10.01.2008, 10:43
Am 5 August 1902 heiratete Fred Beell dann Anna Scheuren die ebenfalls Deutscher Abstammung war in Marshfield. Das Paar verbrachte die Flitterwochen zuerst in Colby, Wisconsin bevor es mit dem Zug weiter ging nach Minneapolis. Das Jahr 1902 beendete Fred Beell dann mit Siegen gegen Henry Boisjoly, William Nettleton, Emil Klank (zweimal), Young Yousouff (in einem Handicap Match). Am 28 October 1902 verlor Beell dann gegen William Watson in Merillan Junction, Wisconsin. Am 21 May 1903 besiegte dann “The Giant Gripman“ John J. Rooney mit 2-1 Falls Beell in Marshfield. Die Marshfield News schrieb das das Gewicht den ausschlag gab, da Rooney 210 Pounds wog, und Beell 160 Pounds. Viel interessanter duerfte jedoch die Tatsache sein das 1903 ein Wrestler als “Giant“ bezeichnet wurde der 210 Pounds wog. Heute wiegen die kleinen Wrestler das! Vom April bis September 1903 besiegte Beell dann ET Etland, James McAuley, Charles Schmidt, Young Sandow (zweimal), Frank Dwyer, Bert Scheller und Dan McBride. Am 23 June 1903 revanchierte Beell seine vorherige Niederlage gegen William Watson nachdem er in drei klatten Falls besiegte. Beell verlor jedoch am 19 May 1903 erneut gegen John Rooney, diesesmal in Grand Rapids. Am 29 October 1903 fand ein sechstes Match zwischen Fred Beell und Ed Adamson statt. Beell trainierte fuer das Match im Milwaukee Gym, und am 5 November 1903 schrieb die Marshfield News dazu:“The question of supremacy which has long existed between Fred Beell and Ed Adamson has finally been settled.” Beell gewann nur ein Fall, Adamson drei Falls.
Am 9 Januar 1904 besiegte Beell dann einen Schueler von Ed Adamson, der Schueler war Harry Coleman. Im Februar 1904 reisste Beell richtung westen, sein einziges Match das bekannt ist aus dieser Zeit ist gegen Charles Ross in Priest River Falls, Idaho. Beell kam nach Wisconsin zurueck und besiegte Harry Russell. Am 29 Maerz 1904 besiegte Beell dann Max Flaskamp der als “Harry Mays“ und spaeter auch als “Charles Olson“ auftrat. Dann folgten die Matches 7 und 8 gegen Ed Adamson, und beide Matches konnte diesesmal Beell gewinnen. Im November 1904 vergassen Beell und Adamson das sie eigentlich eine Rivalitaet laufen haben, und wurden Business Partner. Der Plan war es, in den Osten der USA zugehen, und dort durch Wetten zugewinne. Beell war damals in Wisconsin schon eine Beruehmtheit, aber ausserhalb des Staates kannte ihn kaum jemand. Das erste Opfer war Americas, aka Gus Schoenlein. Schoenlein verstritt sich mit seinem Manager Charles J Weiss, und letzterer suchte einen Wrestler der Schoenlein besiegen kann. Weiss traf dann Beell in Milwaukee, und bot ihm an gegen Americus anzutretten. Beell kam in Baltimore an, und trainierte unauffaellig mit einem weiteren Wrestler von Weiss, Young Fairmont. Am 29 December 1904 fand das Match dann statt, und es wurde spaeter als echter Contest und als Blood Match beschrieben. Der erste Fall dauerte 62 Minuten als Beell gegen Americus einen Double Hammerlock ansetzte, und die Schultern seines Gegners auf die Matte presste. Der zweite Fall verlief aehnlich, diesesmal kam er nach 76 weiteren Minuten. Lloyd Jones beschrieb Americus als “as shy as a girl during her first day at boarding school.” Beell warf Americas zu Boden, setzte einen schmerzhaften Leg Lock an, die Zuschauer munierten das es ein illegaler Move sei, aber der Referee erklaerte es sei ein fairer Hold. Beell gewann dann den zweiten Fall mit dem Full Nelson. Als es Zeit war fuer den dritten Fall, war allen klar das Americus erledigt war. Beell brauchte gerademal 3 Minuten fuer den dritten Pin. Damals war das Match ein grosser Upset weil Fred Beell niemand kannte, und somit niemand auf ihn wettete. Die Baltimore Daily News berichtete das ca $3000 bis $4000 den Besitzer wechselte, zu Ed Adamson, Charles Weiss, Harvey Parker und Fred Beell.Die Police Gazette schrieb zudem Match:“A goodly number of home sports felt they would take the stranger in, so they bet their money on Americus at odds of 100 to 90, and then wondered who the man was that took their coin.”
