02.08.2007, 06:41
Zitat:Original von Mephisto
Ich glaube, dass HHH das Glück hatte immer zur richtigen Zeit das richtige Gimmick gehabt zu haben.
Seine Terry Ryzin und Jean Paul Levesque Gimmicks bei der WCW waren grausam, und hatten kein Erfolg. Sein Hunter Hearst Helmsley Gimmick hatte die ersten 18 Monate bei der WWF ebenfalls keinen Erfolg.
Der Erfolg kam erst, als er Chyna anfang 1997 an die Seite bekam, was oft unterschaetzt wird, aber Chyna war damals einer der besten und interessantesten Characktaere bei der WWF. Und ab dem Sommer 1997 dann mit Shawn Michaels einem der groessten WWF Stars antratt mit der D-X. Das Leute wie The Rock und Mick Foley sich dann fuer ihn hinlegten (Austin hat sich ja geweigert 99), hat ihm auch geholfen, vorallem seine Matches mit Foley machten ihn 2000 zu einem der besten Heels damals. Seine Beziehung zu Stephanie McMahon wird ihm auch nicht geschadet haben, wobei Trips schon vorher an die Spitze kam.
Natuerlich hat Triple H immer das Talent, die Passion, und den Look gehabt um ein Star zuwerden bei der WWF(E), aber das er behauptet das er nur durch sich ALLEINE zum Star wurde, ist schon unverschaemt von ihm. Haette er keine Chance bekommen, waere er auch nie zu einem Star geworden. Es hoert sich bei Triple H schon so an, als ob er denkt:“Ich bin sogut, ich musste einfach an die Spitze kommen, und nichts haette es aufhalten koennen.“ Dem ist natuerlich nicht der Fall, egal wie gut oder talentiert man ist, das Leben besteht immer aus Moeglichkeiten und Tueren die einem gegeben/geoeffnet werden!
Aber zu Triple H`s Punkt, ich gebe ihm vollkommen recht, das heute viele Rookies nicht diese Passion haben, und das sie eine schlechte Attitude haben. Aber woran liegt das? Wie soll das auch anders sein? Da kommt ein Rookie mehr oder weniger schlecht ausgebildet von OVW zur WWF, und das erste was die Fans hoeren ist....“Der neue SUPERSTAR bei Raw/Smackdown......“, nach zwei Monaten haelt er ohnehin irgendeinen WWE Title, und steht schon auf PPV Card`s in der Midcard. Jep genau, und dann erwarten die Leute das diese Rookies kein Ego bekommen? Also ich weiss ja nicht, aber bei so einer “Karriere“ die 90% der neuen WWEler hinter sich haben, ist es doch nicht wirklich ueberraschend das sie ein Ego bekommen, die Passion ein bisschen nachlaesst, und die Attitude nicht vorbildlich ist.
Nehmen wir Triple H als Beispiel, damit wir ein etwas modernes Beispiel haben, er hat bei der WCW als Jobber gedient fuer ueber ein Jahr. Er hat bei der WWF am anfang als Undercarder gedient fuer fast ein Jahr. Und dann wurde er langsam aufgebaut in der Midcard, nach ueber zwei Jahren wo er ein Undercarder war, der oefters verlor als gewann. Heute ist es genau anders herum. Kommt heute ein Rookie zu WWE, wird er doch gleich gross vorgestellt, bekommt gleich ein Gimmick, bekommt gleich einen Push, und in vielen Faellen sogar gleich einen Title. Und dann wenn die WWE merkt die Leute kommen nicht an (was kein Zufall ist), werden sie verjobbt bevor sie entlassen werden oder wieder zur OVW gehen.
Da ist doch Carlito, ueber denn Triple H spricht, das beste Beispiel. In seinem ersten WWE Match im TV besiegte Carlito doch gleich John Cena um irgendeinen WWE Title. Was erwarten Leute wie Triple H? Das Rookies zu WWE kommen, dort als Superstars bezeichnet werden, gleich einen Push bekommen, einen Title, PPV Matches, und dann KEIN Ego? Da passt etwas nicht zusammen.
