18.05.2010, 13:59
So hier sind ja noch ein paar Fragen von zbyszko offen.
Nein, Abs ist als größter deutscher Pionier anzusehen, jedoch nicht als größter deutscher Ringer im Allgemeinen. Man könnte natürlich nun eine ganze Reihe an Namen aufzählen, die viel für das Catchen und den Berufsringkampf in Deutschland allgemein geleistet haben. Da wären Berger und Selenkowitsch als wichtige Promoter. Paul Westergaard-Schmidt als IBV Präsident und wichtiger Ringer der Vorkriegszeit. Westergaard-Schmidt war nicht nur mehrfacher Weltmeister, kann im Moment gar nicht sagen wie oft - 5x,6x (??), sondern auch einer der Wegbereiter für den Neubeginn nach Kriegsende 1945. Das war nämlich keine Selbstverständlichkeit, das es so schnell wieder losging. Paul hat in Hamburg große Turniere veranstaltet, durch die etwa auch ein Gustl Kaiser bekannt wurde. Zu nennen wären noch Leute wie Carl Jänecke, die sich als Sportjournalisten und Verbandsgründer verdient gemacht haben. Jänecke war im Übrigen auch ein Förderer und Trainingspartner von Abs. Vielleicht sollte ich noch Jakob Koch, Heinrich Eberle, Georg Strenge und Altmeister Heinrich Weber nennen. Vier große Ringer, die den deutschen Berufsringkampf stark prägten. Sowohl im Ring als auch durch Fachbücher und als Trainer.
Völlink war mehr zum IBV hingezogen! Das lässt sich gut in den Dokumenten ablesen, da er mit Schäfer auch in Kontakt stand. Und Schäfer war, unabhängig von seinen Ambitionen zur GWF und zum VDB, ein sehr starker Anhänger vom IBV. Haupt und Kowalski (IWW) waren, das muss man sagen, die Ersten, die sich groß vom alten Catch-Stil verabschiedeten. Es etablierte sich mit der IWW der Stil, den man aus heutigen Indy-Promotions in Deutschland kennt. Natürlich hat da jede Promotion ihre eigenen Wege gefunden und bei der wXw ist das so wohl am besten gelungen. Das belegen ja die Zuschauerzahlen. Haupt hatte nicht sonderlich viel Erfolg und es war im Prinzip ein Auf und Ab.
Zitat:Zwar sind Wrestler unterschiedlicher Stile schwer vergleichbar, aber insgesamt würde ich Abs sogar als größten und bedeutendsten deutschen Ringer überhaupt bezeichnen. Dieter, Wanz, Schikat und Schwarz Jr. in allen Ehren, aber Abs sticht für mich am allermeisten hervor.
Nein, Abs ist als größter deutscher Pionier anzusehen, jedoch nicht als größter deutscher Ringer im Allgemeinen. Man könnte natürlich nun eine ganze Reihe an Namen aufzählen, die viel für das Catchen und den Berufsringkampf in Deutschland allgemein geleistet haben. Da wären Berger und Selenkowitsch als wichtige Promoter. Paul Westergaard-Schmidt als IBV Präsident und wichtiger Ringer der Vorkriegszeit. Westergaard-Schmidt war nicht nur mehrfacher Weltmeister, kann im Moment gar nicht sagen wie oft - 5x,6x (??), sondern auch einer der Wegbereiter für den Neubeginn nach Kriegsende 1945. Das war nämlich keine Selbstverständlichkeit, das es so schnell wieder losging. Paul hat in Hamburg große Turniere veranstaltet, durch die etwa auch ein Gustl Kaiser bekannt wurde. Zu nennen wären noch Leute wie Carl Jänecke, die sich als Sportjournalisten und Verbandsgründer verdient gemacht haben. Jänecke war im Übrigen auch ein Förderer und Trainingspartner von Abs. Vielleicht sollte ich noch Jakob Koch, Heinrich Eberle, Georg Strenge und Altmeister Heinrich Weber nennen. Vier große Ringer, die den deutschen Berufsringkampf stark prägten. Sowohl im Ring als auch durch Fachbücher und als Trainer.
Zitat:Wieso ist ausgerechnet die IWW der Vorläufer der Indy-Promotions? Warum nicht VoRo oder frühere unabhängige Veranstalter, die nicht im VDB oder im IBV organisiert waren?
Völlink war mehr zum IBV hingezogen! Das lässt sich gut in den Dokumenten ablesen, da er mit Schäfer auch in Kontakt stand. Und Schäfer war, unabhängig von seinen Ambitionen zur GWF und zum VDB, ein sehr starker Anhänger vom IBV. Haupt und Kowalski (IWW) waren, das muss man sagen, die Ersten, die sich groß vom alten Catch-Stil verabschiedeten. Es etablierte sich mit der IWW der Stil, den man aus heutigen Indy-Promotions in Deutschland kennt. Natürlich hat da jede Promotion ihre eigenen Wege gefunden und bei der wXw ist das so wohl am besten gelungen. Das belegen ja die Zuschauerzahlen. Haupt hatte nicht sonderlich viel Erfolg und es war im Prinzip ein Auf und Ab.