Zu jener Zeit uebernahm Harvey Parker das komplette Management von Fred Beell. Im Januar 1905 reissten die beiden nach Lowell, Massachusettes. Dort besiegte Beell in 55 Minuten HP Hansen. Die Regeln des Handicap Matches waren das Beell innerhalb einer Stunde, 5 Wuerfe gelingen muessen, was ihm auch gelang. Als naechstes besiegte Beell dann am 29 Februar 1905 in Buffalo Stanley Karpf. Am 24 Februar 1905 traf dann Beell auf Kircher in Detroit. Die Regeln waren das Beell innerhalb einer Stunde 10 mal den 200 Pounds schweren Kircher werfen muss. Nachdem Beell das auch einige male schaffte, gab Kircher auf, und verliess sauer den Ring. Bevor Beell nach Wisconsin ging, musste er ein Match canceln in Chicago aufgrund einer Haut Erkrankung. Am 17 April 1905 besiegte Beell dann den Englischen Champion Jim Parr in St Paul, Minnesota. Den ersten Fall gewann Beell mit dem Hammerlock nach 16 Minuten, und beim zweiten Fall wurde Parr disqualifiziert weil er einen Strangle Hold benutzte. Ein Rematch mit Americus fand dann am 11 May 1905 statt. Beell verlor zum erstenmal an der Ostkueste, weil diesesmal er disqualifiziert wurde als er einen Strangle Hold ansetzte. Einen Monat spaeter bookte Harvey Parker ein Match gegen John Piening, der als “The Butcher Boy” bekannt war. Piening war ein bekannter Wrestler aus New York City seit 1900, Bell pinnte ihn jedoch in zwei Falls in Brockton, Massachusettes. Die Zuschauer fingen fast eine Schlaegerei an, weil ein “unbekannter Wrestler“ ihren Butcher Box besiegten.
Im June 1905 war Parker im Hotel Metropole in New York City. Dort hatte er eine Diskussion mit den Considine Bruedern und Dan O`Reilly, die bekannte Sportsmaenner waren. Das Gespraech kam auf das Wrestling zusprechen und Parker meinte:“I’ve got a man that I will be willing to back against anyone you can name.” Considine meinte:“You must be joking.” Parler antwortete jedoch mit:“Well, here is $300 as a forfeit for a bet of $1,000 that I am not joking.” Considine daraufhin:“Of course you don’t mean that he can beat Tom Jenkins.” Parker kurz mit der Antwort:“I certainly do and the bet goes.” Tom Jenkins war einer der bekanntesten Amerikanischen Wrestler der die Heavyweight Division ueber Jahre domminierte. Jenkins wurde an telegraphiert in seinem Haus in Cleveland, und nahm die Herausforderung an, und reisste nach New York fuer das Match. Das Match war ein “Privat Match“, mit nur 100 Personen die es sich anschauen konnten. Das Match fand im Elmer Gymnasium statt an der 110 West 42nd Strasse. Beell war immernoch relativ unbekannt an der Ostkueste, auch wenn er zuvor schon John Piening und Gus Schoenlein besiegte. The New York World schrieb ueber das Match:“An unknown wrestler came out of the west and sprung the biggest surprise on the sporting world that it has had in a long time.”
