11.05.2013, 14:47
Wenn man mal die Studie nimmt und auf WWE bezieht, was sind die interessantesten Zahlen fuer WWE?
-Zum einen die Frauen: In den letzten 25 Jahren duerfte es hier die groesste Steigerung gegeben haben und ich denke es wird noch weiter gehen das der Frauenanteil bei den Zuschauern weiter steigt. Das ist wichtig fuer die Werbeeinnahmen, da koennte man zulegen weil Frauen fuer Werbung wichtiger sind wie fuer Maenner. Nun was wird sich dadurch aendern oder hat sich schon dadurch geaendert? Ich denke das Produkt ist nicht nur wegen den Kindern PG sondern auch wegen den Frauen und den aelteren Fans (siehe weiter unten). Ein Star wie John Cena ist genau der richtige fuer diese Zielgruppe, waehrend ein CM Punk etwa weniger Frauen und Kinder wie junge Maenner ansprechen wird. Was WWE Sorgen machen koennte waere das in den letzten 10 Jahren die Frauen als Zuschauer im MMA noch mehr gesteigert wurden wie bei WWE. Hier ist man also in direkter Konkurrenz zur UFC, auch wenn das weder WWE noch UFC zugeben wuerden.
-Laut der anderen Studie hat die Fanbase in den letzten 10 Jahren im Pro Wrestling stark abgenommen, waehrend man bei den Frauen und bei den +55 jaehrigen zugelegt hat. Auch deswegen hat sich WWE so entwickelt wie man sich entwickelt hat. Momentan wird also die Ausrichtung eher noch verstaerkt werden wie das sie geaendert wird, wenn WWE auf solche Zahlen baut, und ich denke die kommen zu einem aehnlichen Ergebnis.
-Hispanische Bevoelkerung: Wird wie schon erwaehnt immer wichtiger. Man sah das die letzten 10 Jahre schon bei WWE. Zuerst Eddie Guerrero der auf dem Weg zu einem Top Star war, dann Rey Mysterio Jr als Merchandise Seller und wichtiger TV Draw fuer Smackdown. Momentan hat man Alberto Del Rio, das Problem ist, weder Del Rio noch Mistico werden bei WWE drawen. Der Grund: Um bei der Hispanischen Bevoelkerung anzukommen muss man die #1 in der Company sein, nicht die 2,3,4 oder 5. WWE wird momentan nicht Alberto Del Rio zum #1 Company Guy machen, und das sollte man auch nicht, dafuer ist er nicht gut genug. In Zukunft wird man weiterhin einen Mexicaner suchen den man zur #1 machen kann, denn das braucht man irgendwann wie es das Boxen zeigt bei der Hispanischen Bevoelkerung, dann kann man auch von dieser Zielgruppe profitieren.
-Dadurch das die Hispanische Bevoelkerung immer wichtiger wird, wird sich der Fokus von WWE immer mehr auf den Sueden der USA richten, Florida, Texas, California. Das hat man die letzten Jahre schon gesehen und man wird diesen Trend weiterhin verfolgen. Ich denke zum Beispiel ein Markt in Canada wird unwichtiger werden. Das bedeutet auch nicht nur mehr Shows dort, sondern auch eine Aenderung des Rosters hin zu mehr Mexicanischen und ich denke auch mehr internationalen Wrestlern.
-Trotz das es im Westen der USA viele Einwohner aus den Asiatischen Gebieten gibt, konnte man diese Zielgruppe in Nord Amerika weder fuer Boxen, MMA und schon gar nicht WWE gewinnen. Baseball ist die #1, gefolgt mit Abstand von Basketball, Football, Motorsport, Tennis, Golf und Cricket. Hier waere es mal interessant zusehen was fuer einen Schulabschluss die Asiatischen Sportfans in den USA haben im Vergleich zu den anderen Zielgruppen. Einen hoeheren Bildungsabschluss bedeutet auch ein hoeheres Einkommen und damit eine wichtige Zielgruppe weil man dadurch mehr Geld mit Werbeeinnahmen machen kann. Die Frage ist, wie kann man sie in Zukunft gewinnen? Ist sicher schwerer wie bei den Hispanischen Fans.
