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Hall of Fame: Tom Packs
#3
Doch zurueck zur Wrestling Trust, noch vor dem Jahresende 1933, war St Louis ein Gewinner der Trust, als Ed Lewis und Ray Steele in einem “Shoot Rematch“ aufeinander trafen. 1932 hatten beide in New York ein wildes Match abgeliefert, und ihr zweites Match sollte nicht weniger bedeutend sein. Steele besiegte Lewis in einem worked Match nach 36:38 Minuten vor 9,288 Zuschauer, was zeigte das es fuer St Louis und Packs wieder bergauf ging. Paul Bowser schickte von Boston frische Wrestler nach St Louis was Packs zudem half, wie etwa AWA Champion Ed Don George, Gus Sonnenberg, und Joe Malcewicz. Am 2 Februar 1934 drawten Gus Sonnenberg und Jim Londos unglaubliche 15,666 Zuschauer in St Louis, und im April und May hatte Londos zwei erfolgreiche Titleverteidigung gegen Dick Shikat an selber stelle. Zu jener Zeit begann auch Orville Brown in St Louis zum Star zuwerden, er wrestlete gegen Ray Steele und Jim McMillen zu einem Draw, und besiegte Wrestler wie Karl Sarpolis, George Zaharias, und Laverne Baxter. Ausserdem bekam Football Star und Wrestling Newcomer Bronko Nagurski seinen ersten Push. 1935 wrestleten Ed Lewis und Jim Londos zweimal in St Louis, und beide male brachten sie ueber 10,000 Zuschauer zu den Events. Londos war immernoch an der Spitze, aber die “Trust“ wollte die Heavyweight Title vereinen, und Bowser schlug dazu seinen Performer Danno O’Mahoney als Undisputed Champion vor. Danno O’Mahoney trat auch in St Louis auf gegen Zaharias, Steele, und Sonnenberg und drawte dort okay. Am 19 November 1935 setzte Tom Packs ein Mixed Match zwischen Ray Steele und Boxer King Levinsky an. Letzterer gewann das ganze in 35 Sekunden, und die Associated Press nannte das ganze:“the first major mixed battle in ring history”. Fuer Packs war es ein riesen Erfolg, den es kamen 12,000 Zuschauer um sich das Boxer vs Wrestler Match anzuschauen.

Die Trust war mittlerweile wieder laengst Geschichte, nachdem O’Mahoney im Maerz 1936 von Shikat weg geshootet wurde. Doch Tom Packs und Paul Bowser arbeiteten weiter zusammen, auch wenn das gesamte Pro Wrestling in den USA wieder enorm an Popularitaet verlor aufgrund dieses Skandals. Packs tat sich mal wieder mit Billy Sandow zusammen, der gerade der Manager von Everett Marshall war. Marshall besiegte damals um einen World Heavyweight Title Ali Baba in Columbus. Bei ihrem Rematch das Marshall durch DQ gewann, kamen in St Louis am 10 Februar 1937 8,500 Zuschauer, und damit soviele wie seit ueber einem Jahr nichtmehr. Am 15 April 1937 kam es erneut in St Louis zu einem Marshall vs Baba Match, und zu diesem Match kamen 12,687 Zuschauer. Es war die erste fuenfstellige Zuschauerzahl die Packs erreichen konnte seit dem November 1935. Unnoetig zu erwaehnen das die Packs-Sandow Zusammenarbeit hervorragend funktionierte, und das St Louis wieder zu einer Wrestling Macht wurde. Zu jener Zeit pushte Tom Packs sein junges Hometown Talent, mit dem Namen Lou Thesz. Thesz startete als Midcarder, aber arbeitete sich kontinuirlich nach oben und wurde schnell zum Fan Liebling in St Louis. Seine Groesse, seine Schnelligkeit waren damals einzigartig, und auch wenn Packs sicherlich nicht ahnte was einmal aus Lou Thesz werden wird, so gab er Thesz bereits am 12 May 1937 einen Main Event gegen Everett Marshall. Ihr Match drawte nicht wie man erwartete, und Thesz ging zurueck in den Semi Main Event bis zum Winter 1937. Doch am 29 December 1937 bekam Lou Thesz im St Louis Auditorium seine zweite Chance, und besiegte Everett Marshall vor 7,500 Zuschauer um den World Heavyweight Title. Die Fans erwarteten einen langen Run als Champion von Lou Thesz, doch es kam anders. Packs und Bowser aenderten die Plaene das Thesz nur der Interim Champion werden wuerde, was sich als Fehler von Packs herausstellen sollte. Noch bevor etwas geaendert wurde, drawte Thesz als Champion. So kamen am 12 Januar 1938 9,000 Zuschauer als Lou Thesz Danno O’Mahoney besiegte. Das zeigte das die St Louis Fans gewillt waren ihren lokalen Helden zu unterstuetzen.

