13.03.2010, 00:22
Hier einige Kommentare von Gegnern des Catchens:
"Dies hat nichts mehr mit Gaudi und noch viel weniger mit Sport zu tun. Solche Kämpfe sind Ausdruck tierischer Empfindungen und entbehren jedes ästhetischen Zuges."
Nürnberger Zeitung, 1950
"Gern auch habe ich die Berufsringer besucht, solange sie den gr.-röm. Göttern dienten. Zum Freistil gehe ich nicht."
Richard Kirn, 1950
"Die deutschen Amateurringer erkennen in dem Treiben der Berufsringer eine Schädigung des Ringkampfsportes und betrachten dieses Tun und Treiben nur als Schaustellung und schlechten Zirkus."
Deutscher-Athleten Bund (DAB), 1950
"Für Freistilturniere geben wir keinen Raum mehr, weil wir, wie dies die Schwerathleten wollen, reine Schaustellung und schlechten Zirkus im Sportteil nicht unterstützen können und wollen."
Fritz Merk, 1950
"Nach Ansicht aller drei Fraktionen sei ein Grund für das Absinken der Sportmoral in Berlin in den Catcher-Turnieren am Funkturm zu suchen."
Berliner Abendpost, 1951
"Das Publikum auf den Sportplätzen wird zu einer blutgierigen Masse, und damit ist auch diese Art des Sports der Teil einer psychologischen Kriegsvorbereitung."
1952
"Catchen verletzt das sittliche Empfinden weiter Kreise der Bevölkerung und trägt zur Verrohrung der Jugend bei."
Deutsch-evangelischer Frauenbund, 1952
"Diese Ringschlachten haben nichts mehr mit Sport zu tun. Zeigen Sie ihre Verachtung vor solchen Zuständen, die unserem Volk und unserer Zeit unwürdig sind. Halten Sie ihre Jungen und Mädchen vom Besuch dieser Vorstellungen ab, die an die tierischen Instinkte des Menschen appellieren."
Karlsruher Jugendring, 1951
Titel der Neuen Illustrierten 1952: "Dicke Männer mogeln auf der Matte"
"Wer zum Berufssport will, und zu ihm gegangen ist, der soll auch Profi sein. Nur bei uns hat er nichts mehr verloren und die Türen zu uns sind für ihn geschlossen."
Josef Hergl, DAB, 1952
"Der DAB ist der Auffassung, daß die Auswirkungen der Catcher-Turniere auf die Jugend zu einer derartigen staatlichen Maßnahme zwingen würden." (Jugendverbot)
DAB, 1952
"Ein Jugend-Verbot für Catcher-Turniere fordert der Landessportbund Niedersachsen...."
1952
"Was die Catcher zeigten, habe mit Ringkampfsport nichts zu tun."
DAB, 1953
"Der Ortsverband für Leibesübungen Mönchengladbach distanziert sich eindeutig von diesen Veranstaltungen. Die Stadtverwaltung wird dringend gebeten, derartige Veranstaltungen in Zukunft mit allen Nachdruck zu verhindern."
1952
"Während bisher bei den Berufsringern noch einigermaßen nach sportlichen Gesichtspunkten gekämpft wurde und einer oder zwei wilde Männer zur Aufpeitschung genügten, bietet Veranstalter Rudolf Zurth ein Rowditum, das an Rohheit kaum noch überboten werden kann."
Athletik, 1953
"Die Catcher kämpfen nach unserer Auffassung nicht ehrlich. Sie führen die Griffe nicht richtig durch, sondern helfen sich gegenseitig."
Hamburger Polizei-Sportverein, 1952
"Nun wollen die Catcher wieder in Berlin beginnen, und immer noch gibt es Zeitungen, die darüber im Sportteil berichten, obwohl es längst nichts mehr mit Sport zu tun hat. Der Verein Deutsche Sportpresse Berlin hat es in einer Resolution eindeutig festgelegt. Darum gibt es für uns nur eine Konsequenz: Ablehnen! Ignorieren!"