John O’Brien New York Athletic Club wurde als Referee ausgesucht. Als sich Beell und Jenkins gegenueber standen, fingen die 100 Zuschauer an zulachen. Jenkins wog 210 Pounds, und sah zu dem kleinen Fred Beell der 5`4 gross war und 160 Pounds wog herunter. Das Match begann um 9:20pm, und die naechsten 163 Minuten hatte Beell “the crowd of spectators fairly gasping with astonishment.” Jenkins versuchte einen half nelson, doch Beell konterte ihn aus, und schaffte es Jenkins Schultern zu Boden zubringen, und somit den ersten Fall zugewinnen. Nach einer kurzen Pause begann der zweite Fall. Dazu schrieb man:“Jenkins was thoroughly aroused by the unexpected termination of the first bout and went at Beell like a tiger.” Jenkins warf Bell an die Wand, und pinnte ihn. Der dritte Fall lief genauso ab nach weiteren 25 Minuten. Nach einem langen und erschoepfenden Match meinte Tom Jenkins zu den Zuschauern:“Gentleman, I have never seen this man before and never heard of him till the other day, but I want to say right here and now that he is the best little man that ever stood to shoe leather.” Parker der aus irgendeinem Grund etwas gegen Tom Jenkins hatte, war sauer auf das Ergebniss. Ein paar Monate spaeter im November 1905 gab Parker ein Interview dem Buffalo Telegram und meinte:“We always knew that we were jobbed in that match, for the $1,000 that Jenkins got on the strength of the referee’s decision came out of my pocket. But it was not until a few weeks ago that we learned how the whole thing had been framed up. Every person connected with the match, except Beell, my assistant and myself, were in the game to give my man the worst of it—and he got it, good and proper. Beell won the first round easily. The second went against him through Jenkins stunning him by hitting his head against a brick wall…In the last bout Beell had Jenkins down no less than three times, but every instance the referee refused to allow the fall, and finally declared Jenkins the victor on an alleged fall that did not occur at all….So certain am I that I was jobbed in that match that I have issued challenges to Jenkins for a return match for from $1,000 to $2,000 a side before some reputable club, but so far have been unable to get Jenkins to come forward.”
Am 15 September 1905 in Cleveland passierte dann folgendes. Beell schaffte gegen Mark Chenyl einen Fall, aber die Zuschauer waren damit nicht einverstanden. Tom Jenkins` Freund Mark Lamb kam heraus und schlug Parker nieder. Die Zuschauer fingen daraufhin eine Schlaegerei an, und die Wrestler mussten mit Polizeischutz aus dem Ring gebracht werden. Am 11 October 1905 war Beell erneut in Cleveland, diesesmal besiegte er in zwei Falls Yankee Rogers. Drei Tage spaeter wurde Ed Atherton von Beell in Buffalo besiegt. Beell wurde mittlerweile so bekannt das andere Wrestler als “Fred Beell” auftratten. Am 21 October 1905 traf in Houghton, Michigan ein Fake Fred Beell auf Joe Collins. Die Marshfield News berichtete das:“Beell was impersonated in order to draw a house,” und “It is fully realized by Beell’s friends that the hippodrome (ein altes Wort fuer ein Fake aka worked Match) affair at Houghton is liable to injure Fred’s reputation, especially if the so-called Beell lost in the match.” Zu der Zeit wo der Fake Beell in Michigan war, war der richtige Fred Beell in Buffalo mit seinem Manager Parker. Vom 22 bis 25 October 1905 besiegte Beell im Lafayette Theater Jack Mils, George Gray und Charles Conkle. Ein Wrestler der damals das Time Limit ueberstand war Jim Parr. Er forderte in dem Evening Wisconsin Beell erneut zu einem Match heraus. Das Match fand am 9 November 1905 in Buffalo statt, und Beell gewann in zwei Falls. Am 1 December 1905 hatte die Marshfield Times ein Zitat eines unbekannten Buffalo Journalisten zum Gehald von Fred Beell zu jener Zeit:“While within a few short months this man has cleaned up several thousands dollars by his defeat of Jim Parr, former English champion, at Buffalo, he only receives a salary of $60 a week, the rest going to his manager. Harvey Parker signed a contract with him to wrestle under his management, for that salary whether bouts were secured or not. Anyone who knows of the work of Parker can rest upon it that he is getting the bouts. Even if the manager does take the money, this Wisconsin boy, with all his promise of a Championship before him, is satisfied to wrestle for wages.”
