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RDLAview: WWE Royal Rumble 2003 - Review
#1
Der Royal Rumbel als erste Großveranstaltung eines Jahres ist für mich immer eine Überwindung, da ich kein großer Freund von Battle Royals bin. Aber immerhin wurde Angle vs. Benoit angekündigt und das ist immer ein Grund einen PPV zu sehen. Vom Rest der Card konnte man dieses Niveau allerdings kaum erwarten.


Brock Lesnar vs. Big Show
Das Match war ähnlich gut wie das von der Survivor Series. Beide Männer konnen einige Powermoves anbringen, wobei vor allem Lesnar mit den Suplessen an Big Show einiges an Gewicht zu stemmen hatte. Ebenfalls wurde Paul Heyman sehr gut mit in das Match eingebunden. Insgesamt ein angemessener Opener, den Lesnar nach dem F5 für sich entscheiden konnte und somit später am Abend in der Battle Royal teilnehmen durfte.


WWE World Tag Team Championship Match
William Regal & Lance Storm © vs. The Dudley Boyz

Mal wieder durften zwei Teams gegeneinander antreten, die absolut nicht zueinander passen. Ein technisch versiertes Team gegen ein Team das eher auf Brawl und Tische setzt. Alleine schon diese Vorzeichen gaben zu denken. Und so verlief dann auch das Match. Völlig unstrukturiert und in meinen Augen auch überhaupt nicht aufgebaut. So konnten am Ende die Dudleys nach einem Schlag mit Regals Schlagring den Ring als neue Champions verlassen. Ein Match zum vergessen.


Torrie Wilson besiegt Dawn Marie
Wer dachte es konnte nicht schlimmer kommen, lag leider falsch. Das Match habe ich mir auch nur im Schnelldurchlauf angesehen und es hat absolut gereicht. Beide Damen mögen ut aussehen, haben in einem Ring aber absolut nichts verloren. Grausam.


WWE World Heavyweight Championship Match
Triple H ©vs. Scott Steiner

Das Match wurde nach dem PPV gründlichst verrissen. Und zumindest Steiner hat dies auch absolut verdient. Selbst seine Chops saßen zum Großteil nicht. Und von Selling hält er seit seinem letzten WCW Run auch nichts mehr. Demnach lag alles an Triple H, der jedoch in seinem Bemühen redlich von Ric Flair unterstützt wurde. Und eben diese beiden Männer haben das Match dann noch ansatzweise gerettet. Gut wurde es dadurch immer noch nicht, was bei einem Steiner auch wohl heutzutage nicht mehr möglich ist. Aber HHH hat das Beste daraus gemacht und Flairs Eingriffe waren auch wohldosiert und glaubhaft. Als HHH keine Möglichkeit mehr sah Steiner zu besiegen, holte er seinen Sledghammer und wurde von Hebner disqualifiziert. Kein gutes Match, aber trotzdem noch besser als die beiden vorherigen Darbietungen.


WWE Championship Match
Kurt Angle © besiegt Chris Benoit

Alleine die Namen versprechen schon ein hervorragendes Match. Und das boten die beiden Aktiven auch. Man zeigte nicht zu viele Moves, sondern beschränkte sich gegen Ende vollkommen mit den Trademarks der beiden. So konnten sich beide etliche Male aus den jeweiligen Aufgabegriffen des Gegners lösen und es war ein Wonne zu sehen, wie sie sich immer wieder befreiten. Das Match zeiget eindeutig, dass man nicht etliche Aktionen zeigen oder von irgendwelchen Leitern durch irgendwelche Tische springen muss. Hier zählte das pure Wrestling. Und das boten beide Männer in Perfektion. Angle entschied das Match für sich durch den Ankle Lock. Und nach dem Match bekam sogar der Verlierer Benoit noch unglaubliche Pops für seine Leistung. Ein seltenes Bild in der WWE. Für mich eines der besten WWE Matches der vergangenen Jahre, wobei ich die Bezeichnung MOTYC doch noch etwas übertrieben finde.

Royal Rumble Match
Ich bin kein Fan dieser Matchart und bis auf wenige Ausnahmen fand ich den diesjährigen Rumble auch wieder nicht sehr gut gebookt. Es gab zu Beginn einige nette Aktionen, aber es wurden innerhalb des Matches kaum eigene Stories aufgebaut. Und eben dies sollte beim Rumble der Fall sein. Dazu kam, dass der Sieger im Grunde schon vorher feststand. Allerdings sollte man auch dazu schreiben, dass nach dem Angle vs. Benoit Match ich noch dermaßen begeistert war, dass es nur noch bergab gehen konnte. Aber entweder man mag den Rumble oder eben nicht. Ich gehöre zur zweiten Kategorie und dieser bestätigte nur wieder meine Abneigung. Lesnar gewann am Ende als er den Undertaker eliminierte.


Fazit
Eine sehr durchwachsene Veranstaltung, die für mich nach zwei Stunden hätte beendet sein können. Sehenswert waren im Grunde auch nur das Match Lesnar vs. Big Show und Angle vs. Benoit. Wobei gerade das letztgenannte Match herausstach. Für mich das wahre Highlight des Rumbles wenn nicht sogar jetzt schon des gesamten WWE Jahres. Den Rest kann man getrost vergessen und es ist für mich fraglich, wie man einen Steiner nach einer derartigen Vorstellung weiter pushen konnte.
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RDLAview: WWE Royal Rumble 2003 - Review - von RDLA - 21.02.2003, 12:39
[Kein Betreff] - von Nefercheperur - 21.02.2003, 14:34
[Kein Betreff] - von RDLA - 21.02.2003, 15:13
[Kein Betreff] - von Nefercheperur - 21.02.2003, 16:16

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