Der St. Louis Post Dispatch Sport Journalist John Wray schrieb in seiner Kolumne am 22 Januar 1938 ueber Lou Thesz der nach Boston ging:“in a preliminary role, while his recent victim Danno O’Mahoney, wrestled in the main event against Yvon Robert, billed in Boston as ‘champion.’ Can’t you imagine Jack Dempsey, just after knocking out Jess Willard, appearing in a preliminary on a card in which another fighter was being billed as champion? We await with interest the announcement that the ‘champion’ of Boston and the ‘champion’ of St. Louis meet for the world championship in Boston, the winner of that bout to be thrown for keeps here in St. Louis by Everett Marshall.” Am 26 Januar 1938 trafen Lou Thesz und Everett Marshall in einem Rematch aufeinander in St Louis, diesesmal kamen 12,262 Zuschauer in die Halle und Thesz verteidigte den Title. Das Match war jedoch kontrovers weil Thesz ausversehen einen Offiziellen traf, und Lou`s Vater Martin Thesz IM Ring stand als der entscheidende Pinfall gezaehlt wurde. Nachdem Match schrieb Robert Morrison vom Post Dispatch:“if a person wanted to be technical, of course, Everett Marshall again should be a world heavyweight wrestling title claimant.” In St Louis wurde verkuendet das Lou Thesz am 11 Februar in Boston auf Yvon Robert trifft in einem Double Title Match. Tom Packs gab jedoch am 27 Januar 1938 bekannt das die American Wrestling Association von Paul Bowser, Yvon Robert den Title aberkannt hatte. Die AWA sollte dann Lou Thesz als Heavyweight Champion anerkennen, und diese Information stand auch so in den Zeitungen von Boston ende Januar 1938. Paul Bowser entschied sich dazu seinen neuen Star Steve “Crusher“ Casey am 11 Februar gegen Lou Thesz in den Ring zuschicken. Packs und Bowser hatten zuvor geplannt das der Title von Everett Marshall ueber Lou Thesz dann an Steve Casey geht, auf letzteren ruhten die grossen Hoffnungen damals. Thesz bekam fuer seine Niederlage gegen Casey immerhin $12,500, das waren 37,5% der Ticketeinnahmen, und die haelfte davon musste er natuerlich an Packs abgeben. Casey bekam immerhin noch $6,500 oder eben 12,5% der Ticketeinnahmen. 13,000 Zuschauer kamen in Boston in die Halle um zusehen wie Steve Casey mit 2-1 Falls Lou Thesz besiegte und sich den AWA Title, plus den alten Ed Lewis Title von Lou Thesz hollte. Steve Casey kam am 23 Februar 1938 nach St Louis wo er gegen Rudy Dusek 5,881 Zuschauer zog. Am 9 Maerz waren es dann schon 10,000 Zuschauer die sahen wie Casey gegen Marshall gewann. Der Plan von Packs und Bowser den Irrischen Champion in St Louis als Star zu etablieren schien aufzugehn. Am 6 April 1938 folgte das Steve Casey vs Lou Thesz Rematch das 11,344 Zuschauer ins St Louis Auditorium brachten.

Anfang 1938 war das Pro Wrestling in zwei Hauptlager gespalten, auf der einen Seite standen Tom Packs und Paul Bowser, und ihre Rivalen waren Toots Mondt und Tony Stecher. John Wray schrieb am 27 Februar 1938 in seiner Kolumne darueber und meinte:“local interest in the situation developed last week when it was learned that Londos was contemplating entering St. Louis as a competitor of Tom Packs, with whom he once was as Damon and Pythias. Londos or the promoters behind him, wanted to put the Nagurski circus through its paces in this city. With Packs in the middle and controlling the Coliseum wrestling also (so the grapevine has it) rival promoters will think twice before carrying the war into Africa. They’ll perhaps recall what happened to previous attempts to invade the domain of Packs. At least three promoters quit, wishing they hadn’t.” Tom Packs Freundschaft zu Jim Londos war jedem bekannt. Es war sogar Tom Packs selbst der der Associated Press im July 1935 sagte das Londos zuruecktretten werde, jedoch Londos immer zurueck kam. Am 15 December 1937 brachte Tom Packs erneut Jim Londos zurueck, das war nur wenige Wochen vor dieser Kolumne von Wray. Es ist bis heute nicht bekannt was in diesen wenigen Wochen passiert sein muss, damit eine 15 jaehrige Freundschaft zerstoert wurde. Wollte Jim Londos zurueck an die Spitze? Wollte sich Jim Londos vielleicht einkaufen bei Tom Packs? Packs jedoch ging in eine neue Richtung, und eine die keinen Platz fuer Jim Londos hatte. Packs zog Zuschauer in die Hallen die verschieden waren zu denen die Jim Londos in die Hallen brachte, und Bowser und Sandow hatten ebenfalls ihre eigenen Stars zu diesem Zeitpunkt. Es war also auf Seiten von Packs, Bowser und Sandow keinerlei interesse vorhanden nochmal ihre Promotion um Jim Londos aufzubauen. Kurz danach passierte dann das undenkbare. Jim Londos machte eine Vereinbarung mit Toots Mondt, Tony Stecher und Ray Fabiani. Man kann sagen das Toots Mondt so ziemlich der ungeliebteste Booker auf der ganzen Welt fuer Jim Londos war, schliesslich war Mondt hinter dem Double Cross in Chicago 1933. Die beiden hassten sich, aber arbeiteten zusammen weil Mondt versprach das Londos den Champion Bronko Nagurski besiegen kann, und dann einen guten Run bekommt.