Der Buffalo Express interviewte im November 1905 Frank Gotch, zu jener Zeit der American Wrestling Champion.
Gotch sagte dem Reporter:“Beell is a tough little fellow. I know all about him before I came to Buffalo for the first time, but he has since improved wonderfully they tell me.”
Der Reporter fragte ihn:“Who do you consider the best man outside yourself?”
Frank Gotch:“By all means Beell.”
Reporter:“And will you wrestle him?”
Frank Gotch: “Most decidedly. That is one reason for my trip east.”
Wie es sich spaeter herausstellte kam es erst im December 1906 zu ihrem ersten Match.
Fred Beell beendete das Jahr 1905 indem er zweimal Charles Wittmer schlug, in Detroit, Michigan und St Paul, Minnesota. Beell kam dann im Januar 1906 nach Hause zurueck. Ein Match wurde dann zwischen ihn und Charles McMahon angesetzt in Indianapolis. Die Marshfield News spekuliert das McMahon in wirklichkeit ein Pseudonym fuer einen anderen Wrestler sei, weil sie noch nie vondem Namen gehoert haben. McMahon behauptete jedoch das sein Name echt sei und er seit 1893 wrestlete, ueberwiegend in den Rocky Mountain`s. So oder so, Beell besiegte ihn in drei Falls. Der Cleveland Leader berichtete damals das zu jener Zeit Parker Matches mit Tom Jenkins, Frank Gotch und Clarence Bouldin the “Cuban Wonder” ansetzen wollte:”Harvey Parker has not let up in his efforts to force Bouldin into a match with Fred Beell. In fact, he will never rest until he can get the two together.” Parker wird zitiert mit dem Satz:“Twice I have been in Cleveland, and they give me the same old con game, that Bouldin will be here next week. Twice I have had my money posted up for the Bouldin people to cover, but they have paid no attention to it. Last week while in Buffalo I was told that Bouldin would be in Cleveland this week. Here I am with Beell and now they say Bouldin don’t get here until next week.” In Buffalo forderte Parker dann Frank Gotch heraus. Gotch antwortete aus St Louis:“I do not underestimate Beell. He is a decent fellow and a cracking good man, and doubtless a hard one to beat. I would prefer to tackle Jenkins again for the championship, as in Beell’s case I have little to gain by defeating him…”
Am 9 Januar 1904 besiegte Beell dann einen Schueler von Ed Adamson, der Schueler war Harry Coleman. Im Februar 1904 reisste Beell richtung westen, sein einziges Match das bekannt ist aus dieser Zeit ist gegen Charles Ross in Priest River Falls, Idaho. Beell kam nach Wisconsin zurueck und besiegte Harry Russell. Am 29 Maerz 1904 besiegte Beell dann Max Flaskamp der als “Harry Mays“ und spaeter auch als “Charles Olson“ auftrat. Dann folgten die Matches 7 und 8 gegen Ed Adamson, und beide Matches konnte diesesmal Beell gewinnen. Im November 1904 vergassen Beell und Adamson das sie eigentlich eine Rivalitaet laufen haben, und wurden Business Partner. Der Plan war es, in den Osten der USA zugehen, und dort durch Wetten zugewinne. Beell war damals in Wisconsin schon eine Beruehmtheit, aber ausserhalb des Staates kannte ihn kaum jemand. Das erste Opfer war Americas, aka Gus Schoenlein. Schoenlein