier mal eine Beschreibung von Amazon.
In Das zweite Gedächtnis hat Follett die letzten drei Tage des Januars 1958 ins Visier genommen. Verzweifelt versucht die amerikanische Raumfahrtbehörde NASA, ihren Rückstand gegenüber der feindlichen Sowjetunion aufzuholen, der es im vergangenen Jahr gelungen ist, mit der Sputnik den ersten Satelliten in die Umlaufbahn um die Erde zu schicken. Alle Hoffnungen richten sich auf die neue Explorer I-Rakete, doch bereits der erste Start muss abgebrochen werden.
Schnitt: Ein Mann kommt auf der Herrentoilette des Hauptbahnhofes in Washington, D.C. wieder zu Bewusstsein. Er hat vollständig das Gedächtnis verloren, kann sich nicht einmal mehr an seinen Namen erinnern. Bald bemerkt er, dass er von finster dreinblickenden Männer in schwarzen Anzügen beschattet wird. Als sein Blick auf eine Zeitungsnotiz über den Raketenstart in Cape Canaveral fällt, wird er von einem seltsamen Gefühl der Vertrautheit heimgesucht -- eine lange und beschwerliche Suche nach der eigenen Lebensgeschichte nimmt ihren Anfang.
Puzzleteilchen für Puzzleteilchen muss der Protagonist des Romans sein Leben zusammensetzen, und darin liegt die große Faszination dieses Buches. Follett gibt sich allerdings nicht mit einer Erzählperspektive zufrieden, sondern erweitert immer wieder den Blickwinkel, streut Rückblicke in die Studienzeit der Hauptfiguren ein und verknüpft den zentralen Handlungsfaden mit ihrem privaten Schicksal. Politischer Idealismus, Freundschaft und leidenschaftliche Liebe bilden eine aufregende Mischung, von deren Sog der Leser mit jeder Seite stärker erfasst wird -- um das Buch nach der letzten Seite mit einem begeisterten Seufzer aus der Hand zu legen. Follett ist ein Könner, Das zweite Gedächtnis zeigt ihn in Hochform.
