21.10.2008, 18:39
Zitat:Original von Can Shamrock
Pfff, Beweis mir erstmal, dass Haider je von einer Herrenrasse gesprochen hat und Gebiete für Österreich zurückfordert oder das Land wieder aufrüstet und einen Personenkult um sich startet. Und dann zeig mir bitte, wo Haider, als er an der Spitze des Staates stand, ein totalitäres System erzwingen wollte. Wenn die Parallelen so deutlich sind, müsste das ja ein leichtes sein.
So langsam gehts mir auf den Sack, wie teilweise sofort die braune Keule geschwungen wird. Kaum hat einer hier im Land eine kontroverse konservative Ansicht, wird sofort der drittes Reich-Vergleich gezückt und derjenige damit mundtot gemacht. Bestes Beispiel Eva Herrman oder dieser Kardinal aus Köln. Auch wenn ich deren Meinung nicht unbedingt teile, so ist das mittlerweile doch erschreckend, dass man nicht neutral über diese 12 Jahre diskutieren darf, sondern alles per se schlecht machen MUSS, weil es in jener Zeit stattgefunden hat. Manchmal frage ich mich, ob die meisten Leute wissen, dass der Antisemitismus schon lange vor Hitler salonfähig war.
Also der Reihe nach:
-AUch wennd er Begriff der Herrenrasse nie von Haider viel, so sprach er doch eindeutig von der Republik als "Der Missgeburt", weil Staats- und Volkszugehörigkeit "missachtet wurden.
DAs ist eindeutig völkisches Denken und werten, und damit eindeutig in Tradition des dritten Reiches.
AUfrüstung hat nicht stattgefunden, da ja Jörg Haider auch nie ind er Position war, soetwas zu starten; und zurückfordern käme nur lächerlich.
Der Personenkult um ihn dagegen ist selbst von den größten Sympatisanten nicht zu leugnen, hat doch laut ORF jeder zweite BZÖ gewählt, wegen der Person Jörg Haider.
Wann stand Jörg Haider an der Spitze des Staates? Hab ich da was verpasst?
Es ist bezeichnend, dass du Jörg haider als Konservativ bezeichnest, jemanden, der nicht nur extrem Antisemitischw ar, sondern mal so ganz nebenbei die WaffenSS des öfteren verherrlicht hat.(Kansnt dir ja nochmal besagtes bekanntes Zitat anschauen)
Grotesk wirds allerdings dann:
Man kann und muss über diese Zeit anchenken und sprechen und diskutieren, aber man darf, was viele immer gerne tun, nicht vergessen, dass jede "positive" Errungenschaft und Leistung, wie z.b. der Klassiker AUtobahn(Der sich immerhin doch noch bezahlt gemacht hat...
) einzig und alleine dem Ziel des Weltkrieges, und der VErnichtung der "Untermenschen" zugeordnet war, und man daher Auschwitz niemals von der sinkenden Arbeitslosigkeit, oder Den Weltkrieg von den Autobahnen, die "Familiebpolitik"(der Frau Herman) von der Rasse und dem Weltkrieg etc. trennen darf, da dies alles Mittel zum Zweck war. Und dann wird es doch sehr schwer, noch positives zu finden.
Und da kannst du noch so einen auf Martin Walser machen, Faschismus ist ein Verbrechen und keine Meinung, und wer dieses Verbrechen, sowohl ind er Vergangenheit als auch in der Gegenwart, unterstützt und toleriert, verteidigt und verehrt, der sollte sich tunlichst überlegen, ob und wnen ja wieso er mal so absolut null peil von geschichte hat.
Aber zurück zum schlechten des Dritten REiches.
Es ist dir natürlich überlassen, toll zu findenw as immer dir passt, und das sit auch Gott sei Dank vollkommen legitim und wird sicher zu nichts führen, aber öffentlich, positive Seiten des Dritten Reiches herauszuholen, und diese von ihrem inenren zweck(Krieg, Industrielelr Massenmord...) zu trennen, ist nunmal Problematisch und teilweise auch eifnach revisionistisch.
Wenn man diese positiven Seiten aufzählt, dann darf man niemals den übergeordneten zweck weglassen, da man sonst revisionierende Verherrlichung betreibt.
Und gerade ein Jörg haider, der von der positiven Beschäftigungspolitik egredet hat, von der "Ruhmreichen" Waffen SS, die als Teil der Wehrmacht alle "Ehre und Annerkennung" verdient, und sich auch nciht egrade Ausländerfreundlich geäussert hat, hat die Auschwitzkeule verdient wie kein zweiter momentan.
Und ja, Antisemitismus war ein weit verbreitetes Problem schons eit dem mittelalter, aber das macht doch wohl bitteschön die Morde des Dritten Reiches nichtmal auch nur Ansatzweise besser.
Und ganz ehrlich, wie man die politischen Positionen eines Jörg haiders verteidigen kann, ist mir nur auf genau eine Art erklärbar.