verstritt sich mit seinem Manager Charles J Weiss, und letzterer suchte einen Wrestler der Schoenlein besiegen kann. Weiss traf dann Beell in Milwaukee, und bot ihm an gegen Americus anzutretten. Beell kam in Baltimore an, und trainierte unauffaellig mit einem weiteren Wrestler von Weiss, Young Fairmont. Am 29 December 1904 fand das Match dann statt, und es wurde spaeter als echter Contest und als Blood Match beschrieben. Der erste Fall dauerte 62 Minuten als Beell gegen Americus einen Double Hammerlock ansetzte, und die Schultern seines Gegners auf die Matte presste. Der zweite Fall verlief aehnlich, diesesmal kam er nach 76 weiteren Minuten. Lloyd Jones beschrieb Americus als “as shy as a girl during her first day at boarding school.” Beell warf Americas zu Boden, setzte einen schmerzhaften Leg Lock an, die Zuschauer munierten das es ein illegaler Move sei, aber der Referee erklaerte es sei ein fairer Hold. Beell gewann dann den zweiten Fall mit dem Full Nelson. Als es Zeit war fuer den dritten Fall, war allen klar das Americus erledigt war. Beell brauchte gerademal 3 Minuten fuer den dritten Pin. Damals war das Match ein grosser Upset weil Fred Beell niemand kannte, und somit niemand auf ihn wettete. Die Baltimore Daily News berichtete das ca $3000 bis $4000 den Besitzer wechselte, zu Ed Adamson, Charles Weiss, Harvey Parker und Fred Beell.Die Police Gazette schrieb zudem Match:“A goodly number of home sports felt they would take the stranger in, so they bet their money on Americus at odds of 100 to 90, and then wondered who the man was that took their coin.”
Zu jener Zeit uebernahm Harvey Parker das komplette Management von Fred Beell. Im Januar 1905 reissten die beiden nach Lowell, Massachusettes. Dort besiegte Beell in 55 Minuten HP Hansen. Die Regeln des Handicap Matches waren das Beell innerhalb einer Stunde, 5 Wuerfe gelingen muessen, was ihm auch gelang. Als naechstes besiegte Beell dann am 29 Februar 1905 in Buffalo Stanley Karpf. Am 24 Februar 1905 traf dann Beell auf Kircher in Detroit. Die Regeln waren das Beell innerhalb einer Stunde 10 mal den 200 Pounds schweren Kircher werfen muss. Nachdem Beell das auch einige male schaffte, gab Kircher auf, und verliess sauer den Ring. Bevor Beell nach Wisconsin ging, musste er ein Match canceln in Chicago aufgrund einer Haut Erkrankung. Am 17 April 1905 besiegte Beell dann den Englischen Champion Jim Parr in St Paul, Minnesota. Den ersten Fall gewann Beell mit dem Hammerlock nach 16 Minuten, und beim zweiten Fall wurde Parr disqualifiziert weil er einen Strangle Hold benutzte. Ein Rematch mit Americus fand dann am 11 May 1905 statt. Beell verlor zum erstenmal an der Ostkueste, weil diesesmal er disqualifiziert wurde als er einen Strangle Hold ansetzte. Einen Monat spaeter bookte Harvey Parker ein Match gegen John Piening, der als “The Butcher Boy” bekannt war. Piening war ein bekannter Wrestler aus New York City seit 1900, Bell pinnte ihn jedoch in zwei Falls in Brockton, Massachusettes. Die Zuschauer fingen fast eine Schlaegerei an, weil ein “unbekannter Wrestler“ ihren Butcher Box besiegten.