-Wenn wir den Umkehrschluss machen, 67% der derzeitigen WWE Zuschauer sind weiss, das ist immer noch die Mehrheit, aber etwa 15% weniger wie noch vor 25 Jahren. Das ist enorm. Dieser Trend wird sich fortsetzen, wenn auch nicht so stark denke ich.
-Momentan besteht die WWE Zuschauerschicht aus:
22% zwischen 2-17 Jahre
23% aus 18-34 Jahre
26% aus 35-49 Jahre
30% ist 50 Jahre oder aelter
Das war eine eigene WWE Studie im letzten Jahr die WWE dieses Jahr veroeffentlicht hat. Interessant deswegen weil die Target Audience eigentlich ueber Jahre die maennliche Zielgruppe der 18-34 jaehrigen war/ist. Es scheint als ob die PG Ausrichtung erheblich die Zielgruppen verteilt hat, was grundsaetzlich gut ist!
Hier die Zahlen der WWE Studie von 2004:
24% zwischen 2-17 Jahre
29% aus 18-34 Jahre
24% aus 35-49 Jahre
23% ist 50 Jahre oder aelter
Man sieht das die Zielgruppe der 18-34 Jaehrigen im Jahr 2004 6% mehr ausmachte wie 2012 sowie die ueber 50jaehrigen 7% zugelegt haben. Das scheint erstmal nicht viel zu sein, ist aber fuer Firmen wie WWE im Entertainment Business sehr viel.
Noch deutlicher wird es wenn man die WWE Studie von 2000 nimmt:
37% zwischen 2-17 Jahre
35% aus 18-34 Jahre
16% aus 35-49 Jahre
12% ist 50 Jahre oder aelter
Nun sieht man den deutlichen Unterschied der Attitude Era (2000) zu der heutigen Zeit (2012). Man hatte damals eine viel juengere Fanbase. 15% mehr unter 17 jaehrige, zusaetzlich noch mal 12% mehr 18-34 jaehrige. Der durchschnittliche WWE Fan im Jahr 2000 war 24 Jahre alt (laut WWE Studie), und ist heute 37 Jahre alt! Wenn man das nun vergleicht, der durchschnittliche WWE Fan ist laut der Studie 38 Jahre alt. Der Trend geht also seit 13 Jahren dahin das der durchschnittliche WWE Fan aelter wird.
Nun zwei Dinge sind darin interessant. Erstens laesst sich daraus den Schluss ziehen das WWE zwar immer weniger neue Fans dazu gewinnt, aber auch weniger Fans durch das aelter werden verliert als man angenommen hat. Das zweite interessante ist, die PG Era ist wahrscheinlich dadurch entstanden das WWE diesen Trend 2004 erkannt hat und entgegen steuern wollte um wieder mehr junge Fans zu gewinnen. Momentan scheint das nicht so sehr zu gelingen, allerdings verliert man auch nicht so viele aeltere Zuschauer durch die PG Era. Nun wie geht es weiter? Wird sich der Trend verstaerken und die WWE Zuschauer immer aelter oder wird irgendwann der Trend sich umkehren und die PG Era mehr Kinder ansprechen?
-Was in die PG Era rein springt ist das Familienfreundliche Produkt das mehr TV Einnahmen durch Werbung und Rechte einbringt. Hier die WWE Zahlen zu den TV Rechte Einnahmen dazu:
2000: $9,000,0000 Einnahmen
2004: $56,900,000 Einnahmen
2011: $80,300,000 Einnahmen
Die geringen Einnahmen 2000 gehen natuerlich zurueck auf die TV Vertraege mitte der 90er Jahre als die WWF am Boden war. Die Zahl von 2004 beinhaltet die TV Vertraege die WWE in der Attitude Era abgeschlossen hat, zeigt also den Stand der Attitude Era obwohl die ja 2004 schon vorbei war. 2011 hatten wir also noch mal eine erhebliche Steigerung zu 2004 mit den TV Rechten.