Illustr. Sport-Kurier, 1953
"Sie wollen aufklären, ob Catch nur Theater oder Sport oder brutale Rauferei ist? Als ehemalige Verlobte eines Catchers kann ich Ihnen sagen: Es war früher Sport, artete dann in brutale Rauferei aus und wurde schließlich zum Theater."
Elsa Maag, 1959
"Gebt keine Gemeinderäume und gemeinde-eigenen Plätze für Catcher-Veranstaltungen her. Verhindert, daß Jugendliche unter 18 Jahren diese Veranstaltungen besuchen."
Bild am Sonntag, 1957
"Es dürfte kaum einen ehrlichen Sportanhänger geben, der es fertigbringt, derartig menschenunwürdige Schaustellungen vom Anfang bis zum Ende anzusehen. Täglich werden neue Anhänger gewonnen, und das Fertigmachen, Umlegen und Killen wird auf das Niveau einer Sportausübung erhoben."
Urania-Universum, 1957
"Die im Internationalen Berufsringkämpfer Verband Hamburg (IBV) organisierten deutschen Berufsringkämpfer mögen es nicht gern, wenn man sie Catcher nennt. Sie bezeichnen sich als Freistil-Berufsringkämpfer."
IBV 1957
"Ich war selbst einmal der Not gehorchend Profi und kenne die Methoden die mich veranlaßten bald angewiedert dieser Gilde den Rücken zu kehren. Von der ganzen Truppe des Herrn Kaiser können eventuell zwei oder drei Ringen, die Anderen sind Schauspieler und haben vom seriösen Ringen keine Ahnung."
Hermann Simon, 1962
"Ringen war einmal die lukrativste Sportart der Welt. Als die Promoter an den Ergebnissen drehten, als Mitteilungen von Absprachen durchsickerten, verlor es seinen ganzen Kredit und sank auf das Niveau des heutigen Catcher-Rummels ab."
Max Schmeling, 1964
"Dies hat nichts mehr mit Gaudi und noch viel weniger mit Sport zu tun. Solche Kämpfe sind Ausdruck tierischer Empfindungen und entbehren jedes ästhetischen Zuges."
Nürnberger Zeitung, 1950
"Gern auch habe ich die Berufsringer besucht, solange sie den gr.-röm. Göttern dienten. Zum Freistil gehe ich nicht."
Richard Kirn, 1950
"Die deutschen Amateurringer erkennen in dem Treiben der Berufsringer eine Schädigung des Ringkampfsportes und betrachten dieses Tun und Treiben nur als Schaustellung und schlechten Zirkus."
Deutscher-Athleten Bund (DAB), 1950
"Für Freistilturniere geben wir keinen Raum mehr, weil wir, wie dies die Schwerathleten wollen, reine Schaustellung und schlechten Zirkus im Sportteil nicht unterstützen können und wollen."
Fritz Merk, 1950
"Nach Ansicht aller drei Fraktionen sei ein Grund für das Absinken der Sportmoral in Berlin in den Catcher-Turnieren am Funkturm zu suchen."
Berliner Abendpost, 1951
"Das Publikum auf den Sportplätzen wird zu einer blutgierigen Masse, und damit ist auch diese Art des Sports der Teil einer psychologischen Kriegsvorbereitung."
1952
"Catchen verletzt das sittliche Empfinden weiter Kreise der Bevölkerung und trägt zur Verrohrung der Jugend bei."
Deutsch-evangelischer Frauenbund, 1952
"Diese Ringschlachten haben nichts mehr mit Sport zu tun. Zeigen Sie ihre Verachtung vor solchen Zuständen, die unserem Volk und unserer Zeit unwürdig sind. Halten Sie ihre Jungen und Mädchen vom Besuch dieser Vorstellungen ab, die an die tierischen Instinkte des Menschen appellieren."