Im June 1905 war Parker im Hotel Metropole in New York City. Dort hatte er eine Diskussion mit den Considine Bruedern und Dan O`Reilly, die bekannte Sportsmaenner waren. Das Gespraech kam auf das Wrestling zusprechen und Parker meinte:“I’ve got a man that I will be willing to back against anyone you can name.” Considine meinte:“You must be joking.” Parler antwortete jedoch mit:“Well, here is $300 as a forfeit for a bet of $1,000 that I am not joking.” Considine daraufhin:“Of course you don’t mean that he can beat Tom Jenkins.” Parker kurz mit der Antwort:“I certainly do and the bet goes.” Tom Jenkins war einer der bekanntesten Amerikanischen Wrestler der die Heavyweight Division ueber Jahre domminierte. Jenkins wurde an telegraphiert in seinem Haus in Cleveland, und nahm die Herausforderung an, und reisste nach New York fuer das Match. Das Match war ein “Privat Match“, mit nur 100 Personen die es sich anschauen konnten. Das Match fand im Elmer Gymnasium statt an der 110 West 42nd Strasse. Beell war immernoch relativ unbekannt an der Ostkueste, auch wenn er zuvor schon John Piening und Gus Schoenlein besiegte. The New York World schrieb ueber das Match:“An unknown wrestler came out of the west and sprung the biggest surprise on the sporting world that it has had in a long time.”
John O’Brien New York Athletic Club wurde als Referee ausgesucht. Als sich Beell und Jenkins gegenueber standen, fingen die 100 Zuschauer an zulachen. Jenkins wog 210 Pounds, und sah zu dem kleinen Fred Beell der 5`4 gross war und 160 Pounds wog herunter. Das Match begann um 9:20pm, und die naechsten 163 Minuten hatte Beell “the crowd of spectators fairly gasping with astonishment.” Jenkins versuchte einen half nelson, doch Beell konterte ihn aus, und schaffte es Jenkins Schultern zu Boden zubringen, und somit den ersten Fall zugewinnen. Nach einer kurzen Pause begann der zweite Fall. Dazu schrieb man:“Jenkins was thoroughly aroused by the unexpected termination of the first bout and went at Beell like a tiger.” Jenkins warf Bell an die Wand, und pinnte ihn. Der dritte Fall lief genauso ab nach weiteren 25 Minuten. Nach einem langen und erschoepfenden Match meinte Tom Jenkins zu den Zuschauern:“Gentleman, I have never seen this man before and never heard of him till the other day, but I want to say right here and now that he is the best little man that ever stood to shoe leather.” Parker der aus irgendeinem Grund etwas gegen Tom Jenkins hatte, war sauer auf das Ergebniss. Ein paar Monate spaeter im November 1905 gab Parker ein Interview dem Buffalo Telegram und meinte:“We always knew that we were jobbed in that match, for the $1,000 that Jenkins got on the strength of the referee’s decision came out of my pocket. But it was not until a few weeks ago that we learned how the whole thing had been framed up. Every person connected with the match, except Beell, my assistant and myself, were in the game to give my man the worst of it—and he got it, good and proper. Beell won the first round easily. The second went against him through Jenkins stunning him by hitting his head against a brick wall…In the last bout Beell had Jenkins down no less than three times, but every instance the referee refused to allow the fall, and finally declared Jenkins the victor on an alleged fall that did not occur at all….So certain am I that I was jobbed in that match that I have issued challenges to Jenkins for a return match for from $1,000 to $2,000 a side before some reputable club, but so far have been unable to get Jenkins to come forward.”