Im Vergleich dazu der Rueckgang des PPV Business und die Einnahmen daraus:
2000: $137,200,000 Einnahmen
2004: $122,900,000 Einnahmen
2011: $78,3000,000 Einnahmen
Nun wie steht das alles im Verhaeltnis? Das Pro Wrestling war schon immer eine Entertainment Art die als “Low Class“ bekannt war. Das bedeutet, auch wenn die Ratings gut sind, bekommt man nicht so viele Werbeeinahmen weil die Werbeindustrie davon ausgeht das der durchschnittliche WWE Zuschauer nicht so einen hohen Bildungsabschluss hat und dadurch weniger Geld zum Ausgeben hat, was ja durchaus stimmt wie die Studie oben ebenfalls wiedermal belegt. Die Attitude Era war fuer WWE langfristig schaedlich weil sie die Zielgruppe noch mal verstaerkt hatte und das Image also bestaetigte.
Die WWE machte nach 2004 eine 180 Grad Drehung zu einem familienfreundlichen Produkt, dadurch konnte man nicht nur die Zielgruppe mit aendern sondern auch hoehere Werbeeinahmen und TV Rechte Einnahmen bekommen. Die Kehrseite davon ist das die Fans aelter geworden sind, PPV Einnahmen stark gesunken sind, dadurch das ab 30 Jahren die Bereitschaft einen PPV zu kaufen nach laesst.
Was man nun derzeit hat ist zwar eine ausgeglichene Zuschauergruppe in allen Zielgruppen aber zwei Dinge sind negativ. Erstens, wenn sich der Trend fortsetzt hat man in 10 Jahren eine noch aeltere Fanbase, was wiederum die Werbeeinahmen sinken lassen wuerde. Und zweitens, das spielt damit rein, die TV Einnahmen sind wichtiger denn je geworden, man ist also auch abhaengiger von den TV Einnahmen wie noch vor 13 Jahren. Es koennte eine Abhaengigkeit geschaffen werden die man selbst verursacht hat, die man aber gar nicht wollte.
Was denke ich gewollt war ist, das man mit der Familienfreundlichen Ausrichtung einen Weg eingeschlagen ist der staendige Einnahmen generiert duch das Fernsehen (TV Einnahmen sind mit das Bestaendigste was es gibt) und eine Down Periode die Existenzbedrohend ist verhindern soll. Ich denke das kann man damit auch erreichen. Das negative daran ist, man haelt am Status Quo fest und geht kaum Risiken ein etwas zu aendern weil sie dann Existenzbedrohend werden koennte. Man hindert sich im Prinzip selbst daran wieder “Hot“ zu werden in dem man das Produkt nicht viel veraendert weil es die TV Einnahmequelle schaedigen koennte. Negativ daran auch das es jede Originalitaet im Keim erstickt (siehe Hollywood…) und die Qualitaet nicht wirklich steigt.
Mein Fazit ist, WWE wird kein Interesse daran haben ihre wichtigste Einnahmequelle einem Risiko auszusetzen und an der Ausrichtung kaum etwas aendern. Das Problem koennte in der Zukunft liegen, dann wenn die Zielgruppen sich weiter verschieben zum aelteren und sich der Trend der letzten 13 Jahre nicht umkehrt. Auch wird sich die TV Landschaft erheblich veraendern in den naechsten 20 Jahren und es koennte auch noch Probleme von ausserhalb dazu kommen (Wirtschaftskrise). Momentan ist man noch save, aber WWE waehlt einen gefaehrlichen Weg und passt sich nur dann an wenn man es wirklich muss. Die Attitude Era ist dafuer als Bezug nicht zu gebrauchen weil sie nur entstanden ist duch Druck von aussen die Vince McMahon damals dazu zwangen sich anzupassen und sich zu steigern. Das naechste mal wenn es passiert koennte McMahon dafuer schon zu alt sein, dann wird es auf Stephanie und Triple H ankommen koennen und dann wird es ein voellig anderes Spiel sein.