Die National Wrestling Association die ende der 20er Jahre gegruendet wurde, machte am 14 September 1938 bei ihrem Meeting eine Ankuendigung. Nach einem 8-6 Voting Ergebniss, wurde Everett Marshall als neuer Champion verkuendet, nachdem sein Manager Billy Sandow sprach. Am 19 October 1938 kehrte Marshall nach St Louis zurueck, und NWA President Col. Harry Landry, Billy Sandow, und Tom Packs schienen erstmal zufrieden zusein. Doch die Zuschauerzahlen in St Louis schwankten stark, und Packs wollte den NWA Title an Lou Thesz geben. Fuer eine unbekannte Summe, kaufte Packs sich diesen Titlewechsel. Am 23 Februar 1939 pinnte Lou Thesz nach 57 Minuten Everett Marshall und wurde neuer World Heavyweight Chamoion. 12,100 Zuschauer kamen in St Louis zudem Match, und brachten Packs Einnahmen von $19,021. Einige Tage vor dem Match schrieb John Wray in seiner Kolumne, das er glaubt das St Louis “the wrestling capital of the country” ist. Wray schrieb das ueberall das Wrestling nichtmehr so erfolgreich ist, sei es in LA, Boston, New York, und Chicago. Selbst Camden wuerde mehr Zuschauer bringen als Philadelphia. Aber er schrieb:“St. Louis, right now, is not much shakes in baseball. Our football is minor league; our fight game is just so so; but wrestling still is keeping our banners to the fore!” Wray hatte absolut recht. Das Pro Wrestling hatte enorme Probleme in den grossen Maerkten, aber Packs hatte in St Louis seine Niche gefunden, mit hervorragenden Booking und etlichen Top Wrestlern. Gerade zu jener Zeit zeigte Tom Packs das er mit seiner Faehigkeit als Promoter damals als der beste Promoter bezeichnet werden kann.

Im Sommer 1939 hatte Packs sich dann mit Toots Mondt und Tony Stecher geeinigt. Bronko Nagurski hollte sich von Lou Thesz den NWA (Association) World Title am 23 June in Houston. Am 20 September trat Nagurski dann vor 2,600 Zuschauern in St Louis auf. Auch wenn Wrestler wie die Duseks, Cliff Gustafson, Ruffy Silverstein, Thesz, Marshall, und O’Mahoney auftratten, so sanken die Zuschauerzahlen in St Louis wieder mit Nagurski als Champion, bis zum 28 December 1939 als nur noch 2,250 Zuschauer kamen. Als Ray Steele dann am 7 Maerz 1940 sich den NWA Title von Nagurski in St Louis hollte, waren wieder mehr als 8,500 Zuschauer in der Halle. Packs versuchte dann Aufmerksamkeit zu bekommen, als er die Box Legende Jack Dempsey herausforderte, der hatte gerade erst gegen die Wrestler Cowboy Luttrall und Bull Curry gekaempft. Dempsey sollte gegen Ray Steele antretten in einem Boxing Match, oder in einem Boxing vs Wrestling Mixed Match. Im August 1940 sagte Packs im Namen von Ray Steele gegenueber der Associated Press:“If Dempsey still thinks he carries a wallop in his fists, why doesn’t he come here and meet Ray Steele? Ray has posted a $1000 forfeit to meet Dempsey with six-ounce gloves and is willing to box him on one month’s notice. Ray also will meet him in a mixed match – and guarantees to pin him quicker than he did King Levinsky.” Dempsey jedoch lehnte die Idee ab. Als Box Promoter versuchte Tom Packs immer wieder grosse Namen zu verpflichten und sie nach St Louis zubringen. So versuchte Packs ueber die Jahre Joe Louis und Max Baer zu verpflichten. Im Maerz 1930 promotete Packs ein wichtiger Lightweight Box Fight zwischen Benny Bass und Eddie Shea. Ausserdem versuchte Tom Packs einen Fight zwischen dem Deutschen Max Schmelling und Mickey Walker zu bekommen, aber die New Yorker Promoter ueberboten ihn. Am 8 April 1941 schaffte es Tom Packs tatsaechlich den Joe Louis vs Tony Musto Fight nach St Louis zubringen, und Louis gewann den Fight in der neunten Runde durch TKO. Ueber 17,000 Zuschauer kamen zudem Fight und brachten Packs $52,000 an Ticketeinnehmen, was ein Rekord fuer einen Boxing Event in St Louis war. Packs promotete zudem Boxer wie Ken Overlin und Archie Moore.
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Hall of Fame: Tom Packs - von Nefercheperur - 18.01.2008, 16:44
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