Am 15 September 1905 in Cleveland passierte dann folgendes. Beell schaffte gegen Mark Chenyl einen Fall, aber die Zuschauer waren damit nicht einverstanden. Tom Jenkins` Freund Mark Lamb kam heraus und schlug Parker nieder. Die Zuschauer fingen daraufhin eine Schlaegerei an, und die Wrestler mussten mit Polizeischutz aus dem Ring gebracht werden. Am 11 October 1905 war Beell erneut in Cleveland, diesesmal besiegte er in zwei Falls Yankee Rogers. Drei Tage spaeter wurde Ed Atherton von Beell in Buffalo besiegt. Beell wurde mittlerweile so bekannt das andere Wrestler als “Fred Beell” auftratten. Am 21 October 1905 traf in Houghton, Michigan ein Fake Fred Beell auf Joe Collins. Die Marshfield News berichtete das:“Beell was impersonated in order to draw a house,” und “It is fully realized by Beell’s friends that the hippodrome (ein altes Wort fuer ein Fake aka worked Match) affair at Houghton is liable to injure Fred’s reputation, especially if the so-called Beell lost in the match.” Zu der Zeit wo der Fake Beell in Michigan war, war der richtige Fred Beell in Buffalo mit seinem Manager Parker. Vom 22 bis 25 October 1905 besiegte Beell im Lafayette Theater Jack Mils, George Gray und Charles Conkle. Ein Wrestler der damals das Time Limit ueberstand war Jim Parr. Er forderte in dem Evening Wisconsin Beell erneut zu einem Match heraus. Das Match fand am 9 November 1905 in Buffalo statt, und Beell gewann in zwei Falls. Am 1 December 1905 hatte die Marshfield Times ein Zitat eines unbekannten Buffalo Journalisten zum Gehald von Fred Beell zu jener Zeit:“While within a few short months this man has cleaned up several thousands dollars by his defeat of Jim Parr, former English champion, at Buffalo, he only receives a salary of $60 a week, the rest going to his manager. Harvey Parker signed a contract with him to wrestle under his management, for that salary whether bouts were secured or not. Anyone who knows of the work of Parker can rest upon it that he is getting the bouts. Even if the manager does take the money, this Wisconsin boy, with all his promise of a Championship before him, is satisfied to wrestle for wages.”
Der Buffalo Express interviewte im November 1905 Frank Gotch, zu jener Zeit der American Wrestling Champion.
Gotch sagte dem Reporter:“Beell is a tough little fellow. I know all about him before I came to Buffalo for the first time, but he has since improved wonderfully they tell me.”
Der Reporter fragte ihn:“Who do you consider the best man outside yourself?”
Frank Gotch:“By all means Beell.”
Reporter:“And will you wrestle him?”
Frank Gotch: “Most decidedly. That is one reason for my trip east.”
Wie es sich spaeter herausstellte kam es erst im December 1906 zu ihrem ersten Match.
Fred Beell beendete das Jahr 1905 indem er zweimal Charles Wittmer schlug, in Detroit, Michigan und St Paul, Minnesota. Beell kam dann im Januar 1906 nach Hause zurueck. Ein Match wurde dann zwischen ihn und Charles McMahon angesetzt in Indianapolis. Die Marshfield News spekuliert das McMahon in wirklichkeit ein Pseudonym fuer einen anderen Wrestler sei, weil sie noch nie vondem Namen gehoert haben. McMahon behauptete jedoch das sein Name echt sei und er seit 1893 wrestlete, ueberwiegend in den Rocky Mountain`s. So oder so, Beell besiegte ihn in drei Falls. Der Cleveland Leader berichtete damals das zu jener Zeit Parker Matches mit Tom Jenkins, Frank Gotch und Clarence Bouldin the “Cuban Wonder” ansetzen wollte:”Harvey Parker has not let up in his efforts to force Bouldin into a match with Fred Beell. In fact, he will never rest until he can get the two together.” Parker wird zitiert mit dem Satz:“Twice I have been in Cleveland, and they give me the same old con game, that Bouldin will be here next week. Twice I have had my money posted up for the Bouldin people to cover, but they have paid no attention to it. Last week while in Buffalo I was told that Bouldin would be in Cleveland this week. Here I am with Beell and now they say Bouldin don’t get here until next week.” In Buffalo forderte Parker dann Frank Gotch heraus. Gotch antwortete aus St Louis:“I do not underestimate Beell. He is a decent fellow and a cracking good man, and doubtless a hard one to beat. I would prefer to tackle Jenkins again for the championship, as in Beell’s case I have little to gain by defeating him…”
