26.03.2013, 12:26
Was mir, nach Betrachtung einiger teaminternen Duelle, an der Sache noch übel aufstößt, ist der Fakt, dass Webber selber auch nicht das Unschuldslamm ist, als das er sich darstellt.
Webber hat in den letzten Jahren im gleichen Maße Teamanweisungen missachtet. Hier wird einfach nur eine persönliche Abneigung zweier Leute dafür genutzt, schmutzige Wäsche zu waschen. In dem Fall steht Vettel nun wie das große Arschloch dar.
Sicher, die Aktion war gefährlich und nicht ganz sauber, aber Webber tut so, als würde er immer im Sinne des Teams handeln.
[YOUTUBE]TYPCS3VXxGY[/YOUTUBE]
Silverstone 2011 - Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es hinaus. War im Prinzip die gleiche Situation wie in Malaysia vorgestern. Aber damals wurde nicht solch ein Herrmann gemacht. Und ich kann auch genau sagen warum es damals einen deutlich kleineren Aufschrei gab. Der Neid zerfrisst die Leute. Egal ob Medien oder Piloten, aber die Dominanz von Vettel pisst alle Leute so dermaßen an. Deswegen ist er nunmal eine viel bessere Zielscheibe als der arme, arme Markie.
Einige Medien zeigen nun die Red Bull-Teamduelle aus den vergangenen Jahren, aber dass mal von irgendeiner Seite kommt, dass Webber schonmal genauso eigenmächtig gehandelt hat, das sehe ich nicht.
Ein weiteres Beispiel ist das WM-Finale im vergangenen Jahr. Webber war ohne jegliche Chance auf den Titel und hat Vettel durch recht rücksichtsloses Fahren fast alles versaut. Schon am Start hat er voll durchgezogen und Vettel somit massig Plätze gekostet, da dieser bremsen musste, um nicht zu kolidieren. Etwas später hat Kimi Raikkonen gezeigt, wie man als Teamkollege, der er nicht ist, in solch einer Situation eigentlich reagieren sollte. Er ist auf die Seite ausgewichen um nicht in Vettel reinzukrachen. Webber hingegen hatten im ganzen Rennen 2-3 Aktionen, die für das Team eigentlich untragbar waren, da immer wieder die Weltmeisterschaft riskiert wurde.
Warum wurde das im Nachhinein nicht erwähnt? Weil es im Endeffekt egal war. Die Sieger hat es nicht mehr interessiert und der Rest musste Webber da anscheinend auch nichts mehr reindrücken.
Versteht mich nicht falsch. Auch Vettel ist kein Unschuldslamm, die beiden nehmen sich nicht viel. Türkei 2010 war von beiden grenzwertig, Vettel nun mit dem Ding in Malaysia und allgemein öfter mal etwas emotional, mal unabhängig vom Gegner. Aber die Abneigung beruht sicherlich auf Gegenseitigkeit und Vettel ist vielleicht auch noch etwas egoistischer. Aber das hat ihn zum dreifachen Weltmeister gemacht. Mir stößt es nur übel auf, dass vielerorts jetzt so getan wird, als wenn Webber durchgängig nur das Opfer von Vettel oder Red Bull ist. Im Endeffekt ist er einfach kein Weltmeistermaterial, dafür war er nie konstant genug. Und ich bezweifel, dass er es noch packt.
Webber hat in den letzten Jahren im gleichen Maße Teamanweisungen missachtet. Hier wird einfach nur eine persönliche Abneigung zweier Leute dafür genutzt, schmutzige Wäsche zu waschen. In dem Fall steht Vettel nun wie das große Arschloch dar.
Sicher, die Aktion war gefährlich und nicht ganz sauber, aber Webber tut so, als würde er immer im Sinne des Teams handeln.
[YOUTUBE]TYPCS3VXxGY[/YOUTUBE]
Silverstone 2011 - Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es hinaus. War im Prinzip die gleiche Situation wie in Malaysia vorgestern. Aber damals wurde nicht solch ein Herrmann gemacht. Und ich kann auch genau sagen warum es damals einen deutlich kleineren Aufschrei gab. Der Neid zerfrisst die Leute. Egal ob Medien oder Piloten, aber die Dominanz von Vettel pisst alle Leute so dermaßen an. Deswegen ist er nunmal eine viel bessere Zielscheibe als der arme, arme Markie.
Einige Medien zeigen nun die Red Bull-Teamduelle aus den vergangenen Jahren, aber dass mal von irgendeiner Seite kommt, dass Webber schonmal genauso eigenmächtig gehandelt hat, das sehe ich nicht.
Ein weiteres Beispiel ist das WM-Finale im vergangenen Jahr. Webber war ohne jegliche Chance auf den Titel und hat Vettel durch recht rücksichtsloses Fahren fast alles versaut. Schon am Start hat er voll durchgezogen und Vettel somit massig Plätze gekostet, da dieser bremsen musste, um nicht zu kolidieren. Etwas später hat Kimi Raikkonen gezeigt, wie man als Teamkollege, der er nicht ist, in solch einer Situation eigentlich reagieren sollte. Er ist auf die Seite ausgewichen um nicht in Vettel reinzukrachen. Webber hingegen hatten im ganzen Rennen 2-3 Aktionen, die für das Team eigentlich untragbar waren, da immer wieder die Weltmeisterschaft riskiert wurde.
Warum wurde das im Nachhinein nicht erwähnt? Weil es im Endeffekt egal war. Die Sieger hat es nicht mehr interessiert und der Rest musste Webber da anscheinend auch nichts mehr reindrücken.
Versteht mich nicht falsch. Auch Vettel ist kein Unschuldslamm, die beiden nehmen sich nicht viel. Türkei 2010 war von beiden grenzwertig, Vettel nun mit dem Ding in Malaysia und allgemein öfter mal etwas emotional, mal unabhängig vom Gegner. Aber die Abneigung beruht sicherlich auf Gegenseitigkeit und Vettel ist vielleicht auch noch etwas egoistischer. Aber das hat ihn zum dreifachen Weltmeister gemacht. Mir stößt es nur übel auf, dass vielerorts jetzt so getan wird, als wenn Webber durchgängig nur das Opfer von Vettel oder Red Bull ist. Im Endeffekt ist er einfach kein Weltmeistermaterial, dafür war er nie konstant genug. Und ich bezweifel, dass er es noch packt.
