04.08.2007, 04:16
Also ich hab auch den Grundwehrdienst abgeleistet und fand die Zeit eigentlich ziemlich gut. In der Grundausbildung war ich als Panzergrenadier oft im Feld und es war nur sehr selten langweilig, was auch an den vielen Schießübungen lag und in den restlchen 6 Monaten durfte ich im Kompanietruppführer-Büro eine ruhige Kugel schieben und mit ein paar billigen Sonderdiensten (Gefreiter vom Dienst, Kraftfahrer vom Dienst) meinen Sold ein wenig aufbessern.
Und was das autoritäre System angeht: Dienst ist nunmal Dienst und wenn man auch im späteren Berufsleben im Dienst seine Aufgaben nicht ordnungsgemäß ausführt, hat der Vorgesetzte ein gutes Recht, einen mehr oder minder höflich auf die Fehler aufmerksam zu machen. Außerdem sollte man später als einfacher Angestellter nicht unbedingt jede Anweisung des Chefs hinterfragen oder erst mal mit ihm ausdiskutieren.
Mir hat diese Disziplin zumindest nicht geschadet und es gab nur wenige direkte Vorgesetzte, mit denen ich in diesen 9 Monaten nicht nach Dienstschluss ein Bier trinken war.
Wer mit sowas nicht zurechtkommt, der soll es eben lassen. Ich hatte auch ein paar Kameraden in der Gruppe, die nur am Meckern waren und das hat mehr genervt, als alle Vorgesetzten zusammen.
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Ich lese hier immer wieder von ehemaligen Zivis, dass diese auf eigenen Beinen stehen konnten, nachdem sie damit fertig waren.
Ich denke allerdings, dass das Argument mit der höheren Selbstständigkeit bei den Soldaten eher auf das Argument "Als Zivi bist du jeden Tag zuhause" gerichtet war. Zivis die nicht zuhause wohnen wurden da wohl gar nicht in Betracht gezogen, weil sie eher eine Minderheit sind.
Und was das autoritäre System angeht: Dienst ist nunmal Dienst und wenn man auch im späteren Berufsleben im Dienst seine Aufgaben nicht ordnungsgemäß ausführt, hat der Vorgesetzte ein gutes Recht, einen mehr oder minder höflich auf die Fehler aufmerksam zu machen. Außerdem sollte man später als einfacher Angestellter nicht unbedingt jede Anweisung des Chefs hinterfragen oder erst mal mit ihm ausdiskutieren.
Mir hat diese Disziplin zumindest nicht geschadet und es gab nur wenige direkte Vorgesetzte, mit denen ich in diesen 9 Monaten nicht nach Dienstschluss ein Bier trinken war.
Wer mit sowas nicht zurechtkommt, der soll es eben lassen. Ich hatte auch ein paar Kameraden in der Gruppe, die nur am Meckern waren und das hat mehr genervt, als alle Vorgesetzten zusammen.
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Ich lese hier immer wieder von ehemaligen Zivis, dass diese auf eigenen Beinen stehen konnten, nachdem sie damit fertig waren.
Ich denke allerdings, dass das Argument mit der höheren Selbstständigkeit bei den Soldaten eher auf das Argument "Als Zivi bist du jeden Tag zuhause" gerichtet war. Zivis die nicht zuhause wohnen wurden da wohl gar nicht in Betracht gezogen, weil sie eher eine Minderheit sind.