-Zum einen die Frauen: In den letzten 25 Jahren duerfte es hier die groesste Steigerung gegeben haben und ich denke es wird noch weiter gehen das der Frauenanteil bei den Zuschauern weiter steigt. Das ist wichtig fuer die Werbeeinnahmen, da koennte man zulegen weil Frauen fuer Werbung wichtiger sind wie fuer Maenner. Nun was wird sich dadurch aendern oder hat sich schon dadurch geaendert? Ich denke das Produkt ist nicht nur wegen den Kindern PG sondern auch wegen den Frauen und den aelteren Fans (siehe weiter unten). Ein Star wie John Cena ist genau der richtige fuer diese Zielgruppe, waehrend ein CM Punk etwa weniger Frauen und Kinder wie junge Maenner ansprechen wird. Was WWE Sorgen machen koennte waere das in den letzten 10 Jahren die Frauen als Zuschauer im MMA noch mehr gesteigert wurden wie bei WWE. Hier ist man also in direkter Konkurrenz zur UFC, auch wenn das weder WWE noch UFC zugeben wuerden.
-Laut der anderen Studie hat die Fanbase in den letzten 10 Jahren im Pro Wrestling stark abgenommen, waehrend man bei den Frauen und bei den +55 jaehrigen zugelegt hat. Auch deswegen hat sich WWE so entwickelt wie man sich entwickelt hat. Momentan wird also die Ausrichtung eher noch verstaerkt werden wie das sie geaendert wird, wenn WWE auf solche Zahlen baut, und ich denke die kommen zu einem aehnlichen Ergebnis.
-Hispanische Bevoelkerung: Wird wie schon erwaehnt immer wichtiger. Man sah das die letzten 10 Jahre schon bei WWE. Zuerst Eddie Guerrero der auf dem Weg zu einem Top Star war, dann Rey Mysterio Jr als Merchandise Seller und wichtiger TV Draw fuer Smackdown. Momentan hat man Alberto Del Rio, das Problem ist, weder Del Rio noch Mistico werden bei WWE drawen. Der Grund: Um bei der Hispanischen Bevoelkerung anzukommen muss man die #1 in der Company sein, nicht die 2,3,4 oder 5. WWE wird momentan nicht Alberto Del Rio zum #1 Company Guy machen, und das sollte man auch nicht, dafuer ist er nicht gut genug. In Zukunft wird man weiterhin einen Mexicaner suchen den man zur #1 machen kann, denn das braucht man irgendwann wie es das Boxen zeigt bei der Hispanischen Bevoelkerung, dann kann man auch von dieser Zielgruppe profitieren.
-Dadurch das die Hispanische Bevoelkerung immer wichtiger wird, wird sich der Fokus von WWE immer mehr auf den Sueden der USA richten, Florida, Texas, California. Das hat man die letzten Jahre schon gesehen und man wird diesen Trend weiterhin verfolgen. Ich denke zum Beispiel ein Markt in Canada wird unwichtiger werden. Das bedeutet auch nicht nur mehr Shows dort, sondern auch eine Aenderung des Rosters hin zu mehr Mexicanischen und ich denke auch mehr internationalen Wrestlern.
-Trotz das es im Westen der USA viele Einwohner aus den Asiatischen Gebieten gibt, konnte man diese Zielgruppe in Nord Amerika weder fuer Boxen, MMA und schon gar nicht WWE gewinnen. Baseball ist die #1, gefolgt mit Abstand von Basketball, Football, Motorsport, Tennis, Golf und Cricket. Hier waere es mal interessant zusehen was fuer einen Schulabschluss die Asiatischen Sportfans in den USA haben im Vergleich zu den anderen Zielgruppen. Einen hoeheren Bildungsabschluss bedeutet auch ein hoeheres Einkommen und damit eine wichtige Zielgruppe weil man dadurch mehr Geld mit Werbeeinnahmen machen kann. Die Frage ist, wie kann man sie in Zukunft gewinnen? Ist sicher schwerer wie bei den Hispanischen Fans.
