05.03.2010, 00:08
Und wieder mal eine Geschichte des Lieblingsschülers Podolski:
Tja, einer wird wegen läppischem Stadion-Verlassen aus der Nationalelf geworfen... der andere kann sich unvorteilhaft verhalten wie er will... das zweierlei Maßnehmen bei der Nationalelf geht weiter... sei es Verhalten oder Leistung, die Objektivität ging irgendwo verloren...
Zitat:Bei Lukas Podolski liegen die Nerven blank.
Einen handfesten Beweis für seine angespannte Gemütslage lieferte der Kölner Stürmer im Anschluss an die 0:1-Niederlage mit der deutschen Nationalmannschaft in den Katakomben der Münchner Allianz Arena.
Im Gespräch mit einem TV-Reporter fühlte sich Podolski von dessen Sprüchen provoziert und verlor völlig die Fassung.
Mehrfach forderte der Kölner den Reporter lautstark auf, "mit vor die Tür zu kommen", um die Angelegenheit zu klären.
"Hier vor den ganzen Journalisten machst du den starken Mann", schimpfte Podolski weiter: "aber mit raus kommst du nicht."
Podolski beugte sich über das Absperrband, das Spieler und Journalisten trennt, und griff dem Reporter in Richtung Gesicht und schlug ihm mit der flachen Hand auf den Unterarm.
"Man sieht sich immer zweimal im Leben", rief Podolski dem Reporter noch zu. Und allzu lange dauerte es nicht mit dem Wiedersehen.
Der 24-Jährige ließ es sich nicht nehmen, noch einmal aus dem Mannschaftsbus zurückzukehren. "Komm her, komm her", rief er in Richtung des Reporters.
Erst das Einschreiten einiger DFB-Mitarbeiter und der Security beendete den Zwischenfall und verhinderte wohl einen schlimmeren Eklat.
Am Donnerstag zeigte "Poldi" dann Reue. "Ich fühlte mich von ihm in der Mixed-Zone durch einige Anmerkungen zum Spiel provoziert", erklärte er auf der DFB-Homepage.
"Darüber habe ich mich geärgert und ihm deshalb deutlich meine Meinung gesagt. Ich habe ihn aber nicht geschlagen. Wenn ich mich im Ton vergriffen habe, entschuldige ich mich dafür."
Der betroffene DSF-Reporter bestätigte, dass "Lukas nicht handgreiflich geworden ist". Zudem verwies er am Donnerstag auf einen nächtlichen Anruf: "Poldi hat sich entschuldigt. Damit ist die Sache erledigt."
Gleichwohl reagierte Bundestrainer Joachim Löw verärgert auf den Vorfall, nachdem er gemeinsam mit DFB-Präsident Theo Zwanziger und Teammanager Oliver Bierhoff ein längeres Gespräch mit dem "Übeltäter" geführt hatte.
"Natürlich war bei Poldi die Enttäuschung über die Niederlage groß, und dann reagiert man unmittelbar nach dem Spiel oft sehr emotional", sagte er. Man akzeptiere daher die Entschuldigung.
"Trotzdem ist seine unbeherrschte Reaktion nicht zu rechtfertigen. Wir haben ihm aber klar gemacht, dass er da an sich arbeiten und künftig besser unter Kontrolle haben muss."
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Tja, einer wird wegen läppischem Stadion-Verlassen aus der Nationalelf geworfen... der andere kann sich unvorteilhaft verhalten wie er will... das zweierlei Maßnehmen bei der Nationalelf geht weiter... sei es Verhalten oder Leistung, die Objektivität ging irgendwo verloren...