Karlsruher Jugendring, 1951
Titel der Neuen Illustrierten 1952: "Dicke Männer mogeln auf der Matte"
"Wer zum Berufssport will, und zu ihm gegangen ist, der soll auch Profi sein. Nur bei uns hat er nichts mehr verloren und die Türen zu uns sind für ihn geschlossen."
Josef Hergl, DAB, 1952
"Der DAB ist der Auffassung, daß die Auswirkungen der Catcher-Turniere auf die Jugend zu einer derartigen staatlichen Maßnahme zwingen würden." (Jugendverbot)
DAB, 1952
"Ein Jugend-Verbot für Catcher-Turniere fordert der Landessportbund Niedersachsen...."
1952
"Was die Catcher zeigten, habe mit Ringkampfsport nichts zu tun."
DAB, 1953
"Der Ortsverband für Leibesübungen Mönchengladbach distanziert sich eindeutig von diesen Veranstaltungen. Die Stadtverwaltung wird dringend gebeten, derartige Veranstaltungen in Zukunft mit allen Nachdruck zu verhindern."
1952
"Während bisher bei den Berufsringern noch einigermaßen nach sportlichen Gesichtspunkten gekämpft wurde und einer oder zwei wilde Männer zur Aufpeitschung genügten, bietet Veranstalter Rudolf Zurth ein Rowditum, das an Rohheit kaum noch überboten werden kann."
Athletik, 1953
"Die Catcher kämpfen nach unserer Auffassung nicht ehrlich. Sie führen die Griffe nicht richtig durch, sondern helfen sich gegenseitig."
Hamburger Polizei-Sportverein, 1952
"Nun wollen die Catcher wieder in Berlin beginnen, und immer noch gibt es Zeitungen, die darüber im Sportteil berichten, obwohl es längst nichts mehr mit Sport zu tun hat. Der Verein Deutsche Sportpresse Berlin hat es in einer Resolution eindeutig festgelegt. Darum gibt es für uns nur eine Konsequenz: Ablehnen! Ignorieren!"
Illustr. Sport-Kurier, 1953
"Sie wollen aufklären, ob Catch nur Theater oder Sport oder brutale Rauferei ist? Als ehemalige Verlobte eines Catchers kann ich Ihnen sagen: Es war früher Sport, artete dann in brutale Rauferei aus und wurde schließlich zum Theater."
Elsa Maag, 1959
"Gebt keine Gemeinderäume und gemeinde-eigenen Plätze für Catcher-Veranstaltungen her. Verhindert, daß Jugendliche unter 18 Jahren diese Veranstaltungen besuchen."
Bild am Sonntag, 1957
"Es dürfte kaum einen ehrlichen Sportanhänger geben, der es fertigbringt, derartig menschenunwürdige Schaustellungen vom Anfang bis zum Ende anzusehen. Täglich werden neue Anhänger gewonnen, und das Fertigmachen, Umlegen und Killen wird auf das Niveau einer Sportausübung erhoben."
Urania-Universum, 1957
"Die im Internationalen Berufsringkämpfer Verband Hamburg (IBV) organisierten deutschen Berufsringkämpfer mögen es nicht gern, wenn man sie Catcher nennt. Sie bezeichnen sich als Freistil-Berufsringkämpfer."
IBV 1957
"Ich war selbst einmal der Not gehorchend Profi und kenne die Methoden die mich veranlaßten bald angewiedert dieser Gilde den Rücken zu kehren. Von der ganzen Truppe des Herrn Kaiser können eventuell zwei oder drei Ringen, die Anderen sind Schauspieler und haben vom seriösen Ringen keine Ahnung."
Hermann Simon, 1962
"Ringen war einmal die lukrativste Sportart der Welt. Als die Promoter an den Ergebnissen drehten, als Mitteilungen von Absprachen durchsickerten, verlor es seinen ganzen Kredit und sank auf das Niveau des heutigen Catcher-Rummels ab."
Max Schmeling, 1964