-Wenn wir den Umkehrschluss machen, 67% der derzeitigen WWE Zuschauer sind weiss, das ist immer noch die Mehrheit, aber etwa 15% weniger wie noch vor 25 Jahren. Das ist enorm. Dieser Trend wird sich fortsetzen, wenn auch nicht so stark denke ich.
-Momentan besteht die WWE Zuschauerschicht aus:
22% zwischen 2-17 Jahre
23% aus 18-34 Jahre
26% aus 35-49 Jahre
30% ist 50 Jahre oder aelter
Das war eine eigene WWE Studie im letzten Jahr die WWE dieses Jahr veroeffentlicht hat. Interessant deswegen weil die Target Audience eigentlich ueber Jahre die maennliche Zielgruppe der 18-34 jaehrigen war/ist. Es scheint als ob die PG Ausrichtung erheblich die Zielgruppen verteilt hat, was grundsaetzlich gut ist!
Hier die Zahlen der WWE Studie von 2004:
24% zwischen 2-17 Jahre
29% aus 18-34 Jahre
24% aus 35-49 Jahre
23% ist 50 Jahre oder aelter
Man sieht das die Zielgruppe der 18-34 Jaehrigen im Jahr 2004 6% mehr ausmachte wie 2012 sowie die ueber 50jaehrigen 7% zugelegt haben. Das scheint erstmal nicht viel zu sein, ist aber fuer Firmen wie WWE im Entertainment Business sehr viel.
Noch deutlicher wird es wenn man die WWE Studie von 2000 nimmt:
37% zwischen 2-17 Jahre
35% aus 18-34 Jahre
16% aus 35-49 Jahre
12% ist 50 Jahre oder aelter
Nun sieht man den deutlichen Unterschied der Attitude Era (2000) zu der heutigen Zeit (2012). Man hatte damals eine viel juengere Fanbase. 15% mehr unter 17 jaehrige, zusaetzlich noch mal 12% mehr 18-34 jaehrige. Der durchschnittliche WWE Fan im Jahr 2000 war 24 Jahre alt (laut WWE Studie), und ist heute 37 Jahre alt! Wenn man das nun vergleicht, der durchschnittliche WWE Fan ist laut der Studie 38 Jahre alt. Der Trend geht also seit 13 Jahren dahin das der durchschnittliche WWE Fan aelter wird.
Nun zwei Dinge sind darin interessant. Erstens laesst sich daraus den Schluss ziehen das WWE zwar immer weniger neue Fans dazu gewinnt, aber auch weniger Fans durch das aelter werden verliert als man angenommen hat. Das zweite interessante ist, die PG Era ist wahrscheinlich dadurch entstanden das WWE diesen Trend 2004 erkannt hat und entgegen steuern wollte um wieder mehr junge Fans zu gewinnen. Momentan scheint das nicht so sehr zu gelingen, allerdings verliert man auch nicht so viele aeltere Zuschauer durch die PG Era. Nun wie geht es weiter? Wird sich der Trend verstaerken und die WWE Zuschauer immer aelter oder wird irgendwann der Trend sich umkehren und die PG Era mehr Kinder ansprechen?
-Was in die PG Era rein springt ist das Familienfreundliche Produkt das mehr TV Einnahmen durch Werbung und Rechte einbringt. Hier die WWE Zahlen zu den TV Rechte Einnahmen dazu:
2000: $9,000,0000 Einnahmen
2004: $56,900,000 Einnahmen
2011: $80,300,000 Einnahmen
Die geringen Einnahmen 2000 gehen natuerlich zurueck auf die TV Vertraege mitte der 90er Jahre als die WWF am Boden war. Die Zahl von 2004 beinhaltet die TV Vertraege die WWE in der Attitude Era abgeschlossen hat, zeigt also den Stand der Attitude Era obwohl die ja 2004 schon vorbei war. 2011 hatten wir also noch mal eine erhebliche Steigerung zu 2004 mit den TV Rechten.
