05.07.2010, 23:20
Gimmicks wie Repoman würden heute nicht mehr ziehen, weil keiner der Fans, zumindest in der Altersklasse wie wir sie damals waren, sich dafür begeistern könnte. Es reicht eben nicht, wenn jemand eine Radkappe mit sich schleppt und diese dann gegen den Undertaker einsetzt. Die Fans sind seit der Attitude Ära mit Showeffekten überschwemmt worden. Irgendwann tritt dann eine Phase ein, die du nur durch noch mehr Knalleffekte überbieten kannst.
Zur Lou Thesz Ära waren etwa 2 out of 3 falls Matches an der Tagesordnung. Das würde alleine wegen der Länge heute nicht mehr funktionieren. Aber man hat ja speziell auch beim härteren Bossman um 2000 herum gesehen, dass das nicht wirklich mehr gezogen hat.
Ein heutiger junger Fan wird mit Hardcore großgezogen. Bei uns genügten Stühle und heute muss es eben Stacheldraht sein. Wann wurde vor der Attitude Ära eigentlich groß ein Tisch eingesetzt? Kann ich mich nicht dran erinnern.
Das ganze Drumherum ist heute wichtiger, wie Storylines und Backstagesachen. Ein Gimmick war zwar zu meiner Anfangszeit auch wichtig. Man konzentrierte sich aber doch noch auf die sportliche Komponente.
Wrestling hat, wenn man einen gesamten Schnitt zieht, in der Mehrheit noch keiner Ernst genommen. "Gut einstudiertes Posentheater.....herumtrampelnde Kolosse....", diese Sachen habe ich schon in den 90er Jahren gehört. Und das waren jetzt wirklich Zitate.
Die beste Zeit ist einfach vorbei und wird auch so schnell nicht wiederkommen. Man muss im Wrestling wieder mehr auf Bodenständigkeit achten und keine Tralala-Geschichten wie mit Rey Mysterio momentan abziehen. Einen dynamischen Stil hatte die WWE in den 90er Jahren auch. Nur war er halt langsamer und nicht nur auf spektakuläre Showeffekte ausgerichtet. Das Sports Entertainment hat sich selbst als neuen Stil geschaffen, der, mit steigender Tendenz, sich immer mehr vom Wrestling entfernt.
Zur Lou Thesz Ära waren etwa 2 out of 3 falls Matches an der Tagesordnung. Das würde alleine wegen der Länge heute nicht mehr funktionieren. Aber man hat ja speziell auch beim härteren Bossman um 2000 herum gesehen, dass das nicht wirklich mehr gezogen hat.
Ein heutiger junger Fan wird mit Hardcore großgezogen. Bei uns genügten Stühle und heute muss es eben Stacheldraht sein. Wann wurde vor der Attitude Ära eigentlich groß ein Tisch eingesetzt? Kann ich mich nicht dran erinnern.
Das ganze Drumherum ist heute wichtiger, wie Storylines und Backstagesachen. Ein Gimmick war zwar zu meiner Anfangszeit auch wichtig. Man konzentrierte sich aber doch noch auf die sportliche Komponente.
Wrestling hat, wenn man einen gesamten Schnitt zieht, in der Mehrheit noch keiner Ernst genommen. "Gut einstudiertes Posentheater.....herumtrampelnde Kolosse....", diese Sachen habe ich schon in den 90er Jahren gehört. Und das waren jetzt wirklich Zitate.
Die beste Zeit ist einfach vorbei und wird auch so schnell nicht wiederkommen. Man muss im Wrestling wieder mehr auf Bodenständigkeit achten und keine Tralala-Geschichten wie mit Rey Mysterio momentan abziehen. Einen dynamischen Stil hatte die WWE in den 90er Jahren auch. Nur war er halt langsamer und nicht nur auf spektakuläre Showeffekte ausgerichtet. Das Sports Entertainment hat sich selbst als neuen Stil geschaffen, der, mit steigender Tendenz, sich immer mehr vom Wrestling entfernt.