Im Vergleich dazu der Rueckgang des PPV Business und die Einnahmen daraus:
2000: $137,200,000 Einnahmen
2004: $122,900,000 Einnahmen
2011: $78,3000,000 Einnahmen
Nun wie steht das alles im Verhaeltnis? Das Pro Wrestling war schon immer eine Entertainment Art die als “Low Class“ bekannt war. Das bedeutet, auch wenn die Ratings gut sind, bekommt man nicht so viele Werbeeinahmen weil die Werbeindustrie davon ausgeht das der durchschnittliche WWE Zuschauer nicht so einen hohen Bildungsabschluss hat und dadurch weniger Geld zum Ausgeben hat, was ja durchaus stimmt wie die Studie oben ebenfalls wiedermal belegt. Die Attitude Era war fuer WWE langfristig schaedlich weil sie die Zielgruppe noch mal verstaerkt hatte und das Image also bestaetigte.
Die WWE machte nach 2004 eine 180 Grad Drehung zu einem familienfreundlichen Produkt, dadurch konnte man nicht nur die Zielgruppe mit aendern sondern auch hoehere Werbeeinahmen und TV Rechte Einnahmen bekommen. Die Kehrseite davon ist das die Fans aelter geworden sind, PPV Einnahmen stark gesunken sind, dadurch das ab 30 Jahren die Bereitschaft einen PPV zu kaufen nach laesst.
Was man nun derzeit hat ist zwar eine ausgeglichene Zuschauergruppe in allen Zielgruppen aber zwei Dinge sind negativ. Erstens, wenn sich der Trend fortsetzt hat man in 10 Jahren eine noch aeltere Fanbase, was wiederum die Werbeeinahmen sinken lassen wuerde. Und zweitens, das spielt damit rein, die TV Einnahmen sind wichtiger denn je geworden, man ist also auch abhaengiger von den TV Einnahmen wie noch vor 13 Jahren. Es koennte eine Abhaengigkeit geschaffen werden die man selbst verursacht hat, die man aber gar nicht wollte.
Was denke ich gewollt war ist, das man mit der Familienfreundlichen Ausrichtung einen Weg eingeschlagen ist der staendige Einnahmen generiert duch das Fernsehen (TV Einnahmen sind mit das Bestaendigste was es gibt) und eine Down Periode die Existenzbedrohend ist verhindern soll. Ich denke das kann man damit auch erreichen. Das negative daran ist, man haelt am Status Quo fest und geht kaum Risiken ein etwas zu aendern weil sie dann Existenzbedrohend werden koennte. Man hindert sich im Prinzip selbst daran wieder “Hot“ zu werden in dem man das Produkt nicht viel veraendert weil es die TV Einnahmequelle schaedigen koennte. Negativ daran auch das es jede Originalitaet im Keim erstickt (siehe Hollywood…) und die Qualitaet nicht wirklich steigt.
Mein Fazit ist, WWE wird kein Interesse daran haben ihre wichtigste Einnahmequelle einem Risiko auszusetzen und an der Ausrichtung kaum etwas aendern. Das Problem koennte in der Zukunft liegen, dann wenn die Zielgruppen sich weiter verschieben zum aelteren und sich der Trend der letzten 13 Jahre nicht umkehrt. Auch wird sich die TV Landschaft erheblich veraendern in den naechsten 20 Jahren und es koennte auch noch Probleme von ausserhalb dazu kommen (Wirtschaftskrise). Momentan ist man noch save, aber WWE waehlt einen gefaehrlichen Weg und passt sich nur dann an wenn man es wirklich muss. Die Attitude Era ist dafuer als Bezug nicht zu gebrauchen weil sie nur entstanden ist duch Druck von aussen die Vince McMahon damals dazu zwangen sich anzupassen und sich zu steigern. Das naechste mal wenn es passiert koennte McMahon dafuer schon zu alt sein, dann wird es auf Stephanie und Triple H ankommen koennen und dann wird es ein voellig anderes Spiel sein.
